Unsere Appalachian Trail Packliste 2015

Appalachian Trail Packliste

Ende der Woche geht’s für uns nun endlich los – los in die USA, zu unserer Wanderung auf dem Appalachian Trail. In 6 Monaten soll es für uns dann auf 3.500 Kilometern zu Fuss durch die Wildnis des Appalachen Gebirges, entlang der Ostküste der USA, gehen.

Dabei durchlaufen wir, nach unserem Start auf dem Springer Mountain in Georgia, ganze 14 Bundesstaaten bis wir schlussendlich im September hoffentlich auf dem Mount Katahdin in Maine stehen – dem nördlichen Endpunkt des Appalachian Trails.

Neben der körperlichen und psychischen Anstrengung, die solch eine lange Wanderung auf dem Appalachian Trial mit sich bringt, geht es daneben vorwiegend darum Verzicht zu üben. Nur die Dinge mitzunehmen, die man auch wirklich benötigt – denn jedes Gramm der Ausrüstung gilt es ein halbes Jahr lang mit eigener Muskelkraft auf dem Rücken, im Rucksack zu tragen.

Da uns viele Leser auf eine detaillierte Appalachian Trail Packliste angesprochen haben – gibt’s im folgenden Artikel einen detaillierten Überblick über unsere mitgeführte Ausrüstung und zudem noch eine kleine Einführung in das Thema „Ultralight Trekking“ für Dich…

Vorteile von leichter Ausrüstung in der Appalachian Trail Packliste

Beim Thema leichter Ausrüstung und ultraleicht Trekking denken die meisten Menschen ausschliesslich daran, dass weniger Gewicht auf dem Rücken vor allem weniger körperliche Belastung bedeutet – was natürlich grundsätzlich richtig ist – aber nur wenige Wanderer machen sich wirklich klar, welche gravierenden Vorteile dadurch tatsächlich entstehen.

Zum einen bietet der Verzicht auf Unnötiges in der Packliste und die gezielte Wahl von ultraleichter Ausrüstung die Grundlage, sich für einen sehr leichten UL Rucksack zu entscheiden, da dieser im Vergleich zu großen Trekking Rucksäcken mit massivem Tragegestell nur ein geringeres Gewicht tragen kann.

Cumulus Daunenjacke

Für Pausen und kalte Abende testen wir auf dem Appalachian Trail Daunenjacken von Cumulus.

Zeitgleich spart man mit einem UL Rucksack noch einmal richtig an Gewicht – z.B. starteten wir damals mit einem Fjällräven Kajka auf unsere ersten Trekking Touren, der ca. 3,5 Kilogramm auf die Waage brachte. Heute ist unsere Ausrüstung wesentlich leichter und unsere Rucksäcke wiegen nur noch ca. 1 Kilogramm – was alleine schon eine Gewichtsersparnis von gut 2 Kilogramm pro Person bedeutet.

Darüber hinaus hat eine leichtere Ausrüstung auch deutliche Auswirkungen auf die Schrittlänge während der Wanderung. So läuft man also mit einer leichteren Ausrüstung deutlich längere Tagesetappen und ist generell zügiger unterwegs.

Daraus resultieren wiederum zwei weitere gravierende Vorteile, die gerade auf langen Wanderungen zum Tragen kommen.

Durch das schnellere Tempo ist es möglich zusätzliche Pausen einzulegen ohne seinen eigentlichen Zeitplan zu gefährden – wodurch der Körper nicht unnötig ausgelaugt wird.

Zusätzlich muss man weniger Wasser und Lebensmittel im Rucksack mit sich herumtragen, da man durch leichtere Ausrüstung und das damit verbundene schnellere Tempo die Distanzen zwischen Wasserquellen und Einkaufsmöglichkeiten deutlich schneller zurücklegt.

So, nun aber genug der Theorie – hier gibt’s nun einen Überblick über alle Ausrüstungsteile für Dich, die wir in unserer Appalachian Trail Packliste haben.

Appalachian Trail Packliste – Christians Rucksack

Den Anfang machen wir dabei mit meinem Rucksackinhalt, in dem ich neben meinen eigenen Sachen auch unser Zelt, unsere Kocher etc. trage.

Für einen besseren Überblick habe ich die meisten Ausrüstungsgegenstände „verlinkt“ – falls Du bei dem ein oder anderen Teil nicht genau weißt was es ist…oder Du dir den Ausrüstungsgegenstand auch zulegen möchtest bekommst Du so direkt weitere Informationen dazu.

Gesamtgewicht inkl. Rucksack: 8.821 Gramm

Appalachian Trail - Kochen

Unser „Kochset“ für den Appalachian Trail.

Appalachian Trail Packliste – Nadjas Rucksack

Weiter geht’s mit Nadjas Rucksackinhalt – mit ihrem Granite Gear Crown Rucksack hat sie etwas weniger Packvolumen zur Verfügung – als ich mit meinem ÜLA Circuit Rucksack.

Gesamtgewicht inkl. Rucksack: 8.050 Gramm

AntiGravityGear Katahdin Stove

Als BackUp Kocher nutzen wir einen leichten Katahdin Spiritus Kocher.

Was wir aus unserer Appalachian Trail Packliste am Körper tragen

Neben den Ausrüstungsgegenständen in unserer Rucksäcken, tragen wir natürlich auch noch einige Teile unserer Appalachian Trail Packliste am Körper – von denen je nach Wetterlage aber auch schonmal einige Teile zusätzlich im Rucksack landen.

Unterm Strich ist das allerdings nicht weiter schlimm, da auch immer wieder einiges an kleineren Ausrüstungsteilen oder Lebensmitteln in Jackentaschen etc. landet – so dass das Rucksackgewicht sich nicht gravierend verändert.

Ausrüstung & Bekleidung am Körper – Christian
Cumulus Schlafsack

Während unserer Wanderung auf dem AT testen wir Daunenschlafsäcke von Cumulus.

Ausrüstung & Bekleidung am Körper – Nadja
  • Timberland “Earthkeepers” Scramble Mid (955g)
  • Fjällräven Trekkinghose + Gürtel (581g)
  • Schöffel Fleecejacke (510g)
  • Super.Natural 3/4 Unterhose (136g)
  • Sport BH (53g)
  • T-Shirt (132g)
  • Longsleeve (169g)
  • Outdoor Research Gamaschen (280g)
  • Wandersocken (72g)
  • Black Diamond Trekking Stöcke (471g)
  • Cap (46g)
  • Trekking Handschuhe (52g)
Ultralight Trekking

Viele Ausrüstungsteile sind ultraleicht vom Spezialanbieter „Trekking-Lite-Store“.

Das „leidvolle“ Schicksal eines wandernden „Digitalen Nomaden“

Wahrscheinlich ist Dir bereits aufgefallen, dass bei den bisherigen Ausrüstungsgegenständen unserer Appalachian Trail Packliste kaum ein technisches bzw. elektronisches Gerät aufgeführt war…und das hat auch seinen Grund.

Wenn Du unseren feel4nature Blog aufmerksam verfolgst weißt Du vielleicht, dass ich auch während unserer Reisen arbeite und das wird auch auf unserer Wanderung auf dem Appalachian Trail nicht anders sein.

Da ich u.a. ja als Fotograf tätig bin und wir während unserer Wanderung auch einiges an Equipment testen werden, bin ich auf ein vollwertiges Laptop und meine „angepasste“ Kameraausrüstung angewiesen – die leider auch einiges an zusätzlichem Gewicht mit sich bring. Aber das nehme ich gerne in Kauf…

Appalachian Trail Packliste Zip

Alle Kleinteile werden in Zip-Beuteln verpackt – die sind deutlich leichter als Packsäcke und zudem wasserdicht.

Details und Informationen zur Ausrüstung in unserer Appalachian Trail Packliste

Ich hoffe dieser kleine Überblick über unsere Ausrüstung hat Dir gefallen und Dich vielleicht ein wenig „inspiriert“ auch Deine Ausrüstung für lange Wanderungen noch einmal zu überdenken oder zu verfeinern.

Natürlich ist das Endergebnis durch den „Löwenanteil“ an technischen Dingen die ich mit auf unsere Wanderungen nehme, doch ein wenig ernüchternd. Andererseits bleiben wir trotz vollwertigem Laptop und umfassender Kameraausrüstung mit unserem Rucksackgewicht deutlich unter 12 Kilogramm – das tragen die meisten Fernwanderer schon an normaler Ausrüstung ganz ohne „Technik“ mit sich herum.

Während wir auf dem Appalachian Trail unterwegs sind und auch im Nachgang zu unserer Wanderung, werde ich versuchen hier auf dem feel4nature Blog auch einige Teile unserer Ausrüstung etwas detaillierter vorzustellen – warum wir uns gerade für dieses Ausrüstungsteil entschieden haben und wie die einzelnen Ausrüstungsteile funktionieren.

Zudem wird es zu einigen Produkten auch einen ausführlichen Testbericht nach unserer Wanderung auf dem Appalachian Trail geben.

Wenn Du Lust bekommen hast unsere Erlebnisse auf dem Appalachian Trail mitzuverfolgen, dann schaue doch regelmässig hier im feel4nature Blog vorbei oder folge uns doch gleich auf den sozialen Netzwerken bei Facebook, YouTube, Instagram, Google+, Twitter und Pinterest – hier findest Du auch aktuelle News, Bilder und Videos von unseren Wanderungen und Reisen.

Anmerkung*: Die Produkt-Verlinkungen auf dieser Seite sind Affiliate Links für die feel4nature eine geringe Provision erhält falls Du einen dieser Artikel kaufst. Dies hilft uns bei der Kostendeckung dieses Blogs.

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44 Kommentare

  • Alex sagt:

    Hi Christian,

    Danke für eure ausführliche Packliste! Habe viele meiner eigenen Ausrüstungsgegenstände darin wieder erkannt 😉 Ich finde es echt beeindruckend mit wie wenig Gepäck und Gewicht man für 6 Monate unterwegs sein kann! Und das inklusive komplettem mobilen Büro. Wie viel Kilogramm an Wasser und Nahrung werdet ihr denn durchschnittlich bei euch tragen?

    Wünsche euch ganz viel Erfolg bei eurem Trip und bin auf die Fotos, Videos und Berichte sehr gespannt!

    LG Alex

    • Christian sagt:

      Hey Alex,

      im Schnitt werden wir an Lebensmitteln und Wasser auf dem AT max. 4 Kilo pro Person mit dabei haben – es gibt nur wenige Etappen wie z.B. die 100 Meilen Wildnis in Maine, wo wir wahrscheinlich etwas mehr brauchen werden. Ob das wirklich so funktioniert…wird aber erst die Praxis zeigen. 😉 Das mit dem „Büro“ ist leider noch nicht ganz so optimal wie ich es mir wünsche, noch ist es aber leider nicht möglich alle Aufgaben reibungslos an einem iPad o.ä. zu erledigen…mal schauen, was sich da in Zukunft noch so tut.

      Wir freuen uns sehr – dass Du schon auf unsere Berichte, Videos & Fotos gespannt bist…und unsere Wanderung auf dem AT verfolgst!

      Alles Gute für Deinen tolle Blog & beste Grüße, Christian

  • Monika Magg sagt:

    Ich gehe ja „nur“ 6 Wochen über die Alpen mit ca. 7 kg ohne Wasser + Proviant.
    Ich habe noch dabei: 2 Messer (Schweizer und ein ordentliches von Marttiini, 12,5cm, juristisch beim Sport läuft es unter „Waldmesser“).
    Kleidung etwas reduzierter: wasserdichte + atmungsaktive Jacke vom Wolfskin 507g, „Daunen“jacke“ mit Synthetikfutter von Arcteryx 291g (bei entsprechendem Wetter beide übereinander) und für Regen noch eine Überziehhose 219g, Merinoshirt + Leinenhemd (selbstgenäht), mit lg. Merinounterhose geht das auch bei üblem Wetter, Unterwäsche „Sommermerino“ von Ortovox, 2 Hosen selbstgenäht je um 280g. Wenn ich vieles übereinander anziehe komme ich ohne Fleece o.ä. aus. Strohhut, Socken. Handschuhe 20g. Solerunner 320g.
    Stöcke Fizan Compact 328g.
    Isomatte, Schlafsack von Yeti 837g.
    Zelt ist grad nicht lieferbar: Big Sky International Wisp Tent 1 Person 628g.
    Rucksack auch nicht: Packraum 38l bei 408g (incl. hip belt pocket), sollte eigentlich reichen.

    • Christian sagt:

      Hey Monika,

      das hört sich doch gut an – Deine „Packliste“ für die Alpentour. Drücke Dir die Daumen, das es mit dem Zelt & Rucksack noch klappt… 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Hallo Ihr zwei,
    hab euch schon beim letzen mal verfolgt und bin jetzt auch wieder „an Bord“ 😉
    Zu Eurer Ausrüstung hab ich noch eine Frage. Wenn ich richtig gerechnet hab hat Euer Technikequipment um die 6 kg. Verteilt Ihr die auf Euch beide. Wenn nur Christian das alles nimmt kommt er ja mit seinen 8800 g auf über 14000 g was mindesten 2000g mehr ist als die 12kg die nach der Aussage oben der schwerste Rucksack hat. Und was ist mit Wasser und Nahrung? Wieviel habt Ihr da eingeplant? Das heißt die Frage lautet: Wie groß ist Euer tatsächliches Marschgewicht? Bin gespannt auf die Antwort. Gruß piloball

    • Christian sagt:

      Hallo Harald,

      schön, dass Du auch unseren zweiten Anlauf auf dem AT mitverfolgst. 🙂

      Wir teilen das Gewicht der Technik unter uns auf…damit laden wir bei ca. 12 Kilogramm (Christian) und ca. 11 Kilogramm (Nadja). Wasser & Lebensmittel sollten in der Regel nicht mehr als 4 Kilogramm pro Person sein – vielleicht gibt es ein paar Abschnitte auf denen wir mehr dabei haben. Es fliegen aber wahrscheinlich im Frühjahr auch noch einige Teile raus bzw. werden ausgetauscht oder vorausgeschickt…

      Unter dem Strich werden wir so maximal 16 bzw. 15 Kilogramm auf dem Rücken tragen – mit haben wir auf anderen Mehrtagestouren schon Erfahrungen gesammelt und das passt soweit. Hoffe das beantwortet Deine Frage…

      Beste Grüße, Christian

  • Kristiane sagt:

    Lieber Christian, vielen vielen Dank für diese Packliste. Davon hätte ich nicht zu träumen gewagt. Ich finde es sehr beeindruckend, was Du auf Deinem Blog für Qualität lieferst. Und das neben den immensen Vorbereitungen für diesen Trip. Respekt und Danke. Ich wünsche Euch eine reibungslose Anreise zum Einstieg und alles alles Gute.
    Viele orangene Grüße aus Nußloch
    Kristiane
    Ich freue mich schon auf Eure Berichte vom Trail 🙂

    • Christian sagt:

      Hallo Kristiane,

      vielen Dank für Dein großes Lob und Deine Wünsche – es ist sehr schön, dass Dir unser Blog so gut gefällt und Du unsere Wanderung auf dem AT mitverfolgst. 😉 Danke!

      Beste Grüße, Christian

  • Sarah sagt:

    Hi Christian,

    ich würde gern wissen wie das genau mit den Klamotten abläuft. Wie lange tragt ihr eine Garnitur? (so viel zum wechseln habt ihr ja gar nicht dabei)
    Habt ihr möglichkeiten unterwegs mal zu waschen, oder wie läuft das genau ab? (ich hab sowas noch nie gemacht und kann es mir daher nicht so richtig vorstellen wie es genau abläuft). Und wie sieht es mit Nadjas Hygienepackliste genau aus? (Für Frauen nicht ganz unwichtig).

    Danke und viel Erfolg!

    • Christian sagt:

      Hey Sarah,

      wir beschränken uns auf solch langen Wanderungen wirklich auf das nötigste und da muss man dann auch mal ein Kauf nehmen, dass die Klamotten ein paar Tage nach Schweiß riechen. Im Grunde sind es gerade mal soviel Teile, dass man 2 Garnituren zum kombinieren dabei hat – damit man Abends im Zelt immer etwas trockenes anzuziehen hat. 😀 In den Städten haben wir die Möglichkeit die Sachen im Waschsalon zu waschen oder auch schonmal in den Bergen in einem Bach oder See zumindest mit klaren Wasser durchzuwaschen.

      Auch Nadjas Hygienepackliste beschränkt sich auf das nötigste…Waschzeug, ein Döschen Creme etc. und das war es auch schon… 😉

      Beste Grüße aus Hiawassee, Christian

  • Kai sagt:

    Hallo Christian,

    ich bin doch eher der stille Leser eures Blogs, bis jetzt zumindest. Da ich im August München-Venedig laufen will suche ich noch nach der passenden Hardshell/Regenjacke dafür. Sie soll auch noch Wasserdicht mit dem Rucksack darauf sein.
    Hast du eine Empfehlung für mich? Den die von dir benutzte Marmot Super Mica soll für den Einsatz mit Rücksäcken nicht geeignet sein.

    Gruß Kai

    • Christian sagt:

      Hallo Kai,

      das mit den Regenjacken ist aus unserer Erfahrung heraus eine schwierige Sache – den im Grunde genommen ist wahrscheinlich keine „leichte“ Regenjacke geeignet den Belastungen eines schweren Rucksacks dauerhaft standzuhalten – wir persönlich haben dabei aber mit den leichten Marmor Regenjacken die besten Erfahrungen gemacht…meine Marmot Mica hält mittlerweile schon seit mehr als 2 Jahren… 😉

      Marmot Herren Regenjacke Mica

      Beste Grüße aus Hiawassee, Christian

  • Kathrin sagt:

    Es gibt die Snow Peak-Tassen auch in so schönen Farben?!? Na wenn ich DAS mal früher gewusst hätte..

    Gute Reise!
    Kathrin

    • Christian sagt:

      Hey Kathrin,

      ja – die Farben sind toll… 😉 Aber die Tassen sind nicht so stabil wie die einfachen aus Titan und die Farbe reibt sich recht schnell ab… 🙁

      Beste Grüße aus Hiawassee, Christian

  • Axel sagt:

    Hallo Christian,
    der Appalachian Trail ist einer der besten Wanderwege, die man gehen kann. Ich hoffe, dass Ihr ihn ganz schafft, denn im Oktober am Mt. Washington kann es ziemlich kalt sein und manchmal ist der Aufstieg bereits Anfang Oktober wegen Schnee und Eis gesperrt. (Ich war da mal Mitte Oktober, da war noch ein schöner Indian-Summer-Tag). Ich drücke Euch die Daumen für gutes Wetter!
    Einen Tipp hätte ich noch. Der Skross Adapter ist super, wenn man durch mehrere Länder reist, er hat aber auch seine Tücken (schwer und dick, fällt daher manchmal aus der Dose, wenn diese in der Wand befestigt ist). Für die USA würde ich mir lediglich einen kleinen US-Adapter kaufen, ist kleiner und spart nochmals zusätzliches Gewicht/Volumen.
    Beste Grüße
    Axel
    PS: Habt Ihr schon Trail-Nicknames?

    • Christian sagt:

      Hallo Axel,

      danke Dir für Deine Hinweise – am Mount. Washington sollten wir im August sein, daher sollte das passen… 😉

      Was die Skross Adapter angeht has Du natürlich recht…sie sind ziemlich schwer, aber wir nutzen sie schon seit einigen Jahren ohne Probleme und es macht für uns keinen Sinn uns mehrere Adapter für verschiedenen Einsatzzwecke zu kaufen – daher nehmen wir das Mehrgewicht in Kauf. 😉

      Noch haben wir übrigens keine Trailnames… 😀 Wir aber sicher noch kommen…!

      Beste Grüße aus Hiawassee, Christian

  • Mäxl sagt:

    Da könntet ihr aber locker noch mal ein paar Kilo abspecken. Fast 9 kg + Technik sind ja nicht gerade ultraleicht… 😉

    • Christian sagt:

      Hey Mäxel,

      das mit dem Rucksackgewicht ist ja für uns kein Dogma…und so wie es ist passt es schon. 😉 Wenn wir uns mal mit anderen hier auf dem Appalachian Trail vergleichen sind wir trotz der ganzen Technik noch eher „leicht“ unterwegs… 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Hallo Christian, danke für die Auskunft. Das gibt mir die Erkenntnis, dass ich bei meiner 300km – Tour mit komplett 14 Kg nicht so weit davon entfernt war zumal ich auch etwa 4kg Wasser und Nahrung dabei hatte, und mir trotzdem den Luxus mit 2 Kameras leistete. Dieses Jahr werde ich versuchen mit der gleichen Ausrüstung (bis auf ein optimiertes Zelt) den Schwarzwald von Norden nach Süden und zurück zu durchqueren. Vielleicht schaffe ich es, dann rückt der AT in 2017 schon näher. Euch beiden viel Glück und Gesundheit. Habt viel Spaß und schreibt schöne Berichte! Ich bin auf jeden Fall auf Eurer Spur und noch auf der einiger anderen. Also Toi! Toi! Toi!
    Gruß Harald

    piloball.wordpress.com

    • Christian sagt:

      Hallo Harald,

      dann wünschen wir Dir viel Spass auf Deiner Schwarzwald Wanderung…! 😀

      Bisher läuft es bei uns ausgezeichnet und wir geniessen die Zeit – leider habe ich bisher noch keine Zeit gefunden neue Blogartikel zu schreiben, aber in den nächsten Tagen finde ich sicherlich mal Zeit dafür.

      Beste Grüße aus Hiawassee, Christian

  • Fabienne sagt:

    Hallo Christian

    Zuerst einmal – vielen Dank für diese tolle Website. Einige deiner Berichte haben mich ermutigt, nächstes Jahr 1 Monat auf dem PCT zu wandern und ich freue mich jetzt richtig auf das grosse Abenteuer. Dies hätte ich mich vor dem Lesen deiner Berichte wahrscheinlich nicht getraut!

    Mit dem Kalorien/ Tag und was man am besten Essen sollte – damit tue ich mich etwas schwer…. es wäre natürlich toll, wenn du deine Erfahrungen auch posten könntest 🙂

    Liebe Grüse
    Fabienne

    • Christian sagt:

      Hallo Fabienne,

      erstmal danke ich Dir für Dein Lob! Toll, dass wir Dich mit unseren Artikel inspirieren konnten…

      Ich werde sicherlich auch mal einen Artikel zum Thema Outdoor-Food schreiben, da muss ich mal schauen wie das am besten reinpasst.

      Wenn Du in den USA unterwegs bist, dann hast Du damit aber auch kaum ein Problem…die ganzen Outdoor-Shops bieten alle Trockennahrung an – auch wenn diese etwas teurer ist. Ansonsten setzt man halt viel auf Fertig-Nudeln, Kartoffelpüree und andere leichte Sachen denen man nur Wasser hinzufügen muss. Dazu ein wenig Trail-Mix, Brot und Schokoriegel…das ist es im Prinzip schon worauf die meisten Fernwanderer setzen.

      Dass Du beim Fernwandern unterwegs Deinen kompletten Kalorienbedarf deckst ist so gut wie unmöglich…daher nimmt man immer ein paar Kilo ab, die man wieder zulegt wenn man in einer Stadt o.ä. Pause macht.

      Ich wünsche Dir schonmal ganz viel Spass auf dem PCT…da wird nächstes Jahr bestimmt viel los sein. Welches Stück willst Du denn laufen und wann?

      Beste Grüße, Christian

      • Fabienne sagt:

        Hallo Christian. Danke für die schnelle Antwort 🙂 Ja, mit solchem Food habe ich auch gerechnet. Habe nur schon oft von Fajitas mit Erdnussbutter und Snickers drin und solchen Sachen gehört – eine Verarschung? 🙂 Bis zur Wanderung habe ich ja noch genug Zeit, mich mit diesem Thema zu beschäftigen.

        Ich werde wahrscheinlich beim Lassen Nationalpark starten und beim Crater Lake meine Wanderung beenden. Zeitlich wird es wohl Juli / August sein, das ist die empfohlene Saison. Nur leider dauert das noch eeeeeewig 🙂

        Grüsse, Fabienne

        • Christian sagt:

          Hey Fabienne,

          ja – es gibt „soft backed tortillas“ die man mit Erdnusbutter oder Nutella bestreichen oder mit Käse, Trockensalami o.ä. belegen kann – das ist alles ziemlich gängig unter den „Long Distance Hikern“. Nach einem langen Wandertag ist die Lust auf einen großen Aufwand beim Thema Essen nicht immer so groß. 😉 Wenn Du dein Vorhaben wie geplant umsetzt, dann dürftest Du zu dieser Zeit und in dieser Region auf eine Menge anderer Hiker treffen,…da kann man sich sehr gut inspirieren lassen…

          Dann drücke ich Dir zumindest mal die Daumen, dass die Zeit schnell rumgeht…

          Beste Grüße, Christian

  • Christoph sagt:

    Hallo Christian,

    danke für den ausführlichen Artikel!
    Ich stelle gerade meine Ausrüstung für den Te Araroa Trail in Neuseeland zusammen und verzweifle, da ich mit wenig Technik (Smartphone, GoPro, Kindle, Powerbank) und einiges an UL-Ausrüstung (Zelt, Rucksack, Schlafsack) trotzdem auf 17 kg komme 🙁

    Ihr habt natürlich den Vorteil, Dinge gemeinsam nutzen (Zelt, Feldküche, Wasserfilter, etc.) und das Gewicht auf eure Rucksäcke aufteilen zu können. Als Solohiker fällt das weg und man muss allein dadurch schon mehr als ihr jeweils einzeln mitschleppen. Wenn ich eure Ausrüstung so durchgehe, fehlen mir einige Dinge, vielleicht kannst du dazu mal nen Kommentar abgeben, ob es in der Aufzählung einfach fehlt oder ob ihr das nicht dabei habt und warum?

    Notizbuch
    Kindle
    Dokumente
    Sonnencreme
    Mückenspray
    Messer
    Kompass
    Karten/Wanderführer
    Unterhosen

    Schuhputzzeug
    (falls nicht, wie pflegt ihr eure einzigen Schuhe bei langen Wanderungen?)

    2. Paar Schuhe
    (Trekkingsandalen oder irgendwas leichteres, wenn mal mal die Nase voll hat von den Wanderschuhen)

    Über eine Meinung zu den o.g. Dingen und evtl. weitere Tipps zum leichten Wandern würde ich mich sehr freuen!

    Beste Grüße
    Christoph

    • Christian sagt:

      Hallo Christoph,

      gerne versuche ich Dir zu helfen…! 😉 Kein Problem…optimal wäre es, wenn Du mir dafür mal Deine komplette Packliste per eMail sendest.

      Das größte Einsparpotenzial liegt meist in den Big 3 – Rucksack, Schlafsack und Zelt. In gemässigten Klimazonen solltest Du da mit ca. 3 Kilogramm hinkommen, also jeweils ca. 1 Kilo für Rucksack, Schlafsack und Zelt. Dazu dann noch eine Isomatte die um die 500 Gramm wiegt, dann bist Du bei den Basics mit 3,5 Kilo dabei…das ist eine ganz gute Basis.

      Hinzu kommt, dass viele Langstrecken-Wanderer viel zu viel Bekleidung dabei haben. Da sollten Dir 2 Sets an Unter- und Oberbekleidung reichen plus eine z.B. Fleecejacke und ein Regenschutz. Anfangs ist es zwar für viele schwer sich damit abzufinden in „verdreckten“ und „riechenden“ Klamotten rumzulaufen…aber das lässt sich einfach beim Fernwandern kaum vermeiden. Selbst wenn Du täglich frische Sachen anziehst, dann riechen die bereits nach den ersten Kilometern wieder genauso wie die alten. 😉 Daher weniger mitnehmen und so gut es eben geht die nicht getragenen Sachen auswaschen und trocknen.

      Es ist schon richtig, dass wir zu zweit einiges an Gewicht einsparen, keine Frage – aber das geht meist wieder verloren, da ich einiges mehr an Technik dabei habe. Du alleine solltest aber ohne Probleme auf max. 12 Kilo Rucksackgewicht ohne Essen und Wasser kommen können – aber um Dir da konkret weiterzuhelfen müsste ich wissen was in den 17 Kilogramm bei Dir konkret dabei ist und wie viel es wiegt.

      Bei den Dingen die Du aufgezählt hast würde ich Kindle, Notizbuch und Dokumente versuchen durch das Smartphone zu ersetzen – sprich alle Dokumente Digital mitführen, soweit das geht und wenn Du wirklich mal Zeit zum Lesen hast…dann lieber auf dem Smartphone lesen – dann reicht Dir vielleicht auch eine kleinere PowerBank. Unterm Strich habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass man häufig auch die Anstrengungen einer Wanderung im Vorfeld überschätzt und so letztendlich viel weniger fotografiert, liesst oder filmt als man es ursprünglich geplant hatte. Daher würde ich Dir raten nur das absolut nötigste an Technik mitzunehmen.

      Sonnencreme und Mückenspray haben wir nur bei wirklichem Bedarf dabei…wenn Dein gewählter Weg viel durch den Wald führt kann man auf einen Sonnenschutz weitestgehend verzichten. Für den Mückenschutz ist es eigentlich auch besser in betroffenen Gebieten lange Sachen und ein Moskitonetz über dem Kopf zu tragen. So ein Netz wiegt gerade mal ein paar Gramm und schützt auch vor Fliegen, Käfern etc. die schnell lästig werden können. Die lange Kleidung ist zudem auch ein guter Sonnenschutz…

      Kompass solltest Du auch im Smartphone haben ansonsten lässt sich die Himmelsrichtung grob mit der Sonne bestimmen – ob Du aber trotzdem einen Kompass brauchst liegt letzten Endes am Wanderweg…solange dieser ausreichend beschildert ist, ist eigentlich kein separater Kompass nötig.

      Karten und Wanderführer kannst Du auch fotografieren oder scannen und im Smartphone nutzen – da gibts es auch einige gute Apps die ich nutze.

      Neben den Wanderschuhen, die ich nur gelegentlich mit Wasser abspüle habe ich nur ein paar FlipFlops dabei…häufig laufe ich sogar Barfuss im Camp. 😉

      Unterm Strich ist es einfach so – je leichter das Gepäck, desto mehr Optionen und Komfort büsst Du ein…aber unter dem Strich wirst Du auf der Wanderung wahrscheinlich feststellen, dass es sich trotzdem lohnt und man es sich im Vorfeld unnötig schwierig gemacht hat…

      Ich hoffe das hilft Dir schonmal etwas weiter – wie gesagt: Melde Dich gerne wieder mit Deiner kompletten Packliste bei mir…

      Beste Grüße, Christian

  • Christoph sagt:

    Hey, danke für die schnelle Antwort!

    Big3 hab ich 4kg, da geht sicher noch was, aber das ist gutes Zeug, was funktioniert und ich will nicht unnötig Geld ausgeben, bis es wirklich Zeit wird, weil kaputt o.ä..

    Zwei Lagen Klamotten plus ein Set lange Unterwäsche, Fleecejacke, Softshelljacke, Regenjacke und -hose, nicht mehr, check. Hab lediglich noch ein Paar Zehensocken extra für meine BackUp Fivefingers und eine Sportshorts, weil ich bei Hitze lieber darin laufe.

    Kindle brauche ich unbedingt, ich lese auf Wanderungen verdammt viel, gerade weil ich auch absichtlich viel allein bleibe. Reisepass, Kreditkarten, Hüttenpass, Bargeld geht leider nicht aufs Smartphone 🙂 und Notizbuch ist für Tagebuchschreiben, was mir wichtig ist und auch nicht aufs Smartphone soll.

    Die einzige Kamera, die ich mit hab, ist die GoPro (und natürlich Smartphone), leichter geht nur wenn ich die auch noch weglasse.

    Sonnencreme (Ozonloch) und Insektenspray (Sandflies) sind in Neuseeland absolutes Muss! Ich war ja schon mal kürzere Touren in Neuseeland wandern und war froh, das Zeug dabei zu haben. Außerdem startet der TA mit 100 km Strand, da gibt es null Schatten 😀 Moskitonetz habe ich auch dabei, aber ich will einfach nicht komplette Einkleidung als einzige Option haben (Hitze!).

    Navigation: sicher geht das alles mit Smartphone. Der TA ist aber oft unzureichend beschildert und erfordert nicht nur Karte und Kompass sondern auch ein bisschen Übung damit. Klar hab ich alle Trail Notes und Karten auf meinem Smartphone/Kindle als BackUp, aber ich werde die Karten oft brauchen, manchmal auch im Regen und da ist Smartphone unpraktisch. Der TA hat außerdem einige Abschnitte von 7-10 Tagen ohne Zivilisation und wenn das Smartphone aus irgendeinem Grund mal versagt, hab ich keinen Plan B.

    Unterm Strich ist es wie du gesagt hast: natürlich geht es schon ohne die ganzen Dinge oben. Man muss halt Abstriche beim Komfort und evtl. auch bei der Sicherheit machen. Aber vielleicht findeste ja noch was bei den anderen Dingen, ich schicke dir gerne ne Mail mit meiner Packliste. Vielen vielen Dank schon mal!

    • Christian sagt:

      Hallo Christoph,

      gern geschehen. 😉 Ich kann Deine Argumentation durchaus verstehen, dass Du weder Geld ausgeben möchtest um gute funktionierende Ausrüstung mit der Du bereits Erfahrungen gesammelt hast zu ersetzen, noch Dinge die aussortieren möchtest die Dir persönlich wichtig sind. Allerdings ist genau das der Weg um effektiv Gewicht einzusparen…überall ein paar Gramm, das „läppert“ sich dann auch am Ende auf einen Kilo und mehr.

      Trotzdem würde ich mal drüber nachdenken, den Kindle einfach durch die Smartphone App von Amazon zu ersetzen – das mag nicht so Komfortabel sein, spart aber Gewicht. Die Softshelljacke würde ich zum Beispiel ganz streichen…auch wenn sie super „IN“ sind, so erfüllen sie doch keinen wirklichen Zweck. Wenn Du eine Regen- und Fleecejacke dabei hast reicht das vollkommen. Beim Bargeld zum Beispiel würde ich in jedem Fall darauf achten, dass Du keine Münzen mitnimmst und bei den Karten würde ich ganz auf das Smartphone setzen…denn das da etwas kaputt geht ist eher unwahrscheinlich, dann lieber eine wasserdichte Outdoorhülle für das Smartphone. Das Tagebuch könntest Du z.B. auch mit dem Smartphone führen.

      Persönlich würde ich auch auf die 5finger Schuhe verzichten – das ist letzten Endes nur eine „Spielerei“ die Du mit Dir rumschleppen musst. Aber wie gesagt, letzten Endes musst Du das ganz alleine entscheiden – Du musst es ja schliesslich auch schleppen. 😉

      Ich kann Dir allerdings sagen, dass man das mit dem Rucksackgewicht nur allzu leicht unterschätzt – wie viel ein paar Kilo weniger ausmachen. Jedes Gramm weniger sorgt dafür, dass die Wanderung mehr Spass macht, Du schneller unterwegs bist – weshalb Du weniger Wasser und Lebensmittel mit Dir tragen musst und vom Komfort will ich gar nicht reden. Daher würde ich in jedem Fall nochmal abwägen, was Du wirklich mitnehmen möchtest…denn 17 Kilo ohne Wasser und Essen ist echt eine Menge.

      Beste Grüße, Christian

  • Werner sagt:

    Hi,
    darf ich fragen, wie ihr das mit Lampen, Navi, Smartphone etc. handhabt? Was führt ihr da mit und wo nimmt das alles auf Dauer seinen Strom her? Zieht ihr da ein Wägelchen mit einer Autobatterie hinterher?
    LG Werner

    • Christian sagt:

      Hallo Werner,

      die Lampen laufen über Akkus und die meisten Sachen, wie Navigation etc., mache ich direkt übers Smartphone. Zum Aufladen haben wir zwei leichte Powerbanks deren Energie uns für ca. 1 Woche in der Wildnis ausreicht und dazu noch eine Solarzelle um diese bei Sonnenschein wieder aufzuladen. Ansonsten heißt es natürlich etwas haushalten mit dem Strom und bei schlechtem Wetter dann alles bei einem Stopp in der Zivilisation wieder aufladen. 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Johannes sagt:

    Servus Christain,

    ich habe mir auf deinen Rat hin mal die Packliste angeschaut.

    Wow zu erst, wenn ich mir überlege was ich auf dem Camino alles mit mir rumgeschleppt hab Respekt es war und ist immer noch alles super durchdacht wenn ich es einigermaßen einschätzen kann…. ^^

    Mal ne andere Frage ich habe bei euch aber nichts in Richtung Bären Spray bzw gelesen.
    Eine Freundin von mir Wohnt in Alaska und wenn die dort rausgehen mit Hunden oder auf Touren haben die immer so sprays dabei.

    Das gleiche ist bei Thema Schlangen wie set Ihr damit umgegangen?

    Grüße

    Johannes

    • Christian sagt:

      Hallo Johannes,

      das mit dem Bärenspray ist so eine Sache – die einen schwören drauf, die anderen eben nicht. Und ganz offen gesagt – ich gehöre zu den Menschen die das für totalen „Humbug“ halten. Rund um den AT gibt’s ausschliesslich Schwarzbären und im Normalfall sieht man diese nur mal aus der Ferne. Zudem denke ich persönlich, dass von Schwarzbären keinerlei Gefahr ausgeht, solange man sich richtig verhält…

      Ganz ähnlich sieht das mit Schlangen aus – passt auf wo Du hintrittst und bedränge Schlangen nicht, dann passiert auch nichts… 😉

      Es ist halt nunmal die Natur und natürlich gibt’s dort auch einige Gefahren, keine Frage…aber die gibt’s im Strassenverkehr auch, oder?

      Beste Grüße, Christian

      • Johannes sagt:

        Servus Christain und alle anderen,

        mhmm das mit Schlangen ist so ne sache für mich ^^

        In Autralien bin ich bei Dunkelheit ohne es zusehen auf eine Westernbraun getreten.

        Und am Wochenende hat sich ne Baby Kreuzotter unter einen Stein versteckt, hatte keine Change die zu sehen, wäre fast drauf getretten…. im letzten Moment hab ich Sie dann doch gesehen und konnte drüber steigen. : )

        Ok blöde Frage aber wie verhält man sich richtig gegenüber Schwarzbären?

        Weiten Abstand ist klar auf passen das man dann keinen Lärm macht.

        Grüße Johannes

        • Christian sagt:

          Hallo Johannes,

          dann drücke ich Dir mal die Daumen, dass Du vor weiteren „Problemen“ mit Schlagen verschont bleibst. 😉

          Was die Bären angeht, so solltest Du eben nicht ganz leise sein – sondern auf Dich aufmerksam machen und sollte der Bär trotzdem auf Dich zukommen (was eher unwahrscheinlich ist) sogar richtig „Radau“ machen. Auf dem Trail tragen einige Wanderer sogenannte „Bärenglöckchen“ – inwiefern das aber was bringt kann ich Dir leider nicht sagen…

          Beste Grüße, Christian

      • Johannes sagt:

        Noch ne andere Frage, hattet Ihr Karten dabei, auf den Trail?

        Und wenn ja könnt Ihr welche empfehlen?

        Grüße

  • Steffen sagt:

    Hallo Christian,

    ich habe eine frage zu deiner Kamera. Ich habe mir auch vor einem halben Jahr die Sony A 6000 gekauft und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera (bin kein Profi). Jetzt bin ich am überlegen mir noch ein oder zwei Objektive zu kaufen (habe zur Zeit nur das 16-50 Kitobjektiv) um noch mehr aus meiner Kamera rauszuholen und da auch bald eine Weltreise ansteht bei der ich auch viel Wandern möchte. Welche Objektive kannst du empfehlen. Ich fotografiere hauptsächlich Landschaften. Möchte aber auch für Menschen oder Nachtaufnahmen das passende haben. allerdings möchte ich nicht so viele Objektive haben um ständig wechseln zu müssen. Vielleicht kannst du mir da helfen. Ist das 16-70 wirklich so gut hab da schon ganz unterschiedliche Meinungen gehört und für welche Aufnahmen benutzt du deine 35mm Festbrennweite? Danke für deine Hilfe
    grüße Steffen

    • Christian sagt:

      Hallo Steffen,

      schön zu hören, dass Du mit der A6000 ähnlich zufrieden bist wie ich – obwohl ich ja mit der A6000 fast nur auf längeren Wanderungen fotografiere und sonst andere Kameras nutze. Was die Objektive angeht – so ist das Zeiss 16-70mm aus meiner Sicht eine gute Wahl, aber Du hast schon recht es gibt einige Kritikpunkte was Schärfe und Randabschattung betrifft. Allerdings ist das Klagen auf hohem Niveau und sollte Dich als „Hobbyfotograf“ nicht wirklich stören. Das Problem ist halt immer – egal um was es geht, im Netz findest Du immer Menschen, die ein Haar in der Suppe gefunden haben…

      Ich nutze auf der A6000 zudem noch eine lichtstarke 35mm Festbrennweite für ein schönes Bokeh und Nachtaufnahmen. Ich habe sowohl das 35mm von Sony als auch das von Zeiss und denke, dass Dir das günstige Sony ausreichen wird – der Unterschied ist nicht so riesig. Hier mal die Links zu den beiden Objektiven:

      Sony 35mm – http://amzn.to/292pdr8
      Zeiss 35mm – http://amzn.to/29exo1s

      Als Reiseobjektiv würde sich evtl. auch noch das Sony SELP18105G lohnen – aber damit habe ich persönlich keine Erfahrungen – hier mal der Link:http://amzn.to/293VEmn

      Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter und wünsche Dir viel Spass auf Deiner Weltreise – vielleicht läuft man sich ja mal irgendwo über den Weg. 😉

      Beste Grüße aus Mexiko, Christian

  • Johannes sagt:

    Servus,

    mal ne Frage an alle.

    Welche Schuhe zieht Ihr bei Fernwanderungen an?

    Bis jetzt hab ich immer Knöchelhohe Mittelschwere Bergwanderschuhe angehabt da ich auch viel in den Alpen unterwegs bin.
    Sprich B/C ist die Klasse davon.

    Mittlerweile habe ich aber immer mehr auch von den Trailrunnern gehört und gesehen.
    Diese sind natürlich auch viel leichter und gehen aber auch schneller kaputt soweit ich weis.

    Grüße aus Bayern

    • Christian sagt:

      Hallo Johannes,

      das mit den Schuhen, finde ich, ist immer eine schwierige Sache. Da kann man eigentlich nicht wirklich was empfehlen, da es aus meiner Sicht vorrangig um das Wohlfühl-Erlebnis mit dem Schuh geht und da hat jeder andere Vorlieben und Prioritäten. Wir haben die letzten Jahre einen ganz einfachen hohen Lederschuh von Timberland getragen und waren damit sehr zufrieden.

      Im Moment testen wir gerade einen Halbschuh von LOWA, der auch einen sehr guten Eindruck macht – LOWA ist zudem eine wirklich gute Adresse für hochwertige Outdoor-Schuhe.

      Viel Glück noch bei der Schuh-Findung…

      Beste Grüße aus Mexiko, Christian

      • Johannes sagt:

        Servus Christan,

        ich habe mich jetzt nach guter Beratung für den,

        Meindl Wanderschuhe Litepeak GTX blau orange blau/orange, entschieden.

        Das gute daran ist, ich knicke schnell um, das der obwohl Er ein über den Knöchel geht ist der Schuh nur 150 gramm schwerer als die Trailrunner.

        Sprich für mich ein super Schuh.

        Grüße

        • Christian sagt:

          Hallo Johannes,

          dann drücke ich dir mal die Daumen, dass das der richtige Schuh für den AT ist – letzten Endes weiß man das immer erst wenn man dann damit unterwegs ist. 😉 Aber es ist ja eher unwahrscheinlich, dass der Schuh den kompletten Trail durchhält…

          Auf deine Frage aus dem anderen Kommentar: Im Moment besuchen wir hier einige Freunde und Bekannte, bevor wir uns auf nach Nevada machen…

          Beste Grüße, Christian

  • Leliah sagt:

    Hallo Christian,

    erst einmal DANKE! danke dass du deine/eure Erfahrungen so herzlich und ausführlich mit uns teilst! wirklich selten so einen Tollen Blog gelesen!!
    Jetzt zu meiner vielleicht etwas dummen fragen. Ich bi noch relativ neu auf dem Gebiet was Wandern und vor allem mehrtägiege Wanderungen an geht, trotzdem überlege ich den Appalachian Trail zu gehen. Aber wie macht man das mit der Unterwäsche? weil man ja kaum genug für den ganzen weg einpacken kannUnd eine zweite Frage wäre, für wie viele Tage man circa höchstens Essen und Verpflegung mit sich tragen sollte?
    Vielen Dank schon einmal für die Antwort!
    Liebe Grüße
    Leliah

    • Christian sagt:

      Hallo Leliah,

      es freut mich natürlich sehr, dass dir unser Blog so gut gefällt und gerne helfe ich dir mit deinen Fragen weiter.

      Meine Antwort zur Unterwäsche wird dir sicherlich nicht gefallen, aber es ist genauso wie du sagst – man kann nicht genug davon einpacken um diese jeden Tag zu wechseln, daher macht man es einfach nicht. 😉 Die meisten Fernwanderer tragen 2 bis max. 3 Sätze an Unterwäsche mit sich herum waschen diese dann unterwegs in Flüssen, Bergsee und wenn man in einer Stadt vorbei kommt in einer Wäscherei. Hilfreich ist dabei Unterwäsche aus Merinowolle, diese nimmt nicht so schnell schlechte Gerüche an…

      Was die Verpflegung angeht, so kommst Du auf dem Appalachian Trail fast immer alle 2 bis 3 Tage an einer Stadt im näheren Umkreis zum „resupply“ vorbei, nur in Gebieten wie z.B. der 100 Miles Wilderness ganz im Norden klappt das nicht und du musst deutlich mehr Proviant mit dir rumschleppen. Es gibt wohl auf den längeren Strecken ohne Versorgungsmöglichkeiten wohl auch die Möglichkeit sich „food-boxes“ an den Trail liefern zu lassen, aber das haben wir nie genutzt.

      Ich hoffe meine Antworten helfen Dir ein wenig weiter und ich drücke dir die Daumen für Deine Wanderung auf dem Appalachian Trail.

      Beste Grüße aus Arizona, Christian

      • Johannes sagt:

        Guten Morgen Leliah,

        ich habe mich auch entschlossen nächstes Jahr auf den AT zugehen und hatte/habe natürlich auch viele Fragen.

        NAch längeren suchen hab ich eine sehr gute Facebook Gruppe gefunden wo A) schon fast alle gepostet wurde und auch erklärt und B) es trotzdem niemanden stört sondern auch spass macht zuantworten.

        Das ganze ist auf Englisch, was ja kein Problem sein sollte, das 90% Amerikaner sind.

        Appalachian Trail Class of 2017

        Wenn du Fragen hast kannst mich auch gerne Anschreiben Johannes Holzamir

        Grüße Johannes

        p.s. auch an euch Christian in Arizona. Bzw was macht Ihr eigentlich da unten?

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