USA Roadtrip für Anfänger: Diese 10 Tipps musst du kennen!

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Ein Roadtrip durch die USA – der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer! Vielleicht träumst Du auch schon lange davon, mit dem Auto endlose Highways zu erkunden, atemberaubende Nationalparks zu besuchen und den amerikanischen Traum auf vier Rädern zu erleben. Nun bist Du auf der Suche nach den besten Tipps, um Deine Reise perfekt zu planen und unvergesslich zu machen – und genau deshalb bist Du hier gelandet, richtig?

Wenn das der Fall ist, dann bist Du bei uns genau an der richtigen Adresse! In diesem Artikel teilen wir nicht nur unsere 10 besten Tipps für einen gelungenen USA-Roadtrip, sondern geben Dir auch wertvolle Insider-Informationen, die Deine Reise noch entspannter und aufregender machen. Egal, ob es um die Wahl der Route, die richtige Vorbereitung oder praktische Tricks für unterwegs geht – hier findest Du alles, was Du wissen musst.

Warum wir uns so gut mit dem Thema auskennen? Als leidenschaftliche USA-Reisende sind wir seit Jahren regelmäßig mit dem Mietwagen quer durch die Vereinigten Staaten unterwegs. Einen Teil unserer Erfahrungen haben wir sogar in einem Wanderführer für den Südwesten der USA im renommierten Bergverlag Rother eingebracht. Mit unzähligen Roadtrips durch Nationalparks, einsame Wüstenlandschaften und pulsierende Städte wissen wir genau, worauf es ankommt, um Deine Reise einzigartig zu machen.

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In diesem Artikel erwarten Dich unsere 10 besten Tipps für einen unvergesslichen Roadtrip durch die USA. Wir zeigen Dir, wie Du Deine Route optimal planst, welche Dinge Du unbedingt einpacken solltest und wie Du unterwegs Zeit und Geld sparen kannst. Außerdem teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen und verraten Dir Geheimtipps, die Deinen Roadtrip zu einem echten Highlight machen. Bereit? Dann lass uns loslegen!

Auto in Landschaft des Arches Nationalparks mit Aussicht im Hintergrund.
Mit dem Mietwagen kannst Du die USA auf einem Roadtrip selbst erkunden.

Warum Du die USA mit dem Auto erkunden solltest

Ein Roadtrip durch die Vereinigten Staaten von Amerika ist ein wunderbares Erlebnis, das Dich in eine Welt voller Freiheit, Abenteuer und atemberaubender Landschaften eintauchen lässt. Die USA sind wie geschaffen für eine Reise auf vier Rädern: scheinbar endlose Highways, beeindruckende Naturwunder und pulsierende Metropolen warten darauf, von Dir individuell entdeckt zu werden. 

Mit dem Auto hast Du die Möglichkeit, Deine Reise ganz individuell zu gestalten. Du bestimmst das Tempo, entscheidest spontan über Stopps und kannst Orte besuchen, die abseits der typischen Touristenpfade liegen. Genau das macht einen Roadtrip so besonders – es ist Dein persönliches Abenteuer, bei dem Du jeden Tag aufs Neue entscheiden kannst, wohin die Reise geht.

Was uns an Roadtrips durch die USA so fasziniert, ist die unglaubliche Vielfalt des Landes. Du kannst morgens noch durch die roten Steinlandschaften des Südwestens fahren, mittags in einem kleinen Diner einen Burger genießen und nach einem langen Fahrtag bereits am Abend den Sonnenuntergang in den Rocky Mountains erleben. 

Jeder Tag bringt neue Eindrücke und unvergessliche Momente mit sich. Uns hat immer wieder die Freiheit begeistert, einfach loszufahren und die Route nach unseren Wünschen anzupassen. Es gibt nur wage Pläne und keine strikten Vorgaben – nur Dich, Dein Fahrzeug und die endlosen Möglichkeiten auf der Straße vor Dir.

Als erfahrene USA-Reisende haben wir schon unzählige Roadtrips unternommen und dabei ohne zu übertreiben beinahe jede Ecke des Landes erkundet. Besonders beeindruckend fanden wir dabei unsere vielen Reisen durch den Südwesten mit seinen fantastischen Nationalparks wie dem Grand Canyon, Zion, Arches oder dem Canyonlands National Park. 

Diese Orte mit dem Fahrzeug zu bereisen, gibt Dir die Chance, sie in Deinem ganz eigenen Tempo zu erleben und auch weniger bekannte Höhepunkte abseits der typischen Touristenrouten zu entdecken. Wir haben auf unseren Touren oft spontane Abstecher gemacht, sei es zu einem versteckten Aussichtspunkt oder einem kleinen Wanderweg abseits der Massen – genau diese Flexibilität macht einen Roadtrip so einzigartig.

Ein weiterer Vorteil eines Roadtrips ist das Gefühl von Unabhängigkeit. Du bist nicht an Fahrpläne oder Gruppentouren gebunden und kannst Deine Reise genau so gestalten, wie es für Dich am besten passt. Ob Du frühmorgens losfährst, um den Sonnenaufgang zu sehen, oder den Tag entspannt in einem charmanten Städtchen verbringst – alles liegt in Deiner Hand. 

Diese immense Freiheit hat uns immer wieder gezeigt, wie besonders ein Roadtrip mit dem Mietwagen durch die USA ist. Es sind die kleinen Momente unterwegs – unerwartete Tiersichtungen, ein Spaziergang um die Beine zu vertreten oder ein nettes Gespräch mit den Menschen vor Ort, die eine solche Reise einfach unvergesslich machen.

Ein Roadtrip durch die USA ist für uns mehr als nur eine Reise von A nach B. Es ist ein Erlebnis voller Abenteuer, Freiheit und persönlicher Entdeckungen. Für uns war jede Tour einzigartig und hat uns nicht nur das Land näher gebracht, sondern auch unzählige Erinnerungen beschert, die wir für immer im Herzen tragen werden. 

Frau und Auto vor Wüstenkulisse.
Auf einem USA Roadtrip kannst Du besondere Orte erreichen.

Diese Tipps machen Deinen Amerika Roadtrip unvergesslich

Nach dieser ausführlichen Einführung in die faszinierende Welt der USA-Roadtrips möchten wir Dir nun unsere wichtigsten Tipps mit auf den Weg geben. Diese Tipps basieren auf unseren eigenen Erfahrungen aus zahllosen Reisen durch die Vereinigten Staaten – von der Ostküste bis zur Westküste, von den Great Lakes bis in die Wüsten des Südwestens. Dabei haben wir nicht nur wundervolle Momente erlebt, sondern auch aus dem einen oder anderen Fehler gelernt.

In den folgenden 10 Tipps haben wir all unser Wissen gebündelt, damit Du von Anfang an bestens vorbereitet bist und Deinen USA-Roadtrip in vollen Zügen genießen kannst. Wir zeigen Dir die Grundsätze, worauf Du bei der Planung achten solltest und was einen erfolgreichen Roadtrip wirklich ausmacht. Dabei gehen wir nicht nur auf die offensichtlichen Aspekte ein, sondern teilen auch wertvolle Insider-Tipps mit Dir, die Dir unterwegs das Leben erleichtern werden.

Also schnall Dich an und lass uns gemeinsam in die Details eintauchen, damit Dein USA-Roadtrip zu einem unvergesslichen Erlebnis wird!

Baum, Auto und Menschen vor Wolkenkulissen am Pazifik.
Die Auswahl der richtigen Jahreszeit ist für den USA Roadtrip extrem wichtig.

Tipp 1: Die richtige Reisezeit

Die Wahl der richtigen Reisezeit ist einer der wichtigsten Faktoren für einen gelungenen Roadtrip durch die USA. Da das Land einfach riesig ist und sich über mehrere Klimazonen erstreckt, hängt die ideale Reisezeit stark von Deiner geplanten Route ab. Neben den klimatischen Bedingungen solltest Du auch im Auge behalten, dass es zur Hauptsaison an zahlreichen Touristen-Hotspots relativ voll werden kann. Deshalb lohnt sich gerade für Individualisten ein USA Roadtrip zur absoluten Nebensaison, auch wenn das Wetter dann vielleicht nicht immer ideal ist.

Möchtest Du etwa die Nationalparks im Südwesten wie den Grand Canyon oder Zion erkunden, sind die Frühlingsmonate von März bis Mai sowie der Herbst von September bis November ideal, aber unter Touristen eben auch sehr beliebt. In diesen Zeiträumen sind die Temperaturen angenehm und perfekt für lange Wanderungen oder Outdoor-Aktivitäten. Für den Besuch von einigen Nationalparks benötigst Du allerdings, aufgrund des großen Andrangs, auch eine Einfahrtsgenehmigung.

Wenn Du die Westküste mit Städten wie San Francisco, Los Angeles oder Seattle bereisen möchtest, bieten sich Frühling und Herbst ebenfalls an. Die Temperaturen sind mild und die Touristenströme sind geringer als in den Sommermonaten. 

Für den Nordosten der USA, einschließlich Neuengland und New York City, ist der Herbst besonders reizvoll – nicht nur wegen des angenehmen Wetters, sondern auch wegen des berühmten „Indian Summers“ mit seinen leuchtenden Herbstfarben. 

Falls Deine Route in den Süden führt, etwa nach Florida oder in die Südstaaten, solltest Du die Sommermonate meiden, da es dort sehr heiß und schwül werden kann. Der Winter hingegen ist dort mild und angenehm.

Unsere Erfahrung zeigt, dass eine Reise außerhalb der Hauptsaison oft entspannter ist. Wir haben auf unseren zahlreichen Roadtrips festgestellt, dass weniger überfüllte Straßen und Sehenswürdigkeiten das Erlebnis deutlich bereichern. Besonders in der Nebensaison kannst Du die Schönheit der Landschaften genießen, ohne Dich durch Menschenmassen kämpfen zu müssen. Zudem sind Unterkünfte und Mietwagen in oft deutlich günstiger und auch kurzfristig buchbar.

Frau, Auto und Tarantel auf Strasse beim USA Roadtrip.
Mit der passenden Routenplanung kannst Du einzigartige Dinge erleben.

Tipp 2: Grobe Route planen

Schon vor dem Start zumindest grob zu wissen, was Du auf Deiner Reise durch die USA erleben möchtest und welche Orte Dich grundsätzlich interessieren, ist das A und O für einen gelungenen Amerika Roadtrip. Doch genauso wichtig wie die grundsätzliche Planung ist es, genügend Spielraum für spontane Erlebnisse, einen tieferen Einblick in einen Reiseabschnitt und unerwartete Highlights einzuplanen. 

Die Vereinigten Staaten sind wirklich riesig, und oft stößt Du unterwegs auf interessante Orte, die Du vorher gar nicht auf dem Schirm hattest – sei es eine beeindruckende Aussicht, ein Insider-Tipp von Einheimischen oder ein lokales Event. Wenn Deine Route zu straff geplant ist, bleibt für solche Überraschungen und Spontanität einfach keine Zeit. 

Deshalb lautet unser Tipp: Plane Deine grobe Route, aber lass Dir immer auch genügend Flexibilität für ungeplante Erlebnisse. So kannst Du auch mal länger an einem Ort bleiben, der Dir besonders gut gefällt, oder spontan einen Abstecher in eine nahegelegene Region unternehmen.

Einige Beispiele für USA Reiseführer, mit denen wir gute Erfahrungen bei der Planung unserer Roadtrip-Routen gemacht haben – gibt’s hier:

Am besten beginnst Du mit einer groben Übersicht über die wichtigsten Ziele, die Du auf Deinem Roadtrip sehen möchtest. Überlege Dir, welche Nationalparks, Städte oder Sehenswürdigkeiten Du unbedingt besuchen willst. Doch anstatt jeden Tag minutiös durchzuplanen, solltest Du Etappen mit ausreichend Pufferzeiten einbauen. 

Unsere Erfahrung zeigt: Weniger, ist oft mehr. Auf unseren Roadtrips durch die USA haben wir schnell gelernt, dass es besser ist, sich auf wenige Highlights zu konzentrieren, anstatt jeden Tag hunderte Kilometer zurückzulegen. 

Lange Fahrzeiten können anstrengend sein und nehmen Dir die Möglichkeit, die Umgebung wirklich zu genießen. Stattdessen empfehlen wir Dir, kürzere Tagesetappen zu planen und unterwegs regelmäßige Pausen einzulegen – sei es für einen Kaffee in einem kleinen Diner oder einen kurzen Spaziergang am Wegesrand.

Mit einer grundsätzlichen Route als Orientierungshilfe und genügend Spielraum für spontane Entscheidungen kannst Du das Beste aus Deinem USA-Roadtrip herausholen. Es geht nicht nur darum, möglichst viele Orte abzuhaken, sondern auch darum, das „Unterwegs-sein“ selbst zu genießen – und das gelingt Dir am besten mit einer guten Mischung aus Planung und Flexibilität!

Frau angelehnt an Auto im Sonnenuntergang am Strand.
Die richtige Mietwagen-Klasse ist am Ende vor allem Geschmackssache.

Tipp 3: Der ideale Mietwagen

Für einen unvergesslichen Roadtrip durch die USA ist der richtige Mietwagen natürlich ein ganz entscheidender Faktor. Schließlich verbringst Du während Deiner Reise besonders viel Zeit auf der Straße, und Dein Fahrzeug sollte nicht nur zuverlässig, sondern auch komfortabel und passend zu Deinen Reiseplänen sein. 

Wir selbst haben auf unseren zahlreichen Roadtrips durch die USA immer wieder ausgezeichnete Erfahrungen mit den Mietwagen von Alamo, Enterprise oder National gemacht. Diese Unternehmen bieten nicht nur eine große Auswahl an Fahrzeugen (an vielen Flughafen-Stationen mit Choice-Line), sondern überzeugen auch durch einen angenehmen Service an ihren Mietstationen. 

Besonders attraktiv war für uns häufig eine Buchung über den deutschen Mietwagen-Anbieter Sunny Cars. Hier bekommst Du alle wichtigen Leistungen – wie Versicherungen ohne Selbstbeteiligung – in einem Paket, was Dir vor Ort viel Stress erspart. Sunny Cars arbeitet in den USA eng mit Alamo, Enterprise und National zusammen, sodass Du von deren bewährtem Service profitierst.

Einen Überblick zu den verfügbaren Mietwagen-Klassen bei Alamo und das „Rundum-Sorglos“ Angebot von Sunny Cars – findest Du hier:

Wenn es um die Wahl des Fahrzeugs geht, gibt es in den USA viele spannende Optionen. Welcher Mietwagen letztlich für Dich der richtige ist, hängt dabei von Deinen ganz persönlichen Vorlieben und natürlich auch von Deiner geplanten Reiseroute ab. 

SUVs sind besonders beliebt, da sie viel Komfort und Platz bieten. Sie sind ideal für Familien oder Reisende mit viel Gepäck und kommen auch auf unbefestigten Straßen gut zurecht. Sportwagen wie der ikonische Ford Mustang sind eine coole Wahl für diejenigen, die das ultimative Roadtrip-Feeling suchen, allerdings bieten sie nur wenig Platz und Komfort für längere Reisen. 

Unsere Empfehlung: Wähle ein Fahrzeug, das zu Deiner Route und Deinen Bedürfnissen passt – im Zweifelsfall kann man nach unserer Erfahrung mit einem komfortablen SUV auf einen Roadtrip durch die USA nicht viel verkehrt machen – es bietet nicht nur viel Platz, sondern auch einen guten Überblick durch die erhöhte Sitzposition und ein entspanntes Fahren.

Frau packt Tasche in Mietwagen.
Mit wenig Gepäck macht der USA Roadtrip noch mehr Spass.

Tipp 4: Reise mit wenig Gepäck

Wenn es einen Tipp gibt, der Deinen USA-Roadtrip nicht nur erleichtert, sondern auch deutlich entspannter macht, dann ist es dieser: Reise mit wenig Gepäck! Es mag verlockend sein, für jede Gelegenheit das passende Outfit einzupacken, aber in der Realität brauchst Du viel weniger, als Du denkst. Die meisten Reisenden kommen mit Kleidung für etwa acht bis zehn Tage wunderbar aus. 

Der Grund? In den USA findest Du fast überall Waschmöglichkeiten – sei es in Motels, Hotels oder in den typischen Laundromats (Waschsalons). Diese Einrichtungen sind nicht nur praktisch, sondern auch günstig und einfach zu nutzen. Mit ein paar Quarters (25-Cent-Münzen) kannst Du Deine Kleidung waschen und trocknen lassen. Waschmittel gibt es vor Ort oft aus Automaten, oder Du kaufst Dir einfach ein paar Tabs im nächsten Supermarkt (Walmart, Target & Co.).

Unsere Erfahrung zeigt, dass das Reisen mit weniger Gepäck viele Vorteile hat. Zum einen sparst Du Platz im Mietwagen und musst beim täglichen Packen und Ausladen weniger schleppen. Zum anderen bleibt mehr Raum für spontane Einkäufe – und seien wir ehrlich: Wer kann schon den Verlockungen eines Shopping-Ausflugs in den USA widerstehen? 

Außerdem ist es unglaublich befreiend, nur das Nötigste mitzunehmen und sich nicht mit überflüssigem Ballast zu belasten. Wir haben auf unseren Roadtrips immer die Möglichkeit genutzt, unterwegs Wäsche zu waschen und sind dabei häufig mit anderen Reisenden oder Einheimischen ins Gespräch gekommen, die auch noch den ein oder anderen Reise-Tipp für uns parat hatten.

Frau fotografiert Sonnenuntergang im USA Westen mit Handy aus dem Auto.
Gerade im Westen der USA kannst Du noch richtige Roadtrip Abenteuer erleben.

Tipp 5: Fahre abseits der großen Straßen

Ein Roadtrip durch die USA wird erst so richtig spannend, wenn Du Dich abseits der großen Highways und touristischen Hauptstraßen wagst. Natürlich sind die Interstates praktisch, um schnell von A nach B zu kommen, aber die wahre Magie eines Roadtrips liegt auf den kleineren Straßen und versteckten Routen, die Dich mitten ins Herz der amerikanischen Landschaft führen. 

Dort findest Du nicht nur atemberaubende Natur, sondern auch charmante Kleinstädte, historische Orte und echte Einblicke in das Leben der Einheimischen. Straßen wie die legendäre Route 66 oder der „America’s Loneliest Road“ sind zwar sicherlich auch kein Geheimtipp mehr, aber bieten immer noch eine ganz spezielle Mischung aus Nostalgie, Abenteuer und Abgeschiedenheit.

Wenn Du also Deinen nächsten USA-Roadtrip planst, nimm Dir bewusst Zeit für diese Nebenstrecken. Sie sind oft weniger befahren, landschaftlich reizvoller und geben Dir die Freiheit, anzuhalten, wann immer Dich etwas fasziniert. Ob es eine einsame Wüstenstraße in Nevada ist oder eine kurvige Küstenroute in Oregon – abseits der großen Straßen wartet das wahre Abenteuer auf Dich!

Frau mit Jeep am blauen See mit Roten Steinen.
Auf abgelegenen Routen ist Offline-Navigation ein wichtiges Thema.

Tipp 6: Unterwegs Navigieren

Unterwegs sicher zu navigieren, ist ein entscheidender Bestandteil eines entspannten Roadtrips durch die USA. Die schiere Größe des Landes und die oft abgelegenen Ziele machen eine zuverlässige Streckenplanung unverzichtbar. Unsere Empfehlung: Nutze Google oder Apple Maps, idealerweise kombiniert mit einer eSIM oder Prepaid-SIM-Karte, wie sie etwa von Anbietern wie TourSIM oder Airralo angeboten werden.

Mit diesen digitalen SIM-Karten kannst Du direkt nach der Aktivierung online gehen und hast Zugriff auf unbegrenzte oder umfangreiche Datenpakete, ohne Dich um teure Roaming-Gebühren sorgen zu müssen. Das Beste daran: Du kannst die eSIM bereits vor Deiner Reise einrichten und bist sofort nach der Landung startklar.

Weitere Informationen zur TouriSIM USA Prepaidkarte und einen Airalo eSIM Gutscheincode – findest Du hier:

Google Maps ist ein hervorragendes Tool für die Navigation, da es nicht nur präzise Routen berechnet, sondern auch Echtzeit-Updates zu Verkehr, Baustellen und Alternativrouten bietet. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, Karten vorab herunterzuladen und offline zu nutzen – perfekt für Regionen mit schlechtem Empfang, wie in Nationalparks oder abgelegenen Wüstenlandschaften. 

Aus unserer Erfahrung auf zahlreichen Roadtrips hat sich eine Kombination aus Online- und Offline-Navigation als ideal erwiesen. Mit einer eSIM bleibst Du flexibel und kannst unterwegs spontane Änderungen vornehmen oder neue Ziele hinzufügen. Gleichzeitig gibt Dir der Offline-Modus Sicherheit, falls das Netz einmal ausfällt. Besonders praktisch: Mit einer eSIM kannst Du Deine bestehende SIM-Karte behalten und weiterhin Dienste wie WhatsApp nutzen.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Navigation ist die Integration von zusätzlichen Informationen, wie Tankstellen, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten entlang Deiner Route. Gerade bei langen Fahrten hilft es ungemein, diese Infos direkt zur Hand zu haben. Wir haben auf unseren Roadtrips oft spontane Stopps eingelegt, weil uns Google Maps interessante Orte vorgeschlagen hat – von charmanten Diners hin zu versteckten Aussichtspunkten.

Frau am Laptop im Wohnmobil in den USA.
Wer Unterkünfte für den Amerika Roadtrip clever bucht, spart viel Geld.

Tipp 7: Unterkünfte clever buchen

Die Wahl der passenden Unterkünfte und deren Buchung zur idealen Zeit ist natürlich ein ganz entscheidender Faktor für einen entspannten und gelungenen USA-Roadtrip. Dabei stellt sich oft die Frage: Solltest Du Deine Unterkünfte bereits weit im Voraus buchen oder Dich doch lieber ganz spontan vor Ort nach einer passenden Bleibe für die Nacht schauen? 

Unsere Erfahrung zeigt, dass eine clevere Mischung aus Planung und Flexibilität letzten Endes die beste Lösung ist. Besonders in der Hochsaison kommst Du allerdings gar nicht drumherum, Unterkünfte in beliebten Regionen wie Nationalparks oder größeren Städten frühzeitig zu reservieren. Nur so sicherst Du Dir die besten Preise und hast auch die Gewissheit, nach einem langen Tag „on the road“ auch ein bequemes Bett für die Nacht zu haben.

In der Nebensaison hingegen kannst Du in vielen Regionen immer noch von Last-Minute-Angeboten profitieren und Dich relativ spontan entscheiden, wo Du übernachten möchtest. Das bietet Dir maximale Freiheit und die Möglichkeit, Deine Route flexibel anzupassen. Dennoch gilt: In besonders gefragten Gegenden wie dem Yosemite oder Zion National Park ist es selbst in der Nebensaison ratsam, Unterkünfte vorab zu buchen, da diese oft Monate im Voraus ausgebucht sind.

Wir haben auf unseren Roadtrips immer wieder festgestellt, dass Plattformen und die dazugehörigen Apps wie Booking.com, Trip.com oder Agoda.com hervorragende Tools sind, um günstige und passende Unterkünfte zu finden. Vor allem deren Treuprogramme für Stammkunden bieten immer wieder begehrte Unterkünfte zu besonders attraktiven Preisen.

Zusammengefasst: Plane Deine Unterkünfte dort im Voraus, wo es nötig ist – insbesondere in beliebten Regionen und zur Hauptsaison. Lass Dir aber auch genügend Spielraum für spontane Entscheidungen, um die Freiheit eines Roadtrips voll auszukosten. Mit dieser Strategie kannst Du nicht nur Zeit und Stress sparen, sondern auch das Beste aus Deinem Abenteuer herausholen!

Auto bei Nacht mit Scheinwerfern in Nationalpark Landschaft.
In den Nationalparks der USA kannst Du tolle Roadtrip Abenteuer erleben.

Tipp 8: Die Nationalparks erkunden

Zahlreiche Nationalparks der USA gehören sicherlich mit zu den beeindruckendsten Landschaften der Welt und sind zweifelsohne ein absolutes Highlight auf jedem Amerika Roadtrip. Um diese einzigartigen Orte optimal zu erleben, ist eine gute Vorbereitung entscheidend – an vielen Orten sind mittlerweile besondere Permits (Genehmigungen) für die Einfahrt in den Nationalpark oder für besonders beliebte Wanderungen und Bereiche notwendig. 

Plane Deine Besuche frühzeitig, vor allem in beliebten Parks wie dem Grand Canyon, Yosemite oder Zion. Besonders in der Hauptsaison sind Unterkünfte innerhalb der Parks oft Monate im Voraus ausgebucht. Wenn Du dennoch spontan unterwegs sein möchtest, kannst Du vereinzelt vielleicht spontan auf Campingplätze oder nahegelegene Motels ausweichen. 

Weitere Informationen zum folgenden „America the Beautiful“-Pass und zu den amerikanischen Nationalparks – findest Du hier:

Wichtig für alle, die gleich mehrere Nationalparks besuchen wollen – besorge Dir den „America the Beautiful“-Pass. Dieser Jahrespass ermöglicht Dir, mit einem Preis von aktuell 80,- US-Dollar, den Zugang zu fast allen Nationalparks. So kannst Du ein ganzes Jahr zahlreiche Parks ganz flexibel erkunden, ohne Dich bei jedem Besuch um die Eintrittskosten zu sorgen.

Frau mit Gaskocher in Red Rocks.
Als Selbstversorger bist Du auf dem Amerika Roadtrip günstig unterwegs.

Tipp 9: Sei ein Selbstversorger

Ein großer Vorteil eines Roadtrips durch die USA ist, dass Du Dich unterwegs problemlos selbst versorgen kannst. Das spart nicht nur viel Geld, sondern macht Dich auch unabhängig von Restaurants oder Fast-Food-Ketten. Insbesondere in abgelegenen Gegenden kann das ein wirklich großer Vorteil sein und zudem hast Du als Selbstversorger auch noch die Freiheit, Deine Mahlzeiten nach Deinen persönlichen Vorlieben zu gestalten.

Mit einer einfachen Kühlbox und einem kompakten Gaskocher, wie Du sie in jedem Walmart oder REI in den USA kaufen kannst, bist Du bestens gerüstet, um jederzeit frische Mahlzeiten zuzubereiten und kühle Getränke griffbereit zu haben. 

Unsere persönliche Erfahrung zeigt, dass Selbstversorgung nicht nur praktisch, sondern auch Teil Deines Roadtrip Abenteuer sein kann – frische Burger oder Hot Dogs auf dem Lagerfeuer, ein selbst gemachtes Sandwich mit Blick auf den Grand Canyon oder ein frisch gekochter Kaffee am Morgen in der Wüste – genau diese besonderen Momente bleiben am Ende unvergesslich. 

Frau vor Auto und Retro Schild an der Route 66.
Locals kennen die besten Geheimtipps für Deinen USA Roadtrip.

Tipp 10: Sprich mit den Locals

Die Menschen in den Vereinigten Staaten sind bekannt für ihre Offenheit und Freundlichkeit, und ein kurzer Smalltalk kann Dir nicht nur den Tag versüßen, sondern auch viele wertvolle Einblicke in das Land und seine Kultur geben. Ein Roadtrip durch die USA wird jedenfalls erst dann richtig besonders, wenn Du mit den Einheimischen ins Gespräch kommst und Dich auf Land und Leute einlässt. Genau das macht Deinen Roadtrip letztlich einzigartig.

Ob auf einem Campingplatz, in einem kleinen Diner oder beim Wandern in einem Nationalpark – die Gelegenheiten, mit Locals zu sprechen, sind zahlreich. Oft bekommst Du dabei Tipps, die kein Reiseführer bieten kann: den besten Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang, ein verstecktes Restaurant oder eine weniger bekannte Wanderroute. 

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Auch wenn Dein Englisch vielleicht nicht perfekt ist, brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Die meisten Amerikaner sind geduldig und bemüht, Dich zu verstehen. Mit ein paar einfachen Phrasen wie „Hi! How are you…?“ oder „Do you have any recommendations…?“ kannst Du leicht ins Gespräch kommen. 

Wenn Du offen auf andere zugehst und neugierig bist, wirst Du schnell merken, wie viel solche Begegnungen Deiner Reise hinzufügen können. Es sind genau diese persönlichen Momente, eine nette Unterhaltung oder ein hilfreicher Tipp – die einen Roadtrip durch die USA so besonders machen. Also trau Dich und sprich mit den Locals, denn es könnte der Beginn eines unvergesslichen Abenteuers sein!

Frau vor historischen First Nation Steinhaus aus Roten Steinen.
Als Dauerreisende haben wir viele USA Reisetipps im Gepäck.

Noch mehr USA Reisetipps

Das waren unsere 10 besten Tipps, um Deinen USA-Roadtrip unvergesslich zu machen! Wir hoffen, dass Dir dieser Artikel bei der Planung Deiner Reise bereits ein wenig weitergeholfen hat und Du nun bestens vorbereitet bist, um die endlosen Highways, atemberaubenden Landschaften und faszinierenden Städte der Vereinigten Staaten zu erkunden.

Falls Du noch Fragen zu den Tipps hast oder Deine ganz eigenen Erfahrungen teilen möchtest, freuen wir uns von Dir zu hören. Schreib uns einfach einen Kommentar unter diesem Artikel – wir beantworten Deine Fragen so schnell wie möglich. Vielleicht hast Du ja auch selbst noch einen Geheimtipp für einen gelungenen USA Roadtrip, den Du mit uns und anderen Lesern teilen möchtest?

Auf unserem Blog findest Du übrigens noch viele weitere spannende Artikel rund um das Thema Reisen in den USA. Von detaillierten Routenvorschlägen über die besten Nationalparks bis hin zu praktischen Tipps für Mietwagen und Unterkünfte – es gibt eine große Menge an Inspiration für Deine nächste Reise. Schau doch einfach mal vorbei und entdecke unsere beliebtesten Beiträge – wie diese hier:

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