Die 10 schönsten Wanderungen im Death Valley Nationalpark

Death Valley Wandern

Planst Du bei Deiner nächsten USA Rundreise im Death Valley wandern zu gehen und den aussergewöhnlichen Nationalpark im Osten von Kalifornien zu Fuss zu erkunden? Daher bist Du nun auf der Suche nach den schönsten Wanderwegen im Death Valley und könntest dazu natürlich auch noch einigen hilfreiche Tipps gebrauchen, worauf Du bei den Wanderungen in der extremen Landschaft des Death Valley Nationalparks unbedingt achten solltest?

Dann haben wir hier in diesem Blogpost genau das richtige für Dich; nämlich eine ausführliche Liste mit unseren 10 liebsten Touren um im Death Valley wandern zu gehen. Von unwirklichen grünen Oasen mit Wasserfällen, über einzigartig gewundene Slot Canyons, bis hin zu Geheimtipps mit einsamen Wanderungen zu bizarren Felsbögen ist für jeden Wanderer etwas passendes mit dabei.

Wir selbst sind als „Vollzeitreisende“ jedes Jahr für mehrere Monate in Amerika unterwegs und dabei ziehen uns vor allem die bizarren Canyons und Wüstengebiete im Südwesten der USA immer wieder magisch für lange Wanderungen und andere Aktivitäten an.

Daher haben wir in den letzten Jahren natürlich auch eine Vielzahl an Wanderungen im Death Valley Nationalpark in Kalifornien unternommen und dabei alle gängigen Wanderwege des Parks und einige ausgefallene Geheimtipps erkundet. In diesem Artikel hier wollen wir nun unsere persönlichen Wanderhighlights des Nationalparks und unsere Erfahrungen der letzten Jahre mit Dir teilen.

Doch bevor wir zu unserer Liste mit den schönsten Wanderungen im Death Valley Nationalpark kommen, haben wir noch ein paar kurze Tipps für Dich was das Wandern in den einsamen Weiten des unwirklichen Tals angeht, die Du schon für Deine eigene Sicherheit beachten solltest…

Death Valley Nationalpark Kalifornien

Der Death Valley Nationalpark liegt im Osten von Kalifornien.

Wichtige Tipps zum Wandern im Death Valley Nationalpark

Um im Death Valley wandern zu gehen, solltest Du das Tal in jedem Fall in den Wintermonaten, zu Beginn des Frühjahrs oder dem späten Herbst besuchen, denn rund um die Sommermonate sind die Temperaturen innerhalb des Tals teilweise „mörderisch“ und auf vielen Wanderwegen gibt es kaum eine Möglichkeit im Schatten auszuruhen.

Doch selbst im Frühjahr und Herbst kann es im Death Valley Nationalpark noch ziemlich heiß werden, so dass Du deine Aktivitäten vorwiegend auf die Morgen- und Abendstunden verlegt solltest und den heißen Mittag über irgendwo im Schatten rasten kannst. Dieses Timing empfiehlt sich auch bei längeren Wanderungen, bei denen Du am besten früh am Morgen den Hinweg absolvierst, dann zur Mittagszeit wenn die Sonne am höchsten steht eine längere Rast einlegst und Dich später am Nachmittag wieder auf den Rückweg machst.

Death Valley Wandern Sonne

Die Sonne ist beim Wandern im Death Valley unerbittlich.

Ganz besonders wichtig auf all Deinen Wanderungen im Death Valley Nationalpark ist vor allem die Versorgung mit ausreichend sauberen und gefilterten Trinkwasser, denn auf den Wanderwegen im Nationalparks selber findest Du in der Regel kaum eine Möglichkeit Deine Wasservorräte aufzustocken. Daher wolltest Du beim Wandern im Death Valley immer sehr großzügige Wasserreserven bei Dir haben. Brauchst Du einmal länger als geplant für eine Wanderungen oder tritt einmal ein ungeplanter Notfall ein, bist Du so erstmal auf der sicheren Seite.

Damit Du während Deiner Wanderungen und anderer anstrengender Aktivitäten nicht unbemerkt dehydrierst, solltest Du regelmässig Wasser oder mineralhaltige Getränke in kleinen Schlücken trinken, auch wenn Du vielleicht gerade gar keinen Durst hast. Darüberhinaus ist natürlich auch ein ausreichender Sonnenschutz in Form von Sonnencreme und eine passende, luftige Kleidung inklusive einer Kopfbedeckung für das Wandern im Death Valley unverzichtbar.

Die besten Wanderwege & Geheimtipps im Death Valley

Die hier aufgeführten Wanderwege sind allesamt Tagestouren, von denen einige auch an heißen Tagen problemlos zu absolvieren sind, sofern Du die Mittagssonne meidest. Die populären Wanderungen im Nationalpark sind meistens recht gut beschildert und somit leicht zu finden, aber für einige unserer Geheimtipps aus der folgenden Liste solltest Du dir eine kostenlose Übersichtskarte im Visitor Center in Furnace Creek des Death Valley Nationalparks besorgen.

Alternativ kannst Du Dir auch einen Überblick auf der Online-Karte des Death Valley NP verschaffen und diese für Deine Tour ausdrucken. Die offizielle Karte des Nationalparks und einige Links zu topografischen Karten – findest Du hier:

Auf den meisten Wanderungen im Death Valley brauchst Du nicht unbedingt eine separate Lösung zur Navigation, meistens führt der Weg selbsterklärend ohne Abzweige durch einen Canyon und ist ausgeschildert. Bei einigen abgeschiedenen Wanderungen kann es allerdings hilfreich sein einem GPS Track zu folgen oder zumindest eine topografische Übersichtskarte mit dabei zu haben.

Aber jetzt wollen wir Dich auch nicht weiter warten lassen. Hier sind sie nun, unsere persönliche TOP 10 der besten Wanderungen im Death Valley Nationalpark in Kalifornien:

Death Valley Badwater Basin

Im Death Valley Badwater Basin liegt der tiefste Punkt Nordamerikas.

01. Badwater Salt Flats

Der Salzsee der Badwater Salt Flats ist genau genommen kein richtiger Wanderweg, aber trotzdem einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Death Valley Nationalpark an dem Du nach belieben auch ein paar Schritte wandern kannst. Hier am Badwater Basin liegt mit mehr als -85 Metern der tiefste Punkt des Death Valley Nationalparks und ganz Nordamerikas. Häufig staut sich in dieser Senke die warme Luft, so dass hier auch häufig die höchsten Temperaturen im „Tal des Todes“ gemessen werden.

Death Valley Salzsee

Der ehemalige Salzsee im Badwater Basin bietet wunderbare Strukturen.

Um über die Badwater Salt Flats zu wandern folgst Du von Furnace Creek dem Highway #190 nach Süden und biegst nach der ersten langgezogenen Linkskurve einfach rechts auf die Badwater Road ab. Vorbei am Devil’s Golf Course erreichst Du nach gut 16 Meilen den Parkplatz am Badwater Basin, von wo aus Du in die Salt Flats wandern kannst.

Vom Parkplatz bis zum Beginn der Salt Flats gehst Du etwa 30 Minuten und kannst von dort aus beliebig weit in den ehemaligen Salzsee hineinlaufen. Je weiter Du in das Badwater Basin hinein wanderst, desto schöner bilden sich die eckigen Flächen aus Salzkristallen ab. Zudem bietet sich von der Mitte der Senke eine wunderbare Rundumsicht auf die umliegenden Bergketten, die das Death Valley einschließen.

Death Valley Mosaic Canyon

Der Mosaic Canyon im Death Valley bietet tolle Marmorstrukturen.

02. Mosaic Canyon

Etwas westlich der kleinen Ortschaft Stovepipe Wells an der Straße #190 führt eine kleine Schotterstraße in südlicher Richtung hinauf in die Berge. Die kurze Gravel Road ist normalerweise auch für Wohnmobile befahrbar und führt zum Parkplatz am Trailhead des Mosaic Canyon. Einem der schönsten Canyons im ganzen Death Valley Nationalpark, der sich ganz einfach erreichen lässt.

Vom Parkplatz wanderst Du hier direkt in den Canyon hinein, der sich schon auf den ersten paar hundert Metern verengt und eine eine seiner schönsten Passagen präsentiert. Der Mosaik Canyon trägt seinen Namen wegen des ausgefallenen Brekzienmosaiks, aus denen seine Wände bestehen und das an vielen Stellen im Laufe der Jahrhunderte durch Sturzfluten und Regen glatt geschliffen wurde.

Tal des Todes Mosaic Canyon

Das Brekzienmosaik macht den Mosaik Canyon zu einem Highlight.

Insgesamt kannst Du den Mosaic Canyon fast 7 Kilometer entlang wandern und erreichst so immer wieder breitere Stellen und enge, glattgeschliffene Narrows (Engpässen/Slot Canyons). Am Umkehrpunkt triffst Du auf einen Dryfall (trockener Wasserfall)der sich für Wanderer nicht überwinden lässt.

Auch wenn der Mosaic Canyon mit zu den populärsten Wanderungen im Death Valley Nationalpark gehört, so endet der Andrang im Canyon bereits nach wenigen hundert Metern, da die meisten Besucher hier bereits wieder umkehren. Selbst wenn Du den Mosaic Canyon auch nicht bis zum Ende gehen möchtest, so solltest Du Dir den ersten Slot Canyon Bereich mit seinen glattgeschliffenen Wänden keinesfalls entgehen lassen.

Death Valley Darwin Falls

Die Darwin Falls sind Exot im Death Valley heißen Death Valley Nationalpark.

03. Lower Darwin Falls

Die Wanderung zu den Lower Darwin Falls ist ein echter Exot unter den Wanderwegen im Death Valley Nationalpark. Diese wunderbare Wanderung führt über etwas mehr als 3 Kilometer, durch einen grün bewachsenen Canyon, zu einer einzigartigen Oase mit einem rauschenden Bächlein und einem malerischen Wasserfall im Westen den Nationalparks. Im Canyon kannst Du mit etwas Glück auch wilde Esel, viele Echsenarten oder Schlangen sehen.

Um zum Parkplatz am Trailhead der Wanderung zu den Darwin Falls zu gelangen folgst Du von der kleinen Ortschaft Panamit Springs im Westen des Nationalparks dem Highway #190 noch etwas weiter nach Westen. In einer Senke nach einer Rechtskurve, kurz nach der Ortschaft, biegst Du links in die Old Toll Road ein und folgst der Schotterstraße bis zum ausgeschilderten Parkplatz. Die Gravel Road ist recht rau, aber in der Regel selbst mit einem Kleinwagen vorsichtig passierbar.

Death Valley Wasserfall Wandern

Die Wanderung zum Wasserfall im Death Valley führt durch einen grünen Canyon.

Vom Parkplatz wanderst Du den gut sichtbaren Wanderpfad hinein in den breiten Wash, der sich mit und mit immer weiter verengt. So erreichst Du schon bald den engeren Teil des Canyons, der bereits üppig mit grünen Bäumen und Sträuchern bewachsen ist. Auf Deinem Weg durch diese grüne Schlucht musst Du einigen Male über kleine Geröllfelder klettern und den kleinen Bach überqueren, bevor Du die kleinen Wasserfall am Ende der Schlucht erreichst.

Wer „klettertechnisch“ fit ist kann von den Wasserfällen auch weiter den Berg hinaufsteigen und erreicht hier nach einigen leichten Kletterpassagen auch noch die Upper Darwin Falls.

Death Valley Ubehebe Crater

Eine Wanderung rund um den Ubehebe Crater im Death Valley ist ein absolutes Highlight.

04. Ubehebe Crater Loop

Der imposante Ubehebe Crater liegt ganz im Norden des Death Valley Nationalpark und kann in einer guten Stunde einmal komplett umrundet werden. Um zum Parkplatz am Rand des Ubehebe Crater zu gelangen folgst Du einfach der Scotty’s Castle Road in Richtung Norden des Nationalparks und biegst einige Meilen nach dem Abzweig zum wunderbaren Mesquite Spring Campground links auf die Ubehebe Crater Road ab.

Ubehebe Crater Rundwanderung

Eine Umrundung des Ubehebe Crater ist in einer guten Stunde zu schaffen.

Schon vom Parkplatz des Ubehebe Crater hast Du einen tollen Blick auf den tiefen Krater, der durch vulkanische Aktivitäten entstanden ist. Die Wanderung startet gleich anstrengend durch tiefen Vulkansand entlang Kraterrandes bergauf. Am höchsten Punkt angelangt genießt Du einen tollen Rundblick auf die Landschaft und den Little Hebe Crater, der direkt hinter dem Ubehebe Crater liegt.

Zum Abschluss der Wanderung kannst Du auch noch in der Nähe des Parkplatzes über eine schmalen Pfad in den Ubehebe Crater hinabsteigen, was durchaus lohnenswert ist. Allerdings solltest Du den danach nötigen anstrengenden Aufstieg bei hoch stehender Sonne nicht unterschätzen.

Natural Bridge Trail

Die Wanderung zur Natural Bridge läuft durch einen Canyon den Berg hinauf.

05. Natural Bridge Trail

Der Start zum Natural Bridge Trail im Death Valley befindet sich an der Badwater Road, die Dich auch zu den Badwater Salt Flats führt. Nach etwa 13 Meilen hinter dem Abzweig von Furnace Creek auf die Strasse zum Badwater Basin, führt eine ca. 1,5 Meilen lange, kleine und ziemlich raue Schotterstrasse nach Osten hinauf in die Berge. An deren Ende findest Du den Parkplatz am Trailhead des Natural Bridge Trails.

Death Valley Aktivitäten

Die kurze Wanderung zur Natural Bridge gehört zu den beliebtesten Death Valley Aktivitäten.

Die Wanderung zur sehenswerten Natural Bridge ist eher ein längerer Spaziergang als eine ernstzunehmenden Wanderung, aber an besonders heißen Tagen kann auch diese Wanderung im Death Valley ziemlich anstrengend werden. Vom Parkplatz führt Dich der sandige Wanderweg den Canyon hinauf, wo Du nach etwa einer halben Stunde auf die Natural Bridge triffst.

Häufig ist der populäre Wanderweg zur Natural Bridge im Death Valley ziemlich überlaufen, aber es gibt noch einen Geheimtipp – einen anstrengenden, aber sehr einsamen Wanderweg zu einer anderen Natural Bridge im Death Valley. Diese Wanderung, die zu unseren persönlichen Highlights im Death Valley gehört, findest unter Punkt sieben in unserer Liste.

Death Valley Fall Canyon

Die Wanderung im Fall Canyon endet an einem unüberwindbaren Dryfall.

06. Fall Canyon

Auch die Wanderung zum Fall Canyon gehört zu unseren absoluten Lieblingen im Death Valley Nationalpark, die Du als Canyon-Fan bei einem längeren Besuch im Tal des Todes keinesfalls verpassen solltest. Die Wanderung führt Dich durch einen sehr einsamen Canyon nahe des Titus Canyon im Nordwesten des Nationalparks, wohin sich kaum noch Tagestouristen verirren.

Fall Canyon Wanderung

Die Fall Canyon Wanderung im Death Valley ist sehr abwechslungsreich.

Ähnlich wie der unter Punkt zwei in unserer Liste vorgestellte Mosaic Canyon, führt auch die Wanderung durch den Fall Canyon immer wieder durch breite Wash-Bereiche und glatt geschliffene Slot Canyon Abschnitte, bis er nach gut 3 Meilen an der imposanten Steilwand eines trockenen Wasserfalls – einem Dryfall – endet.

Um zum Trailhead des Fall Canyon Trails zu gelangen folgst Du der Scotty’s Castle Road, von der Straße #190 kommend, wieder in Richtung Norden des Death Valley. So gelangst Du nach knapp 12 Meilen an den Abzweig zur Titus Canyon Road, einer Schotterstraße der Du nach Osten hinauf in die Berge folgst. In der Regel ist die Straße vorsichtig auch mit einem Fahrzeug ohne erhöhte Bodenfreiheit und Allradantrieb zu befahren.

Death Valley Little Bridge

Die Little Bridge ist immer noch ein Geheimtipp zum Wandern im Death Valley.

07. Little Bridge Canyon

Unsere ganz persönliche Lieblingswanderung und immer noch ein Geheimtipp im Death Valley Nationalpark führt Wanderer vollkommen einsam und verlassen hinauf in die Berge südlich von des Highway #190 bei Stovepipe Wells, ist aber bei hohen Temperaturen sehr anstrengend da es auf weiten Teiles des Wanderweges kaum Schattenplätze gibt. Neben der Natural Bridge, einem versteinerten Felsbogen, am Ende des Wanderweges, gibt es unterwegs auch noch einige wirklich sehenswerte Slot Canyon Passagen und einen Arch zu entdecken.

Von Stovepipe Wells kommend folgst Du der Straße #190 vorbei am Parkplatz der Mesquite Flat Sand Dunes und parkst in der nächsten langgezogenen Linkskurve am Straßenrand ohne dabei die Vegetation zu zerstören. Von hier aus startest Du auf die Wanderung, für die es zwei Wegalternativen gibt – am besten Du wählst die spannende Route mit Slot Canyon Passagen für den Hinweg und gehst durch den breiten Wash zurück.

Little Bridge Canoyn Arch

Im Little Bridge Canoyn gingt es neben der Natural Bridge auch einen Arch zu entdecken.

Alle Informationen zur Wanderung, eine ausführliche Routenbeschreibung der beiden Varianten und GPS Track zum Download – findest Du hier:

Startest Du auf dem Hinweg zur Little Bridge durch die Slot Canyon Passagen, erwartet Dich ein sehenswerter Irrgarten aus bizarren Engstellen und Geröllhaufen, in denen Du gut auf Deine Orientierung achten musst damit Du dich nicht verläufst.

Little Bridge Canoyn Abstieg

Der Abstieg aus dem Little Bridge Canoyn bietet keinen Schatten.

Navigierst Du richtig, stößt Du am Ausgang der engeren Passagen auf einen breiten Wash dem Du Richtung Südwesten bergan in einen größeren Canyon folgst. Hier triffst Du immer wieder auf bizarre Felsformationen und einen Arch in der Felswand rechts von Dir.

Nach ca. 3,5 Meilen erreichst Du dann den Felsbogen der Little Bridge in deren Nähe es viele versteinerte Fossilien und farbenfrohe Felsen zu sehen gibt. Auf dem Rückweg kannst Du dann statt der engen Slot Canyons am Ausgang des Little Bridge Canyon, auch dem breiten Wash zurück ins Tal folgen.

Death Valley Sidewinder Canyon

Der Sidewinder Canyon ist eine der besten Wanderungen im Death Valley.

08. Sidewinder Canyon

Unsere zweitliebste Wanderung und gleichzeitig wohl der imposanteste Slot Canyon im gesamten Death Valley ist der Sidewinder Canyon, dessen Trailhead sich auch wieder in der Nähe des Badwater Basin befindet, an dem viele tolle Wanderungen des Death Valley Nationalpark starten. Auch die gut 5 Meilen lange Wanderung zum Sidewinder Canyon ist eher ein Geheimtipp für leidenschaftlichere Wanderer, auch hierhin verirren sich nur selten Tagestouristen des Death Valley NP.

Um zum Trailhead des Sidewinder Canyon zu gelangen folgst Du wieder der Badwater Road von Furnace Creek für etwas mehr als 31 Meilen, wo eine kleine Schotterstraße nach Südosten abzweigt, die auf einem Schotterparkplatz endet von welchem auch die Wanderung in den Willow Canyon startet.

Vom Parkplatz aus startest Du nach Süden den Berg hinauf, wo Du schon bald einen großen und breiten Wash sehen kannst, der in den Sidewinder Canyon hineinführt. Auch hier ist die Navigation hinein in den richtigen Canyon nicht ganz einfach, so dass Du dich entsprechend auf die Wanderung vorbereiten solltest.

Death Valley Slot Canyon

Der Sidewinder Canyon im Death Valley NP ist ein waschechter Slot Canyon.

Eine ausführliche Beschreibung der Wanderung zum Sidewinder Canyon, Übersichtskarten und GPS Tracks – findest Du hier:

Hast Du den richtigen Canyon gefunden triffst Du im Laufe des Aufstiegs auf drei Abzweigungen, die rechts des trockenen Flussbettes in verwundene Slot Canyon Bereiche führen. Teilweise musst Du in diesen engen Canyon über Felsen klettern, glattgeschliffene Passagen übersteigen oder durch kleine Öffnungen kriechen, so dass die Wanderung schnell anstrengend werden kann.

Das besondere an den Passagen des Sidewinder Canyon ist die Beschaffenheit der Wände, denn diese sind an vielen Stellen nicht glatt geschliffen – so wie Du es aus anderen Slot Canyons vielleicht kennst – sondern überall mit spitzen Steinen und Felsen gespickt. Das solltest Du beim Wandern im Death Valley keinesfalls verpassen.

Death Valley Golden Canyon

Auch der Golden Canyon im Death Valley ist von Wanderern immer gut besucht.

09. Golden Canyon zur Red Cathedral

Auch der Startpunkt hinein in den Golden Canyon des Death Valley liegt wieder an der Badwater Road, diesmal allerdings gerade einmal 2 Meilen vom Abzweig von der Straße #190 entfernt. Hier findet sich eine großzügige Parkfläche mit einer einfachen Toilette ohne fließendes Wasser. Der Golden Canyon besticht vor allem durch sein, in der Sonne Gold und Braun leuchtendes, Gestein und die bizarren Felsformationen, die teils wie ein stürmischer Ozean anmuten.

Einen besonders guten Überblick über das Gelände bekommst Du übrigens vom populärsten Aussichtspunkt des Nationalparks, dem Zabriskie Point. Von hier aus kannst Du über den Badlands- und den Gower Gulch Loop auch in den Golden Canyon des Death Valley wandern.

Death Valley Tagestour

Der Golden Canyon ist eine gute Death Valley Tagestour für warme Tage.

Die klassische Wanderung in den Golden Canyon startet aber vom Trailhead an der Badwater Road und führt Dich durch einen farbenfrohen Canyon bergan bis zum Abzweig zur Red Cathedral, einer imposanten Felsformation die im Sonnenlicht knallig rot leuchtet.

Den Endpunkt an der Red Cathedral erreichst Du nach knapp 1,5 Meilen für die Du als geübter Wanderer durch den Golden Canyon nur etwas mehr als eine Stunde brauchst. Der Abstieg zurück zum Parkplatz läuft dann über den gleichen Weg durch den Golden Canyon zurück

Death Valley Gower Gulch

Das Wandern im Gower Gulch bietet traumhafte Farben.

10. Gower Gulch Loop

Zu guter Letzt haben wir hier noch eine längere Variante der Wanderung durch den Golden Canyon, bei der Du noch mehr der einzigartigen Landschaft rund um den Zabriskie Point zu Fuss erkunden kannst. Statt nach Deinem Besuch der Red Cathedral durch den Golden Canyon zurück zum Parkplatz zu laufen, kannst Du diese Tour auch zu einer großen Rundwanderung über den Gower Gulch Loop ausbauen.

Eine Übersichtskarte für alle Wandermöglichkeiten rund um den Golden Canyon und den Gower Gulch – findest Du hier:

Bei dieser Variante wanderst Du vorbei am Gipfel des Manly Beacon in Richtung Zabriskie Point und steigst dann durch Gower Gulch, der viele schöne Narrow-Sections (enge Canyon Passagen) zu bieten hat, wieder ab in Richtung Parkplatz an der Badwater Road.

Death Valley Tipps

Bei uns auf dem Reiseblog gibt’s ständig neue Death Valley Tipps.

Noch mehr Tipps zu den schönsten Nationalparks der USA

Und das waren sie auch schon, unsere persönlichen Lieblinge unter den Wanderungen im Death Valley Nationalpark inklusive einiger Geheimtipps auf denen Du auch heute noch zur Hauptsaison recht einsam im Tal des Todes unterwegs bist. Wir hoffen, dass auch für Dich der ein oder andere Wanderweg in unserer Liste mit dabei war, auf dem Du bei Deinem nächsten Besuch im Death Valley wandern gehen wirst.

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