Endlos Reisen mit nur wenig Geld: Zwei deutsche Paare zeigen Dir wie es geht!

Du möchtest endlos Reisen ohne oder mit ganz wenig Geld? Doch Du traust Dich nicht oder glaubst: „Das geht doch gar nicht!“? Dann bist Du mittendrin im Hamsterrad der vorgetäuschten Sicherheiten und hast es verlernt die Möglichkeiten ausserhalb Deiner kleinen Welt wahrzunehmen, Du hast aufgehört zu Träumen und aufgehört die Dinge auf die Du Lust hast einfach zu tun – statt nur darüber nachzudenken oder mit Freunden darüber zu lamentieren.

Aber die schmerzliche Wahrheit für Dich ist: „Fast alle Träume sind realisierbar, wenn man sich wirklich darum bemüht und feste an seinen Traum glaubt!“

Doch diese Wahrheit wirst Du selbst nur dann erkennen, wenn Du JETZT damit anfängst zu handeln – statt im Hamsterrad und in der Konsumfalle festzusitzen. Wenn Du damit aufhörst Ausreden für Dich selbst zu erfinden warum „Dies, Das und Jenes“ bei Dir ganz anders ist und warum gerade Du nicht anders kannst als jeden Tag Deinen Pflichten nachzukommen die Dich nicht einmal erfüllen.

Reisen ohne Geld: Wenn es andere können, dann kannst Du es auch

Daher ist der erste Schritt zum Ausstieg aus dem Hamsterrad zu erkennen, dass es „da Draussen“ ganz andere Lebensentwürfe gibt. Andere, mutigere und erfüllendere Wege sein Leben zu meistern. Individualisten, die ihr Leben nicht damit verbringen über das „Hätte, Wenn und Aber“ nachzudenken – sondern einfach handeln.

Daher möchte ich Dir in diesem Artikel zwei Projekte (Weltreisen) vorstellen, die ich selber bereits seit längerem mit grossem Interesse verfolge. Zwei Paare die unabhängig voneinander mit wenig Geld und damit kleinem Tagesbudget unterwegs sind um die Welt zu entdecken, einmal herum um den ganzen Planeten – ein echtes Abenteuer.

Eine Reise mit wenig Geld um die Welt, nur 5 Euro am Tag für jeden – niemals fliegen, immer den Boden berühren

So lautet das Credo von Patrick & Gwen von „Weit. um die Welt“ und Anselm & Emma von „Zwei auf Weltwegen“. Diesem Grundsatz versuchen die beiden deutschen Paare auf ihrer Reise um die Welt mit wenig Geld treu zu bleiben – mittlerweile sind Patrick & Gwen schon seit einem ganzen Jahr, Anselm & Emma seit mehr als 300 Tagen mit wenig Geld auf ihren Reisen unterwegs.

Patrick & Gwen von „Weit. um die Welt“

Die beiden Freiburger, Gwen Weisser und Patrick Allgaier, starteten im April 2013 aus dem Schwarzwald zu ihrer ersten Etappe bis nach Moskau auf den „Roten Platz“. Diesen ersten Teil ihrer Reise meisterte das junge Paar sogar ganz ohne Geld auszugeben – unter anderem indem sie unnötig weggeworfenen Lebensmittel aus Mülltonnen von Supermärkten fischten.

Weit um die Welt - Anhalter

Filmemacher Gwen & Patrick trappen mit wenig Geld um die Welt. ©weitumdiewelt.de

Mittlerweile sind sie mit ihrem gesetzten Ziel, mit möglichst wenig Geld zu reisen, vom „Roten Platz“ über den Ural, die Pamir-Hochebene, Georgien und Pakistan bis nach Indien gekommen und unterstützten mit Freiwilligenarbeit, sowie einem Spendenaufruf auf einer „Crowdfunding Plattform“, dort ein bemerkenswertes Projekt zum Schutz des dortigen Regenwaldes – VANAMOOLIKA.

Da Patrick von Beruf Kameramann und Filmemacher ist, bereiten die beiden die Etappen Ihrer Weltreise mit wenig Geld in kleinen Filmen auf, die sie dann auf ihrem Vimeo Kanal veröffentlichen. Bisher gibt es 10 kleine Geschichten, von denen ich einige bereits hier im Artikel integriert habe – die komplette Sammlung und aktuelle Videos findest Du hier:

Gwen & Patrick von Weit. um die Welt

Ihre Reise führt Gwen & Patrick in Richtung Osten ©weitumdiewelt.de

Nach ihrer Rückkehr soll es auch einen kompletten Film über ihre Erlebnisse und Abenteuer während ihrer drei- bis vierjährigen Weltreise mit kleinem Budget geben, bis dahin kannst Du alle aktuellen News auch auf der Webseite von „Weit. um die Welt“ erfahren und der Weltreise von Patrick & Gwen folgen.

*Update: Vor kurzen habe ich mit Gwen & Patrick auch ein spannendes Interview zu Ihrer aussergewöhnlichen Reise geführt – hier findest Du das Interview mit den beiden von WEIT. um die Welt :

Besonders schön finde ich auf der Webseite des Freiburger Paares die Idee der kurzen Portrait-Filme zum Thema „Heimat“ in der sie Menschen denen sie auf ihrer Reise mit wenig Geld begegnet sind und deren Lebensumfeld in kurzen Filmen vorstellen.

Hier gehts zu allen Portrait-Filmen : weitumdiewelt.de/heimat

Anselm & Emma von „Zwei auf Weltwegen“

Auch das Oberlausitzer Paar Anselm & Emma ist mittlerweile auf seiner Reise mit wenig Geld in Indien angekommen – dort haben sich die beiden Pärchen sogar getroffen. Die beiden starteten ihre Weltreise über den Landweg im Juli 2013. Bis heute bereisten sie dabei ganze 19 Länder auf Ihrem Weg über die alte Seidenstrasse bis nach Indien. Dabei bloggen die beiden über ihre Erlebnisse auf : zweiaufweltwegen.blogspot.de

Zwei auf Weltwegen

Emma und Anselm vom Weltreiseblog ©Zwei auf Weltwegen

Reiseerfahrung mit wenig Geld im Gepäck haben Anselm & Emma bereits bei unzähligen Touren per Anhalter und Zelt durch Europa gesammelt und das ist auch die bevorzugte Reiseart auf ihrer jetzigen Weltreise um möglichst ohne unnötig Geld auszugeben zu reisen und voranzukommen.

Darüber hinaus gibt es auf der Webseite von „Zwei auf Weltwegen“ eine interessante Finanzierungsidee des jungen Paares um weiteres Geld für ihre Reise aufzutreiben. Die Aktion nennen die beiden „Make Our Day“ und bitten so um eine Spende in Höhe ihres Tagesbudgets von 10,- Euro. Im Gegenzug bieten sie ihren Unterstützern die Möglichkeit ihnen eine Tagesaufgabe zu stellen die das Paar dann versucht mit Hilfe der Menschen, in dem Reiseland indem sie sich gerade befinden, zu lösen.

Anhalter nach Olympia

Per Anhalter nach Olympia ©Zwei auf Weltwegen

Falls Du Lust hast bei der „Make Our Day“ Aktion von Anselm & Emma mitzumachen, oder Dich auf ihrer Webseite umzuschauen findest Du hier den Link zur Aktion :

Reisen ohne oder nur mit wenig Geld – das schaffst Du auch!

Wie Du siehst ist es anscheinend gar nicht so schwer mit kleinem Budget um die Welt zu reisen und zudem lernst Du auch noch „Land und Leute“ viel besser kennen, als wenn Du von einer Stadt zur nächsten fliegst und in irgendwelchen schicken Hotels übernachtest. Wenn Du also ein „echtes“ Abenteuer suchst, dann ist eine Reise mit kleinem Budget vielleicht genau das Richtige um dem ungeliebten Alltag zu entfliehen – alles was Du tun musst ist ein wenig Geld ansparen und Dich auf den Weg machen.

Eine Weltreise ist aber auch ganz ohne Geld bzw. größere Rücklagen möglich, denn auch unterwegs kannst Du auf deiner Reise Geld verdienen. Wie das am besten funktioniert kannst Du in diesem Artikel erfahren :

Ich hoffe dieser Artikel und die Geschichte der beiden Pärchen mit wenig Geld auf Reisen gibt Dir den nötigen Mut – Mut auch Deinen Traum in die Tat umzusetzen statt immer neue Ausreden zu erfinden.

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33 Kommentare

  • Florian sagt:

    Inspirierende Geschichten. Per Anhalter zu Reisen ist natürlich die beste Art um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und auf andere angewiesen zu sein ist die beste Art um die Mentalität der Menschen kennenzulernen.

    Mir wäre das ehrlich gesagt viel zu krass. Meine Freundin und ich haben rund das vierfache Tagesbudget (20 EUR pro Nase pro Tag) für einfache Unterkünfte, Busse und auch rund 4 Flüge im Jahr und uns erklärt man schon zu Sparfüchsen.

    Wenn jemand von euch in den nächsten 3 Wochen in Mysore, Hampi, Goa oder Mumbai anzutreffen ist, schmeissen wir ne Runde (;

    Grüsse aus Chennai

    • Christian sagt:

      Hallo Florian!
      Schön, dass Dich diese Geschichten inspirieren. Ich kann aber auch gut verstehen, dass Dir das zu Krass wäre – wir selber sind letztes Jahr auf dem Appalachian Trail viel per Anhalter gefahren und es kostet tatsächlich einiges an Überwindung. Da ich Deinen Blog schon eine Weile verfolge, weiß ich wie bei Dir „der Hase“ läuft. 🙂 Finde ich klasse, wie Du dein/euer Leben organisierst!
      Prinzipiell fänden wir es auch reizvoll alles hinter uns zu lassen und einfach los zu ziehen – aber da wir Beide leidenschaftlich gern Tauchen und dies nicht missen wollen, haben wir bisher einen anderen Weg eingeschlagen (da tauchen an exponierten Orten extrem kostspielig ist) – mit dem wir sehr zufrieden sind. Da wir uns die letzten Jahre aber auch immer mehr in Richtung Minimalismus entwickelt haben – wer weiß, was die Zukunft bringt?! 😉
      LG, Christian

  • Ben sagt:

    Wow, wow, wow. Da bekomme ich doch glatt Gänsehaut.

    Hammer schöne und inspirierende Videos und Geschichten.

    Wie Du so schön sagst, “Fast alle Träume sind realisierbar, wenn man sich wirklich darum bemüht und feste an seinen Traum glaubt!”

    So sieht´s aus – und reisen ohne Geld ist ein großer Traum von mir. Das macht die Reise einfach viel menschlicher, emotionaler, verbundener und ja, zu einem noch größeren Abenteuer.

    Ich bin heftig inspiriert – und werde hier jetzt öfter vorbeischauen.

    Beste Grüße und weiter so,

    Ben

    • Christian sagt:

      Hey Ben!
      Vielen Dank für Dein Lob! Es ist schön zu hören, dass Du meine Meinung und Einstellung teilst.
      Freu mich natürlich wenn Du öfters bei Feel[4]Nature vorbei schaust!
      Liebe Grüße und schöne Ostertage,
      Christian

  • Pascal sagt:

    „Die Aktion nennen die beiden “Make Our Day” und bitten so um eine Spende in Höhe ihres Tagesbudgets von 10,- Euro. Im Gegenzug bieten sie ihren Unterstützern die Möglichkeit ihnen eine Tagesaufgabe zu stellen die das Paar dann versucht mit Hilfe der Menschen, in dem Reiseland indem sie sich gerade befinden, zu lösen.“

    Kann ich die beiden zum Friseur schicken, wenn ich Geld spende?

    • Christian sagt:

      Hallo Pascal,
      ich persönlich finde es nicht so toll, wenn man sich über Äusserlichkeiten lustig macht. Schliesslich hat jeder einen anderen Geschmack und es sind wohl eher die inneren Werte denen man Beachtung schenken sollte.
      Nichtsdestotrotz kannst Du die beiden ja mal über Ihre Webseite kontaktieren – ich bin mir sicher sie werden Deine Anfrage mit Humor nehmen.
      Liebe Grüße,
      Christian

  • Ich finde es klasse, dass die Beiden kein Flugzeug benutzen. Solange es kein Flugbenzin aus Algenkulturen gibt, ist Fliegen nicht nachhaltig, und ist sowieso eine Belastung für die, die am Flughafen wohnen.

    Dass jeder so eine Tour machen kann – na ja. Wer nicht den richtigen Partner, die richtige Partnerin hat, hat schon mal schlechte Karten. Und ziemlich fit sollte man für so eine Tour auch sien. Ansonsten: Reisen bildet 😉

    • Christian sagt:

      Hallo Klaus-Peter,
      freut mich, dass Dir die Idee während einer Weltreise „am Boden“ zu bleiben gefällt.

      Was den richtigen Partner/in für so eine Tour angeht, hast Du nicht Unrecht. Aber da stellt sich die Frage ist es der/die Richtige – wenn der eine Reisen möchte und der anderen nicht? Und was die Fitness angeht, so ist das für jeden zu schaffen – sicherlich ist es anstrengend aber da man bei solch einer Reise fast kein zeitliches Ziel hat, lässt man sich eben soviel Zeit wie man braucht.

      Liebe Grüße, Christian

      • Stefan sagt:

        Hi Christian,

        mit Freude habe ich die Videos angeschaut. Die „richtige“ Partnerin hätte ich einen 3-4 Wochen Trip durchzuführen, das würde mir auch reichen 🙂

        Nur zum dem Thema Fitness: Ich liege ich gerade mit Bandscheibenvorfall flach und bin zur Zeit sehr deprimiert.. Und stell mir Fragen wie: Kann ich je wieder mehrere Kilo Gepäck auf dem Rücken tragen? Wie sieht es mit Zelten aus? Macht das mein Rücken mit? Was wenn ich einen weiteren Rückfall unter der Reise bekomme?

        Vielleicht hat damit jemand Erfahrung?

        Grüße Stefan

        • Christian sagt:

          Hallo Stefan,

          so etwas ist natürlich immer schwer zu verdauen – da wünsch ich Dir in jedem Fall schonmal „Gute Besserung“.

          Letztlich glaube ich, wirst Du einfach ausprobieren müssen was nach der Genesung wirklich geht und was eben nicht – der entscheidende Punkt ist einfach, sich nicht unterkriegen zu lassen und für sich selber Lösungen zu finden wie man zwar seinen Rücken schont, aber trotzdem weitestgehend sein Leben so führen kann wie Du es Dir vorstellst. Fürs Zelten könntest Du zum Beispiel eine spezielle Isomatte nehmen und bei einem guten Rucksack sollte das Gewicht durch die Hüftgurte sowieso auf den Hüften liegen – also nicht unterkriegen lassen…!

          Beste Grüße, Christian

  • jessie sagt:

    uhh hatte den beitrag schon länger in meiner „noch-lesen“liste. kam aber jetzt erst dazu ihn auch zu lesen!

    tolle geschichten und tolle videos!

    Finde deine Einleitung im übrigen irgendwie ganz wunderbar! 🙂
    „Du möchtest endlos Reisen ohne oder mit ganz wenig Geld? Doch Du traust Dich nicht oder glaubst: “Das geht doch gar nicht!”? Dann bist Du mittendrin im Hamsterrad der vorgetäuschten Sicherheiten und hast es verlernt die Möglichkeiten ausserhalb Deiner kleinen Welt wahrzunehmen, Du hast aufgehört zu Träumen und aufgehört die Dinge auf die Du Lust hast einfach zu tun – statt nur darüber nachzudenken oder mit Freunden darüber zu lamentieren.“

    gruß aus kalkutta (kolkata),

    jessie

    • Christian sagt:

      Hey Jessie!

      Danke Dir – schön dass Dir der Artikel und gerade meine Einleitung gefällt!

      Liebe Grüße und viel Spass noch bei Deinen Reisen, Christian

  • Eve sagt:

    Ich habe Tränen in Augen! Einfach nur wunderschön…
    Man sieht/spürt, dass hier so viel Herz in diesem Blog steckt.
    Ohne Geld möchte ich auch mal losziehen, ganz nach dem Motto:
    „Empty pockets will allow a greater sense of wealth“

    Wünsche euch noch viel Spaß bei euren Reisen!

    Liebe Grüße
    Eve

    • Christian sagt:

      Hallo Eve,

      vielen Dank für das GROßE Lob! Schön zu hören, dass Dir der FEEL [4] NATURE Blog gefällt.

      In den nächsten Wochen wird es auch jeweils einen Interview Artikel mit den beiden Pärchen geben – das wird bestimmt spannend. Vielleicht schaust Du mal vorbei…

      Liebe Grüße, Christian

  • Nima sagt:

    Hey Christian,
    klasse Artikel – der hat mir gutgetan! Gerade der Satz „das geht doch nicht“ steht so vielen Menschen bei der eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Lebens im Weg. Und wenn sie ihn nicht selber denken, dann kommt der Einwurf oft von anderer Seite 😉
    Ich finde die Reisewege der beiden Paare beeindruckend und werde sie weiter verfolgen!
    In der Zwischenzeit arbeite ich an der Umsetzung meines eigenen Traums: wieder nach Spanien zu ziehen und Menschen für das Klettern und Mountainbiken in diesem wunderbaren Land zu begeistern!

    Deinen Blog habe ich jedenfalls unter meinen Favoriten abgelegt und freue mich auf weitere Artikel!
    Hasta luego
    Nima

    • Christian sagt:

      Hallo Nima,

      freut mich, dass Dir der Artikel gefällt und dass Du FEEL [4] NATURE gleich unter Deinen Favoriten gespeichert hast. 🙂 Gebe mir natürlich größte Mühe weiterhin interessante Artikel zu liefern. Unter anderem wird es übrigens mit den beiden Paaren auch in den nächsten Wochen jeweils ein Interview geben – da freue ich mich persönlich schon drauf!

      Wenn Du wüstest – wie oft ich mir diesen Satz: „Das geht doch nicht!“ schon anhören musste. Irgendwie erschreckend wie sehr sich viele Menschen in ihrem Denken & Handeln einschränken lassen…

      Wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Traum – Spanien, Klettern & Mountainbiken hört sich gut an! 😉

      Liebe Grüße, Christian

  • Astrid sagt:

    Hallo, ich bin sehr froh, dass es Menschen, wie diese beiden Paare gibt, die den Mut haben so ein Abenteur einzugehen! Es ist mein Traum….schön, dass ihr ihn schon mal realisiert! 🙂 Viel Freude und gute Erfahrungen euch weiterhin!

  • thorsten sagt:

    sorry aber ich muss da mal was loswerden.
    ich selber reise auch seit 10 jahren durch südost bis neuseeland und wieder zurück .
    eine solche reise kriegt man nicht umsonst . für eine längere reise sind ein paar dinge zu erklären bzw den leuten hier mal klar zu machen .
    1. thema sind die kosten die man zuhause hat – wer 1-2 jahre auf reisen geht muss seine wohnung kündigen und seine möbel irgendwo unterstellen – was im regelfall bei freunden geht – aber auch das sollte man hier erwähnen .
    2. krankenversicherung – wer länger ausser landes ist muss eine auslandskrankenversicherung haben – bzw was ist mit den kosten die zuhause weiter laufen ( stichwort krankenversicherung ) stichwort rentenversicherung .
    einfach so mal eben nen jahr reisen kann gut gehen aber auch schief – ich zb musste in australien ins krankenhaus wegen nem tauchunfall .
    3. visakosten – fast jedes land welches ich bereist habe hat visagebühren genommen . sowas wird hier natürlich nicht erwähnt.
    beispiel myanmar – bis vor ca 6 monaten kam man auf dem landweg garnicht ins land , man musste reinfliegen !! und geldtechnisch wurden nur nagelneue USA dollar akzeptiert die ungeknickt sein mussten .
    4. internetkosten – wenn ich lese das ein paar eine internetseite betreibt um über ihre reise zu berichten dann sollten die auch erwähnen das diese internetseite auch speicherplatz kostet und pflege und woher kommt das geld ? oder andere hier geld überweisen damit die irgendwelche aufgaben erledigen dann lachen die sich ins fäustchen .
    5. nur jemand der keine berufliche verpflichtung hat und und somit nicht in unsere wirtschaft einzahlt – keine familiäre bindung eine solche reise machen kann .
    6. internet und telephone kosten auch geld – der computer ( wahrscheinlich noch ein mac ) sind auch nicht kostenlos …
    oder die kamera mit denen die bilder gemacht werden .

    das ist das gleiche wie mit den hippies in den 60 ern bzw 70 ern . die kamen oft aus gutem haus und brauchten sich finanziell keine sorgen machen . ich habe auf meinen reisen auch mädels getroffen die angeblich immer bei den “ locals “ übernachtet haben aber dabei meist nen hilfiger oder hollister tshirt anhatten .

    das mit dem ich reise nur über land und nehme kein flugzeug funktioniert auch nicht immer . es gibt zb keine ( legale ) möglichkeit von indonesien per schiff nach australien zu gelangen .
    also ihr seht das nicht alles was glänzt gold ist .

    übrigens – ich bin 45 und reise seit 15 jahren jedes jahr ca 4 monate – bin selbständig und finanziere so meine reisen .

    • Christian sagt:

      Hallo Thorsten,

      erst einmal danke ich Dir für Deine Sichtweise – sicherlich liegst Du damit nicht ganz falsch.

      Allerdings glaube ich auch, dass Du einige Dinge zu verbissen siehst…auch wenn es ganz ohne Geld natürlich kaum zu machen ist. Dennoch denke ich, dass sich viele der Dinge die Du ansprichst auch relativ einfach lösen lassen – eine Wohnung kann man auflösen, Möbel verkaufen, Krankenversicherung in Deutschland kann man bei einer längeren Reise auch kündigen, die Rentenversicherung ist vielleicht nicht für jeden wichtig etc. pp.

      Wie gesagt, ich kann Deinen Standpunkt gut verstehen – aber es gibt eben auch Menschen, die da sehr erfinderisch sind und auch mit sehr wenig zurecht kommen und ich denke das muss man einfach respektieren, dass da jeder anders ist und andere Dinge für wichtig hält.

      Wir persönlich hätten auch genug Geld um „aufwendiger bzw. komfortabler zu reisen…aber entwickeln uns immer mehr in die Richtung noch minimaoistischer und einfacher zu reisen.

      Ich wünsche Dir in jedem Fall noch viel Spass auf Deinen Reisen & danke Dir auch für Deine Sichtweise.

      Beste Grüße, Christian

      • TschayTschay sagt:

        Hallo Christian,

        ich habe gerade auch mit der Krankenversicherung Probleme. Ich – 23 – eben die Ausbildung beendet, wollte meiner Seele gutes tun und „einfach mal weg“ – ohne Plan – ohne Zeitdruck – möglichst ohne Geld. Tja – und nun hänge ich an dem Beitrag, den ich trotz keinem Einkommen bei der Krankenversicherung zahen muss, ich konnte auch nicht so viel Geld auf die Seite legen, dass ich ohne Probleme 160€ allein dafür im Monat zahlen kann und meine Mutter hat selbst kein Geld, also soll auch sie das nicht zahlen. Ich möchte in Deutschland anfangen, das meiste zu Fuß und dann evtl. nach Schweden übersetzen, aber das weiß ich auch noch nicht genau, da es schon ein paar Wochen dauern wird, bis ich vom Süden DEs an der Ostsee angekommen bin und ob ich dann im Herbst wirklich noch weiter will, ich war auch noch nie campen oder ähniches. Nun bin ich etwas verzweifelt und hätte ich nicht wenigstens schon gepant, dass ich überhaupt gehen will, würde ich das wohl nicht noch einmal machen. Hat irgendjemand vielleicht ein paar Tipps wie sich doch noch eine Lösung auftun kann oder hab‘ ich einfach Pech gehabt? Ich werde wohl nicht um die 160€ herum kommen oder?
        Liebe leicht verzweifelte Grüße

        • Christian sagt:

          Hallo TschayTschay,

          da können wir Dir leider auch nur sehr eingeschränkt weiterhelfen – so lange Du in Deutschland gemeldet bist, bist Du auch sozialversicherungspflichtig. Du könntest Dich zwar an Deinem Wohnort abmelden und damit auch von Der KV, aber wir haben schon von Fällen gehört in denen die KK dann Beiträge nachgefordert hat, wenn man nicht belegen konnte das man tatsächlich ausser Landes war. Da wäre es natürlich eine Option einfach Deutschland direkt nach der Abmeldung zu verlassen und in einem anderen Land zu reisen…

          Ich weiß natürlich jetzt nicht wie alt Du bist – aber evtl. könntest Du dich auch kostenlos über die Familienversicherung Deiner Mutter mitversichern, ob das geht kann Dir bestimmt Eure KV sagen.

          Letzten Endes wirst Du dich wohl einfach entscheiden müssen wie wichtig Dir das Ganze ist und was Du dafür bereit bist zu riskieren.

          Ich drücke Dir in jedem Fall feste die Daumen, dass Du eine gangbare Lösung findest.

          Beste Grüße, Christian

  • Harald sagt:

    Hallo Christian,
    ich weiß gar nicht wie oft ich den klasse Artikel schon gelesen habe. Er bestätigt und ermutigt mich in meinem Vorhaben im Januar 2015 für unbestimmte Zeit mit dem Rucksack auf Reisen zu gehen. Dabei möchte ich möglichst auf das Fliegen verzichten. Aber nicht nur des Geldes wegen, sondern auch um langsamer und intensiver zu reisen und somit Land und Leute besser kennen zu lernen. Minimalismus war für mich noch nie ein Problem. Der ewige Run nach Luxus und Materialismus kann nicht die Erfüllung sein.

    Ich verfolge deinen Blog schon länger Tolle Berichte und Artikel.Mach weiter so.

    Beste Grüße

    Harald

    • Christian sagt:

      Hallo Harald,

      vielen Dank für Dein Lob – super, dass Dir mein feel4nature Blog gefällt.

      Ich wünsche Dir viel Spass und jede Menge einzigartiger Erlebnisse auf Deiner Reise…! 😉

      Alles Gute & schöne Weihnachtsfeiertage, Christian

  • Jan sagt:

    Tja – da bekommt man wirklich Lust. BEsonders wenn man zur Zeit aus dem Fenster schaut. Ich mach das in Mini-Dosen: einmal im Jahr für eine Woche in irgend ein mir fremdes Land, allein und nur mit Schlafsack – das schönste war bisher Armenien. Unter freiem Himmel in den Bergen übernachten…
    Kann es nur jedem empfehlen – auch wenn es nur eine Woche ist.

  • Rico sagt:

    Toller Artikel.
    Unglaublich, wie es manche echt schaffen, sich budget-technisch so zu reduzieren. Ehrlich gesagt, ist bei mir die hemmschwelle schon groß, containern zu gehen.
    Vor allem aber, ohne zu fliegen zu reisen, halte ich für sehr gut. Wir sind grad in NZ und versuchen grad, einen weg zu finden, NICHT per flieger weiter zu kommen…
    Falls jemand nen tipp hat, bitte bescheid geben 🙂

    • Christian sagt:

      Hallo Rico,

      vielen Dank für Dein Lob! Ja, es ist schon eine Kunst sich auf Reisen so zu reduzieren und ich muss zugeben, dass uns das selbst nicht immer so wirklich gelingt. 😉 Drücke Dir die Daumen, dass Ihr ohne Flieger aus NZ „wegkommt“!

      Beste Grüße von den Malediven, Christian

  • Philipp sagt:

    Ich habe gerade beim durchstöbern den Artikel wieder entdeckt und mir direkt die neuen Videos von weit angeschaut.. echt krass, was die beiden (bzw. die drei 🙂 ) alles erlebt haben.

  • Rico sagt:

    WoW, das Reisen lässt mich auch immer wieder die eingefahrenen Glaubenssätze über das Leben in D-Land nachdenken. Und ein magnet zieht mich aufs Fahrrad welches dann mit mir einfach los fährt … :o)
    Am Anfang kreisen meine Gedanken noch … oh habe ich auch alles eingepackt??? Und wo schlafe ich die Nacht? Doch nach spätesten ner Woche hab ich soviel Lust hier und dahin zu radln, dass mir kaum Zeit bleibt Dinge einzupacken die wohl nicht wichtig sind.

    Ja, Danke für den Anstoß an die schönen Erinnerungen
    ich werde es wieder tun :o)

  • Klaus sagt:

    Hallo, Ich bin gelernter Koch und will eine Reise beginnen, Alleine, nur mit Zelt und Schlafsack um die Welt. Hat jemand für mich ein paar Austiegstipps? Auf was muss ich acht geben? Behörden? Was brauch ich?

    • Christian sagt:

      Hallo Klaus,

      im Netz und auch hier auf dem Blog findest Du viele Tipps zum „Aussteigen“ – schau Dich doch mal in Ruhe um und dann braucht es eigentlich in erster Linie nur etwas Mut den ersten Schritt zu machen. Wir drücken Dir die Daumen…

      Beste Grüße aus Mexiko, Christian

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