Schnorchelset im Test, so findest Du die ideale Ausrüstung

Schnorchelset Test

Bist Du gerade auf der Suche nach dem idealen Schnorchelset für Dich und Deine nächste Reise ans Meer oder suchst Du vielleicht eine passende Schnorchelausrüstung als Geschenk für einen guten Freund, Bekannten oder Verwandten? Dann bist Du hier in diesem Artikel genau richtig…

Im Folgenden wollen wir Dir einmal ausführlich die beste Schnorchelausrüstung für Deinen Bedarf vorstellen, Dir aufzeigen welche Möglichkeiten es gibt ein gutes Schnorchelset individuell zusammenzustellen und erklären worauf Du beim Kauf unbedingt achten solltest.

Wenn Du öfters auf unserem feel4nature Blog vorbeischaust, dann weißt Du ja wahrscheinlich, dass wir selbst leidenschaftliche Taucher und Tauchlehrer sind, die bereits mehrere tausende Tauchgänge rund um den Globus absolviert haben.

Und da wir zwischen den Tauchgängen auch selbst sehr gerne Schnorcheln gehen, haben wir daher auch einen sehr guten Einblick in die Materie und das aktuelle Angebot an Schnorcheln, Masken und Flossen.

Aber jetzt wollen wir Dich nicht weiter auf die Folter spannen, sondern Dir die beste Schnorchelausrüstung für die jeweiligen Bedürfnisse vorstellen und welche individuellen Möglichkeiten Du beim Kauf hast…

Schnorchelset Experten

Als Tauchlehrer sind wir Experten für Schnorchelausrüstung.

Schnorchelausrüstung selber zusammenstellen

Der professionellste Weg zu Deiner eigenen Schnorchelausrüstung ist es sicherlich, Dir diese aus hochwertigem Tauchequipment selbst ganz individuell zusammenzustellen – so kannst Du deine Schnorchelmaske, den Schnorchel und die Schnorchelflossen ganz nach Deinen persönlichen Anforderungen auswählen.

Allerdings ist dies auch die mit Abstand teuerste Variante und lohnt sich daher in der Regel nur für sehr ambitioniert Schnorchler oder für Personen die langfristig auch ins Geräte- oder Apnoe-Tauchen einsteigen möchten.

Die Schnorchelmaske – darauf solltest Du achten!

Der wichtigste Punkt bei der Auswahl der richtigen Maske ist vor allem die Passform. Jede Gesichtsform ist unterschiedlich und nicht jede Tauch- bzw. Schnorchelmaske passt daher auch auf jedes Gesicht – sprich unter Umständen hält die Maske dann nicht richtig dicht.

Da beim Schnorcheln weniger Wasserdruck auf die Maske drückt ist das nicht ganz so schlimm wie beim Gerätetauchen, allerdings kann eine undichte Maske auch das Beschlagen begünstigen, was auf Dauer ziemlich lästig ist.

Eine ausführliche Erklärung, wie Du die richtige Tauchmaske für Dich findest, habe ich bereits in meinem Artikel zum Kauf der passenden ABC-Ausrüstung für Taucher beschrieben – diesen findest Du hier:

Da sich die Anforderung an ein Schnorchelset (ABC Ausrüstung) für Taucher und Schnorchler grundsätzlich nicht großartig unterscheiden, findest Du dort auch noch viele weitere nützliche Infos zu Tauchmasken, Schnorchel und Flossen.

Schnorchelausrüstung Profis

Professionelle Tauchausrüstung, wie wir sie nutzen, ist ideal zum Schnorcheln.

Aber zurück zu unserer Schnorchelset Empfehlung: Die diversen Maskentypen unterscheiden sich vor allem in der Größe des Sichtfeldes. Manche Schnorchelmasken haben nur ein sehr großes durchgehendes Maskenglass, andere wiederum zwei große einzelne Gläser oder typische Apnoemasken sogar nur zwei sehr kleinen Gläser und wenig Volumen im Inneren der Maske.

Welcher Maskentyp hier letztendlich der richtige ist, hängt in erster Linie von Deinen persönlichen Vorlieben ab.

Ein durchgehendes oder zwei separate große Maskengläser haben auf jeden Fall den Vorteil, dass Du generell ein größeres Sichtfeld beim Schnorcheln hast – also den Kopf weniger bewegen musst um Dir die Unterwasserwelt anzuschauen.

Eine sehr gute Schnorchelmaske mit extrem großen Sichtfeld ist z.B. die Essence Liquidskin von MARES – diese findest Du hier:

Aber auch Masken mit einem sehr kleinen Sichtfeld und Innenvolumen haben gewisse Vorteile, die aber in erster Linie beim Tauchen und bei der Unterwasserfotografie zum tragen kommen.

Ich persönlich trage schon seit etlichen Jahren eine kleine „Apnoemaske“ von MARES beim Tauchen und Schnorcheln, u.a. auch da ich es vorteilhaft finde ein nur ein kleineres Sichtfeld zu haben und sich so besser auf einzelne Stellen im Riff fokussieren zu können.

Die Maske die ich selbst zum Tauchen und Schnorcheln trage – findest Du hier:

Natürlich gibt’s auch noch viele andere Maskenhersteller, doch wir als Tauchlehrer schwören auf die MARES Liquid Skin Modelle, da sie aus unserer persönlichen Sicht einen entscheiden Vorteil haben.

Allesamt bestehen sie aus zwei unterschiedlich harten Silikonschichten und sind daher zwar extrem formstabil, liegen aber trotzdem auch angenehm auf der Haut an – selbst bei mir als Bartträger halten sie anstandslos dicht.

Schnorcheln Meer

Beim Schnorcheln im offen Meer ist eine gute Ausrüstung sehr wichtig.

Der Schnorchel – weniger ist häufig mehr!

Auch bei den Schnorcheln gibt’s viele unterschiedliche Modelle, vom puristischen „Apnoe“ Schnorchel, der eigentlich nicht mehr als ein gebogenes Atemrohr ist, bis hin zu technisch aufwendigen Schnorcheln mit „Ausblasventilen“ und „Trockenventilen“ an den Enden des Schnorchels.

Welcher Schnorchel für Dich am besten geeignet ist, entscheidet sich letzten Endes natürlich auch nach Deinen persönlichen Vorlieben, aber auch danach wie ambitioniert Du „Schnorcheln“ möchtest und ob Du dabei auch in die Tiefe Abtauchen willst.

Grundsätzlich reicht ein puristischer Schnorchel vollkommen aus, wenn Du die richtige „Ausblastechnik“ beherrscht, sobald dieser beim Abtauchen mit Wasser vollläuft.

Einen typischen „Apnoe-Schnorchel“, wie ich ihn selbst nutze – findest Du hier:

Grundsätzlich ist das Ausblasen des Schnorchels auch mit einem ganz einfachen Schnorchel nicht schwer, aber viele „Hobby-Schnorchler“ haben nach unserer Erfahrung als Tauchlehrer ein Problem damit, wenn sich der Schnorchel mit Wasser füllt.

Daher kann es durchaus sinnvoll sein auf einem Schnorchel mit „Ausblas-“ und „Trockenventil“ zu setzen, denn dieser verschließt sich bei Abtauchen durch das „Trockenventil“ ziemlich dicht und verhindert so das eindringen von Wasser.

Sollte doch einmal Wasser in den Schnorchel hineingelangen kannst Du dieses durch das „Ausblasventil“ ohne große Mühe mit einem kräftigen Atemausstoß hinausblasen.

Einen sehr komfortablen Schnorchel, bei dem das „Ausblas-“ und „Trockenventil“ sehr zuverlässig funktionieren und welchen wir bereits selber getestet haben – findest Du hier:

Wissen solltest Du in jedem Fall, dass auch eine hochwertiger Schnorchel mit Ventilen nicht zu 100% verhindert, dass in bestimmten Situationen Wasser in den Schnorchel gelangt – daher solltest Du das richtige Ausblasen des Schnorchels üben, ganz egal für welches Schnorchelset Du dich entscheidest.

Schnorchelset Flossen

Vollgummiflossen wie wir sie auch zum Tauchen nutzen sind ideal zum Schnorcheln.

Die Schnorchelflossen – Vortrieb ist alles!

Ideal zum Schnorcheln ist eine klassische Vollgummiflosse mit Fussteil und dabei solltest Du je nachdem wo Du Schnorchel gehen möchtest auch etwas „tiefer“ in die Tasche greifen, denn eine hochwertige Flosse mit gutem Vortrieb ist gerade in strömungsreicheren Gebieten sehr wichtig.

Sofern Du natürlich nur ein wenig in Strandnähe im Wasser „plantschen“ willst, kannst Du unter Umständen sogar ganz auf Flossen verzichten oder auch ein kurzes, günstiges paar Flossen als Schwimmhilfe benutzen.

Wenn Du aber mit Deiner Schnorchelausrüstung raus zum Riff schwimmen möchtest kannst Du leicht von Oberflächenströmungen erfasst oder auch mit stärkerem Wellengang konfrontiert werden, so dass Du nur mit einer anständigen Schnorchelflosse ohne große Mühe dagegen anschwimmen kannst.

Drei recht günstige und trotzdem hochwertige Flossen zum Schnorcheln, die wir allesamt als Tauchlehrer empfehlen können – findest Du hier:

Übrigens – mit einer hochwertigen Schnorchelflosse mit Fussteil und guter Passform verhinderst Du auch unschöne Blasen und Abschürfungen an der Ferse und beugst zudem auch Krämpfen in den Beinen vor.

Schnorchelsets mit Schnorchelmaske und Schnorchel

Wenn für Dich der Einzelkauf der Komponenten eines guten Schnorchelsets vor allem preislich nicht in Frage kommt, dann hast Du auch die Möglichkeit direkt ein günstigeres Set bestehend aus Tauchermaske und Schnorchel zu kaufen und dieses dann nach Bedarf mit ein paar guten „Schnorchelflossen“ (wie oben beschrieben) zu ergänzen.

Wir waren selber gerade auf der Suche nach solch einem Schnorchelset, als Geschenk für einen engen Bekannten und haben uns deshalb die Auswahl auf dem Markt noch vor Kurzem einmal ganz genau angeschaut.

Letztlich waren viele der günstigen Schnorchelsets qualitativ extrem minderwertig oder andere wiederum gleich so teuer, dass sich schon eher der Einzelkauf einer professionellen Tauchermaske und eines Schnorchels gelohnt hätte.

Schnorchelset Sportastisch

Das Schnorchelset von Sportastisch hat ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei unserer Suche sind zwei gute Schnorchelsets in die engere Auswahl gekommen, von denen wir das günstigere dann auch als Geschenk für unseren Bekannten gekauft und unsere Auswahl bisher nicht bereut haben.

Das Schnorchelset für das wir uns entschieden haben – findest Du hier:

Ein weiteres sehr gutes Set bestehend aus Schnorchel und Maske gibt’s vom renommierten Hersteller für Tauchausrüstung CRESSI – dieses findest Du hier:

Beide Schnorchelsets sind sehr hochwertig verarbeitet und verfügen über einen hochwertige Zweiglas-Maske und einen Schnorchel mit „Trocken-„ und „Ausblasventil“ – letzten Endes unterschieden sie sich fast ausschliesslich im Preis, da ist das Set des renommierten Markenherstellers CRESSI fast doppelt so teuer.

Komplettes Schnorchelset inkl. Schnorchelflossen

Als dritte Möglichkeit kannst Du auch direkt ein komplettes Schnorchelset inkl. Flossen kaufen, allerdings sind auch hier die günstigen Sets durch qualitativ kaum brauchbare Flossen nicht wirklich zu empfehlen.

Die einzigen kompletten Sets an Schnorchelausrüstungen mit brauchbare Flossen, die wir ausfindig machen konnten werden auch wieder von der Firma CRESSI angeboten – doch diese sind fast so teuer, dass Du wahrscheinlich mit einem individuell zusammengestellten Set an hochwertiger Tauchausrüstung besser dran bist.

Die beiden günstigsten „Komplettsets“ von CRESSI – findest Du hier:

Auch hier verfügt jedes Schnorchelset über eine gut verarbeitete Schnorchelmaske mit großem Sichtfeld und einem komfortablen Schnorchel. Die Flossen des „Rondinella“ Schnorchelsets sind eher etwas für den Einsteiger, wohingegen die Flossen des „Pro Star“ Sets schon recht hochwertig sind und einen soliden Vortrieb bieten.

Schnorcheln Komplettset

Komplette Schnorchelsets inkl. Flossen sind in der Regel nicht ideal.

Ideale Ergänzungen zur Schnorchelausrüstung

Zu der obligatorischen Schnorchelausrüstung (Maske, Schnorchel und Flossen) – gibt’s auch noch einige Dinge die Du als ambitionierter Schnorchler in jedem Fall besitzen solltest und die Dich vor einigen Gefahren beim Schnorcheln effektiv schützen.

Am wichtigsten dabei ist vor allem ein geeigneter Sonnenschutz für den Oberkörper, denn beim Schnorchel an oder knapp unter der Wasseroberfläche brennt die Sonne besonders stark auf Deiner Haut – das gilt selbst für gemäßigte europäische Regionen wie z.b. Italien, Kroatien oder auch Spanien.

Der effektivste Schutz gegen die Sonne und deren UV-Strahlung ist ein Lycra Shirt – welches das Wasser hindurch lässt, schnell wieder trocknet, aber Dich vor der gefährlichen UV-Strahlung schützt.

Es gibt unzählige Lycra-Modelle auf dem Markt und oft kannst Du bei Auslaufmodellen aus der Surf-Industrie ein richtiges Schnäppchen machen. Ein Beispiel für ein Lycra mit langen Armen und sehr gutem UV Schutz – findest Du hier:

Ein weiteres sinnvolles Accessoire, gerade für Schnorchler die selbst nicht die besten Schwimmer sind,ist eine Schnorchelweste, die Dir beim Schnorcheln Auftrieb und damit Sicherheit verleiht.

Eine sehr gute Schnorchelweste, die Du bei Bedarf aufblasen kannst – findest Du hier:

Zu guter letzt empfehlen wir als Tauchlehrer jedem Schnorchler und anderem Wassersportler, der sich regelmässig im Meer oder gar stehenden Gewässern aufhält seine Ohren vor der Einwirkung von kaltem Wasser und diversen Bakterien zu schützen.

Schnorcheln Sicherheit

Das Schnorcheln bringt auch einige Gefahren mit sich, gegen die Du dich wappnen kannst.

Dazu tragen wir seit etlichen Jahren bereits spezielle Ohrenstöpsel, die durch ein kleines Loch in der Membran sogar den Druckausgleich erlauben und daher sogar für das Gerätetauchen geeignet sind.

Die speziellen Ohrenstöpsel, die wir selbst tragen und empfehlen – findest Du hier:

Seit wir die Doc’s Ohrenstöpsel zum Tauchen und Schnorcheln tragen haben wir keinerlei Probleme mehr mit unseren Ohren, selbst bei intensiven Tauchtagen mit mehreren Tauchgängen am Tag über einen längeren Zeitraum.

Die „Eaysbreath“ Vollgesichtsmasken zum Schnorcheln

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier in diesem Artikel zu den verfügbaren Schnorchelsets nicht verschweigen, dass es seit einiger Zeit auch große Vollgesichtsmasken inkl. Schnorchel wie z.B. das Eaysbreath System von Decathlon gibt.

Weitere Informationen zur Easybreath Schnorchelmaske – findest Du hier:

Wir selber haben bisher noch keine Erfahrungen mit diesem Maskentyp machen können, daher möchte ich mir hier auch kein abschliessendes Urteil erlauben.

Allerdings sind die Möglichkeiten mit dieser Maskenform regelmäßig beim Schnorcheln abzutauchen physikalisch stark begrenzt, was sie eher zu einem schicken Gadget für „Wasserratten“ macht, als zu einer professionellen Schnorchelausrüstung.

Zudem sind wir persönlich der Meinung, dass es keine großartigen Vorteile gegenüber eines klassischen Schnorchelsets mit Maske und Schnorchel gibt – im Gegenteil, die Easybreath Schnorchelmaske ist sehr groß und unflexibel, so dass sie eine Menge Platz in Deinem Reisekoffern einnimmt.

Nichtsdestotrotz, sobald wir diesen Maskentyp einmal selber testen konnten werden wir natürlich ausführlich darüber hier auf unserem feel4nature Blog berichten.

Schnorchelset Testsieger

Unser Testsieger – das Schnorchelset von Sportastisch inkl. praktischem Netzbeutel.

Unser Fazit: Das beste Schnorchelset für Deine Reise

Wie Eingangs bereits erwähnt führt für ambitionierte Schnorchler qualitativ kein Weg an einer professionellen ABC Ausrüstung aus dem professionellen Tauchbereich vorbei – allerdings ist diese Lösung in der Regel fast doppelt so teuer wie ein Schnorchelset.

Daher ist unser klarer „Preis-Leistungs-Sieger“ in unserem Schnorchelset Test auch das „Snorkel Star“ Set von „Sportastisch“, da es für seinen Preis von weniger als 40,- Euro ein qualitativ sehr hochwertiges Schnorchelset bestehend aus Maske und Schnorchel bietet, das nicht nur sehr gut verarbeitet ist sondern auch technisch keine Wünsche offen läßt.

Dazu dann separat noch ein Paar solide Schnorchelflossen wie die „Scubapro Fluida 2“, die gerade etwas einmal etwas mehr als 20,- Euro kosten und Du bist für Deine nächste Reise und das Schnorcheln im Meer bestens gerüstet.

Noch mehr Tipps zum Tauchen, Schnorcheln und Reisen

Ich hoffe Dir hat unser umfassender Schnorchelset Test weitergeholfen, so dass Du nun auch die passende Schnorchelausrüstung für Deine persönlichen Bedürfnisse findest.

Vielleicht hast Du ja auch Interesse daran früher oder später einmal einen richtigen Tauchschein zu machen, um die Unterwasserwelt noch intensiver zu erkunden…?

Falls Du daran Interesse hast, findest Du in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zum Thema Tauchschein:

Hier auf unserem Aktivreise- und Outdoor-Blog findest Du zudem noch viele weitere Artikel zum Thema Reisen, Wassersport und unserem Leben als „Vollzeitreisende“ – sicherlich wird es auch in Zukunft noch den ein oder anderen wertvollen Tipp zum Schnorcheln geben.

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18 Kommentare

  • Bättig Thomas sagt:

    Im Blog wird mehrfach das Sportastisch, Premium Schnorchelset „Snorkel Star“ empfohlen. Gemäss Angaben von Sportastisch ist der Schnorchel genau 45 cm lang. Gemäss vielen Websites und Ratgebern (auch von z.B. der schweizerischen Unfallversicherung SUVA) darf ein Schnorchel jedoch nie länger wie maximal 35 cm lang sein. Anderenfalls seien gesundheitliche Probleme wahrscheinlich. Eine Klarstellung wäre daher hilfreich, der Beitrag richtet sich offensichtlich an Schnorchel-Anfänger.

    • Christian sagt:

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für Deinen Hinweis – aber im Bezug auf die Länge des Schnorchels des Schnorchelset „Snorkel Star“ musst Du dir keine Sorgen machen.

      Die 35 Zentimeter beziehen sich ausschliesslich auf das geschlossenes Rohrsystem des Schnorchels und nicht auf die Gesamtlänge inkl. „Anbauten“ wie z.B. den Spritzwasserschutz am oberen Ende. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Schnorchel des „Snorkel Star“ Schnorchelsets ein Ausblasventil besitzt, über das selbst beim schwachen Ausatmen ein Teil der verbrauchten Atemluft am unteren Ende des Schnorchels ins Wasser abgeleitet wird. Daher ist die Gefahr der „Pendelatmung“ mit diesem Schnorchel auch vollkommen ausgeschlossen…

      Wir sind ja selber Tauchlehrer und wenn es ein Problem mit dem Schnorchel geben würde, hätten wir das Set hier in unserer Zusammenstellung sicherlich nicht erwähnt. Trotzdem ist es natürlich super, dass Du nachgefragt hast – wenn Du dir nicht sicher bist.

      Beste Grüße aus Österreich, Christian

  • Andi Wolf sagt:

    Hallo Christian,
    erstmal vielen Dank für Deinen sehr schön geschriebenen und äußerst kompetenten sowie hilfreichen Test =) wir hatten uns vor 2 Jahren von einer Tauchschule in Ägypten ein Schnorchelset zusammenstellen lassen, generell sind wir damit auch sehr zufrieden, dennoch überlege ich, das Set für den anstehenden Malediven-Urlaub zu optimieren…
    Die Schnorchelmaske mit Schnorchel ist eine „Mares Pure Vision“ und sie besteht auch Euren „Ansaugtest“ hervorragend. Insgesamt bin ich als Hobby-Schnorchler sehr zufrieden und ich würde sie nicht tauschen, soweit von Eurer Seite nichts gegen diese Schnorchelmaske spricht ?
    Die Flossen sind dagegen „Geräteflossen“, nämlich „Aqualung Flexar“, und irgendwie komme ich mit diesen Flossen gar nicht zurecht. Persönlich war ich es vor dem Kauf gewohnt, wirklich extrem lange ganz ohne Flossen unter Wasser zu tauchen, so dachte ich, mir fehlt die richtige Technik. Nach Lesen Deines Tests, nehme ich nun aber an, es fehlt der von Dir genannte Vortrieb, denn mit den Geräteflossen ist es mehr ein „Plantschen“ ohne Vorwärtskommen und die Flossen sind eher hinderlich, sitzen meistens auch nicht perfekt. Deshalb würde ich jetzt gern Deinem Rat zur Vollgummiflosse mit Fußteil nachkommen, kann solche aber vor dem Urlaub nicht im Wasser testen. Daher meine Frage:
    Macht es Sinn, Flossen nur im Trockenen anzuprobieren, oder sollte ich mir besser Flossen auf den Malediven ausleihen ? Beim Ausleihen befürchte ich ein Risiko, nur irgendwelche noch weniger geeignete Flossen zu erhalten, deshalb meine Frage.
    BTW… da Du zum Thema Sonnenschutz sinnvollerweise Lycra-Shirts erwähnst und der heutzutage leider übliche Massentourismus viel zum Korallen-Sterben beiträgt, möchte ich noch hinzufügen: es existieren mittlerweile auch Riff-freundliche Sun-Lotions ohne Paraben wie z.B. die „Mawaii Sun Care“-Serie. Vielleicht können wir damit etwas zum Erhalt wunderschöner Unterwasserwelten beitragen 😉
    Vielen Dank für Deine Antwort & beste Grüße aus Bayern, Andi

    • Christian sagt:

      Hallo Andi,

      es freut uns natürlich sehr zu lesen, dass Dir unser Bericht zum Thema Schnorchel-Ausrüstung weiterhilft.

      Was Deine Maske angeht, so habe ich diese selbst noch nicht in der Hand gehabt – aber wie schon im Artikel erwähnt haben wir selbst mit den Masken von Mars sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn Du damit gut zurechtkommst, gibt’s in keinem Fall einen Grund diese auszutauschen – schliesslich sind „Geschmäcker“ ja verschieden und selbst in unserem ausführlichen Artikel und mit unserer Erfahrung als Tauchlehrer können wir natürlich nicht alle Vorlieben berücksichtigen und Modelle kennen.

      Was die Flossen angeht, so kann es schon sein, dass Du mit den Geräteflossen nicht den idealen Vortrieb bekommst – um dazu etwas genaues zu sagen müsste ich das natürlich selbst einmal live sehen, aber Geräteflossen sind zum Schnorcheln immer „suboptimal“. Da du beim Schnorcheln ja die fast ausschliesslich an der Oberfläche bist und dadurch evtl. auch mal die Flossen aus dem Wasser hebst, könnte es z.B. sein, dass die Flossen sich nicht richtig an die Füsslinge „ansaugen“ und die Flossen daher nicht richtig sitzen. Bei Flossen mit Fussteil passiert das in der Regel nicht, wenn sie richtig sitzen.

      Ideal wäre es natürlich wenn Du neue Flossen im Wasser testen könntest, allerdings ist das nicht zwingend notwendig – achte einfach bei der Anprobe darauf, dass die Flossen im trockenen Zustand nicht hin- & her rutschen, dann sollten diese auch später im Wasser gut passen. Unter anderem „schwellen“ die Füsse in wärmeren Regionen auch etwas an, so dass es immer besser ist die Flossen sind „etwas“ größer, als das sie zu klein sind und Du Blasen bekommst.

      Als kleiner Tipp – ich trage meistens noch ein paar einfache Neoprensocken in den Fussteilflossen. Damit kannst Du auch ca. eine Schuhgröße ausgleichen, da die Flossen aller Hersteller die ich kenne, so oder so immer zwei bis drei Schuhgrößen abdecken.

      Leihen wäre natürlich auch eine Alternative, aber ganz offen gesagt, man weiß halt nie in welchem Zustand das Leihequipment vor Ort ist und welche Qualität diese hat. Daher bin ich eher ein Fan von selbst kaufen statt leihen – aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

      Ich wünsche Dir in jedem Fall ganz viel Spass auf Deinen „Schnorchel-Abenteuern“ und hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Vielen Dank auch für den Hinweis mit der Sonnencreme… 😉

      Beste Grüße aus dem Yukon, Christian

      • Andi Wolf sagt:

        Hallo Christian,
        vielen lieben Dank für Deine nette hilfreiche Antwort 🙂
        Und ja, jetzt wo Du es sagst, meistens entstehen die Probleme, wenn die Geräteflossen beim Schnorcheln eben doch mal aus dem Wasser kommen. Also werde ich mal schauen, daß ich noch passende Vollgummiflossen finde und Danke für die Tipps. Wir haben hier nämlich keinen Diver-Store in der Nähe, werde wohl leider zur Auswahl bestellen müssen und überlege gerade, ob eine warme Badewanne dabei etwas helfen könnte 😉 ansonsten vorsichtshalber Nummer größer und Deinen Tipp hinsichtlich Neoprensocken beherzigen 😉
        Ausleihen stehe ich auch sehr skeptisch gegenüber, auch wenn es vor Ort wieder eine Tauchschule geben wird. Da bin ich ganz Deiner Meinung hinsichtlich Zustand und Qualität.
        Nochmals Danke, viel Spaß in Kanada & beste Grüße, Andi

        • Christian sagt:

          Hallo Andi,

          sorry erstmal für meine späte Antwort, wir sind gerade für einige Monate in Kanada und Alaska unterwegs und da haben wir nicht immer Zugang zum Internet. 😉

          Es freut mich natürlich sehr, dass ich Dir mit meinen Tipps ein wenig weiterhelfen konnte und klar – gerade wenn Du die Flossen irgendwo Online bestellst, kannst Du diese sicherlich auch mal „vorsichtig“ zur Anprobe in der Badewanne testen und die meisten Tauchschulen in DE führen sowieso fast ausschließlich Geräteflossen.

          Das mit den Neoprensocken solltest Du in jedem Fall mal ausprobieren, auch weil so kein Sand o.ä. zwischen Flossen und Haut kommen kann und die Füsse noch etwas „abgepolstert“ sind. Das nimmt zwar natürlich auch wieder etwas an „Effizienz“ aus dem Flossenschlag – aber für mich persönlich ist es das Plus an Komfort wert.

          Wo geht’s denn eigentlich für Dich hin auf die Malediven…???

          Beste Grüße aus British Columbia, Christian

          • Andi Wolf sagt:

            Hallo Christian,
            Du brauchst Dich doch nicht entschuldigen, ich gehöre sowieso zu den leider nur noch wenigen Menschen, die Abstand vom 24/7-Online-Zwang begrüßen, und gerade auf Reisen halte ich das für selbstverständlich 😉 Deshalb einfach Danke für Deine Mühen (nicht so selbstverständlich heutzutage) und die nochmals weiterführende Hilfe 🙂
            Den „Badewannen-Test“ werde ich dann wohl machen, Grund für meine Idee war Dein Hinweis, daß Füße im Wärmeren etwas anschwellen, danke auch dafür. Ein Online-Händler sollte damit kein Problem haben, ist ja nur klares Wasser. Betreffs der Tauchschulen hätte ich auch eine solche hier nicht zur Verfügung, andrerseits bin ich demgegenüber nun skeptisch. Nichts gegen die damalige deutsche Tauchschule in Ägypten und grundsätzlich ist die gekaufte Schnorchelausrüstung ja auch hochwertig und gut, warum sie mir aber Geräteflossen empfohlen hatten, weiß ich nicht mehr und es war nunmal der falsche Rat. Vielleicht hatten sie für Schnorchler tatsächlich keine anderen Flossen.
            Neoprensocken sind bereits fest eingeplant. War zuerst noch leicht am Grübeln wegen „Barfußinsel“, aber der Gedanke an Sand in den Flossen kam mir dann selber und ich denke auch, Neoprensocken sind komfortabler.
            Für uns geht’s dieses Jahr auf Komandoo. Ich wollte möglichst weg vom leider auch schon auf den Malediven verbreitetem Massentourismus und trotzdem noch einigen Komfort eines guten Resorts behalten. Da kam Komandoo sehr gelegen, ist auch „adults only“. Vor allem soll Komandoo aber noch eines der besten Hausriffe besitzen und auch in der geschützten Lagune kann man bereits schön schnorcheln. Die zum Schutz errichteten Wellenbrecher sind Geschmacksfrage, aber sogar gut für meine Freundin, sie hat immer noch etwas Angst vor Haien und kann dort erstmal mit kleinen Schwarzspitzenhaien üben 😉 außerdem freut sie sich riesig auf die Wasserschildkröten, welche auf Komandoo zahlreich vertreten sind 🙂 selber hoffe ich auf Manta-Rochen, auch wenn die Jahreszeit das wohl leider nicht ermöglichen wird. Aber ok, mit etwas Glück beim Wetter wird es bestimmt traumhaft schön 🙂
            Beste Grüße und weiterhin viel Spaß im hohen amerikanischen Norden, Andi

          • Christian sagt:

            Hallo Andi,

            das mit dem Onlinezwang sehen wir ganz ähnlich, allerdings sind wir ja „Vollzeitreisende“ und arbeiten daher zwangsläufig von unterwegs. 😉 Trotzdem genießen wir aber auch immer wieder Tage, ohne „Netz“ und versuchen uns davon „mental“ nicht abhängig zu machen – es ist halt ein Mittel zum Zweck und hat sicherlich auch gute Seiten, übel wird es halt dann, wenn sich das „gesamte Leben“ mehr oder minder „online“ abspielt…

            Es freut mich sehr, dass ich Dir aus der Ferne zumindest ein kleines Bisschen weiterhelfen konnte und genau das ist ja einer der Gründe, warum wir unseren Blog betreiben – uns macht es einfach Spass mit „Gleichgesinnten“ in Kontakt zu treten und unsere Erfahrungen zu teilen, daher ist es zumindest mal für uns auch heute noch alltäglich, dass wir gerne helfen wo es geht.

            Was die Geräteflossen angeht, so werden diese in Ägypten häufig auch „Schnorchlern“ empfohlen, da es viele Spots gibt wo man über einen Teil des Riffdachs einsteigen muss. Das ist zwar nicht immer besonders gut für das Riff aber leider in Ägypten vielerorts gängige Praxis und lässt sich nicht immer vermeiden, zumindest dort wo es keinen Hotelsteg hinaus ans Riff gibt. Grundsätzlich ist daher der Gedanke auch nicht verkehrt, da es im Riff immer scharfe Ecken gibt…

            Wenn wir in Ägypten von Land aus an solchen Spots Tauchen gehen, nutze ich allerdings auch nur Neoprensocken oder gehe auch mal Barfuss – auch so kommt man problemlos über das Riffdach und ist zudem gezwungen aufzupassen wo man hintritt und tritt nicht, wie mit Füsslingen, alles gedankenlos kurz und klein, da die Füsse ja geschützt sind. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und letzten Endes muss das jeder so machen wie er damit glücklich wird.

            Kommando kenne ich vom Namen her, war aber selbst noch nicht dort – aber ich war bereits auf Kuredu, dass liegt im selben Atoll gleich nebenan. 😉

            Die Malediven und der stetig steigende Tourismus ist wirklich eine üble Sache, die wohl gerade mit den zukünftigen Planungen und dem Verkauf ganzer Atolle an Investoren voll und ganz aus dem Ruder läuft. Wir waren ja gerade im März/April diesen Jahres wieder für 4 Wochen auf den Malediven unterwegs und auch wenn wir diese fast jedes Jahr besuchen und dort auch schon beruflich tätig waren, steht uns bei jedem neuen Besuch wieder der Mund offen, wie sehr und schnell sich alles verändert.

            Unter Wasser merkt man ganz deutlich, dass durch die Inselaufschüttungen und die anderen Dinge die der Massentourismus mit sich bringt, mittlerweile eine Grenze überschritten wurde und es wohl nicht mehr lange dauert bis das Ökosystem dort vollkommen kollabiert. Aber so ist das nunmal wenn’s ums liebe Geld geht.

            Ich wünsche Dir und Deiner Freundin in jedem Fall eine tolle Zeit auf den Malediven und drücke Euch die Daumen, dass es vielleicht doch mit einer Manta-Sichtung klappt, obwohl die Jahreszeit dafür tatsächlich nicht die beste ist – aber gerade am Aussenriff kann man da zu jeder Jahreszeit Glück haben.

            Vielleicht meldest Du dich mal mit Deinen Erfahrungen zur Insel zurück – wir suchen nämlich immer gute Tipps zu Insel auf denen wir noch nicht waren… 😉

            Beste Grüße aus Kanada, Christian

  • Andi Wolf sagt:

    Hallo Christian,
    gute Einstellung zum „Online-Leben“ und die teile ich. Beruflich bin auch ich größtenteils „online gebunden“ und im Privatbereich sehe ich durchaus auch Vorteile, aber „24/7 online“ scheint vor allem für sehr junge Generationen heutzutage alltäglich und ohne könnten solche Menschen schon nicht mehr leben. Derartiges halte ich für traurig und ist für mich gar kein Leben.
    In Ägypten hatten wir derartige Probleme mit einem Riffdach nicht, im Gegenteil, ich fand es sehr erfreulich, daß man das Hausriff sowohl über Strand als auch Steg erreichen konnte und größte Sorge zum Schutz des Riffes getragen wurde. Es gab deutliche Ansagen und Verwarnungen, wenn jemand dem Riff körperlich zu Nahe kam. Allerdings ist das in Ägypten nicht üblich und rund um Hurghada läßt sich die Verwüstung durch den Tourismus schon vom Flugzeug erkennen. Das ist aber auch ein örtliches Problem, weil die Einheimischen notgedrungen nur das Geld der Touristen sehen und ihnen deshalb möglichst viel bieten wollen, da bleibt kein Gedanke an die Natur. Bei einem Ausflug tief ins Rote Meer, um mit Delphin-Schulen zu schwimmen, mußte ich dem Guide deutliche Worte sagen, daß wir nicht auf einer „Delphin-Jagd“ sind. Erst dann hatten aber auch alle das gewünschte wunderschöne Erlebnis inmitten der Delphine, zuvor waren sie nur ängstlich geflüchtet.
    Wir waren damals in der „Coraya Bay“, ein wunderschöner Ort mit sehr vielen sehr interessanten Ausflugsmöglichkeiten. Man sollte nur das richtige Hotel auswählen, da die Hotels sehr auf die unterschiedlichen Zielgruppen ausgelegt sind. Für üblichen Tourismus weniger brauchbar (dazu wäre man zu sehr in der Hotelanlage „gefangen“) und für den Badeurlaub ist die Bucht auch ungeeignet, zum Schnorcheln gerade für Anfänger aber ein Paradies und laut seriöser Guides und vielen Schnorchlern das schönste Riff in Ägypten, klein aber auch am Besten erhalten und eine schöne große Artenvielfalt. Zum Tauchen kann ich weniger sagen, aber auf unsren Ausflügen haben viele Taucher auch nur von der „Coraya Bay“ geschwärmt. Hoffentlich bleibt das noch länger erhalten, die Gegend hat sich nämlich leider schon rumgesprochen.
    Kuredu kenne ich von zahlreichen Recherchen und war unsre erste Wahl, uns dann aber einfach zu groß und eben zu „touristisch“. Für echtes „Robinson Crusoe Feeling“ müßte man zwar auf andere Inseln, aber ich denke, Komandoo ist für unsere Ansprüche perfekt. Du hast vollkommen recht betreffs Zerstörung des Ökosystems auch auf den Malediven und es ist einfach nur traurig. Ich sag nur aktuell jetzt auch noch Jet-Skis auf einigen Inseln und so manches YT-Video von Urlaubern spricht Bände über dummes Verhalten. Aber ja, Alles nur dem dollen Geld zuliebe. Bringt mich immer wieder auf mein Lieblingsbuch zurück:
    „kleiner blaugrüner Planet, dessen vom Affen stammende Bioformen so erstaunlich primitiv sind“, „die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich“, „viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen“, „das ist einfach drollig, weil es … ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten“, „und so blieb das Problem bestehen“.
    Sorry für den Exkurs, aber wenn die Menschheit so weitermacht, können wir von traumhaften paradiesischen Orten wie den Malediven unseren Kindern und Enkeln bald wirklich nur noch erzählen. Da hilft das angeberische YT-Urlaubsvideo auf FB dann aber auch nix mehr.
    Trotzdem denke ich, auf Komandoo werden wir noch eine schöne Unterwasserwelt antreffen, genau dafür hatten wir die Insel auch ausgesucht und ja, ich werde nach unserem Urlaub mal berichten. Derweil vielen Dank nochmal für Deine Tipps und auch für’s Daumendrücken betreffs Manta-Sichtung. Wenn’s nicht klappt, nicht so schlimm, auf und um Komandoo gibt’s genügend Schönes zu entdecken 😉
    Beste Grüße, Andi

    • Andi Wolf sagt:

      P.S. Sorry, aus Versehen auf „Kommentar“ anstatt „Antworten“ geklickt O_O aber Du weißt es bestimmt zuzuordnen 😉 nochmals beste Grüße

    • Christian sagt:

      Hallo Andi,

      ja – die „Onlineabhängigkeit“ der jüngeren Generationen ist sicherlich ein Problem und auch wir haben ganz persönlich das Gefühl, dass das kein gutes Ende nehmen wird. Aber letzten Endes läßt sich an diesem eingeschlagenen Weg bedauerlicherweise wohl auch nichts mehr ändern, was im übrigen natürlich auch für den Massentourismus und die ungezügelte Umweltzerstörung weltweit zutrifft. Letzten Endes muss man sich wohl einfach damit arrangieren und für sich persönlich ein Konzept finden, dass man Morgens noch in den Spiegel sehen kann…

      Die „Coraya Bay“ in Ägypten kennen wir sehr gut und auch viele der umliegenden Riffe – grundsätzlich sind die Buchten rund um Maria Alam alle noch ziemlich intakt, auch wenn natürlich auch dort für das geübte Auge die Verschmutzung und einige andere gravierende Probleme zu sehen sind. Die Riffe die wohl in Ägypten derzeit noch am besten in Takt sind, sind wohl die in den „Fury Shoals“ ganz im Süden von Ägypten, ganz nah an der Grenze zum Sudan – aber auch diese haben sich durch den Tourismus der Tauchsafariboote und viele andere Faktoren im Laufe der Zeit schon deutlich verändert.

      Was das einsteigen über das Riffdach angeht, so sollte das natürlich im Idealfall immer vermieden werden, allerdings sind viele „Landtauchspots“ in Ägypten nicht mit entsprechenden Stegen o.ä. ausgestattet.

      Auch die div. „Delfin Spots“ in Ägypten kennen wir allesamt sehr gut und stehen diesen recht kritisch gegenüber. Mal fernab davon, dass es keinerlei Kontrolle zur Besucherzahl etc. gibt, empfinden wir es einfach generell als nachteilig wenn Menschen den Eindruck gewinnen – die Natur wäre immer verfügbar, wenn man nur ein bisschen Geld auf den Tisch legt. Aber letzten Endes muss das jeder so handhaben wie er will…

      Was die Insel Kuredu auf den Malediven angeht so hast Du natürlich recht, die ist wirklich groß – für mich hört sich das aber so an, als ob Ihr mit Komandoo eine gute Wahl getroffen habt. Der ganze „Firlefanz“ mit JetSkis, HoverBoards & Co. lässt sich auf den Malediven wohl nicht mehr aufhalten – anscheinend ist es den Besuchern wohl nicht mehr genug die paradiesische Inselwelt einfach einmal auf sich wirken zu lassen.

      Aber so ist das halt in unserer Gesellschaft – das letzte verbliebene Tabu ist die „Langeweile“.

      Wir sehen das in jedem Fall genauso wie Du und bedauern es sehr wohin sich unsere Welt und Gesellschaft heute entwickelt, dass ist auch einer der Gründe warum wir uns da soweit es möglich sind „rausgezogen“ haben und unser eigenes Ding machen. Wie sagte Hubert Reeves doch so treffen – „Die Menschen verehren einen unsichtbaren Gott und zerstören eine sichtbare Natur. Ohne dabei zu erkennen, dass diese Natur, die sie zerstören der Gott ist den sie eigentlich anbeten. 😉

      Nun ja, ich freue mich in jedem Fall über Deinen Bericht zu Eurem aktuellen Malediven Bericht.

      Beste Grüße Christian

      • Andi Wolf sagt:

        Hallo Christian,
        kann Dir und Euch in allen Punkten nur zustimmen und schön, daß es noch Menschen mit Eurer Einstellung gibt 🙂
        Jetzt muss ich Dich aber doch nochmal etwas fragen…
        Kannst Du mir vielleicht kurz die entscheidenden Unterschiede zwischen den von Euch empfohlenen Flossen „CRESSI Prostar“ und „MARES Plana Avanti Tre“ sagen ? Laut eigener Recherche scheint es als ob die Cressi wesentlich angenehmer und besser passt (auch ohne Neopren-Socken) und ausreichenden Vortrieb liefert, während die Mares scheinbar mehr Vortrieb liefert und agiler ist, auch in Strömungen besser sein soll ? Passend zu meiner Schuhgröße 44,5 sind Cressi-Flossen scheinbar auch nur in 43/44 erhältlich, Mares dagegen nur in 44/45. D.h. Cressi müßte in 43/44 ohne Neopren-Socken passen und Mares sind vielleicht auch mit Socken zu locker ? Ich tendiere zur Cressi, bin aber gerade am Zweifeln zwecks purem Schnorchelvergnügen über und unter Wasser und nicht nur „Plantschen auf der Oberfläche“ 😉
        Danke für Deine Hilfe & Grüße, Andi

        • Christian sagt:

          Hallo Andi,

          der Unterschied zwischen den beiden Flossentypen ist nicht so riesig, vom persönlichen Gefühl her ist die CRESSI Flosse einfach etwas weicher und daher vielleicht die bessere Lösung für „Urlaubsschnorchler“, da der Flossenschlag dadurch etwas „weicher“ und weniger anstrengend ist. Klar verliert man dabei auch ein wenig an Vortrieb, allerdings ist das beim Schnorcheln nicht ganz so wichtig – da die Oberflächenströmungen sich an den meisten Riffkanten in Grenzen halten.

          Was die Größen angeht, so musst Du dir eigentlich keine Gedanken machen – die Flossengößen sind immer mit Doppelnummern angegeben, da sich das Material ja an Deinen Fuss ansaugen soll. Da du ja die Flossen „online“ bestellen willst, bestell doch einfach beide Modelle und schau welches Dir besser passt – wichtig ist vor allem, dass die Flosse nicht zu klein ist, da Du sonst u.U. Blasen oder Abschürfungen beim Schnorcheln bekommst.

          Aber ansonsten solltest Du dich da auf Dein persönliches Gefühl verlassen und Dich einfach für die Flosse entscheiden, mit der Du dich am wohlsten fühlst – denn beide Flossenpaare sind eine wirklich gute Kaufentscheidung.

          Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die passende Flosse für Dich findest und freue mich dann wieder von Dir zu lesen…

          Beste Grüße aus Kanada Christian

          • Andi Wolf sagt:

            Danke Danke, leider muss ich jetzt nochmal nachhaken…
            Vorweg gesagt, ich weiß nicht, ob ich ein „Urlaubsschnorchler“ bin. Ganz bestimmt bin ich kein professioneller Schnorchler oder gar Taucher, aber ich bin eine extreme „Wasserratte“ und tauche ganz ohne jegliche Ausrüstung auch gerne sehr lange und bis zu 50 Meter, so daß Freunde und Familie manchmal beinah schon den Rettungsdienst rufen wollten, weil ich Ihnen zu lang unter Wasser war und/oder an zu weit entferntem nicht direkt sichtbarem Ort wieder aufgetaucht bin 😉
            Da mach ich mir dann eben meine Gedanken betreffs Vortrieb auch unter Wasser und persönlich würde ich eine Flosse bevorzugen, welche mir schnellen Antrieb und enge Richtungswechsel erlaubt. Schwer zu beschreiben, aber ich meine damit „agil“ (vielleicht auch „wendig“) und denke, eine weichere Flosse ist dazu sogar von Vorteil ? Derzeitige Geräteflosse erscheint mit da nämlich auch zu schwerfällig und es ist eine harte, schwere Flosse.
            Betreffs der Größen habe ich auch ein persönliches Problem, denn mit meiner Schuhgröße 44,5 bin ich nicht in CRESSI-Doppelgröße 43/44 und wie gesagt bei MARES-Doppelgröße 44/45 könnte es zu locker werden. „Zu klein“ sollte die CRESSI wahrscheinlich trotzdem nicht sein, da sprechen zu viele Rezensionen dagegen, welche immer eine Nummer kleiner als Schuhgröße gewählt haben und war dann zwar eng im Trockenen, aber sehr gut passend im Wasser. Aber gerade was „Blasen und Abschürfungen“ betrifft hat die CRESSI sehr gute Bewertungen bekommen, eben weil sie weicher ist und angeblich damit auch für ein sehr angenehmes Passgefühl sorgt.
            Sorry, daß ich also nochmal fragen muss betreffs der Tauchqualitäten der CRESSI (siehe oben hinsichtlich meiner Ansprüche). Beide bestellen ist so eine Sache, ich bin einfach kein Freund von x bestellen und x-1 zurückschicken. Das ist auch so ein Trend der heutigen Gesellschaft, da braucht sich niemand wundern, wenn Online-Händler Versand- und Retoure-Kosten hochschrauben und die Produktqualität sinkt. Als Kunde möchte ich auch nicht dauernd bereits von anderen Kunden getestete Produkte erhalten, deshalb sollte vernünftige Vorab-Information schon sein und dann eben max. 2 Größen/Artikel bestellen anstatt beliebig Produkte zurückschicken.
            Nochmals Danke für Deine Hilfe & beste Grüße, Andi

          • Andi Wolf sagt:

            P.S. Die Reiseberaterin vom hiesigen Reisebüro besteht als Taucherin weiterhin auf „Ausleihen vor Ort“, denn laut ihr haben die Tauchschulen auf den Malediven nur allerbeste Ausrüstung. Das Thema hatten wir aber bereits besprochen und sind einer Meinung. Zwecks etwas schwieriger Auswahl hier und erleichterten Gepäckbedingungen hatte ich es jetzt dennoch in Erwägung gezogen, allerdings war die Dame noch nie auf Komandoo und so denke ich, ihre Aussage kann man nicht pauschal für die Malediven garantieren. Ihr wart ja auf Kuredu und soweit mir bekannt, ist dort dieselbe Tauchschule vor Ort wie auf Komandoo, daher denke ich, Du kannst auch weiterhin vom „Ausleihen“ eher abraten ?
            (Persönlich käme es sowieso nur in Betracht, wenn ich hier große Zweifel hätte, daß gekaufte Flosse auf den Malediven die gewünschten Schnorchel-Freuden gewährt.)

          • Christian sagt:

            Hallo Andi,

            so wie Du deinen „Schnorchel-“ und „Tauchstil“ beschreibst, fällt es mir gerade nicht ganz einfach Dir da den passenden Rat zu geben – da ich nicht 50 Meter, mit Richtungswechseln ohne Gerät tauche. 😉 Nichtsdestotrotz kann man aber mal festhalten, dass Du mit einem härteren Flossenblatt wie bei der MARES Flosse generell mehr Vortrieb hast, aber dafür ist die das Tritt auch schwergängiger – also schneller ermüdend und nicht so agil für Richtungswechsel wie Du sie beschreibst.

            Daher denke ich, wie vorher auch schon gesagt, dass Du einfach die CRESSI Flosse nehmen solltest…

            Fernab davon sagte ich ja auch schon, dass Du dir bei den Größen nicht so viele Gedanken machen musst – da hilft letzten Endes einfach nur anprobieren, da die Größen der Flossen auch schonmal extrem von den angegebenen deutschen Schuhgrößen abweicht. Schliesslich wird der ganze „Kram“ bedauerlicherweise günstig in Asien hergestellt. Allerdings sagte ich ja auch schon, dass eine hochwertige Flosse sich an Deinen Fuss im Wasser ansaugen sollte, also ist ein „bißchen“ größer in jedem Fall nicht verkehrt.

            Was das Bestellen angeht, so ist Deine Einstellung zwar sicherlich ehrenwert – aber letzten Endes kalkulieren die Händler Rücksendung so oder so mit ein und in einem Ladengeschäft werden die Produkte ja auch anprobiert oder ggfs. sogar verkauft und umgetauscht. Daher hätte ich da persönlich weniger Scheu als Du, aber das ist letzten Endes natürlich auch ganz alleine Deine Entscheidung wie Du das handhaben möchtest…

            Die ProDivers, die dann offensichtlich auf beiden Inseln sind, haben auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht – auch wenn die Tauschule auf Kuredu sehr groß ist. Das allerdings das „Leihequipment“ in einem super Zustand ist, darauf würde ich mich nicht verlassen. A) Hat so eine Insel halt sehr viele Besucher, die mit Leihequipment nicht sonderlich gut umgehen & B) kann es auch sein, dass das Schnorchelequipment gar nicht von der Tauchschule kommt – bei unseren letzten Besuchen auf den Malediven haben wir auf einigen Inseln gesehen, dass die Schnorcheltouren und Verleih des Equipments von der Insel selber oder einen externen Wassersport-Zentrum organisiert wurden und das Equipment was wir da gesehen haben, war eher nicht sonderlich professionell.

            Wie das aber letzten Endes auf Eurer Insel sein wird – kann ich Dir natürlich leider auch nicht sagen. Sorry.

            Ich drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass Du die passenden Flossen für Dich findest und ich ein wenig dazu beitragen konnte.

            Beste Grüße & bis bald Christian

          • Andi Wolf sagt:

            Hallo Christian,
            jetzt geht es dann bald schon los und ich möchte Dir noch kurz antworten…
            Ganz vielen lieben Dank für Deine zahlreichen Tipps und Infos, ich habe damit jetzt die perfekte Flosse für mich gefunden 🙂 es ist die CRESSI „Pro Star“ in Größe 43/44, sie sitzt einfach perfekt, schmiegt sich auch aufgrund des weicheren Fußteils sehr angenehm an den Fuß und ist tatsächlich deutlich flexibler als meine alte harte Flosse. Genügend Vortrieb sollte sie mir dennoch gewähren, denn ich hatte noch einen kleinen aber äußerst feinen Tauchshop in München gefunden. „Gerda’s Dive Shop“ konnte mir die Flosse als CRESSI-Fachhändler nicht nur binnen erstaunlich kurzer Zeit bestellen, auch die Beratung war einfach nur vorbildlich, kompetent, nett und in allen Belangen hervorragend 🙂 So habe ich mir dann auch noch eine CRESSI „Big Eyes Evo“ Schnorchelmaske mitsamt Schnorchel gegönnt, diese passt nochmals besser als meine zuvorige MARES 🙂 meine Freundin ist von meinem neuen Schnorchel-Equipment auch schon ganz begeistert und weil ihre Flosse zwar passt, aber ihr ein wenig zu anstrengend war, versuche ich, ob ich ihr die CRESSI auch noch vor unserem Abflug besorgen kann. „Frauen“, hätte sie mir auch vorher sagen können 😉
            Jetzt wünsche ich Dir und Euch noch einen schönen Sommer und nochmals herzlichen Dank für Deine Hilfe 🙂
            Beste Grüße, Andi

          • Christian sagt:

            Hallo Andi,

            das klingt doch alles super und es freut mich sehr, dass ich Dir beim Kauf der richtigen Flosse zum Schnorcheln vielleicht auch ein wenig weiterhelfen konnte…! 😉

            Dann wünsche ich Euch beiden jetzt mal eine tolle Zeit auf den Malediven und würde mich, wie gesagt sehr freuen, wenn Du dich mal mit einem Feedback zu Eurer Insel wieder bei uns meldest…

            Beste Grüße & gute Reise Christian

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