Die schönsten Nationalparks & Wildnisgebiete in Kanadas Westen

Kanada Nationalpark

Planst Du gerade Deine nächste Reise in den Westen von Kanada, um die fantastische Natur dieses einzigartigen Landes einmal selbst hautnah zu erleben und bist, genau wie wir, ein wirklicher Naturliebhaber – ständig auf der Suche nach den schönsten Nationalparks, abgeschiedenen Wildnisgebieten und unvergesslichen Tierbegegnungen…?

Dann bist Du hier genau richtig, denn im folgenden Artikel findest Du eine umfassende Übersicht mit einigen unserer Geheimtipps zu den schönsten Nationalparks, Provincial Parks, Sehenswürdigkeiten und Wildnisgebieten im Westen Kanadas, die Du auf Deiner nächsten Reise keinesfalls verpassen solltest.

Als Vollzeitreisende und Outdoor-Enthusiasten sind wir jedes Jahr für mehrere Monate in Kanada und den USA unterwegs, um dabei auf individuellen Camping Trips und langen Wanderungen die schönsten Nationalparks, die unbändige Natur und einzigartige Tierwelt zu erkunden.

Zuletzt waren wir gerade im Frühjahr diesen Jahres wieder für 3 Monate im Westen Kanadas und auf Vancouver Island unterwegs. Diesmal führte uns unser Weg von Süden Kanadas sogar bis hinauf in das wilde Alaska.

Daher kennen wir nicht nur die schönsten Nationalparks in Kanada von unseren Besuchen persönlich, sondern auch viele Geheimtipps und Sehenswürdigkeiten, die wir im Laufe der Jahre entdeckt haben und die teilweise weit abseits der bekannten Touristenrouten liegen.

Kanada Landschaft

Auch außerhalb der Nationalparks bietet Kanada faszinierende Landschaften.

Unterwegs in Kanadas schönsten Nationalparks und Landschaften

Zunächst einmal stellt sich allerdings die Frage, wie Du die Nationalparks, Provincial Parks und Wildnisgebiete im Westen von Kanada denn am besten bereist, denn genau wie in den USA gibt’s dort nur stellenweise öffentliche Verkehrsmittel, mit denen viele interessante Gebiete nicht zu erreichen sind, weshalb sich vor allem ein individueller Roadtrip für solche eine Reise anbietet.

In jedem Fall solltest Du bei Deiner Kanada Reise durch die schönsten Nationalparks auf Camping setzen, statt in irgendwelchen „stickigen“ Hotels zu übernachten, denn nur so kommst Du der unbändigen Natur auch wirklich nahe.

Wir selbst haben Kanadas Westen und die dortigen Nationalparks daher bereits mit einem größeren Wohnmobil, einem kleinen Campervan und auch mit Mietwagen und Zelt bereist und sicherlich hat jede dieser Reisearten seine Vor- & Nachteile.

Nationalpark Kanada Camping

In Kanadas traumhafter Natur solltest Du in jedem Fall das Campen nicht verpassen.

Doch da es rund um die Nationalparks und einsamen Gegenden in Nordamerika häufig viele enge und schlecht ausgebaute Strassen gibt, bist Du mit einem Mietwagen und dem Zelt sicherlich am flexibelsten aufgestellt was Deine Reiseroute angeht, weshalb wir uns bei unserer letzte Reise durch Kanadas Westen auch wieder für einen Mietwagen von Sunny Cars entschieden haben.

Bei Sunny Cars haben wir diesmal vor allem wegen der umfassenden „All-Inklusive-Pakete“ gebucht, denn so waren bei der Buchung unseres Fullsize SUV gleich alle wichtigen Leistungen, wie z.B. Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt und die Erhöhung der Haftpflichtversicherung, enthalten.

Im Nachhinein war das zudem eine wirklich gute Entscheidung, da wir uns während unserer Kanada Reise einen Steinschlag in der Frontscheibe eingefangen hatten und so unsere Kaution erst einmal einbehalten wurde, doch der Schaden wurde umgehend von Sunny Cars ersetzt.

Doch nun wollen wir Dich auch nicht länger auf die Folter spannen und hier sind sie nun, die schönsten Naturreservate und Nationalparks Kanadas, die wir auf unseren Reisen ausgiebig erkundet haben…

Kanada Mietwagen

Dieses Jahr waren wir mit einem Mietwagen von Sunny Cars unterwegs.

Nationalparks & Naturreservate in British Columbia

Mit seinen rauen Küstenabschnitten, vorgelagerten Inseln und gewaltigen Bergkulissen ist Britisch Columbia sicherlich eine der abwechslungsreichsten Provinzen im Westen Kanadas und beherbergt mit dem Pacific Rim Nationalpark und dem Gulf Islands Nationalpark auf und um Vancouver Island zudem eines der schönsten Küstenschutzgebiete der Welt.

Die Provinz erstreckt sich von der südwestlichen Küste Kanadas bis an den Rand der Rocky Mountains, wo mit dem Glacier, Yoho, Mount Revelstoke und Kootenay Nationalparks noch vier weitere sehenswerte Naturschutzgebiete auf naturbegeisterte Besucher warten.

Darüberhinaus gibt’s in ganz Britisch Columbia auch noch zahlreiche kleinere Schutzgebiete, die sogenannten Provincial Parks, unter denen uns im Süden vor allem der Cape Scott Provincial Park und der Strathcona Provincial Park auf Vancouver Island wegen ihrer Abgeschiedenheit besonders gut gefallen haben.

Pacific Rim Nationalpark

Der Pacific Rim Nationalpark lädt an seinen traumhaften Küsten zum spazieren ein.

Zu Vancouver Island und seinen Sehenswürdigkeiten haben wir übrigens bereits einen ausführlichen Artikel mit unseren Highlights hier auf unserem Blog veröffentlicht – diesen findest Du hier:

In Richtung Norden trifft der westliche Teil von Britisch Columbia zuerst noch auf die vorgelagerte Insel Graham Island, auf welcher auch der Gwaii Haanas Nationalpark beheimatet ist, bevor es sich bereits an den südlichen Ausläufer Alaskas hinauf bis zur Grenze des Yukon und der Nordwest-Territorien entlang schlängelt.

Eine Übersicht und weiterführende Informationen zu allen kanadischen Nationalparks in British Columbia – findest Du hier:

Doch trotz aller Schönheit und Naturschutzgebiete hat Britisch Columbia auch seine Schattenseiten – vielerorts treibt die Holzindustrie unübersehlich Ihr Unwesen und gerade der Süden ist zum großen Teil in der Hauptsaison während des Sommer hoffnungslos überlaufen.

Daher haben wir für Britisch Columbia vor allem zwei Favoriten, die wir Dir hier einmal näher vorstellen wollen und bei denen Du dem immensen Besucheraufkommen in BC noch ganz gut aus dem Wege gehen kannst.

Nationalpark Vancouver Island

Der Pacific Rim Nationalpark auf Vancouver Island bietet wunderschöne Küsten.

Der Pacific Rim Nationalpark auf Vancouver Island

Der Pacific Rim Nationalpark liegt an der Westküste von Vancouver Island und ist mit seinen verwunschenen Wäldern voller Moos und Farn und den scheinbar endlosen wilden, mit Treibholz gesäumten, Stränden sicherlich einzigartig – oft hängen dichte Nebelschwaden in Küstengebieten und verwandeln den Nationalpark in einen scheinbar verwunschen Ort.

Das Positive am Pacific Rim Nationalpark ist aus unserer Sicht vor allem seine Unerschlossenheit, denn die Tiefe Wildnis des Parks ist zum größten Teil ausschliesslich mit dem Boot und zu Fuss erreichbar – es gibt keine Strassen, die durch die entlegnen Gebiete des Parks führen.

Zudem gibt’s für Wanderwege, wie den weltbekannten West Coast Trail, der durch einen Küstenabschnitt des Nationalparks führt, strenge Regelungen und eine Genehmigungspflicht, so dass selbst hier nur verhältnismäßig wenige Wanderer pro Jahr in die Tiefen des Parks vordringen.

Daher ist der Pacific Rim Nationalpark für uns persönlich selbst in der Hauptsaison eines der schönsten Küstengebiete mit Wandermöglichkeiten an einsamen Stränden und durch wilde Wälder, an den höchsten noch der nahegelegene Olympic Nationalpark im Nordwesten der USA heranreicht.

Kanada Nationalpark Bären

Gerade entlang der Straße 37 haben wir häufig Bären aus nächster Nähe gesehen.

Der einsame Highway 37 hinauf in die Wildnis des Yukon

Es ist vielleicht etwas ungewöhnlich in solch einem Artikel eine komplette Strasse als Tipp zu empfehlen, doch gerade im Frühjahr und Herbst ist die Strasse 37, die sich von Kitwanga an der Grenze Alaskas in Richtung Watson Lake schlängelt, ein wahres Paradies für Natur- & Tierfreunde.

Nicht nur, dass sich von dm Highway 37 einige der wildesten Provincial Parks, wie z.B. die Spatsizi Plateau Wilderness, erreichen lassen – sondern auch dass die ganze Strasse, die abwechslungsreich durch dichte Wälder, weite Tundraflächen und Bergpanoramen führt, zur richtigen Jahreszeit nahezu einem Tierpark gleicht, macht sie in Britisch Columbia so einzigartig.

Noch ist die Strasse 37 unter Touristen eher weniger bekannt, zumal bisher nicht viele den langen und teilweise etwas beschwerlichen Weg aus dem Süden hinauf in den Yukon auf sich nehmen, doch das wird sich in den kommenden Jahren sicherlich ändern – auch da der Highway 37 der einzige Zugang zur kleinen Stadt Hyder ist, in der Du im Herbst auf eigene Faust Schwarz- & Braunbären an den Flüssen bei Lachsfang beobachten kannst.

Wir sind die Strasse bisher dreimal gefahren und haben bei der Fahrt und kurzen Wanderungen im Frühjahr und Herbst mehrere Dutzend Bären inkl. Nachwuchs hautnah erleben können und dazu kreuzten auch einige Elche und einmal sogar ein Luchs unseren Weg.

Kanada Nationalpark Alberta

Auch Alberta bietet an vielen Orten eine sensationelle Landschaft.

Bekannte Nationalparks & Geheimtipps in Alberta

Auch wenn es in Alberta noch einige weitere Nationalparks gibt, so dreht sich in dieser kanadischen Provinz nicht weiter verwunderlich alles um die beiden „Big Player“ in den Rocky Mountains, den Jasper und Banff Nationalpark.

Beide Parks, die über den ca. 230 Kilometer langen Icefields Parkway quer durch die Rocky Mountains miteinander verbunden sind, verfügen zweifelsohne auch über eine atemberaubende Landschaft, sind aber aus unserer Sicht bedauerlicherweise den Großteil des Jahres auch maßlos überlaufen.

Hoch im Norden trifft Alberta auf die Nordwest-Territorien an dessen Grenze auch der größte Nationalpark Kanadas, der Wood Buffalo Nationalpark, zu finden ist. Hier gibt’s, genau wie im weiter südlich gelegenen Elk Island Nationalpark, auch die einige der letzten großen Bison Herden in Kanada zu sehen, aber trotz einer Vielzahl an Vogelarten und Rotwild reichen beide Parks landschaftlich allerdings nicht an andere Schutzgebiete in Kanada heran.

Eine Übersicht über alle Nationalparks in Alberta und weiterführende Informationen für Deinen Besuch– findest Du hier:

Ganz im Süden Albertas, an der Grenze zur USA, liegt der Waterton Lakes Nationalpark, der auf amerikanischer Seite durch den Glacier Nationalpark fortgesetzt wird und eine Vielzahl an interessanten Wanderwegen bietet. Uns persönlich gefällt allerdings der amerikanische Glacier National Park deutlich besser, da dieser einfach wesentlich wilder und ursprünglich ist und über einige Schotterstrassen auch Zugang in abgelegenere Gebiete bietet.

Kanada Nationalpark Jasper

Im Banff & Jasper Nationalpark kannst Du auch auf den Strassen immer wieder Tiere beobachten.

Der Banff & Jasper Nationalpark in den Rocky Mountains

Egal wie man letzten Endes zum immensen Besucherandrang und den Skigebieten rings um diese beiden Nationalparks stehen mag, das Bergpanorama der Rocky Mountains im Banff und Jasper Nationalpark und entlang des Icefields Parkway ist kaum zu überbieten und wird in Nordamerika allenfalls noch in Alaska übertroffen.

Zahlreiche Wanderwege und fotogene Bergseen ziehen den naturbegeisterten Besucher in ihren Bann und bieten auch einer vielfältigen Tierwelt genügend Raum, so dass trotz der vielen Besucher häufig Bären gesichtet werden können und die großen „Elks“ gerade im Jasper Nationalpark an allen Ecken zu sehen sind.

Daher solltest Du dir auf Deiner Reise durch den Westen Kanadas in jedem Fall genügend Zeit nehmen auch diese beiden Parks zu erkunden, vorzugsweise solltest Du dabei aber im Frühjahr oder Herbst unterwegs sein, wenn dort deutlich weniger Touristen unterwegs sind.

Kanada Grizzlybären

Gerade in den südlichen Rocky Mountains haben wir schon häufiger Grizzlybären hautnah erlebt.

Der unbekannte Peter Lougheed Provincial Park im Süden Albertas

Für alle die es etwas ruhiger mögen, haben wir auch für Alberta noch einen echten Geheimtipp auf Lager, denn während sich die Touristen in den beiden großen Nationalparks gegenseitig auf die Füße treten, kannst Du im weiter südlich gelegenen Peter Lougheed und den umliegenden Provincial Parks noch eine weitestgehend wilde und einsame Natur erleben.

Dafür biegst Du vom kleinen Städtchen Canmore, dem Tor zum Banff Nationalpark, westlich auf die Strasse 742 ab, die schon bald darauf als Schotterstrasse sehr steil in die Berge hinaufführt.

Von hier aus lässt sich die Strasse komplett durchfahren, bis Du wieder auf die Strasse 40 triffst, die Dich zurück nach Norden oder weiter in den Süden auf die Strasse 22 in Richtung Waterton Lakes Nationalpark bringt.

Wir sind schon einige Male in diesem Gebiet unterwegs gewesen und unserer Erfahrung nach verirren sich hierher so gut wie keine Touristen und eine Vielzahl an kleinen Wanderwegen lädt zu Spaziergängen und längeren Wanderungen in die Tiefen der Provincial Parks ein.

Die Einsamkeit der Rocky Mountains südlich der großen Nationalparks scheint auch von den Tieren honoriert zu werden, denn in diesen Gebieten haben wir bei jedem Besuch zahlreiche Grizzlybären, Elche und am Abend sogar einige Wölfe entdecken können.

Kanada Nationalpark Yukon

Der Yukon bietet auch ausserhalb der Nationalparks viel Wildnis & Einsamkeit.

Tiefe Wildnis & wunderschöne Nationalparks im Yukon

Den Yukon haben wir auf unserem letzten Trip durch Kanada und Alaska das erste Mal ausgiebig besucht und diese einsame Provinz hat unser Herz förmlich im Sturm erobert.Nur eine Handvoll an Strassen, die meisten davon nur aus Schotter, durchziehen das riesige Gebiet in dem gerade einmal knapp 40.000 Einwohner leben – ein Drittel davon alleine in White Horse, der einzigen größeren Stadt im Yukon.

Ganz im Norden reicht der Yukon bis an die Beaufortsee, wo auch der Ivvavik und Vuntut Nationalpark liegen. Beide Parks haben keine Straßenanbindung und können nur auf aufwendig geplanten Trips mit Flugzeugen, Booten oder Allradfahrzeugen erreicht werden, bieten dafür aber auch ein unvergleichliches Erlebnis an Einsamkeit und ursprünglicher Wildnis.

Eine Übersicht aller Nationalparks im Yukon und weiterführende Informationen für Deinen Besuch – findest Du hier:

Im Osten grenzt der kanadische Yukon auf ganzer Länge an Alaska, wo ganz im Süden auch der Kluane Nationalpark beheimatet ist, dessen Schutzgebiet auf der amerikanischen Seite durch den Wrangell St. Elias Nationalpark weitergeführt wird.

Auch der Kluane Nationalpark bietet keine direkte Möglichkeit um mit dem Fahrzeug ins Innere des Nationalparks vorzudringen, lediglich der Alaska Highway und die Straße 3, die ab Haines Junction hinunter nach Haines und dem für Bärenbeobachtungen bekannten Chilkoot River führt, führen an einigen sehenswerten Teilen des Nationalparks vorbei.

Kanada Nationalpark Kluane

Der Kluane Nationalpark ist unter Naturliebhaber ein absoluter Geheimtipp.

Der wilde Kluane Nationalpark am Rande Alaskas

Um tiefer ins Innere des Kluane Nationalparks mit Kanadas höchstem Berg, dem Mt. Logan, vorzudringen musst Du entweder von den zugänglichen Teilen zu langen Wanderungen oder Kanutouren aufbrechen oder dich von kleinen Transportflugzeugen ins Herz des Nationalparks bringen lassen – solche Touren sind allerdings nur mit sehr viel Wildniserfahrung oder auf geführten Touren realisierbar.

Tragisch ist das jedoch nicht, da sich auch auf dem Alaska Highway und dem Highway 3 ein Einblick in die unbändige Natur und die vielfältige Tierwelt werfen lässt, denn gerade im Bereich rund um den Kluane Lake ist die Landschaft wirklich atemberaubend.

Falls Du gerne einmal auf eigene Faust mit dem Fahrzeug weiter in dieses riesige Schutzgebiet vordringen möchtest, so ist dies zumindest in Alaska in kleinen Teilen realisierbar – über die McCarthy Road, die von der Straße 4 hinunter nach Valdez abbiegt, und über die Nabesna Road, die bei Slana von der Straße 1 abzweigt, gelangst Du auf passablen Schotterstraßen einige Kilometer tief in die Wildnis und kannst von dort aus zu traumhaften Wanderungen aufbrechen.

Robert Campell Highway Yukon

Auf dem Robert Campbell Highway kann es auch schonmal dreckig zugehen.

Der unwegsame Robert Campbell Highway ab Watson Lake

Neben den, eher schwer zugänglichen Nationalparks im Yukon, gibt’s allerdings noch viele weitere Gebiete die durchaus einer Art Naturschutzgebiet gleich kommen, denn schliesslich ist der Yukon vergleichsweise menschenleer und gibt der Natur noch immer dementsprechend an vielen Orten genügend Raum zur freien Entfaltung.

So zum Beispiel am Rande des Robert Campbell Highway (Straße 4), der größtenteils als einsame Schotterstraße von dem kleinen Städtchen Watson Lake hinauf zum Klondike Highway (Straße 2) führt, welcher Dich noch weiter hinauf in den Norden zur Goldgräber Stadt Dawson bringt.

Entlang des Robert Campbell Highway findest Du einige schöne Campingplätze an einsamen Seen, die im Yukon generell nur 12,- CAD pro Nacht kosten und in denen das Feuerholz für ein „kuschliges“ Lagerfeuer bereits enthalten ist.

Fernab davon gleicht die einsame Straße, vorbei am kleinen Bergbau Städtchen Faro, teilweise wirklich einem Zoo – so konnten wir dort zahlreiche Bären, Elche, Stachelschweine und noch mehr beobachten und dabei zuschauen, wie Wildgänse den Highway als Start und Landebahn nutzen.

Top of the World Highway

Unterwegs auf dem rauen Top of the World Highway.

Die Goldgräberstadt Dawson & Top Off the World Highway nach Alaska

Ein zweiter Tipp, auch wenn dieser schon lange keine wirklicher Geheimtipp mehr ist, ist die Fahrt von Dawson City über den „Top of the World“ Highway hinüber nach Alaska, die Du in jedem Fall mit einplanen solltest, wenn es Dich einmal in den Yukon verschlägt.

Schon der Besuch von Dawson City ist ein Erlebnis an sich, da diese Stadt zumindest noch ein halbwegs authentisches Bild des „Gold Rush“ widerspiegelt und auch die Fahrt durch das wilde Bergpanorama hinüber nach Alaska ist einfach traumhaft schön und muss sich nicht vor der Route über den Alaska Highway, vorbei am Kluane Nationalpark, verstecken.

Nationalpark Nordwest Territorien

Genau wie der Yukon, bieten auch die Nordwest Territorien viel Platz für Flora & Fauna.

Einsame Natur & Nationalparks in den Nordwest-Territorien

Auch wenn wir selbst bisher nur einen kleinen Abstecher in die Nordwest-Territorien unternommen haben, so dürfen diese natürlich schon aufgrund ihrer vier Nationalparks nicht in unserer Auflistung fehlen, zudem besteht auch dieses Territorium fast ausschliesslich aus wilder Natur und menschenleeren Sumpf- und Tundra-Gebieten.

Eine Übersicht zu allen Nationalparks von Kanada in den Nordwest-Territorien und weitere Informationen – findest Du hier:

Die letzten vier der Kanada Nationalparks in unserer obigen Auflistung liegen ganz im Norden der Nordwest Territorien in der arktischen Tundra, wobei der Aulavik Nationalpark schon Abseits des kanadischen Festlandes auf einer Insel liegt.

Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass diese abgeschiedenen Nationalparks ausschliesslich aus der Luft erreicht werden können und ein Besuch daher nicht so einfach zu realisieren ist.

Dafür Punkten diese vier Nationalparks aber auch mit scheinbar unendlicher arktischer Einsamkeit und großen Tierherden – u.a. lassen sich dort auch wildlebende Moschusochsen antreffen.

Nationalpark Nahanni

Ein Trip in den Nahanni Nationalpark ist mit Aufwand verbunden, lohnt sich aber.

Der Nahanni & Nááts’ihch’oh Nationalpark

Ganz im Südwesten der Nordwest-Territorien, unmittelbar an der Grenze zum Yukon, liegen mit dem Nahanni und Nááts’ihch’oh Nationalpark gleich zwei fantastische Parks direkt nebeneinander. Doch auch in diese beiden Nationalparks führen keinerlei Straßen und die Anreise ist, wie bei vielen anderen kanadischen Nationalparks im Yukon & in den Nordwest-Territorien recht beschwerlich und im wesentlichen nur mit dem Wasserflugzeug realisierbar.

Allerdings ist gerade der Nahanni Nationalpark sehr beliebt für lange Kanu-, Klettertouren und Wanderungen in totaler Einsamkeit und bietet eine wirklich fantastische Natur, weshalb ein Besuch, genau wie im Kluane Nationalpark im Yukon, relativ einfach über Watson Lake oder Fort Simpson zu organisieren ist.

Kanada Nordlichter

Bei unserem aktuellen Norwegen Trip durften auch wir endlich die Nordlichter genießen.

Yellowknife, Kanadas Stadt der Nordlichter

Neben den schwer erreichbaren Nationalparks wollen wir Dir aber hier in diesem Artikel auch noch einen weiteren Tipp für die Nordwest-Territorien mit auf den Weg geben, den Du ganz einfach und selbständig über eine Strasse erreichen kannst – nämlich Yellowknife, die Stadt der Nordlichter in Kanada.

Nun ist das kleine Städtchen Yellowknife, mit nur knapp 20.000 Einwohnern, alleine sicherlich keine wirkliche Sehenswürdigkeit, liegt aber dafür sehr abgeschieden am Nordufer des Great Slave Lake.

Schon bei Deiner Fahrt nach Yellowknife über den Highway 7 und 1 durchquerst Du ein beinahe menschenleeres Gebiet mit wunderschöner Natur und kommst u.a. auch ganz nahe an der Südostseite des Nahanni Nationalparks vorbei, so dass diese Strasse förmlich ein Kleinod für alle Natur- und Tierliebhaber ist.

Wir selbst waren zwar bisher noch nicht in den Wintermonaten in Yellowknife um dort die Nordlichter zu sehen, hatten aber gerade das Vergnügen diese Lichtspiele am Himmel auf Norwegens Lofoten zu bestaunen – wo wir derzeit für einige Monate unterwegs sind.

Daher gibt’s von uns eine klare Empfehlung: „Einmal im Leben solltest Du die Nordlichter live erleben und das einsame Yellowknife ist dafür genau der richtige Ort!“

Kanada Natur Camping

Kanadas Nationalparks & Natur sind in jedem Fall einen Camping-Trip wert.

Noch mehr Tipps & Infos zu Kanadas Nationalparks und Sehenswürdigkeiten

Wir hoffen, dass Du in unserem Artikel alle Informationen zu Kanadas Nationalparks im Westen gefunden hast und solltest Du noch weitere Informationen brauchen, oder eigene Erfahrungen zu unserem Artikel beitragen wollen, so freuen wir uns wenn Du dafür die Kommentarfunktion unterhalb dieses Artikels nutzt.

Als kleines Fazit zu den Nationalparks im Westen von Kanada lässt sich in jedem Fall sagen, dass die leicht zugänglichen leider oftmals mit einen riesigen Andrang zu kämpfen haben, der sich auch nachhaltig auf die Natur auswirkt und die anderen Nationalparks bieten zwar Einsamkeit und größtenteils unberührte Natur, sind aber nur auf aufwendig geplanten Touren erreichbar.

Noch mehr Informationen rund um Kanada und seine Nationalparks findest Du übrigens auch in den ausführlichen Reiseführern, die wir selbst nutzen – eine Auswahl dazu findest Du hier:

Schlimm ist das allerdings nicht, denn gerade weiter im Norden präsentiert sich Kanada vielerorts mit endloser Wildnis und einer reichhaltigen Flora und Fauna, so dass Du dich bei Deiner Reise durch Kanada auf keinen nur auf die Nationalparks beschränken solltest.

Wir als Vollzeitreisende haben Kanada und gerade den ganz hohen Norden sicherlich nicht das letzte Mal besucht und es wird auch in Zukunft immer wieder weitere und aktuelle Tipps rund um die schönsten Ecken und Wildnisgebiete in Kanada hier auf unserem feel4nature Outdoorblog geben.

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