Aussteigen, aber wie..? Mit diesen Tipps klappt’s bestimmt!

Aussteigen, aber wie?

Hast Du dir nicht auch schon einmal gewünscht unserer Gesellschaft und vielen der damit verbundenen Zwänge unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens ein für alle Mal den Rücken zu kehren?

Einfach Auszusteigen und endlich ein unabhängiges Leben ganz nach Deinen eigenen Vorstellungen zu führen?

Ganz bestimmt ist Dir dieser Gedanke schon einmal durch den Kopf geschossen, doch letzten Endes hast Du ihn vielleicht einfach wieder verworfen, nicht zu Ende gedacht – oder gar als riesengroße „Spinnerei“ abgetan.

Vielleicht ist dieser Gedanke vom Aussteigen aber bei Dir auch allgegenwärtig und Du bekommst ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf, doch Du hast für die entscheidenden Schritte bisher noch nicht genügend Mut aufgebracht…?

Wahrscheinlich stellst Du dir dann immer wieder und wieder ein und dieselbe Frage – auf die Du jedoch einfach keine befriedigende Antwort finden kannst:

„Aussteigen, aber wie?“

Ja, genau „Aussteigen, aber wie?“ das ist die Frage die nicht nur Du dir stellst – denn die meisten Menschen, die sich nach Veränderung sehnen denken über nichts anderes nach ohne dabei überhaupt zu bemerken, dass sie den ersten Schritt in Richtung „Ausstieg aus dem Hamsterrad“ damit bereits erfolgreich gemacht haben…

Was bedeutet Aussteigen und wie kann es klappen?

Aussteigen beginnt zuallererst einmal im Kopf! Es ist vor allem die Fähigkeit zu erkennen, dass in unserer Gesellschaft irgendetwas schief läuft – festzustellen, dass Du nicht in dieses Raster von gesellschaftlichen Normen passt und dass Du dich tief in Dir drin nach einem ganz anderen Lebensinhalt sehnst als Karriere, Besitzt und gesellschaftlicher Anerkennung.

Genau deshalb bist Du schon mittendrin im „Ausstieg“, wenn Du erst einmal damit beginnst die Dinge um Dich herum in Frage zu stellen – vielleicht sogar alles in Frage zu stellen, was unsere Gesellschaft als „richtig“ oder auch „normal“ erachtet.

Wenn Du dich fragst „Aussteigen, aber wie?“, dann ist Deine Sehnsucht nach einem anderen, individuellen Leben bereits geweckt – doch Gleichzeitig zeigt diese Frage auch wie sehr Du noch in den starren Denkmustern unserer Gesellschaft gefangen bist.

Aussteiger Freiheit

Für uns ist Freiheit unendlich mehr Wert als materieller Besitz.

Beim Aussteigen kannst Du nicht auf Nummer sicher gehen!

Der Wunsch nach Sicherheit – das ist es was Dich in erster Linie aufhält! Du möchtest in dem Moment in dem Du dir diese Frage stellst bereits wissen wofür Du dein aktuelles Leben aufgibst, falls Du dich denn für das Aussteigen entscheidest.

Du redest Dir ein, dass Du erst einmal einen ausgeklügelten Plan schmieden musst – ja, Du brauchst quasi eine Garantie, dass es auch klappt mit Deinem Ausstieg.

Am besten wäre sogar noch eine Versicherung, dass sich Dein „neues Aussteiger-Leben“ auch wirklich genauso entwickelt wie Du es dir jetzt gerade in diesem Moment vorstellst – ansonsten bekommst Du Dein „altes Leben“ wieder zurück.

Doch so wird das nicht funktionieren…, denn genau diese gesellschaftlichen Denkmuster sind es ja, von denen Du dich lösen willst.

Es gibt Millionen von verschiedenen Möglichkeiten auszusteigen und dem „normalen“ gesellschaftlichen Leben den Rücken zu kehren. Doch wichtig ist erst einmal, dass Du verstehst, dass Du deinen ganz eigenen Weg zum Ausstieg finden musst…

Aussteigen bedeutet Individualität, Kreativität und Flexibilität

Denn Aussteigen bedeutet zunächst einmal größtmögliche Individualität, es bedeutet vor allem eben nicht mehr in der breiten Masse unterzugehen – sondern für Dich selbst zu entscheiden was Dir im Leben wichtig ist und wie Du deine Lebenszeit, für Dich möglichst sinnvoll einsetzen möchtest.

Fang gar nicht erst an aus dem „Aussteigen“ ein weiteres Dogma zu machen – denn genau das ist eine typische Eigenschaft unserer Gesellschaft, dass wir immer Alles und Jeden in irgendwelche Normen pressen müssen und dass alles was davon auch nur im geringsten abweicht für unsere Gesellschaft nichts zählt.

Ein Aussteiger muss nicht zwangsläufig ein „Einsiedler“ in einer einsamen Hütte in den Bergen sein. Es geht auch nicht darum vollkommen ohne Geld zu leben oder sein Essen ausschliesslich selbst anzubauen – wenn Du das selbst nicht willst.

Denn es ist weder der Ort, noch das was Du tust, was Dich letzten Endes zum Aussteiger aus der Gesellschaft macht – sondern die Tatsache, dass Du dich jenseits der gesellschaftlichen Normen bewegst.

Dir Deinen eigenen, ganz individuellen Lebensweg suchst.

Sei dabei einfach kreativ und finde heraus was Dir im Leben wirklich wichtig ist! Bleibe möglichst flexibel und erwarte nicht, dass alles gleich im ersten Anlauf klappt – sondern entwickle Dich einfach Schritt für Schritt weiter in die Richtung, die Dir für Dein Leben vorschwebt.

Dafür kannst Du dir sicherlich auch Vorbilder suchen, denen Du nacheiferst und von denen Du funktionierende Dinge übernimmst – doch trotzdem darfst Du niemals vergessen, dass es ausschließlich um Deine eigene persönliche Entwicklung geht und Du letzten Endes doch Deine ganz persönliche Antwort auf die Frage „Aussteigen, aber wie?“ findest musst.

Aussteiger Lebensfreude

Glücklicher auf der Ladefläche eines Pick-Ups, als in einer Luxuslimousine.

Kontrollierter und sinnvoller Konsum ist der Schlüssel zum Aussteigen

Trotz aller Individualität gibt es natürlich einige Dinge, die letztlich bei allen Aussteigern sehr ähnlich sind – u.a. nämlich die Abkehr von den „Triebfedern unserer Gesellschaft“, den Dingen die „normale 08/15 Menschen“ vom System abhängig machen – sie meist sogar davon abhalten überhaupt irgendetwas an Ihrem Leben und der Gesellschaft in Frage zu stellen.

Wovon ich spreche? Vom menschlichen Konsumverhalten und der scheinbar unendlichen Gier nach noch mehr…

Daher musst Du erst einmal für Dich persönlich herausfinden was Du wirklich zum Leben brauchst,losgelöst von all den konsumorientierten Wünschen die uns von allen Seiten täglich „eingetrichtert“ werden.

Aussteigen kann eigentlich jeder, denn dazu braucht es nicht viel

Wenn Du dabei ganz ehrlich zu Dir selbst bist, dann wirst Du so ganz schnell feststellen, dass es im Grunde nur Wasser, ausreichend Nahrung und vielleicht noch ein sicherer Platz zum schlafen sind, was es wirklich zum Leben braucht – auch wenn wir uns das in unserer Gesellschaft heute kaum noch vorstellen können.

Denn nur mit diesen wenigen Dingen leben Millionen von Menschen auf unserem Planeten und viele davon führen ein vergleichsweise glücklicheres und erfüllteres Leben, als die meisten Menschen innerhalb der westlichen Gesellschaft – die täglich nichts anderen tun als ihren Pflichten hinterher zu hetzen und dabei vollkommen vergessen auch nur ansatzweise ein erfülltes Leben zu führen oder ihr persönliches Glück zu finden.

Du musst einfach begreifen, dass unser gesellschaftliches System eine gnadenlose Abhängigkeit schafft.Es suggeriert Dir, dass wir nur ein wertvolles Leben führen können und „voran“ kommen wenn wir all die Dinge konsumieren die zu einem „normalen Leben“ eben dazugehören – wenn wir uns fortwährend mit unserem „Gegenüber“ messen und versuchen jeden mit den Dingen die wir besitzen noch zu übertreffen.

Erfüllen wir diese Pflicht als „brave“ Bürger und Konsumenten nicht, ernten wir von vielen Seiten nichts weiter als soziale Ächtung oder werden bestenfalls noch als „Hippie oder Taugenichts“ belächelt.

Doch genau hier liegt der „Knackpunkt“, wenn Du wirklich individuell und möglichst frei Leben möchtest…

Aussteigen Einfachheit

Wir schlafen lieber im Kofferraum unseres Wagens als in einem Luxushotel.

Finde heraus was Du als Aussteiger wirklich brauchst!

Du musst erst einmal damit aufhören sinnloses Zeug zu kaufen nur um Dich kurzfristig besser zu fühlen,dafür Anerkennung einzufordern oder Dich mit anderen zu messen. Damit aufhören Dich mit sinnlosen Verträgen (Handy, Fitnessstudio, Kredite etc.) in irgendwelche langfristigen Abhängigkeiten zu begeben – sonst wirst Du niemals frei und unabhängig sein.

Messe Deinen Erfolg nicht an der Anerkennung Deiner Mittmenschen, sondern an Deiner persönlichen Zufriedenheit und finde stattdessen für Dich heraus was und vor allem „wie viel“ Du wirklich zum Leben brauchst.

Wenn Du einmal im Leben „unten angekommen bist“, Dein Dasein für eine zeitlang auf Sparflamme geführt hast und feststellst, dass Du auch als Aussteiger mit sehr wenig im Leben zurecht kommst ohne dabei körperlichen oder seelischen Schaden zu nehmen – dann wird auf einmal alles ganz einfach und viele Ängste die Dich vorher begleitet haben sind dann plötzlich verflogen.

Denn erst wenn Du dich einmal frei von den ganzen materiellen Ablenkungen und verlogenen Existenzängsten unserer Gesellschaft machst und für Dich persönlich feststellst…

…dass ein Lächeln, ein Sonnenuntergang oder auch ein Abend mit Gleichgesinnten so unendlich viel mehr wert sind als ein randvoller Kleiderschrank, ein schickes Auto, eine Führungsposition in irgendeinem Unternehmen oder andere materielle oder statusorientierte Dinge…

…erst dann, bist Du bereit Deinen ganz eigenen Lebensweg als Aussteiger und Dein persönliches Glück „dort draußen“ zu finden und einzufordern.

Denn genau das ist der Schlüssel zu einem glücklichen Leben – zu erkennen, was im Leben tatsächlich einen dauerhaften Wert hat und zu begreifen, dass es ausschliesslich die „Glücksmomente“ und damit verbundenen Emotionen sind, die unser Leben zu etwas besonderem machen – die Dich/mich/uns alle so einzigartig machen.

Aussteiger sind auf ihre Art erfolgreich und gehen ihren eignen Weg

Ob Du es nun glaubst oder nicht, fast alle „Aussteiger“ und „Individualisten“ die wir im Laufe unseres Lebens kennengelernt haben sind diesen Weg gegangen – alle sind mehr oder weniger einmal in ihrem Leben ganz unten angekommen.

Sie alle haben irgendwann einmal – freiwillig oder nicht –gelernt mit möglichst wenig Geld und Besitz klarzukommen und trotzdem oder gerade deshalb ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Sie alle haben realisiert wie wenig man wirklich zum Leben braucht und dadurch scheinbar die von unserer Gesellschaft auferlegte Angst zu scheitern von sich „abgestreift“ und sich fortan einfach den Dingen gewidmet die sie wirklich glücklich machen…

Und wenn Du jetzt denkst wir würden hier ausschliesslich von Menschen berichten die am „Existenzminimum“ leben, dann täuscht Du dich…

Wir haben bereits Aussteiger kennengelernt, die Millionen als Surfer oder Baseballspieler verdienen – aber ihre freie Zeit lieber in einem kleinen Camper auf engstem Raum in der Natur verbringen und auch ansonsten kaum Besitz ihr Eigen nennen.

Talentierte Musiker, Autoren und Fotografen mit abertausenden von Fans die lieber auf der Rückbank eines alten Autos am Strand schlafen als in irgendwelchen Luxushotels.

Moderne Digitale Nomaden die über das Internet ein gutes und stabiles Einkommen erzielen und trotzdem lieber in eher einfachen Verhältnissen rund um den Globus reisen, statt ihr Dasein in einem schicken Luxus-Loft in Berlin Kreuzberg zu fristen.

Wie Aussteigen?

Es sind vor allem die „kleinen Dinge“ die das Leben zu etwas besonderem machen.

Und viele weitere Menschen, die einfach die Dinge in ihrem Leben tun die ihnen wirklich Freude bereitenund irgendwann einen Weg gefunden haben damit genügend oder sogar mehr Geld zu verdienen als sie eigentlich brauchen.

Was auch garnicht weiter verwunderlich ist,…

Denn aus unserer Erfahrung heraus führt ein glückliches Leben und die Tatsache, dass man seinen wahren Leidenschaften nachgeht, früher oder später auch zu einem gewissen Erfolg und auch zu einer inneren Zufriedenheit, so dass man das nötige Geld für seinen „Aussteiger-Lebensstil“ immer irgendwie verdienen kann.

Und genauso ist es auch bei uns selbst: Obwohl wir uns deutlich mehr leisten könnten und Rücklagen geschaffen haben, so brauchen und wollen wir doch immer weniger materielle Dinge in unserem Leben und geben nur noch für die Sachen Geld aus, die wir wirklich benötigen oder aus tiefstem Herzen begehren…

Wir haben für uns persönlich realisiert, dass wir lieber weniger Geld mit den Dingen verdienen, die wir wirklich gerne tun oder auch einfach einmal deutlich weniger arbeiten statt sinnlosen Besitz anzuhäufen.

Aber wie das alles bei uns so läuft und wie sich das alles im Laufe der Zeit entwickelt hat…, das erzähle ich Dir einmal in einem späteren Artikel hier auf dem feel4nature Blog…

Die Antwort auf die Frage: „Aussteigen, aber wie?“

So unmöglich es Dir im Moment vielleicht noch scheint, so ist die Antwort auf die Frage – wie Du persönlich Aussteigen kannst, letztlich doch ganz einfach:

Sei Du selbst, folge Deinem Herzen und Deinen persönlichen Leidenschaften und löse Dich von unnötigen Verpflichtungen und überflüssigen materiellen Besitz…!

Wie schon Chuck Palahniuk einst schrieb: „Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.“ denn, „Alles was Du besitzt, besitzt irgendwann Dich.“

Und so überflüssig sie auch ist; die Angst unseren Besitz zu verlieren lähmt uns Menschen, läßt uns Veränderungen scheuen und unüberwindbare Risiken sehen – wo gar keine sind.

Aussteigen Leidenschaft

Wer seinen Leidenschaften folgt, der kann damit immer irgendwie Geld verdienen.

Daher musst Du diesen Schritt „zurück“ zuallererst und ganz bewußt gehen, bevor Du deinen ganz persönlichen Weg finden kannst wie Du als Aussteiger über die Runden kommst und ausreichend Geld für die Dinge und Aktivitäten verdienst, die Dir wirklich am Herzen liegen.

Doch auch wenn Du mir das jetzt vielleicht nicht abnimmst – aber im Grunde passiert alles weitere dann häufig ganz von selbst, denn es gibt da noch etwas das viele „Aussteiger & Lebenskünstler“ gemeinsam haben:

Die meisten von ihnen brennen für ihre Leidenschaften und ihren Lebensstil, strahlen eine gewisse Selbstzufriedenheit aus, sind motiviert und finden daher leichter einen Weg ihr Leben in die gewünschte Richtung zu lenken und möglichst unabhängig Geld zu verdienen.

Noch mehr zum Aussteigen und unserem Lebensstil

Hier auf unserem feel4nature Blog findest Du noch viele weitere und ständig neue Artikel zum Thema „Aussteigen“, unseren persönlichen Leidenschaften und unserem Lebensstil.

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22 Kommentare

  • Reni sagt:

    Hallo Christian,

    Ein Hammer Blogeintrag! Ich hab ihr grad verschlungen. Kann dir da nur zustimmen. Ja, es sind vorallem die materiellen Besitztümer, die Sicherheit und der gesellschaftliche Druck, der uns vom Aussteigen abhalten.

    Als wir damals den Schritt gewagt haben, merkten wir, wie wenig man eigentlich zu leben und glücklich sein braucht. Ist der erste Schritt mal gemacht, wird es immer einfacher bis man sich nichts anderes mehr vorstellen kann.

    Freu mich schon auf die Fortsetzung des Blogposts.

    Liebe Grüsse aus Raja Ampat,
    Reni

    • Christian sagt:

      Hallo Reni,

      besten Dank und schön, dass Dir der Blogartikel gefällt und Eure Erfahrungen ganz ähnlich sind. Ich wünsche Euch noch viel Spass in Raja Ampat… 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Jessie sagt:

    ,,Dass ein Lächeln, ein Sonnenuntergang oder auch ein Abend mit Gleichgesinnten so unendlich viel mehr wert sind als ein randvoller Kleiderschrank, ein schickes Auto, eine Führungsposition in irgendeinem Unternehmen oder andere materielle oder statusorientierte Dinge…“
    Wie oft ich diese Gedanken schon hatte. Es erschreckt mich immer wieder, wie vielen Menschen doch vor dieser Einsicht die Augen verschlossen bleiben.
    Ein sehr inspirierender Beitrag!

    • Christian sagt:

      Hallo Jessie,

      schön, dass Du das genauso siehst wie wir und dass Dich dieser Artikel inspiriert… 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Tim sagt:

    Hachja, sowas würde ich auch gerne machen. Allerdings liebe ich die Videogestaltung. Das heißt ich bräuchte aufjedenfall ein starkes Mobiles Gerät (macbookpro) zum schneiden und Videoequipment. Aber wie soll man das alles finanzieren wenn man durch die Welt reist? Ich würde so gerne in die USA, aber wie bezahlt man die ganzen Kosten?

    Es liest sich immer so leicht, aber ich bräuchte Konkrete Beispiele :/
    Kommt sowas irgendwann?

    Aber alles in allem ein super Artikel!
    Liebe Grüße, Tim

    • Christian sagt:

      Hallo Tim,

      wir werden sicherlich auch mal ganz konkret über die Möglichkeiten ortsunabhängig Geld zu verdienen berichten – aber dazu gibt’s auch schon genügend andere Blogs. Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass es diesbezüglich kein festes Konnte gibt und sich jeder ganz individuell seinen Weg suchen muss.

      Was das MBP angeht – so muss es ja nicht gleich das neuste Modell sein, da tut’s vielleicht auch erstmal ein Gebrauchtes…

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du deinen persönlichen Weg findest.

      Beste Grüße aus Kalifornien, Christian

  • Tarek sagt:

    Hey Chris,

    ich überlege grade alleine meine 3 Sachen zu packen und Deutschland zu verlassen um zu reisen. Nun bin ich mir unsicher was mein Gepäck tatsächlich beinhalten sollte. Ich werde wahrscheinlich über meine Travel and Work Reise bloggen und so hoffentlich durch beides mein Einkommen bestreiten.

    Würdest du eher dazu raten das Gepäck gering zu halten und was würdest du als Basics bezeichnen ?

    • Christian sagt:

      Hallo Tarek,

      das kann ich Dir so, ohne Hintergrundwissen zu Dir, auch nicht wirklich beantworten. Leichtes Gepäck ist sicherlich immer gut, auch da die Gebühren beim Fliegen für das Gepäck immer weiter ansteigen. Ansonsten kommt es stark darauf an was Du denn unterwegs machen möchtest – aber im Grunde braucht man ja zum Reisen nicht viel: Ein paar zum Klima passende Klamotten, Waschzeug und dann was Du noch so für Deine Arbeit brauchst.

      Beste Grüße, Christian

  • Susi Bayer sagt:

    Hallo Christian,
    ich habe eine ganz praktische Frage: was ist das für ein Auto, in dem man so gut schlafen kann? Ich bin aktuell mit dem Zelt unterwegs, doch ist Wildzelten ja in Deutschland untersagt. Ich gewinne immer mehr Gefallen an einer längeren Deutschland Tour. Da wäre ein schlaftauchliches Auto geschickt…
    Danke schon mal und viele Grüße
    Susi

    • Christian sagt:

      Hallo Susi,

      unsere Erfahrungen beziehen sich da in erster Linie auf die USA und die Fullsize-SUV Mietwagen mit denen wir dort häufig unterwegs sind. Hier in Deutschland bietet sich da wohl am ehesten ein Bus o.ä. an. Wir überlegen selber gerade uns einen Bus zum Camper umzubauen. 😉

      Sorry, dass ich Dir da nicht wirklich weiterhelfen kann…

      Beste Grüße aus Mexiko, Christian

  • Christof sagt:

    Hi Christian
    Danke für Dein Beitrag!

    Befinde mich seit einiger Zeit im entspr. Prozess zur Freiheit.. 😉
    Dazu gehört unter anderem, dass ich immer wieder mein Besitz prüfe, wegwerfe, verkaufe oder verschenke. Den eh gezielt genutzten TV habe ich Anfang letzten Jahres verschenkt .. was war das für ein geiles, befreiendes Gefühl.. 🙂

    Ich wünsche jedem Menschen auf dieser Erde, dass ihr glücklich und gesund seid… ihr seid meine Familie … wenn wir den Blick nach innen richten, ok das ist harte arbeit..;), aber so wird vieles um uns bedeutungslos und das Gefühl des Glücks kann sich entfalten, unsere Ängste können überwunden werden.. dann sind wir FREI..

    Liebe Grüße
    Euer Christof

    • Christian sagt:

      Hallo Christof,

      schön, dass Dir der Artikel gefällt und dass Du selbst auf dem „Prozess zur Freiheit“ bist…

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg.

      Beste Grüße, Christian

  • Eva sagt:

    Hallo Christian! – Ich bin per Zufall über deinen Blog gestolpert, weil mein Mann und ich Flitterwochen in den USA und damit auch eine Tour durch den Grand Canyon machen wollen. In vier Wochen geht’s los, yay!

    Durch neugieriges Klicken bin ich schließlich auch auf diesen Beitrag gestoßen, der mich unglaublich inspiriert, aber auch mit vielen Fragen zurück lässt.
    Ich glaube, den ersten Schritt zum „Aussteigen“ habe ich schon vor einer Weile absolviert. Mir ist klar, dass das System in dem wir leben vom Menschen geschaffen wurde und weder dem Traum eines Einzelnen, noch dem sinnvollen Willen der Natur entsprechen kann. Unser System macht (mich) krank. Jeden Tag ein bisschen mehr.
    Witziger Weise habe ich erst gestern einen Beitrag dazu gesehen, der sich vor allen Dingen mit der allgemeinen Existenz unserer Welt, dem Kosmos und der Evolution beschäftigte.

    Wenn man sich anhand dieses Wissens vorstellt, dass die Menschheit im Großen und Ganzen nichts anderes wie eine vorübergehende Erscheinung auf diesem Planeten sein wird und unser Leben im Verhältnis zu anderen evolutionären Ereignissen einer lächerlich geringen Existenz unterliegt, frage ich mich wirklich weshalb sich die Menschen lieber mit Krieg, Gier und Macht beschäftigen, als ihr wunderbares Dasein einfach zu akzeptieren. Und einfach zu leben.
    (Man rufe sich nur in Erinnerung, dass die Dinosaurier wesentlich länger die Welt beherrschten, als wir es heute tun. Man kommt sich prompt verdammt klein vor.)

    Unser Leben ist zu kurz, als dass man es für ein selbst erfundenes und auferlegtes System verschwenden sollte. Würde man nicht spätestens zum Tode hin bereuen, nicht mehr daraus gemacht zu haben? Ich glaube, das ist eine meiner größten Ängste: zu leben, aber nie richtig gelebt zu haben.

    Aber wie schaffe ich den Sprung? Wie schaffe ich den Schritt in ein Leben, das mir lebenswert erscheint, aber nicht von Geld(sorgen) beherrscht wird? Ich bin Grafikdesignerin; wenn ich darüber nachdenke was mich wirklich glücklich macht, bleibe ich immer bei der „Kunst“ hängen. Mein Job und meine Karriere sind in Ordnung; es reicht zum leben, aber nicht zum Ausbrechen.

    Hinzu kommt, dass ich mich dazu verpflichtet habe meine Eltern im Alter zu unterstützen und zu pflegen. Mein Leben beginnt im Endeffekt erst, wenn das ihre endet weil ich etwas anderes zuvor nicht mit meinem Gewissen vereinbaren könnte. Allerdings kann ich es mir als gutes Lebensziel vorstellen, auszusteigen, wenn diese persönliche und familiäre Pflicht hinter mir liegt.

    Ich werde mich weiter durch deinen Blog wühlen, auf Facebook folge ich dir schon.
    Ein gutes Gefühl!

    Liebe Grüße
    und vielen Dank

    Eva

    • Christian sagt:

      Hallo Eva,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar…

      Gerade wenn man familiäre Verpflichtungen hat ist das Thema „Aussteigen“ natürlich nicht immer ganz einfach und ganz offen gesagt möchte ich Dir da auch nichts raten, denn Du musst ganz alleine entscheiden ob es der richtige Weg ist Dein eigenes Leben zurückzustellen um Deine Eltern zu unterstützen.

      Generell kann ich Dir sagen, dass Du – wenn dann der „Ausstieg“ ansteht – gerade zu Beginn etwas kürzer treten musst. Sprich erst einmal so günstig leben wie möglich, bis Du einen Weg gefunden hast Dein Leben so wie Du es gerne hättest zu finanzieren. Allerdings ist das gar nicht so schwer wie man immer denkt, da sich bei den meisten „Aussteigern“ recht schnell raus kristallisiert was man zum Leben wirklich braucht um glücklich zu sein und das ist in den meisten Fällen nicht viel.

      Ich drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass das alles bei Dir funktioniert und Du deinen persönlichen Weg findest.

      Viel Spass auch auf Deiner USA Reise – wahrscheinlich sind wir zu dieser Zeit auch gerade irgendwo rund um den Grand Canyon unterwegs – die Welt ist klein. 😉

      Beste Grüße aus Oregon, Christian

  • Juli sagt:

    Bei mir hats heute Klick gemacht. Bin 21 und im 2. Ausbildungsjahr zum Mediengestalter. Vor ein paar Stunden hat sich in meinem Hirn endgültig materialisiert was mir schon seit Monaten zunehmend durch den Kopf geschwirrt ist:
    – Diese 8 Stunden Arbeitstag Scheisse wird mich nie glücklich machen.
    – Mich interessiert das Geld nicht, ich will lieber Zeit um so zu leben wie ich es mir vorstelle.
    – Meine Rente ist mir egal, ich will jetzt und hier glücklich sein und mich nicht von meinem Zukunfts Ich abhängig machen..
    Wie man merkt bin ich gerade etwas aufgebracht und sicher nicht in der Verfassung gute Entscheidungen zu treffen, denn am liebsten würde ich gerade mein Konto leerräumen und mich in irgendeinen Zug setzen. Ich bin vorhin heimgekommen, direkt auf diesen Blog gestoßen und hab mich in den Artikeln die ich gelesen habe wiedererkannt. Meint ihr ich soll die Ausbildung noch fertig machen? Oder werde ich, wenn ich jetzt nicht die Eier habe Schluss zu machen wohl nie aus dem Hamsterrad gelangen?

    • Christian sagt:

      Hallo Julian,

      letzten Endes wirst Du da wohl auf Dein Bauchgefühl vertrauen müssen…

      Eine Ausbildung in der Tasche kann sicherlich nicht schaden…, weder um als „Aussteiger“ ein paar Euro zu verdienen oder auch um Dir den Weg zurück offen zu halten – falls Du doch einmal andere Vorstellungen vom Leben entwickelst. Aber natürlich kann es auch sein, dass Du später den Absprung nicht mehr so einfach schaffst…

      An Deiner Stelle würde ich mir einfach ein paar Tage oder Wochen für die Entscheidung Zeit lassen und schauen wie sich dieses „Gefühl“ nur noch weg zu wollen in Dir entwickelt.

      Sorry, dass ich Dir hier keine eindeutige Antwort geben kann – aber genau das ist ja das Ding beim „Aussteigen“ – Du musst selber Verantwortung für Deine Taten und Entscheidungen übernehmen und Dir nicht von anderen den vermeintlich richtigen Weg aufzeigen lassen.

      Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Erfolg auf Deinem Lebensweg – vielleicht läßt Du uns mal wissen wie Du dich entschieden hast. 😉

      Beste Grüße aus Kalifornien, Christian

  • anonymous sagt:

    Hallo Christian,
    danke für diesen Blogpost! Hat mir sehr die Augen geöffnet.
    Im Voraus: Achtung, manche Teile diese Textes sind sarkastisch zu verstehen!
    Ich habe es satt, Teil dieser Gesellschaft zu sein. Und mir fehlt auch einfach die Motivation zu allem. Das liegt daran, dass ich gerade das mache was mir so sinnlos erscheint (Schule: unnötiges Auswendiglernen von Fakten, die ich später nie wieder brauche und es ist auch sehr *schön*, dass man dies einfach in Kauf nehmen muss). Wer hat eigentlich entschieden, dass man in 14 Fächern, die man nicht einmal selbst wählen kann, getestet wird. Ich muss doch nicht in allem gut sein. Das ist einfach unnötiger Druck und Stress! Ich finde gerade in den jungen Jahren sollte man doch eher das Leben genießen können (nicht nur in den jungen Jahren) und nicht die ganze Zeit das Gefühl haben nicht gut genug zu sein. Immer dieses ständige Vergleichen und das in den Hintergrund stellen des Individuums…Diese Gesellschaft ist einfach nicht für das Ausleben seiner eigenen Individualität gemacht. Ich lebe einfach nur vor mich hin. Aber ich bin ja erst 16 Jahre und noch jung und dumm. Ich soll ja lieber das machen was die Gesellschaft für richtig hält *Sarkasmus*.
    Mich zieht es einfach ständig in die Ferne und möchte einfach weg von hier (von meinem Umfeld, das mich in meine Zwangsposition drängt).
    Unter anderem ist mir aufgefallen, dass viele psychischen Probleme von der Gesellschaft verursacht werden. Sei es Depressionen oder auch nur starke Selbstzweifel. Die Oberflächlichkeit nimmt ständig zu und man findet auch keinen gescheiten Job, in dem man Leute nicht verarschen muss (ich rede von der Pharmaindustrie, den Medien, Banken usw.)
    Nochmal zu mir: Ich würde mich als *normal* einschätzen und bin kein *Außenseiter*, trotzdem passe ich einfach nicht herein und meines Erachtens bin ich wahrscheinlich die einzige, die die Gesellschaft aus dieser Perspektive sieht. Eigentlich ist das schon traurig, wenn man bedenkt, dass viele ihr Leben in dem „Käfig“ verbringen.
    Ich gebe es zu, ich bin ein Opfer dieser Gesellschaft, weil ich immer noch ein Teil von ihr bin und wahrscheinlich noch lange bleiben werde.

    Ich entschuldige mich an dieser Stelle für meine Rechtschreibfehler und den langen komischen Text, der spontan aus Verzweiflung entstanden ist. Ich habe einfach mal los geschrieben, weil man mit sonst niemandem über diese Thema reden kann, *denn die Gesellschaft ist ja normal und man selbst als Aussteiger oder Kritiker der Gesellschaft übertreibt.*Sarkasmus*

    Hast du vielleicht noch irgendwelche Ratschläge für mich, nachdem ich die „story of my life“ erzählt habe?:)

    • Christian sagt:

      Hallo Anonymous,

      ich kann ganz gut nachvollziehen wie Du dich zur Zeit fühlst – das machen wir alle früher oder später ma durch, wenn wir angefangen haben die Lauf der Gesellschaft in Frage zu stellen.

      Versuche Dir einfach ganz in Ruhe zu überlegen was Du mit Deinem Leben anfangen möchtest und arbeite dann daran das ganze Realität werden zu lassen…

      Wie ich schon im Artikel geschrieben habe, „Aussteigen“ ist in der Regel ein längerer Prozess der natürlich auch durch die Unzufriedenheit mit dem 08/15 Leben in der Gesellschaft einher geht – hab einfach den Mut die ersten Schritte zu unternehmen und dann wirst Du sehen, dass der Rest sich meistens ganz von allein in die richtige Richtung entwickelt. Lass Dich vor allem von Rückschlägen oder Kritik nicht entmutigen…, das gehört nunmal zum Leben dazu.

      Wir drücken Dir die Daumen, dass Du deinen persönlichen Weg aus dem „Hamsterrad“ findest…

      Beste Grüße aus Malibu, Christian

  • Andrea sagt:

    Moin moin Zusammen , also die Seite ist einfach super , danke.
    Aber ich frage mich ja wirklich , wie kann man sich da versichern “ Krankenkasse“.
    Weil diese Frage beschäftigt mich sehr , da wir ja ein Krankenkassensystem haben ! Ich weiß das man sich fürs Ausland versichern kann , das habe ich ja auf meine Weltreise getan , aber wen man aus dem Arbeitssystem aussteigen will ? Kann mir da vielleicht jemand helfen . Und da ich nicht zum Amt oder Arbeits suchend melden will .? Ja , ich bin Voll berufstätig und auch Krankenversichert. Ich würde mich auf eine Antwort freuen . Seit ganz Herzlich gegrüßt Andrea

    • Christian sagt:

      Hallo Andrea,

      es freut uns, dass Dir unser Blog gefällt. Vielen Dank für Dein Lob.

      Das mit der Krankenkasse ist tatsächlich kein so einfaches Thema und daran scheiden sich wohl unter „Aussteigern“ und „Andersdenkenden“ immer wieder die Geister. Fakt ist in jedem Fall, ja es gibt in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht – diese lässt sich nur umgehen, wenn man sich dauerhaft aus Deutschland abmeldet. Solange Du in Deutschland kein Einkommen erzielst, besteht zudem die Möglichkeit dich gesetzlich freiwillig zu versichern, das kostet derzeit bei den meisten gesetzlichen Kasse ca. 170,- Euro im Monat.

      Für alle Dauerreisenden gibt’s die Möglichkeit sich über eine weltweite Assekuranz abzusichern, diese bieten verschiedene Pakete mit diversen Leistungen und teilweise sogar konkret auf div. Länder zugeschnitten, darunter dann auch Deutschland.

      Letzten Endes kommt es einfach darauf an, was man selber erwartet und auf was man meint nicht verzichten zu können.

      Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen…

      Beste Grüße aus Nevada, Christian

  • Andrea sagt:

    Hallo Christian ,

    wie cool von dir und danke für deine präzise Antwort . Und das vom anderem Kontinent , grins. Danke .

    Also, so wie ich es verstanden habe , ist das ich mich nicht privat “ Teuer“ versichern muss ? Weil das wäre bei mir dann nicht möglich .
    Der Hintergrund ist der . Ich will aus dem Wahnsinn aussteigen , Konsum , Sklavenarbeiten als Knechtschaft dienen und am ende doch die doofe zu sein . Nein . Diese ganze Gehirn Wäsche geht mir echt auf die nerven . Und daher mache ich mich schlau und erfreu mich sehr das ich nicht alleine so denke. Aber es gehört auch viel mut dazu . Weil man dann ja anderes denkt ……

    Ich wink den mal rüber und eine gute Zeit dir .
    Andrea

    • Christian sagt:

      Hallo Andrea,

      ich kann gut nachvollziehen, warum Du dich nach einem alternativen Lebensentwurf sehnst – das ist ja bei uns auch nicht anders und je weiter man sich von dem „normalen Leben“ der Gesellschaft entfernt, desto schwieriger wird es sich irgendwie mit den Dingen zu arrangieren, denen man leider nicht aus dem Weg gehen kann.

      Aber im Bezug auf die KV ist es tatsächlich so, dass Du dich auch freiwillig gesetzlich versichern kannst – der Betrag den ich Dir genannt habe gilt aber nur, wenn Du kein Einkommen erzielst.

      Drücke Dir die Daumen…! 😉

      Beste Grüße, Christian

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