Raus aus dem Hamsterrad : Die 3 wichtigsten Tipps zur richtigen Vorbereitung

Hamsterrad: Vorbereitung Ausstieg

Mach Dir nichts vor! Als Angestellter im Hamsterrad bist Du nicht viel mehr als ein moderner Sklave, ein Befehlsempfänger – der Tag ein, Tag aus seine Pflichten erfüllen muss; nicht mehr – nicht weniger. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht man daraus heutzutage im Hamsterrad nicht einmal mehr ein großes Geheimnis – da sich anscheinend niemand beschwert – sondern nennt das Kind gleich ohne Scheu und Umschweife beim Namen : Angestellte sind Humankapital – eine Handelsware.

Keine Menschlichkeit, keine persönliche Beziehung, keine Fürsorge – nur nackte Zahlen spiegeln in unserer Gegenwart vielerorts den Angestellten aus betriebswirtschaftlicher Sicht der Unternehmensführung wieder.

Sicherlich gibt es auch im Hamsterrad Ausnahmen, in der Regel meist in ländlicheren Gegenden und in kleineren kreativen Firmen die ein angenehmes Arbeitsklima schaffen. Aber Fakt ist nun einmal je größer das Unternehmen und je weiter Du als Angestellter unten in der Kette der Befehlsempfänger stehst desto zutreffender ist der Vergleich mit der modernen Sklaverei.

So ist es als Angestellter im Hamsterrad Dein Schicksal Tag für Tag die gleiche Arbeit zu erledigen, die Du vielleicht nicht einmal besonders magst. Einziger Unterschied zu den afroamerikanischen Sklaven die seinerzeit für ihre „Besitzer“ Baumwolle ernteten ist die Tatsache, dass Du als Angestellter weniger Deinen Chef als den finanziellen und sozialen Absturz fürchtest.

Diese Angst ist im Hamsterrad allgegenwärtig und wird fleissig von Politik und Wirtschaft geschürt um Dich und die Anderen gefügig zu machen. Du musst dies haben, Du musst das machen – sonst gehörst Du nicht dazu; zur feinen Gesellschaft – schallt es täglich aus den Medien und ein Großteil der blinden Bevölkerung stürzt dieser Aufforderung gleich eines Lemmings hinterher.

Selbsterfüllung statt Hamsterrad, Lebensfreude statt Existenzangst

Dabei haben sich die Zeiten drastisch geändert. Niemals zuvor gab es derart viele Möglichkeiten sich selbst zu verwirklichen wie heute. Alles was Du tun musst um das Hamsterrad zu verlassen ist all Deinen Mut zusammennehmen und Dir selbst eine Chance geben Dein Leben gravierend zu ändern.

Raus aus der täglichen Tristesse des Alltags, in der Du den Träumen der Werbeindustrie hinterherrennst – hinein in ein selbstbestimmtes Leben mit echten Erlebnissen und Glücksmomenten fernab vom blinden Konsum.

Ich will Dir nichts vormachen, denn es ist sicherlich nicht einfach dem Hamsterrad zu entkommen, alte Verhaltensmuster abzustellen und Dich selbst zu hinterfragen. Aber ich kann Dir versprechen, dass sich das Risiko und der Einsatz lohnt – Dich selbst zu finden, herauszufinden was Dich wirklich glücklich macht und Dein Leben mit möglichst vielen Glücksmomenten füllt.

Erkennst Du dich im Hamsterrad wieder, dann ist es Zeit zu handeln!

Hast Du während Du den bisherigen Artikel gelesen hast gedacht:„Ja, da ist was dran!“? Oder Dich dabei ertappt, dass Dir schonmal ganz ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen sind? Dann ist es an der Zeit zu handeln und Deinen Ausstieg aus dem Hamsterrad in Angriff zu nehmen.

Denn eines ist sicher: „Das Leben ist verdammt kurz!“

Viel zu kurz um Deine Zeit mit Dingen zu „verplempern“ die belanglos sind, die Du eigentlich gar nicht magst, die Dir keinen Spass machen oder Dich gar in Deiner Persönlichkeit einschränken.

Der irische Schriftsteller Oscar Wilde sagte einmal über das Leben :

Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.

Um Dir den Ausstieg aus dem Hamsterrad etwas einfacher zu gestalten habe ich Dir hier meine drei wichtigsten Tipps und Ratschläge zur Vorbereitung zusammengefasst und in einem weiteren Artikel der in den nächsten Tagen erscheint erfährst Du wie Du dein Vorhaben – aus dem Hamsterrad auszusteigen – in die Tat umsetzen kannst :

3 Tipps zum Aussteigen aus dem Hamsterrad

01.

Bleibe bei Deinen Planungen realistisch und fange nicht an Träumen hinterherzujagen!

Klar, jetzt bist Du hochmotiviert…willst endlich loslegen mit Deinem Ausstieg aus dem Hamsterrad. Du surfst durch das Internet auf der Suche nach weiteren Informationen und Inspiration. Zwangsläufig triffst Du auch auf die Webseiten und Videos in denen Menschen in paradiesischer Umgebung oder geschmückt mit Prunk und Protz Dir sagen: „Ich zeige Dir wie Du über Nacht reich wirst!“

Doch in Wirklichkeit wird niemand reich, der Kurse oder Bücher bei solch unseriösen Anbietern für horrende Beträge kauft – ausser vielleicht die Anbieter solcher Webseiten und Videos selbst. Also falle nicht auf irgendwelche Lockangebote herein, die Dich auch nur wieder mit Deinem blinden Konsumverhalten und Deinem „Hamsterraddenken“ manipulieren.

Finde erstmal für Dich heraus, was für Dich persönlich Reichtum bedeutet. Mache Dir klar, dass Geld verdienen in unserer Gesellschaft immer zu einem Teil zu Deinem Glück und Seelenfrieden beiträgt. Einwirken kannst Du allerdings darauf wie Du das Geld verdienst und wie viel es wirklich braucht damit Du glücklich sein kannst. Denn wahrer Reichtum oder gar Glück hat mit Geld herzlich wenig zu tun.

02.

Finde für Dich heraus was Dich glücklich macht und wo Du derzeit im Leben stehst.

Dich selbst zu finden und zu verstehen was Dich wirkliche Glücksmomente finden und erleben lässt ist sicherlich die schwerste Aufgabe beim Aussteigen aus dem Hamsterrad. Wichtig ist, dass Du dich damit nicht unter Druck setzt und das Ganze als fliessenden Prozess verstehst. Du musst nicht von jetzt auf gleich einen „Masterplan“ für Dein weiteres Leben entwickeln – ganz im Gegenteil genau deshalb willst Du ja raus aus dem Hamsterrad. Flexibilität, Gelassenheit und die Fähigkeit bestehende Ideen weiterzuentwickeln, dass ist die wahre Kunst und der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben!

Vielleicht nimmst Du dir eine Auszeit beziehungsweise Urlaub im Job und ziehst Dich dahin zurück wo Du Ruhe findest und dich wohl fühlst – fahre ans Meer oder in die Berge und gehe raus in die Natur. Viele Menschen können so am besten über sich und Ihre Zukunft nachdenken.

Eines solltest Du Dir aber bereits jetzt klar machen; echte Glücksmomente haben nur in den seltensten Fällen etwas mit Konsum zu tun.

Echte Glücksmomente das sind die Erlebnisse an denen Dir die Tränen vor Freude in den Augen standen oder in denen Du herzhaft über etwas gelacht hast. Wahre Glücksmomente das sind auch die Zeiten in denen Du in etwas so vertieft warst, dass Du darüber vollkommen die Zeit vergessen hast. Momente an die Du dich Jahre später noch erinnern kannst. Momente, die Dir noch heute ein Lächeln auf die Lippen treiben wenn Du an sie denkst.

Wenn Du diese Momente in Deinen Erinnerungen finden kannst, dann hast Du den richtigen Ansatz und Schlüssel wie Du Dein Leben glücklicher machen kannst und den Aussteig aus dem Hamsterrad schaffst.

03.

Hinterfrage Dein Konsumverhalten – was brauchst Du wirklich um glücklich zu sein?

Der häufigste Grund warum Menschen im Hamsterrad gefangen sind ist Ihr absurdes Konsumverhalten und die damit verbundene Abhängigkeit. Vollkommen blind wird gekauft was die Industrie gerade für „in“ erklärt oder zum Statussymbol taugt um Nachbarn, Kollegen oder Freunde zu beeindrucken.

Ganz schlimm wird es wenn dabei noch eines der zahlreichen Kredit- oder Ratenzahlungsangebote in Anspruch genommen wird. Bevor Du dich versiehst bist Du damit erst Recht in der „Ich muss Geld verdienen, weil…“ Hamsterrad Spirale gefangen und hast noch mehr Pflichten und Verbindlichkeiten die Dich zu etwas zwingen.

Hast Du dich mal gefragt, warum es zum Beispiel in der Mode Industrie so etwas wie Trends gibt? Die Antwort ist ganz einfach – weil es für eine wachstumsorientierte Industrie finanziell fatal, ja sogar vernichtet wäre, wenn Du einen Pullover oder eine Jeans solange tragen würdest bis sie wirklich kaputt ist!

Und das lässt sich auf jede Branche nahtlos übertragen…einziges Ziel der Industrie ist es dem Hamsterrad Konsumenten – also Dir – klar zu machen, dass das alte Ding nicht mehr gut und nur das neue Produkt das einzig Wahre ist. Damit Du fleissig weiter Dein Geld für jeden Schrott ausgibst statt es sinnvoll zu nutzen.

Wenn Du also wirklich raus willst aus dem Hamsterrad, dann fange an Dein Konsumverhalten zu kontrollieren. Überlege Dir bei allem was Du kaufst ob Du es auch wirklich brauchst oder ob Du es nur kaufen willst um andere zu beeindrucken. Am besten Du vermeidest „Spontankäufe“ voll und ganz, sonder nimmst Dir bei allen Anschaffungen ein bis zwei Tage Zeit um über den Kauf nachzudenken – gerade bei größeren Anschaffungen.

Das hat auch mir sehr geholfen mein Konsumverhalten zu verbessern. Du wirst erkennen, dass Du an vielen Dingen die Dich anfangs begeistert haben schon nach ein paar Stunden wieder das Interesse verlierst.

Beginne heute mit dem Aussteigen aus dem Hamsterrad

Nun bist Du dran – fange an Dein Leben zu ändern, wenn Du unzufrieden bist! Höre auf das Leben zu leben, welches Du leben sollst – beginne so zu leben wie Du es willst! Heute und nicht irgendwann!

Doch nimm Dich in Acht, denn es ist ein harter Weg dem Hamsterrad zu entkommen. Die meisten von uns sind nämlich von Kindesbeinen an für ein Leben im Hamsternd geprägt. Was ich damit meine kannst Du hier nachlesen :

Zum Artikel : Aussteigen aus dem Hamsterrad: Warum es keine Alternative gibt!

Nimm Dir also Zeit über alles in Ruhe nachzudenken, bereite Dich richtig vor und mache einen Schritt nach dem anderen. Erst wenn Du ganz tief von Innen heraus der Überzeugung bist, dass Du dein Leben ändern musst…dann wird es Dir auch wirklich gelingen.

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18 Kommentare

  • Ana sagt:

    Hallo Christian, ich habe dein Berichte alle verfolgt und auch gelesen. Vor allem das mit dem Hamster Rad gefällt mir besonderst gut. Du gibst so viel ansporn für die Leute die aus dem Hamster Rad raus möchten, und finde das total Klasse deshalb möchte ich auch ein paar Zeilen hinterlassen. Ich bin sehr beeindruckt von deinen Texten und wie du es beschrieben beziehungsweise schildern tust. Es macht mir Spaß auf deinen Seite rum zustöbern und was positives für mich mitzunehmen. Ich bin mir sicher das ich auf dem besten weg bin durch deine Motivation auch so aus meinem Hamster Rad auszubrechen. Mach weiter so und es gefällt mir sehr gut bis jetzt was ich gesehen und gelesen habe. Und ja bist ein großes Vorbild. for me Lg Ana

    • Christian sagt:

      Hallo Ana! Erst einmal vielen Dank für Dein großes Lob. 🙂 Es freut mich natürlich sehr, wenn Dir die Artikel hier auf feel4nature.com nicht nur gefallen, sondern Dir bei Deinen Vorhaben auch tatsächlich weiterhelfen.
      Ich weiß aus eigener Erfahrung nur zu gut, dass es nicht einfach ist sich aus dem Trott des Hamsterrades zu befreien und drücke Dir GANZ – GANZ feste die Daumen, dass Du deinen ganz persönlichen Weg findest dem Hamsterrad zu entfliehen und ein glückliches Leben zu führen.
      Ich würde mich freuen, wenn Du mir auch weiterhin als Leserin treu bleibst – es folgen sicherlich noch viele weitere spannende Artikel zum Thema individuelles, selbstbestimmtes Leben und natürlich die Lust am Reisen!
      Liebe Grüße, und hoffentlich bis bald…
      Christian

  • Clemens sagt:

    Hallo Christian,
    das ist ein grandioser Artikel. Ich möchte schon seit einiger Zeit etwas an meinem Leben ändern, auch wenn ich noch nicht so ganz im Hamsterrad stecke. So weit will ich es auch gar nicht kommen lassen, deswegen werde ich im September auch erst mal hier aussteigen und in Kanada meinen Horizont erweitern. Mit den vielen neuen Erfahrungen möchte ich dann versuchen, weiterhin mein Leben so zu gestalten wie es mir gefällt.
    Ich wundere mich eh schon seit langer Zeit, wieso so viele Leute keine Vorstellung über ihr Leben und ihre Zukunft haben. Ich sehe keinen Sinn darin, sein ganzes Leben nur Tag ein Tag aus hart zu arbeiten um sich zwei Wochen im Jahr etwas auszuruhen. Dahin will ich nicht kommen, und ich bin froh durch solche Artikel zu sehen dass auch andere Menschen so denken und mir bei meiner Zukunftsfindung helfen.
    Liebe Grüße, Clemens

    • Christian sagt:

      Hallo Clemens,

      erst einmal möchte ich auch Dir für Dein großes Lob danken – Danke! Es haben mich mittlerweile auch schon einige eMails zu den Hamsterrad Artikeln erreicht und es ist wirklich toll zu erleben, dass meine Artikel anscheinend hilfreich sind und einigen Lesern sehr gut gefallen. 🙂 Auch finde ich es immer Klasse, wenn andere Menschen (so wie Du) versuchen Ihr Leben individuell zu gestallten und nicht im Alltagstrott des Hamsterrades zu landen – Deine Idee mit Kanada und Horizont erweitern klingt SUPER, was machst Du dort den genau?

      Überhaupt sind Reisen und längere Auslandsaufenthalte immer eine Inspiration und eine gute Möglichkeit über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich bin mir sicher, dass Dir das in jedem Fall helfen wird Deinen eigenen ganz individuellen Lebensweg zu finden. Ich drücke Dir in jedem Fall die Daumen!

      Das so viele Menschen, trotz der vielfältigen Möglichkeiten heutzutage, im Hamsterrad festsitzen hat sicherlich diverse Gründe. Relevante Gründe sind aber sicherlich, dass sie sich von falschen Sicherheitsdenken „einlullen“ lassen und einfach zu bequem sind um sich aufzuraffen. Denn eines ist klar – ein selbsterfüllendes Leben bedeutet immer auch Arbeit an Dir selbst und Deinen Möglichkeiten und das scheint viele Menschen einfach zu überfordern.

      Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deinen individuellen Lebensweg und „Alles Gute“ für Deinen Kanada Aufenthalt. Ich würde mich zudem freuen wenn Du immer mal wieder bei feel4nature.com vorbeischaust – es wird sicherlich noch weitere Artikel geben die Dich interessieren. 🙂

      Liebe Grüße, Christian

  • Lydia sagt:

    Ich glaub das mit den Kommentaren funktioniert bei mir nicht 🙁

    Hallo Christian – zweiter Versuch. Ich hoffe, dass ich diesmal mir nicht umsonst die Finger wundtippe 😉
    Also, ich hab deinen ersten Artikel aus dem Januar über Hamsterrad gelesen habe, erkannte ich mich oft wieder.
    Seit 2011 studiere ich Solartechnik. Photovoltaik ist meine Leidenschaft, ich lebe dafür und es macht mir Spaß. Das Studium hat mich zwar in einigen Bereichen abstumpfen lassen, aber ich fand eine zweites Interessenfeld: Leistungselektronik bei Wechselrichtern und in Zusammenarbeit mit Batterien. Vor meinem Studium arbeitete (und immer noch, da Duales Studium) bei einer Dienstleistungsfirma, welche PV-Anlagen plant und verkauft. Dort habe ich geackert bis ich nicht mehr konnte von 8 bis 5 Uhr, auch freitags. Abends bin ich ins Bett gefallen, konnte mich zu nichts aufraffen. Keine Unternehmungen, keine Ausflüge. Vor Urlaub hatte ich Angst, denn immer wenn ich wieder ins Büro zurückkam wurde ich von meinen Kollegen mit einer langen Liste empfangen in welcher sie mir genau darlegten was ich nicht richtig „übergeben“ hatte. Ich weiß gar nicht mehr auf was ich mich im Leben gefreut hatte, ich war verbittert. Im Studium war das komplett anders, ich hab zwar viel tun müssen, aber ich hatte trotzdem Lust auf Party, Ausflüge und Urlaub. Jetzt geht mein Studium zu Ende, ich muss 18 Wochen im Betrieb arbeiten um meinen Bachelor zu bekommen.
    Ich möchte gerne aussteigen. Aber wohin? Als Ingenieur durch die Welt reisen? Vermutlich nur bei sozialen Projekten oder Ingenieure ohne Grenzen. Ich habe keine Ahnung von Social Media, vom Bloggen und von HTML. Ich bin kein Mensch der seine Projekte gut verkaufen kann, denn oft bereite ich im stillen Kämmerlein alles vor und bin dann einfach mal weg, oder im Studium oder in nem anderen Betrieb… etc.
    Den Job den meine Kollegen machen will ich nicht tun. Jeden Tag der gleiche Trott und immer das Gejammer und die Unlust der Arbeit. Das geht mir auf den Senkel. Ich hab noch 2 Monate, dann bin ich wieder in Deutschland, am liebsten würde ich mich hier in Irland anketten….
    Ich hänge ein bisschen in der Luft, keine Lust auf den Betriebe und auf unmotivierte Arbeiter. Ich habe aber auch nicht die finanziellen Puffer um mal eben auszusteigen… Ich bin leider ziemlich ratlos.

    • Christian sagt:

      Hallo Lydia,

      so – jetzt klappt es. Deine Kommentare sind irgendwie im Spamfilter hängen geblieben. Ich habe jetzt beide Kommentare veröffentlich und Dir eine SEHR ausführliche Antwort unter dem ersten Hamsterrad Artikel geschrieben! 🙂

      Hier der Link zum Artikel : Aussteigen aus dem Hamsterrad: Warum es keine Alternative gibt!

      Hoffe das hilft Dir ein wenig weiter. Weitere Kommentare von Dir landen jetzt übrigens NICHT MEHR im Spamfilter! 🙂

      Liebe Grüße, Christian

  • Hallo Christian,

    danke für die tollen Tipps. Manchmal denke ich darüber nach, wie es wohl sein wird, alt und grau zu sein. Mein Mann und ich sitzen dann irgendwo am Meer und denken an die guten alten Zeiten aus längst vergangenen Tagen. Dabei würden wir nicht glücklich auf unsere große Wohnung, unseren riesigen Fernseher und unser teures Auto zurückblicken, sondern uns an unseren vielen aufregenden Abenteuern in fernen Ländern erfreuen.

    Nicht das Materielle ist das, was dich glücklich macht, sondern die vielen beeindruckenden Erlebnisse sind es, die dir noch lange Zeit in Erinnerung bleiben werden.

    • Christian sagt:

      Hallo Jana,
      danke für Dein Lob, schön wenn die Tipps Dir weiterhelfen. Und ich sehe das prinzipiell genau wie Du – es sind die Emotionen und Erlebnisse, die von Dauer sind. Aber nicht alle Erlebnisse sind gleich viel wert…
      Liebe Grüße, Christian

  • Ricco Ahnert sagt:

    Hallo,

    Ich schreib einfach mal klein weiter,

    das alles kenne ich nur zu genüge, und hab versucht alles für meine familie zu tun, vor allem für meine söhne, obwohl ich immer anders getaktet war.
    ich habe in den firmen in denen ich gearbeitet habe im betriebsrat gesessen( z. b. bei ups) und glaub mir es war kein zuckerschlecken, weil der ganze betriebsrat bei uns mit „getreuen“ durchsetzt war.
    oder aber in einer anderen firma, die durch die sogenannte krise (natürlich künstlich herbeigefürt), insolvent gegangen ist und doch noch genügend insolvenzmasse da war( maschinenbau, insolvenzmasse fräs-,drehmaschinen etc.).
    und ich mir dann das verlogene gelaber des insolvenzverwalters angehört habe, dagagen interveniert habe und mir noch den hohn und spott meiner arbeitskollegen
    gefallen lassen musste. heute sagen meine ex- arbeitskollegen, „ricco, du hast recht gehabt“. nur dafür können wir uns auch nix kaufen, da über 500000 euro aus der insolvenzmasse schlicht und ergreifen zu einem drittel beim gericht gelandet sind, ein drittel beim iv, und das letzte drittel angeblich bei sicherungskrediten
    draufgegangen sind. für die50 arbeiter war natürlich nix mehr da, obwohl durch iv
    natürlich versprochen. ich hasse auch einfach diese dummen menschen, denen man irgendetwas vorkaut und sie glauben ihrem, am liebsten würde ich sagen führer.
    komme jetzt wieder auf den eingangssatz. ich habe gearbeitet und meinen kindern immer versucht zu erklären, wie die geschichte der wirtschaft abläuft.
    das hat natürlich vor allem meine schwiegereltern in ihrem kleintheatralischem
    leben immer genervt. steiners theaterstadl und die wildecker herzbuben lassen grüßen. jetzt haben sie es geschafft. ehe am ende, natürlich trägt jeder schuld.
    ich hab so einen hass, das ich so viele jahre meines lebens an diese menschen verschwendet habe, ausgenommen meine kinder.
    weil ich ein leben geführt habe, das nicht wirklich mein eigenes war. aber ich habe es aus liebe und verantwortungsbewusstsein getan. undank ist ………
    aber natürlich hab ich auch mit einem schlag eine ungeheuere freiheit gewonnen, die mir den bauch kribbeln lässt, endlich das zu tun, was mich eigentlich glücklich macht. und ich bin ein sehr naturverbundener mensch. und ich biete der natur immer meine liebe an. entäuscht hat sie mich noch nicht. aber ich weis auch, das die natur sehr unbarmherzig sein kann. man muss eben die grenzen kennen.
    ich bin eher ein wassermensch. ich liebe das meer, respektiere alle physikalischen regeln dieses elements und doch war ich, selbst im mittelmeer, durch unterströmung in einer scheiss situation. noch mehr respekt.
    eigentlich bin ich ein globetrotter vor dem herrn, ( den es für mich nicht gibt).
    ich stehe aber durch meine denkweise immer wieder vor mauern, die andere errichtet haben, und das macht mich tieftraurig, wenn nicht gar depressiv. ich habe zu einem wirklich guten freund mal gesagt, “ die meisten menschen sind viel zu blöd um depressionen zu kriegen“. das war anno 1990. mit 20 jahren.
    eigentlich hab ich mir damals schon alles selbst gesagt. und die zeit (gesellschaft) ist verdammt scheisse geworden seit dem. natürlich bewusst so gemacht worden
    um ja im hamsterrad zu bleiben. diese verdammten heuchler; politiker, mana…
    aber weißt du ja selbst. lange rede, langer sinn…. werde meinen weg gehen,
    und es wird ein riesen abenteuer , und angst ( respekt) davor ist auch gut, nur keine panik eben. dann ist alles im lot.
    wish you well. ricco.

  • Ricco Ahnert sagt:

    ach so, das wollte ich noch sagen. durch meine ansichten und der daraus resultierenden handlungsweise, wurde einmal zu mir im verwandtenkreis gesagt, wenn ich so weitermache werde ich noch tief fallen.
    aber nur, weil in der family, sprich frau schon streit war und ich dann gesagt habe ihr könnt mich mal und die letzte arbeit gekündigt habe, die mich extrem angeko……..
    hat.
    also als wirtschaftsfaktor war ich für sie ausgefallen und dann haben sie ihre fratze gezeigt. einfach ekelhaft.
    aber unabhängig davon. wohin sollte ich denn schon schlimmstenfalls fallen. am besten in einen sauberen fluss oder in eine grüne sommerwiese….

    viele grüsse ricco.

    • Christian sagt:

      Hallo Ricco,

      das sind wirklich bedauerliche Vorfälle von denen Du da berichtest, aber sicherlich geht es vielen Menschen so…dass sie erste einmal Ihre Lektionen lernen müssen, bevor sie bereits sind aus „dem Hamsterrad auszusteigen“ – da kann ich Dir selber ein Lied von singen. 😉

      Wichtig ist aber einzig und allein, dass man seinen Frieden mit der Vergangenheit macht – sie lässt sich sowieso nicht mehr ändern und hat Dich zu dem gemacht, der Du heute bist. Haderst Du mit der Vergangenheit, so bedeutet das nichts anderes als das Du mit Deinem gegenwärtigen Leben nicht zufrieden bist…

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du deinen persönlichen Lebensweg findest…!

      Beste Grüße, Christian

    • Sabine sagt:

      Lieber Ricco,

      ich denke wenn eine Ehe kaputt geht ist dies immer schwer. Gerade wenn Kinder da sind. Aber für sich selbst verantwortlich zu sein heißt auch für sich selbst sorgen zu müssen. Mit Kribbeln im Bauch hat das wenig zu tun. Gerade in Deutschland mit dieser gnadenlos, asozialen Gesellschaft mit ihrer Verblödung und ihrer Herzlosigkeit. Ich habe immer gesagt Mensch zu sein kann nur mit Intelligenz funktionieren. Das ist vielen oder den meisten nicht mit gegeben worden. Nur Dummheit läßt die Gesellschaft sein, wie sie ist. Keiner hinterfragt etwas. Es existiert keinerlei Empathie.
      Die Firmen verklaven ihre Mitarbeiter, wobei das mit Mitarbeit nichts zu tun hat. Ich sehe immer mehr, wie Leute abkacken, weil sie den Druck nicht mehr aushalten. Aus diesem Grund habe ich mich selbständig gemacht und lebe weitest gehend frei und unabhängig. Es ist trotz allem nicht vermeidbar Kompromisse zu schließen. Diesen Weg zu bestreiten kostet unendlich viel Kraft und Energie. Das Geld wächst leider nicht auf Bäumen. Den Kompromiss hinzukriegen ist unendlich schwer, zumal man als unabhängiger Mensch nichts geschenkt bekommt. Wenn man hingeht und diesem System den nackten Arsch ins Gesicht hält, bekommt man sehr häufig von denen was zu spüren. Man wird gemobbt und gemieden. Ich bin schon lange kein Teil dieser Gesellschaft mehr. Ich war auch noch nie Teil davon. Ich denke anders, -frei. Freiheit hat seinen Preis. Ich wünsche dir Glück auf deinem Weg und das deine Selle Frieden findet.

      Beste Grüße Sabine

  • Tim sagt:

    Hi Christian,
    mein Gott was eine super Seite hast Du hier geschaffen. Mega gute Anregungen und super Tips. Ich bin gerade dabei bzw. im Aufbruch meine Thru-Hike des Appalachian Trail zu planen, Anfang April gehts los und Du hast mir hier gerade echt noch mal echt Mut gemacht danach weiter zu machen. Auch wenn man vielleicht gerade nicht so in Geld schwimmt. Gwen, Patrick und Du sind mir da echt eine Hilfe, das es auch so geht wenn man es nur will und wenn man mit seine Leben in der Stadt und allem drum herum nicht zufrieden ist und das Abenteuer und Glück sucht.

    Danke dir, vielleicht sieht man sich ja auf dem AT , wann gehts bei euch los?

    LG Tim

    • Christian sagt:

      Hallo Tim,

      danke Dir für Deinen Zuspruch – es ist klasse, dass Dir unser feel4nature Blog gefällt! 😉

      Du hast vollkommen Recht, es gibt viele alternative Lebenswege die nicht ausschliesslich von Geld abhängig sind. Man muss einfach nur kreativ sein und vorm allem „über den Tellerrand“ hinausschauen, denn dort wartet auch heute noch ein Leben voller „Abenteuer“ wenn man sich darauf einlässt.

      Wir sind gerade in den letzten Zügen unserer Planung für den AT und werden wohl bereits Ende März auf den Approach Trail starten. Da wir es schön langsam angehen lassen – wir wollen ja die Natur & Ruhe geniessen – kann es gut sein, dass Du uns rasch einholst…würde mich freuen wenn wir uns über den Weg laufen. Ansonsten sehen wir uns vielleicht auf den Trail Days in Damascus…?

      Ich wünsche Dir in jedem Fall eine ganz tolle Wanderung auf dem AT, lass es vor allem ruhig angehen und mach Dich nicht verrückt mit Meilen & Kalorien zählen…das findet sich mit der Zeit alles ganz von allein. In diesem Sinne – Hike your own Hike!

      Beste Grüße, Christian

  • Karsten sagt:

    Hallöle

    Tolle Seite hier.Regt mal wieder zum nachdenken über das eigene Dasein an.

    So ein kompletter Ausstieg aus der Mühle wird für Viele (mich inbegriffen) nur sehr schwer möglich sein.
    Aus meinem Job kann ich nicht eben mal raus oder ein paar Monate eine Auszeit nehmen,da die gesammte Familie mit von abhängig ist.
    Seit dem ich mir aber Gedanken darüber gemacht habe was mich wirklich glücklich macht.Vor Allem wieviel Konsum ich „brauche“,habe ich mein Leben vor Rund 1,5 Jahren neu sortiert.
    Ich schaffe mir kleine Ausstiege.Mal ein unvernünftiger Wochenendtrip,eine Sonnenaufgangswanderung,zum Sonnenuntergang mit dem Rad Abends auf einen schönenBerg sein, etc.Demnächst steht ein Wochentrip durch den Harz an.Und für mich besonders wichtig,nicht irgend welche besonderen Leistung dabei zu absolvieren,sondern mehr Zeit und weniger Weg einplanen.Damit der Weg das Ziel wird.

    Vielleicht es für den Einen oder Anderen ein kleiner Anreiz seine eigenen Präferenzen bei dem kleinen oder großen Ausstiegs zu finden.

    • Christian sagt:

      Hallo Karsten,

      erst einmal vielen Dank für Dein Lob!

      Natürlich gibt es kein Allgemeinrezept für einen Ausstieg und sicherlich muss jeder für sich eine ganz persönliche Lösung finden, was Du ja offensichtlich geschafft hast – Glückwunsch!

      Sicherlich ist das Überdenken des eigenen Konsumverhaltens in jedem Fall ein „Schlüssel“ dazu!

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass auf Deinen Wanderungen und hoffe auch, dass Deine Zeilen Inspiration für einige Menschen sind die Ihren Weg noch suchen.

      Beste Grüße, Christian

  • Jens sagt:

    Moinsen,
    du sprichst mir aus der Seele. Ich frage mich schon seit ein paar Jahren was eigentlich der Sinn des Lebens ist. 5 Tage die Woche von morgens bis abends arbeiten 25 Tage Urlaub im Jahr haben, mit 67 Jahren in Rente gehen und mit 80 Jahren krepieren? Wenn man Pech hat ist man zwischen 67 Jahren und Tod auch noch ein Pflegefall oder bekommt nur so wenig Rente das man sich nur noch um sein Leben kümmern kann.

    Ich sage immer: Wir arbeiten nicht mehr um zu leben, sondern leben nur noch um zu Arbeiten!

    Das schwirrt mir schon sehr lange durch den Kopf rum. Ich mache mir ständig Gedanken wie ich mein Leben so anpacken kann, das ich auch etwas davon habe. Bin zwar erst junge 21 Jahre, aber man kann glaube ich nie früh genug damit anfangen.
    Ich weiß nicht was ich mache soll, hoffe aber immer noch auf das kleine Vögelchen, dass mir das richtige Leben zeigen wird.

    Liebe Grüße
    Jens

    • Christian sagt:

      Hallo Jens,

      was Du schreibst kann ich gut nachvollziehen – das geht uns genauso, dass wir in dieser Art von Gesellschaft keine Zukunft sehen. Sein Leben auf die „Rente“ aufzuschieben, mit der Gewissheit, dass man diese vielleicht gar nicht oder nur körperlich eingeschränkt erreicht ist für uns keine Option.

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du deinen Weg findest – man muss sich einfach ein wenig ausprobieren…dann kommt der Rest ganz häufig von selbst. 😉

      Beste Grüße von den Malediven, Christian

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