Lebe jetzt – Warum Du nichts im Leben aufschieben kannst!

Lebe Jetzt Titelbild

Ich tue es, Du hast es sicherlich schon getan, wahrscheinlich kennt es jeder von uns – wir neigen als Menschen einfach dazu Dinge aufzuschieben! Dabei geht es mir gerade nicht um die vielen kleinen und unliebsamen Aufgaben mit denen unser aller Leben reich gefüllt ist und vor denen wir uns gerne einmal drücken – den Keller aufräumen, Akten ordnen oder auch unangenehme Telefonate führen.

Nein, in diesem Artikel geht es um das was uns als Menschen wirklich ausmacht – um die Dinge, die Dein Leben zu etwas besonderem und einzigartigem machen:

Deine Lebensträume!

Die Dinge, die Dir durch den Kopf gehen wenn du mit leerem Blick aus dem Fenster starrst. Die Erlebnisse, welche Du dir ausmalst kurz bevor Du mit einem Lächeln auf den Lippen einschläfst. Die Orte, an die Du dich träumst wenn Dir mal wieder alles um Dich herum zuviel wird.

Lebe Deinen Traum – ohne Ausreden, Angst & verpasste Chancen

Ich höre es fast täglich wenn ich Menschen von unseren Reisen, unserer Art zu leben oder von den Dingen die uns wichtig sind erzähle – auch hier auf dem Feel4Nature Blog und über Facebook bekomme ich immer wieder Zuschriften in dieser Art:

  • „Ihr habt ein Leben!“
  • „Ich wünschte ich könnte auch so leben wie ihr!“
  • „Wenn ich dies/das erledigt habe werde ich auch so leben!“
  • „Wenn ich in Rente gehe möchte ich auch viel reisen oder dieses/jenes tun!“
  • „Das ist auch ein großer Traum von mir! Aber bevor ich das machen kann muss ich erst dies/das noch erledigen…“

Doch die Wahrheit ist leider – das alles sind nichts weiter als fadenscheinige Ausreden! Lebe Deinen Traum!

Ziel erreicht - Berg

Die Erfüllung Deiner Träume lässt Dich auch menschlich wachsen.

Ausreden, die Dich davon abhalten Deine Träume real werden zu lassen und ein glücklicheres Leben zu führen. Argumente, mit denen Du dich selbst vor Deinen Ängsten schützt und rechtfertigst. Regeln, die Dir unsere Gesellschaft aufgebürdet – denn wahre Individualität ist für unser gängiges Lebenssystem schlicht und einfach kontraproduktiv.

Auf Dauer wird Dir das nichts weiter einbringen als eine Vielzahl vergebener Chancen, Türen; die sich für immer geschlossen haben und verpassten Erlebnissen die Dein Leben und Deinen Charakter hätten positiv formen können.

Aufgeschobene Träume sind im Leben für immer verloren

In unserer Gesellschaft ist es ein ungeschriebenes Gesetz: „Zuerst kommt die harte Arbeit, danach dann erst der Lohn!“ Du arbeitest 40 Jahre oder mehr um später im Rentenalter Dein Leben genießen zu können. Alles was dir bleibt Sind ein paar Wochen Urlaub im Jahr und die Wochenenden, die selbst nur allzu häufig mit unliebsamen Pflichten gefüllt sind.

Du kaufst wahllos Dinge, die Dich für kurze Zeit von der Tristesse des Alltags und Deinen wahren, unerfüllten Träumen ablenken sollen. Du versuchst dich mit Statussymbolen und beruflichen Erfolgen mit deinem Nachbarn oder anderen Menschen zu messen – aber in Wirklichkeit gibt es nur eines an dem Du dich messen solltest, nämlich an Deinen eigenen Träumen und ob Du in der Lage bist Dir diese zu erfüllen.

Wahre Träume haben nur ganz selten etwas mit unserem blinden Konsumverhalten zu tun. Die wichtigen Träume in uns drehen sich in den meisten Fällen um Glücksmomente, Emotionen und Erlebnisse – die sich dauerhaft in Dein Gedächtnis einbrennen. Erfahrungen die Dich für immer verändern und die Dich reifer machen.

Daher sind Deine wahren Träume auch flüchtig und verändern sich, so wie Du dich selbst als Mensch ständig veränderst und weiterentwickelst. Aus dem selben Grund sind diese Träume auch für immer verloren wenn Du sie hinausschiebst…

Stelle dir einmal vor – Du bist Anfang Mitte 20 und träumst wie so viele von einer Reise um die Welt. Ferne, exotischer Länder entdecken und aufregende neue Erfahrungen sammeln. Auf allen vieren durch die ägyptische Pyramiden krabbeln, zu Fuß kilometerweit über die chinesische Mauer laufen, in den Baumhäusern Costa Ricas in luftiger Höhe übernachten oder tagelang durch die rauen Berge und wilden Wälder Neuseelands wandern.

Denkst Du, all dies könntest du im Rentenalter genauso tun und erleben wie mit Anfang Mitte 20? Glaubst du vielleicht, selbst wenn du diesen Traum 40 Jahre oder mehr mit Dir herum trägst, dann würde er noch derselbe sein?

Nein, sicher nicht! Solch ein Traum wird zerbrechen wenn Du nicht alles dafür tust um ihn Dir zu erfüllen.

Die Erlebnisse solch einer Weltreise würden Deinen Charakter und Dein Wesen mit Anfang Mitte 20 sicherlich für immer verändern und nachhaltig prägen, Deinen Lebensweg gravierend verändern und Dir Selbstbewusstsein für Dein weiteres Leben geben.

Doch diesen Traum mit Dir über Jahre herum zu tragen, ihn immer wieder aufzuschieben wird Dir nichts weiter als Verbitterung einbringen.

Selbst wenn Du dich dann im Rentenalter doch noch auf den Weg machen solltest um Dir deinen langersehnten Traum endlich zu erfüllen – dann wirst Du feststellen, dass es nicht mehr der selbe Traum ist. Nicht der Traum den Du einst in Deiner Jugend geträumt hast.

Dieser Traum eines Anfang Mitte 20 jährigen ist für immer verloren. Auf der Strecke geblieben mit all den körperlichen Einschränkungen die das Altern nun einmal mit sich bringen. Der Traum hat seine Unschuld verloren, durch die Erfahrungen und Enttäuschungen des Lebens die Du erlebt hast während Du diesen Lebenstraum jahrelang mit Dir herumgetragen hast – statt ihn Dir zu erfüllen.

Nur ein glückliches Leben – schafft Raum für Glück im Alter

Auf unseren Reisen haben wir immer wieder ältere Menschen getroffen, die sich auch im Alter noch Ihre Träume erfüllt haben.

Glückliche Paare die mit weit über 60 monatelang mit einem alten klapprigen VW Bus durch Norwegen reisen, dort die Natur geniessen und „händchenhaltend“, wie frisch verliebte Teenager, am Strand entlang spazieren.

Andere, die ein kleines Hotel oder einen Campingplatz direkt am Meer oder in den Bergen betreiben – da sie einem Platz auf dieser Welt gefunden haben an dem sie sich uneingeschränkt wohl fühlen – denn Träume und Glück müssen nicht zwangsläufig immer etwas mit langen Reisen und fernen Ländern zu tun haben.

Wieder andere, die auch im hohen Alter noch die Strapazen einer langen Tauchsafari hinaus auf den Pazifik auf sich nehmen, um dort die wunderbare Unterwasserwelt zu geniessen. Ältere Menschen die kein Problem damit haben danach noch ein paar Tage in einer einfachen Bambushütte auf einer kleinen Insel zu übernachten um die dortige Ruhe und Natur zu geniessen.

Lebenstraum Fjord

Träume verändern sich und gehen verloren – genau wie Du dich änderst.

So verschieden die Lebensweise dieser glücklichen älteren Menschen, die wir auf unseren Reisen getroffen haben, auf den ersten Blick auch erscheinen mag – eines hatten all diese Personen in den „besten Jahren“ doch gemeinsam:

Sie alle hatten wunderbare Geschichten über ihr bisheriges Leben zu erzählen. Spannende Geschichten über die wir herzhaft gelacht haben und die uns manchmal auch zu Tränen rührten. Jeder dieser besonderen Menschen oder Paare hatte scheinbar endlose viele seiner Träume bereits gelebt, war nicht in der Tristesse des Alltags untergegangen. Sie hatten die Chancen und Möglichkeiten die einem das Leben bietet einfach genutzt und die Dinge die Ihnen wichtig waren nicht endlos aufgeschoben oder aus Angst wieder verworfen.

Keine dieser Menschen hat uns etwas von einem „grausamen“ oder langweiligen Job erzählt dem sie jahrzehntelang unglücklich nachgegangen sind um später einmal Ihre Träume verwirklichen zu können. Einige berichteten uns, dass sie auch beruflich ihre Erfüllung gefunden haben, andere wiederum nutzten ihre Jobs nur um kurzzeitig Ihre Reisekasse wieder aufzufüllen bevor sie in ihr nächstes Abenteuer starteten.

Und genau dies ist einer der Schlüssel zu einem glücklichen Leben bis ins hohe Alter hinein. Wenn Du alles in deinem Leben aufschiebst und hoffst deine Träume im hohen Rentenalter erfüllen zu können, wirst auf Dauer verbittert – wohlwissend, dass die Chancen eher gering sind gesund und körperlich uneingeschränkt alt zu werden.

Was must Du tun um Deine Träume zu leben?

Du musst damit beginnen umzudenken, denn es ist die Qualität eines Lebens die wirklicht zählt und nicht die Quantität der Lebensjahre die wir erreichen – so wie es uns die Medizin und Pharmaindustrie versuchen weis zu machen.

Beginne nicht irgendwann damit deine Träume Realität werden zu lassen, sondern jetzt. Arbeite tagtäglich daran dass sich deine Träume auch erfüllen. Überlege dir was Dir wirklich wichtig ist – was du unbedingt brauchst damit ein Traum in Erfüllung geht. Mache dir klar, dass das Leben immer aus Kompromissen besteht und so ist es natürlich auch mit deinen Träumen.

Die oben genannte Weltreise ist auch Dein persönlicher Traum? Ok – dann spare dir so schnell wie möglich eine kleine Rücklage an und mach dich endlich auf den Weg. Reisen muss nicht zwangsläufig auch teuer sein und Geld verdienen kannst Du auch unterwegs – wie Du hier in diesem Artikel nachlesen kannst :

Es sind nicht die schicken Hotels die Deine Reise zu etwas besonderem machen werden – sondern unglaublich schöne Strände, fantastische Natur, herzliche Menschen, exotischen Orte und vieles mehr. Die meisten Dinge davon kosten Dich keinen einzigen Cent! Wenn Du nicht glaubst, dass man auch mit sehr wenig Geld um die Welt reisen kann, dann schaue Dir einmal diesen Artikel hier an :

Du träumst nicht von einer Reise, sondern hast eine erstklassige Geschäftsidee die Dich erfüllt und Du umsetzen willst? Super! Dann verschwende deine Zeit nicht weiter mit der Suche nach dem richtigen Zeitpunkt oder damit Dir zu überlegen wie Du genügend Geld für die Umsetzung Deiner Idee zusammen sparen kannst. Fang einfach an, nutze deine Leidenschaft um Investoren für dein Projekt zu begeistern – heutzutage gibt es endlos viele Möglichkeiten gute Geschäftsideen zu finanzieren.

Business aufbauen

Auch die Umsetzung einer guten Geschäftsidee kann ein Lebenstraum sein.

Sicherlich könnte ich jetzt noch unzählige weitere Beispiele aufzählen, denn unsere Träume sind so vielfältig und unterschiedlich wie wir Menschen selbst.

Mach Dich frei von Ängsten und lebe Deinen Traum

Das absolut Wichtigste ist jedoch, dass du dein Leben nicht weiter von gesellschaftlichen Ängsten oder Normen leiten lässt – sondern handelst und nicht bereits die Konsequenzen fürchtest bevor du damit begonnen hast deinen Traum zu verwirklichen.

Wie sagt man so schön: „Das Leben ist kein Ponyhof!“

Richtig! Daran führt auch kein Weg vorbei. Du musst dir klarmachen, dass Dich einfach nichts vor den Gefahren und Rückschlägen im Leben schützen wird – nicht einmal wenn Du dich für den Rest deines Lebens in deiner Wohnung einschließt wirst Du davor jemals sicher sein.

Entscheidend ist das du verstehst, dass Rückschläge und unangenehme Ereignisse zum Leben dazugehören und unabwendbar sind. Doch selbst wenn du vom Leben „einmal wieder so richtig einen in die Fresse bekommst“ (sorry), wirst du daran wachsen – viel mehr als du es von positiven Ereignissen jemals tun würdest.

Um die positiven Seiten des Lebens und Glück wirklich schätzen zu können, musst Du zudem auch einmal richtig negative Dinge durchgestanden haben – nur vom Tal aus kann man sehen wie hoch ein Berg tatsächlich ist.

Also – schiebe die Erfüllung Deiner Träume nicht weiter auf die lange Bank. Verlasse Deine Komfortzone, hör auf die Konsequenzen zu fürchten und fang einfach an das Leben zu führen, von dem Du träumst – das bist Du dir schuldig!

Ich habe mittlerweile verstanden und akzeptiert, dass nur ganz wenige Menschen dazu in der Lage sind ihre Träume wirklich zu leben und nicht nur darüber zu lamentieren – daher hoffe ich sehr, dass genau Du einer dieser Menschen bist und Dir dieser Artikel weiterhilft – Mut gibt Deine Träume anzugehen.

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20 Kommentare

  • Eve sagt:

    Mal wieder ein super Artikel!!
    Du sprichst mir damit aus der Seele 🙂
    Ich wurde inzwischen schon so oft gefragt, wie es denn später mit Rente machen will..ganz typische „Hamsterrad-Fragen“ halt, die ich aber auch nachvollziehen kann.
    Werd mich die Tage hinsetzen und mal etwas zum Thema Rente schreiben 😀
    Mich macht es einfach nur traurig, wenn Menschen ihre Träume und Leidenschaften aufschieben..denn es muss ja nicht so sein. Es ist ja nicht mehr als ein veraltetes Konstrukt in unserem Kopf!

    LG
    Eve

    • Christian sagt:

      Hallo Eve,

      danke Dir und es freut mich, dass Dir dieser Artikel aus der Seele spricht! 😉 Wie es uns letzten Endes im Alter körperlich und finanziell geht, kann man doch sowieso nicht wirklich absehen.

      Sicher man sollte nicht ganz so „blauäugig“ sein und sich gar keine Gedanken machen, aber sein ganzes Leben mehr oder minder „aufzuopfern“ fürs Alter – wobei keiner von uns überhaupt weiß ob er das Rentenalter jemals erreicht ist wirklich fahrlässig – aber offensichtlich auch immer noch der gängige Weg. Da stellen auch wir paar „Rebellen“ nur die Ausnahme von der Regel dar…

      LG, Christian

  • Gesa sagt:

    Hi Christian,

    vielen Dank für diesen schönen Artikel. Besonders wichtig an ihm finde ich, dass du auch das Zusammentreffen mit älteren Menschen beschreibst, die ihre Träume leben. Ein solcher Lebensweg hört eben nicht auf, wenn man eine bestimmte Altersgrenze überschritten hat!
    Leider musste aber auch ich einsehen, dass nicht jeder sich traut, diesen Schritt zu gehen. Eine harte Lektion – am Liebsten möchte ich manchmal die Leute dahinprügeln, dass sie sich endlich in Richtung ihrer Träume bewegen… hatte aber bisher nur mäßigen Erfolg, darum hab ich’s dann auch gelassen.

    Bin großer Fan deines Blogs! Schön, dass du da bist 🙂

    • Christian sagt:

      Hallo Gesa,

      danke Dir für Dein Lob! 😉 Freue mich sehr, dass Du meinen Blog verfolgst.

      Du kannst leider niemanden zu seinem Glück zwingen – das habe ich mittlerweile auch eingesehen. Manche Menschen sind so sehr mit den Ängsten und Nichtigkeiten des „Hamsterrad-Lebens“ beschäftig, dass es ihnen nicht möglich ist mal über den Tellerrand zu schauen und zu erkennen, dass es auch ganz andere Lebensentwürfe gibt – welche ein Leben reicher machen.

      Liebe Grüße, Christian

  • aylin sagt:

    Wow, was für ein toller Text!

    Ich bin in Augsburg aufgewachsen und habe schon immer geträumt dort wegzukommen um die Welt zu sehen. Mit 17 habe ich es dann das erste Mal alleine gewagt in die Türkei zu verreisen, war 4 Monate dort und bin auf Wunsch meiner Eltern wieder zurück nach Deutschland gekehrt um eine Ausbildung zu machen, jedoch immer mit dem Gedanken danach gleich wieder abzureisen.
    Was ist passiert? Ich bin irgendwie in das Hamsterrad gerutscht! Habe immer wieder versucht dem Alltagstrott zu entkommen, in dem ich nach München gezogen bin (zahle aber 690 € Miete für eine 1 Zimmer Wohnung) und ständig meine Berufe gewechselt (das heißt immer bei null anfangen)… Ich befinde mich komplett im Teufelskreis. Ich habe wohl Geld verdient, aber trotzdem nie was davon gehabt, vor allem nicht in Bezug aufs Träume verwirklichen….
    Nachdem ich Tag und Nacht über mein Leben nachdenke, immer und immer wieder mich selbst hinterfrage, ist das das Leben was du wirklich willst? Hatte ich heute morgen so eine Art Erleuchtung und möchte meinen Traum verwirklichen, nämlich alles auflösen hier und dann adios amigos…
    Ich habe mir zwar schon einmal einen Traum erfüllt, nämlich Backpacking in Thailand dieses Jahr im Januar bei dem drei Wochen geplant waren und nur 8 Tage daraus geworden sind. Da keiner meiner Freunde Zeit, Lust oder Geld hatte zum mitreisen (habe das Gefühl alle in meinem Umfeld Leben in dem Hamsterrad und wollen da gar net raus), bin ich alleine losgezogen. Doch es ist irgendwie alles schief gelaufen. Habe mich einsam gefühlt, viel geweint, Angst gehabt, saß da am Traumstrand und konnte einfach net loslassen (ständig in Gedanken in D. gewesen, Wohnungssuche, wie wird mein neuer Job, wie gehts in meinem Leben weiter). Deshalb habe ich beschlossen wenn ich das mache, dann richtig. Also Hab und Gut verkaufen, zwar Ziele haben aber keine festen Pläne machen und mich nicht auf eine Zeit beschränken…
    Ich gebe mir ein Jahr Zeit um Geld zu sparen dann gehts los… Ich habe jetzt schon Angst, aber die Aufregung ist größer…

    Danke für den tollen Artikel! Inspiriert mich und bestärkt mich sehr f+r mein Vorhaben!

    Alles Gute!

    Aylin

    • Christian sagt:

      Hallo Aylin,

      erstmal schön, dass Dir mein Artikel gefällt und Dich in Deinem Vorhaben unterstützt.

      Ich wünsche Dir jetzt schon viel Glück und Erfolg für Deinen „Aussteiger“ Plan. Was Du so über Deinen missglückten Thailand Trip schreibst, dass das so nach hinten losgegangen ist – tut mir sehr leid. Ich kann gut verstehen, dass es nicht einfach ist loszulassen und darauf zu vertrauen, dass sich schon alles finden wird.

      Ich habe damit damals auch eine Zeit lang zu kämpfen gehabt, aber wenn Du erst einmal Selbstvertrauen gesammelt hast und tief in Dir drin weißt das Du in der Lage bist die verschiedensten Situationen auch alleine zu meistern – dann wirst Du das „freie“ Leben auch geniessen können. Lass Dich einfach nur nicht unterkriegen, denn Rückschläge und unangenehme Ereignisse wird es immer geben – in jedem Leben. Was zählt ist, wieder aufzustehen und sich nicht von seinem Weg abbringen zulassen…

      Dir alles Gute! Vielleicht meldest Du dich mal…wie Dein Traum so voranschreitet!

      Liebe Grüße, Christian

  • Sarah sagt:

    Lieber Christian,

    ich möchte dir ein ganz großes Lob für deine sehr inspirierenden Texte aussprechen!
    Was für ein Glück, dass ich ganz zufällig darauf gestoßen bin.

    Nachdem ich mir meine Träume vom Jakobsweg und einer Auszeit von 6 Monaten, in denen ich Asien bereist habe erfüllt habe, steht nun ein schon langer Traum/Wunsch von mir in den Startlöchern verwirklicht zu werden. Dieser Wunsch ist mir erst bewusst geworden, als ich in meiner Auszeit zwei Wochen in Nepal in einem Waisenhaus gearbeitet habe. Dieser ist nicht leicht für mich umzusetzen, da der Schritt von einer zwar gut bezahlten, aber sehr unglücklichen/sinnfreien Grafiker Stelle in eine 5-jährige Ausbildung zur Erzieherin mit 34 Jahren doch enorme Ängste beinhaltet. Mein innerer Kampf diesen Weg zu gehen dauert nun schon über zwei Jahre. Jetzt endlich bin ich so weit mir einzugestehen, dass mein Glück/mein Sinn nicht im Rausch der Medien und dem damit verbundenen Geld zu finden ist, sondern auf einer anderen Ebene.

    Wie gesagt, vielen Dank für deine tollen Texte! Bitte mehr davon! 😉

    Sarah

    • Christian sagt:

      Hallo Sarah,

      danke Dir für das große Lob. Ich freue mich natürlich sehr wenn meine Texte andere Menschen inspirieren!

      Da stehst Du vor einer ganz ähnlichen Entscheidung wie ich vor etlichen Jahren und ich kann Dir wirklich nur den Rat geben – folge Deinem Herzen. 😉

      Wünsch Dir auf jeden Fall viel Glück bei Deiner Ausbildung und Deinem weiteren Werdegang. Würde mich natürlich sehr freuen wenn Du eine treue Leserin des feel4nature Blogs bleibst.

      Viele Grüße, Christian

  • Katharina sagt:

    Hallo Christian,

    Klasse Artikel, vielen Dank! Ich finde es auch super, dass du auf die älteren Menschen eingegangen bist, die ihr auf euren Reisen getroffen habt. Die Erfahrung, dass es dem eigenen Selbstvertrauen gut tut, wenn man der inneren Stimme folgt, habe ich auch bereits gemacht – man füllt dabei eine Art Vorratsspeicher an Energie auf, der einem die Kraft gibt, immer weiter zu gehen.

    Theoretisch.

    Ich bin leider über den Versuch, mir meine Träume zu erfüllen (in London Fuß fassen, ein Buch schreiben) wieder in einem Hamsterrad gelandet. Dabei habe ich die unangenehme Erfahrung gemacht, dass nicht alle unsere Träume uns unbedingt glücklich machen, wenn wir sie uns erfüllen – vielleicht ähnlich wie bei Aylin. Natürlich spielen Lebensumstände immer eine Rolle, und manchmal auch falsche Selbsteinschätzung.

    Ich bin bisher viel zwischen zwei Extremen gependelt: sicherer, langweiliger Job, den dann wieder hin geschmissen um mir meine Reiseträume zu erfüllen, was klasse war bis ich mich wieder nach der Sicherheit eines geregelten Einkommens gesehnt habe. So ganz habe ich die Feiheitsliebe noch nicht mit dem Bedürfnis nach Sicherheit in Einklang bringen können … aber da fand ich auch deinen anderen Artikel, wie man auf Reisen Geld verdienen kann, sehr hilfreich. Ein Business aufzubauen, das die Reisen unterstützt und evtl. noch ausgebaut werden kann, erscheint mir ein guter Plan, um nicht wieder „versehentlich“ in der Tretmühle zu landen. Daran arbeite ich im Moment – und habe hoffentlich mit Mitte 60 in Tansania auch Erfolgsgeschichten zu erzählen.

    Weiterhin gutes Reisen und viele Grüße,

    Katharina

    • Christian sagt:

      Hallo Katharina,

      erst einmal vielen Dank für Dein Lob!

      Es tut mir leid zu hören, dass sich Deine Träume bisher nicht erfüllt haben bzw. diese Dich dann doch nicht so glücklich gemacht haben wie Du dir das vorgestellt hast. Aber so ist das nun einmal im Leben – es ist eine ständige Entwicklung, ein Prozess. Das entscheidende ist einfach nicht aufzugeben und sich weiter auszuprobieren, statt einfach im Hamsterrad unterzugehen…

      Ich wünsche Dir viel Erfolg auf der Suche nach dem Glück. 😉 Lass Dich nicht unterkriegen…

      Beste Grüße, Christian

  • Kristiane sagt:

    ich bin jetzt mal mutig, denn das hier mache ich zum ersten mal. Ich habe noch nie einen Kommentar zu einer Seite oder mails an Fremde verschickt, ich bin kein Freund vom social network, nutze das Internet eigentlich nur zum sammeln von Informationen und im Austausch mit anderen via Internet bin ich eher ein Schisser 🙂
    Aber ich bin auch ein neuer Fan dieser Seite und heute total glücklich, dass Herr Google mich auf diese Seite geführt hat. Ich war am schmökern weil ich Infos zum träumen vom AT sammle. Ich war schon auf so vielen Seiten unterwegs, aber hier habe ich mich gleich wohlgefühlt – angekommen. Und jetzt muss ich einfach meine Dankbarkeit und Gedanken an den Mann bringen.
    Ich bin 42 Jahre alt, habe Mann und 3 Kids und wandern ist schon immer meine/unsere Leidenschaft. In diesem Jahr haben wir zum ersten mal eine Mehrtageswanderung mit den Kids gewagt und die hat insbesondere mich geprägt. Ich konnte das Gefühl danach kaum in Worte fassen, die Entwicklung nicht beschreiben, so sehr haben mich diese 4 Tage verändert. Jetzt kann ich einfach diesen Link verteilen, denn Du schreibst mir in Deinen Artikeln aus meiner Seele. Gerade auch im beruflichen Kontakt versuche ich die Nummer mit den Träumen, Visionen und der Flexibilität im Leben zu thematisieren, aber viele sind im „Hamsterrad“ gefangen. Es fällt mir schwer dieses Lebensgefühl zu erklären. Das ist dir mit deinen Worten in dem Artikel richtig gut gelungen. Das Fernwandern hat mich erwischt, es hat mich, meine Perspektiven und meinen Alltag verändert. Es wird in Zukunft intensiviert und irgendwann wird es vielleicht der AT.
    Ich bin beeindruckt und begeistert! Danke für die Inspiration, die wertvollen Tipps, Deine Offenheit, die professionelle Gestaltung,…
    Ich hoffe auf viele weitere Berichte und bin natürlich gespannt wie es in Sachen AT weiter geht.
    Liebe Grüße
    Kristiane

    • Christian sagt:

      Hallo Kristiane,

      mutig sein ist immer gut und ein wichtiger Schritt für Veränderung & Fortschritt! 😉

      Es freut mich sehr zu lesen, dass Dir der Feel4Nature Blog und die Artikel zum Fernwandern gefallen. Danke Dir für Dein Lob!

      Eine Fernwanderung mit Kindern ist sicherlich nicht so einfach zu managen, allerdings waren wir auf dem AT einige Zeit mit einer jungen Familie unterwegs die als „Hochzeitsreise“ mit Ihrer Tochter den AT gelaufen sind – es geht also alles wenn man nur will.

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du deinen Traum vom AT Realität werden lässt – für uns wird es nächstes Jahr zurück auf den Trail gehen. Hoffentlich diesmal mit etwas mehr Glück…

      Beste Grüße, Christian

  • Christian sagt:

    Hi Christian,

    ich bin heute zum ersten Mal auf deinen Blog gekommen. Dein Beitrag hier hat mich sehr berührt und mich mal wieder herausgefordert mein Leben zu überdenken und meine Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Das Hamsterrad habe ich schon verlassen, aber manchmal fühle ich mich, als stünde ich still. Danke also für deinen inspirierenden Beitrag.

    • Christian sagt:

      Hey Christian,

      es freut mich, dass Dich mein Artikel dazu animiert Deine Träume nicht aus dem Auge zu verlieren.

      Aber Du solltest auch nicht zu „streng“ mit Dir sein – einen „kleinen“ Durchhänget haben wir alle mal. 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Travelisi sagt:

    Lieber Christian,
    du hast so recht mit dem, was du schreibst! Es ist einfach eine Frage der Prioritäten, die man sich setzt. Ich plane jetzt endlich, nach Monaten des Überlegens, meine erste Backpacking-Tour durch Südostasien und schon allein das ist ein wirklich erfüllendes Gefühl: Zu wissen, dass man sich seinen Traum erfüllt.
    Viele Grüße, Lisa

    • Christian sagt:

      Hallo Lisa,

      es ist toll zu hören, dass Du meine Meinung & Einstellung nachvollziehen kannst. Danke Dir!

      Ich wünsche Dir viel Erfolg, jede Menge Spass und einzigartige Erlebnisse auf Deiner Tour durch Südostasien.

      Beste Grüße, Christian

  • Florian sagt:

    Hallo Christian,

    wieder ein ganz toller Artikel von dir. Du sprichst mir aus der Seele. Ich tue mir selbst schwer damit, das genau so zu berücksichtigen, einfach raus aus dem Job und rein in die Welt. Dieses ewige Aufschieben bringt garnichts, irgendwann ist man alt und alles ist vorbei. Ich gebe bescheid, wenn der letzte Schritt getan ist 🙂

    Viele Grüße
    Florian

    • Christian sagt:

      Hallo Florian,

      danke Dir für Dein Lob. Es ist leider nicht immer so einfach den Ausstieg tatsächlich zu finden – aber man darf halt nicht aufgeben, wenn man den Wunsch hat seine Träume zu realisieren…

      Freue mich von Deinen Erfolgen zu hören!

      Beste Grüße von den Malediven, Christian

  • Hallo Christian,
    dein Artikel ist ein Denkanstoss, den viele von uns benötigen.
    Ich habe stark an meinen Vater denken müssen, der seit ich denken kann die schönen Dinge des Lebens mit dem Satz ‚Kommt auch noch‘ auf später verschiebt. Mittlerweile ist er Mitte 70, schwer gehbehindert und wird wohl irgendwann feststellen, dass dieses ’später‘, auf das er sein Leben lang gewartet hat, nicht von selbst gekommen ist.
    Diese Erfahrung ist für mich quasi ein Mahnmal, meine Ziele anzupacken. Denn ohne unser eigenes Zutun entwickeln sich die Dinge nicht in die Richtung wie wir es wollen.
    Viele Grüße
    Biene

    • Christian sagt:

      Hallo Biene,

      ich habe da persönlich ganz ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht – man muss sein Leben halt selber in die Hand nehmen und gestalten so gut es geht.

      Beste Grüße aus Arizona, Christian

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