Auswandern als Tauchlehrer: 15 Fragen an Stefan Ullrich von Cenote Adventures

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Auswanderer, Abenteurer, Reisende und Freidenker – sie alle haben interessante Geschichten zu erzählen und auf ihrem Lebensweg unzählige Erfahrungen gesammelt von denen wir alle nur profitieren können. Daher sollen genau diese Menschen, mit all ihren spannenden Geschichten und wertvollen Erfahrungen, in Zukunft auch einen festen Platz hier bei FEEL4NATURE haben – in Form von interessanten Interviews, die Einblicke in ihre Denkweise, ihren Erfahrungsschatz und ihr Leben geben.

Voranging wird es dabei um Menschen gehen die den Mut hatten sich loszulösen, den 9-to-5 Job und das Reihenhäuschen in Deutschland hinter sich zu lassen und ihre ganz individuelle Art und Weise eines glücklichen und selbsterfüllenden Lebens zu finden.

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Den Anfang in dieser interessanten Interviewreihe wird Stefan Ullrich von Cenote Adventures machen – der hier von seinen Erfahrungen als Tauchlehrer und Cenoten Guide berichten. Seine Erfahrungen zum Thema Auswandern nach Mexiko und jede Menge wertvoller Tipps mit uns teilt.

Das ist Stefan von Cenote Adventures

Mit mittlerweile weit über 8.000 Tauchgängen in den Cenoten der Yucatan Halbinsel und im offenen Meer gehört Stefan Ullrich sicherlich zu den „alten Hasen“ im Tauchbusiness.

Seit er Deutschland in den 90er Jahren endgültig den Rücken kehrte hat er u.a. am Roten Meer, auf den Malediven, in der Dominikanischen Republik und auf einigen Kreuzfahrtschiffen als Tauchlehrer und DiveGuide gearbeitet – bevor er vor einigen Jahren mit Cenote Adventures den Schritt in die Selbständigkeit in seiner Wahlheimat Mexiko wagte.

YouTube Video

In dem Video findest Du einen interessanten Zusammenschnitt einiger unserer Tauchgänge mit Cenote Adventures in den Cenoten der Yucatan Halbinsel. Weitere Informationen zu Stefan und Cenote Adventures – findest Du hier:

Für mich persönlich – ist Stefan eines der besten Beispiele dafür, dass Arbeit und Geld verdienen endlos viel Spass machen – ja sogar eine wahre Passion sein kann und das Träume sich erfüllen können wenn man hart dafür arbeitet und feste an sie glaubt.

Stefan Ullrich von Cenote Adventures im Interview

Im Folgenden findest Du nun 15 Fragen an Stefan Ullrich von Cenote Adventures zu seiner Arbeit als Tauchlehrer, dem Leben und Arbeiten in Mexiko, seinem Cenoten Service für Taucher und auch zu seinen privaten Ansichten und Meinungen.

FRAGE: Stefan, wie und wo bist Du das erste Mal mit dem Thema Tauchen in Verbindung gekommen?

ANTWORT: Durch meinen Wunsch in Richtung Karibik auszuwandern, kam ich 1993 über meinen damaligen Schwimmverein in Duisburg „Homberg DSSC 09/20“ an die Tauchabteilung der DLRG Moers.

Damals hatte ich noch keine wirkliche Idee, was ich mit dem Tauchen eventuell einmal für berufliche Möglichkeiten hätte. Aber ich wollte auf jeden Fall mal meinen Tauchschein machen – da mir schon damals bewusst war, dass ich mit meinem Lehrberuf als Maler und Lackierer keine wirkliche Zukunftsperspektive im karibischen Raum habe.

FRAGE: Wann wurde Dir klar, dass der Tauchsport auch eine berufliche Perspektive für Dich ist und was hat Dich angetrieben Deine Ausbildung zum Tauchlehrer zu absolvieren?

ANTWORT:Nachdem ich dann im September 1994 in der Dominikanische Republik gelandet bin , reiste ich zwei Monate durch das Land und landete schliesslich in Sosua / Puerto Plata. Dort stieß ich durch Zufall auf eine Schweizer Tauchbasis, dessen Besitzer mich in einem langen Gespräch darüber informiert welche Möglichkeiten ich bei ihnen beruflich durch eine Ausbildung zum Divemaster und Tauchlehrer hätte.

Da zu diesem Zeitpunkt der Tourismus in dieser Region „boomte“ und der angebotene Verdienst auch nicht schlecht war, entschied ich mich dafür hier in der Dominikanischen Republik meinen Divemaster zu absolvieren.

Der Wille mich so schnell wie möglich finanziell selbst versorgen zu können und nicht weiter von meinem Ersparten leben zu müssen, hat mich dabei – mit dem Tauchen Geld zu verdienen – sicherlich damals am meisten angetrieben.

Stefan Ullrich Dschungel
Manchmal sind die Ein- & Ausstiege in die Cenoten auch abenteuerlich.

FRAGE: Du hast etliche Jahre als angestellter Tauchlehrer u.a. auf den Malediven, Ägypten, der Dominikanischen Republik und auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet – war das für Dich rückblickend betrachtet eine „gute Zeit“ oder war es eher harte Arbeit für wenig Geld?

ANTWORT: Wenn ich zurückblicke – muss ich sagen, dass ich immer sehr viel Glück hatte und bei den richtigen Tauchschulen Arbeit gefunden habe. Ich wurde eigentlich immer sehr fair behandelt und für Tauchlehrer Gehälter, auch ganz gut bezahlt.

Natürlich waren da auch Zeiten dabei, in denen ich richtig hart arbeiten musste und vier Tauchgänge am Tag mit anschliessendem Flaschenfüllen bis Mitternacht, keine Seltenheit waren. Nichtsdestotrotz alles schöne Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.

FRAGE: Welche Tipps und Erfahrungen würdest Du Tauchern mit auf den Weg geben, die das Tauchen gerne zu ihrem Beruf machen möchten?

ANTWORT: Viele Taucher gehen sehr blauäugig an den Beruf Tauchlehrer im Ausland heran – sehen nur den braungebrannten Tauchlehrer, der geniale Tauchgänge im tropischen Meer machen darf und dafür noch Geld bekommt.

Dieses Bild hat aber mit der Realität nur sehr wenig zu tun. Auf vielen Basen wird den Tauchlehrern viel abverlangt und wenn man tauchen muss – egal ob man erkältet oder krank ist – dann hat das mit Tauchgängen aus Spass nicht mehr viel zu tun, sondern ist schlicht und einfach harter Arbeit.

Auch die körperliche Anstrengung; Tauchflaschen tragen, Tauchflaschen verladen wird gerne bei weiblichen Tauchlehrern schnell unterschätzt.

Leider stimmt zudem tatsächlich in vielen Fällen die Bezahlung nicht wirklich, so dass einige Tauchlehrer kaum über die Runden kommen.

Als Tipp würde ich jedem – der den Wunsch hat als Tauchlehrer ins Ausland zu gehen – raten, sich erst einmal grundlegend über das Thema Tauchausbildung und Ausbildung zum Tauchlehrer zu informieren – am besten gleich bei renommierten Tauchbasen vor Ort. Nur so kann man sich ein reelles Bild darüber verschaffen, welche Anforderungen eine Tauchschule im jeweiligen Zielgebiet an ihre Tauchlehrer stellt.

Wichtig ist auch – wenn man dann die ersten Jobangebote hat – sich das ganze mal „durchzurechnen“, was man dann verdient und was man für Ausgaben hat – ob das so funktionieren kann.

Wer ins Ausland geht, sollte sich zudem auf jeden Fall sorgfältig über lokale Anforderungen der Immigration und Arbeitserlaubnisse informieren.

Logo Cenote Adventures
Das Logo von Cenote Adventures – übrigens auch ein tolles T-Shirt Motiv.

FRAGE: Wie bist Du dann auf die Cenoten aufmerksam geworden und was hat Dich daran so fasziniert bzw. fasziniert Dich heute noch?

ANTWORT: Als ich in der Dominikanischen Republik dann für diese Schweizer Tauchschule arbeitete, haben wir regelmässig Tauchtouren zu einer Höhle – namens „Cabrera“ – durchgeführt und es hat mir einfach tierischen Spass gemacht durch diese Tunnelsysteme zu tauchen.

Ende 1998 kam ich dann das erste mal an die Riviera Maya nach Mexiko und tauchte mit meinem besten Freund, den ich aus der Dominikanischen Republik kannte und der inzwischen als Cenoten Guide von Cancun aus arbeitete, in der Cenote „Chac Mool“!

Diese Tauchgänge haben mich einfach komplett „weggeblasen“ und es war um mich geschehen.

Nach mehreren Tauchgängen in verschiedenen Cenoten, hat mich am meisten die Vielfalt der verschiedenen Höhlensysteme fasziniert. Lichteinfälle, Tropfstein Formationen, „Halocline“ (Süsswasser – Salzwasser Mix), die Sicht aus der Tiefe in den Dschungel und am meisten – „da bekomme ich manchmal heute noch Gänsehaut“ – die wahnsinnigen Sichtweiten!

Das ist der absolute Hammer! Selbst nach fast 10 Jahren Cenoten tauchen, bin ich noch genauso begeistert und motiviert – wie am ersten Tag.

Ich hab echt den geilsten Job der Welt!

FRAGE: Warum hast Du dich eines Tages dazu entschieden dich auf eigene Beine zu stellen und „Cenote Adventures“ zu gründen – hast Du diesen Schritt bisher jemals bereut?

ANTWORT: Durch meine langjährige Erfahrung als Basisleiter / Manager, Tauchlehrer / Guide habe ich gesehen, das ich mit meinem eigenen Unternehmen viele Dinge wesentlich besser machen könnte als die Tauchschulen in denen ich damals arbeitete.

Durch meine Passion für das Tauchen in den Cenoten habe ich zudem gemerkt, dass es ein deutschsprachiges Klientel gibt – das genau wie ich „voll“ auf die Cenoten abfährt und abwechslungsreiche Tauchgänge in den Cenoten erleben möchten.

Mit der Eröffnung von Cenote Adventures spreche ich genau diese kleine Gruppe von verwöhnten und erfahrenen Tauchern an und schloss mit meinem Angebot scheinbar eine Marktlücke, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgefüllt war.

Da ich zum Zeitpunkt der Eröffnung von Cenote Adventures bereits viele Gäste hatte, die mit mir tauchen wollten und zusätzlich die feste Zusage von einem Kreuzfahrtschiff Anbieter in der Tasche hatte, nahm ich allen Mut zusammen und machte mich genau vor 5 Jahren Selbstständig.

Ich hab es zu keiner Zeit bereut und es war die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe!

Cenote Adventures in Grand Cenote
Fachsimpeln mit Stefan nach dem Tauchgang in Grand Cenote.

FRAGE: Wie schwer ist es in einem Land wie Mexiko als Ausländer ein eigenes Business auf die Beine zu stellen? Hast Du häufig mit Behörden, Konkurrenz und Korruption kämpfen müssen?

ANTWORT: Ich denke das es in keinem Land der Welt einfach ist, als Ausländer Fuss zu fassen! Da ich aber schon 5 Jahre hier lebte und arbeitete und somit jede Menge Kontakte hatte, war am Ende die Selbstständigkeit kein allzu grosses Problem.

Natürlich waren meine Spanischkenntnisse von grossem Vorteil, so dass man mich nicht irgendwie von der Sprache her übers Ohr hauen konnte.

Der Behördenwahnsinn ist genauso, wie in Deutschland und Korruption gibt es doch auch überall?! Ich habe allerdings keine schlechten Erfahrungen gemacht und bin durch die Behörden ganz legal eingewandert.

Da ich eine ganz spezielle Zielgruppe von Tauchern anspreche, die ich nur über Direktbuchung übers Internet bekomme, mische ich mich in den hiesigen Konkurrenzkampf auch nicht ein. Daher habe ich zu den anderen deutschsprachigen Anbietern auch ein gutes Verhältnis und arbeite zum Teil für Meerestauchgänge auch mit diesen Tauchbasen zusammen.

FRAGE: Von allen Tauchern die bisher mit Dir in den Cenoten waren höre ich ausschliesslich überschwängliches Lob und Deine Bewertungen auf dem Taucher.Net sind tadellos – was ist Dein Geheimnis für so zufriedene Kunden?

ANTWORT: Mein Selbstanspruch JEDEM Gast den perfekten Urlaub zu bieten und zumindest zu versuchen allen Wünschen gerecht zu werden. Zudem biete ich viel ums Tauchen herum und kümmere mich auch bei Fragen der Gäste, die nichts direkt mit dem eigentlichen Tauchgängen zu tun haben.

Ansonsten höre ich immer wieder von meinen Gästen, das meine Begeisterung fürs Tauchen in den Cenoten sofort überspringt. Ich mache meine Arbeit sehr gerne, bin einfach gerne mit Leuten zusammen und sehe es als Herausforderung:

„Allen Tauchern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern; und das schaffe ich fast immer…!“

Dazu kommt das ich die Wünsche und Ansprüche der erfahrenen, etwas verwöhnten Taucher genau kenne und es immer hin bekomme, weg vom“ Rudeltauchen“ die passende Lücke zu finden.

Viel Sicherheit in Kombination mit Spass und immer einen flotten „Ruhrpottler Spruch“ gepaart mit abwechslungsreichen Mittagssnacks und einem „Dekobierchen“.

Noch irgendwelche Fragen ???

Cenote Adventures Walhaitour
Stefan bietet mit Cenote Adventures auch Touren zu den riesigen Walhaien an.

FRAGE: Welche Voraussetzungen muss man erfüllen um als Guide für die Cenoten Tauchgänge arbeiten zu können und wie teuer ist die Ausbildung ungefähr?

ANTWORT: Hier in Mexiko muss man mindestens Divemaster oder Open Water Instructor sein und einen „Full Cave Course“ (Höhlentauchkurs) absolvieren. Zum arbeiten/guiden entsprechende Erfahrung und Höhlenkenntnisse vorausgesetzt.

In der Regel dauert ein „Full Cave Course“ mit Erfahrung im Doppeltank tauchen, 8 Tage und kostet ab 2000 US (ca. 1500 Euro). Natürlich muss man auch eine gültige Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis nachweisen.[/antwort]

FRAGE: Wie siehst Du die Jobsituation derzeit rund um Playa del Carmen, hat man als ausländischer Guide Chancen auf Jobs in den Tauchschulen vor Ort als normaler Dive Guide, Tauchlehrer oder Guide für die Cenoten?

ANTWORT: Ich denke schon, dass für erfahrene Tauchlehrer immer die Möglichkeit besteht einen Job in einer Basis zu bekommen.

Allerdings sind der Lebensstandard und die Preise in Playa del Carmen recht hoch und der Verdienst eher gering. Es wird fast immer nur auf Kommissionsbasis bezahlt und es gibt kein Festgehalt.

Dazu kommt, dass es im Moment für neue Leute sehr schwierig ist nach Mexiko zu kommen, da die Immigration sehr hohe Anforderungen im Bezug auf die Arbeitserlaubnis stellt. Aus diesem Grund kommen fast keine neuen Tauchlehrer nach Mexiko und es gibt mit Sicherheit einige freie Stellen.[/antwort]

FRAGE: Gehst Du bei den vielen Tauchgängen die Du mit Deinen Gästen absolvierst eigentlich auch noch gerne in Deiner „Freizeit“ privat tauchen – wenn ja – Meer oder Cenoten?

ANTWORT: Leider komme ich kaum noch dazu mal in meiner Freizeit Tauchen zu gehen. Die wenigen freien Tage die ich habe, verbringe ich dann nicht unbedingt mit tauchen.

Wenn in der Nebensaison aber mal Zeit ist, gehe ich mit meiner Freundin dann eher im Meer tauchen, um ab und zu ein bisschen Abwechslung zu haben.

Wenn wir neue Tipps zu Cenoten bekommen, versuchen wir natürlich diese zu erkunden. Um diese eventuell mit in unser Cenoten Programm zunehmen.

Walhai Schnorcheln Cenote Adventures
Auf den Walhai Touren erlebt man die majestätischen Tiere hautnah.

FRAGE: Ich weiß von Dir, dass Du auch privat gerne viel und lange auf Reisen bist wenn Du es zeitlich einrichten kannst – gibt es noch Reisziele an denen Du gerne einmal tauchen gehen würdest?

ANTWORT: Das einzige Tauchziel, welches wir in den nächsten Jahren mal in Angriff nehmen wollen ist der Süden der Baja California an der Pazifik Seite von Mexiko.

Ich denke wir werden mal in Cabo San Lucas tauchen, denn da soll der Fischreichtum extrem hoch sein.

Ob es dann auch für die Socorro Safari reicht, werden wir sehen.

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FRAGE: Wie schaut Deine Planung für die Zukunft aus – kannst Du dir vorstellen dauerhaft in Mexiko zu bleiben und dort Deinen „Lebensabend“ zu verbringen?

ANTWORT: Mexiko gefällt mir immer noch absolut super und momentan kann ich mir kein besseres Land zum Leben vorstellen.

Ich bin aber auch realistisch genug um zu erkennen, dass sich das ganz schnell ändern kann. Wenn sich zum Beispiel die politische Lage negativ entwickelt oder der Drogenkrieg aus dem Norden bis an die Riviera Maya kommt – dann kann es sein, dass sich der Tourismus rasend schnell negativ entwickelt und wir das Land verlassen müssen.

Ich will es aber nicht hoffen, denn Mexiko ist inzwischen zu meiner Heimat geworden!

FRAGE: Was gefällt Dir persönlich an Mexiko fernab der Tauchgänge in den Cenoten – was sollten sich Besucher auf jeden Fall anschauen wenn sie auf der Yucatan Halbinsel zu Gast sind?

ANTWORT: Der Mix aus karibischen Flair, Einheimischen, sehr gutem Essen, wunderschönen Stränden, dem warmen Wetter, der Kultur und Unterhaltung….und ich könnte noch viele weitere Punkte aufzählen.

Auf keinen Fall sollten Ausflüge zu den Maya Ruinen fehlen. Am besten ist eine kleine Yucatan Rundreise, auf der man auch mal abseits der Wege, die nicht so stark besuchten Ruinen erkundet.

Das Naturschutzgebiet und Flamingo Kolonie „Rio Lagartos“ und im Sommer eine Schnorcheltour zu den Walhaien, die sollten auf keinen Fall fehlen.

Wer mehr Zeit zum Reisen in Mexiko hat, dem gebe ich gerne noch viele weitere Insider Tips.

Cenote Adventures Angelita
Stefan von Cenote Adventures taucht durch den „Nebel“ der Cenote Angelita.

FRAGE: Was würdest Du interessierten Tauchern für ihren Reise auf die Yucatan Halbinsel empfehlen – eine Pauschalreise in eines der großen Hotels an der Rivera Maya oder lassen sich Mexiko und die Cenoten besser auf einer individuell zusammengestellten (Flug, Gästehaus oder kleines Hotel, evtl. Mietwagen) Reise erleben?

ANTWORT: Als Gast in Mexiko finde ich es fast schade ein All Inclusive Hotel zu buchen, denn man sollte Mexiko wirklich erleben.

Das ist in Playa del Carmen gut möglich, denn es gibt viele kleine Hotels im Zentrumsbereich und es ist vollkommen sicher auch Abends herum zu laufen und die ganzen Eindrücke auf sich einwirken zu lassen.

Es ist überhaupt kein Problem sich mit dem Leihwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen. Ich persönlich würde immer eine Individualreise vorziehen – aber da ist halt nicht Jeder der Typ für.

Wer trotzdem bei mir tauchen möchte und individuell Reisen will – sich aber nicht auskennt – dem kann ich bis auf den Flug alles weitere Organisieren und auch viele nützliche Tips geben um nicht in die üblichen „Touristenfallen“ zu laufen.

Ich arbeite zudem mit einem kleinen, sehr schönen Hotel im Zentrum von Playa del Carmen zusammen und kann über das Hotel sogar den Flughafen Transfer direkt organisieren.

Alle Infos zu Restaurants, Ausflügen usw. gebe ich meinen Gästen selbstverständlich mit an die Hand. Viele meiner Gäste nehmen dieses Angebot auch sehr gerne an und waren bisher immer sehr zufrieden.

Ich finde das ist einfach die beste Art Mexiko wirklich kennenzulernen. Vielleicht probiert Ihr es ja mal aus und meldet Euch bei Cenote Adventures.

Falls Du die atemberaubenden Cenoten der Yucatan Halbinsel einmal selbst auf einer Tauchreise erleben möchtest, findest Du alle notwendigen Information und Kontaktmöglichkeiten auf Stefans Webseite von Cenote Adventures.

Weitere Artikel zum Tauchen in den Cenoten und auf Cozumel in Mexiko, mit vielen weiteren Informationen und Bildern – findest Du hier: 

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