Appalachian Trail “Thru Hike” Planung – Alles was Du wissen musst (3.TEIL) : Ausrüstung

Im dritten Teil der Serie – Appalachian Trail “Thru Hike” Planung – Alles was Du wissen musst – geht es heute um das viel diskutierte Thema der richtigen Ausrüstung. Was brauchst Du wirklich und worauf solltest Du beim Kauf der Ausrüstung für Deinen „Thru Hike“ auf dem Appalachian Trail besonders achten.

Auch wenn unser erster Versuch den Appalachian Trail komplett zu laufen in 2013 aus gesundheitlichen Gründen leider gescheitert ist (hier findet Ihr Auszüge aus unserem Trailtagebuch) – so haben wir doch während unserer Zeit auf dem Appalachian Trail und auch auf etlichen langen Wanderungen in den letzten Monaten eine Menge Erfahrungen sammeln können. Gerade im Bezug auf die richtige Ausrüstung fürs Fernwandern haben wir viel aus unseren Fehlern gelernt und uns schon fast zu richtigen Profis entwickelt.

Dabei war sicherlich der erste und zugleich wichtigste Schritt zu erkennen, dass der Preis der Ausrüstung nur wenig über deren Nutzen und die Qualität aussagt. Teurer ist nicht zwangsläufig auch besser. Ganz im Gegenteil viele nützliche Dinge lassen sich auch günstig improvisieren beziehungsweise selber herstellen (wie zum Beispiel der Kocher im obigen Video) und auch gebrauchte Ausrüstung bietet oftmals eine preislich attraktive Alternative.

Die wichtigste Ausrüstung für Deinen Appalachian Trail „Thru Hike“

Besonders wichtig für die Anschaffung Deiner richtigen Ausrüstung für den Appalachian Trail ist, dass Du dir bereits im Vorfeld Gedanken machst welche Anforderungen Du ganz persönlich an Deine Ausrüstungsgegenstände stellst.

Auf dem Appalachian Trail und anderen langen Wanderungen haben wir Wanderer mit den unterschiedlichsten Ausrüstungskonfigurationen getroffen und dabei wurde ganz schnell deutlich, dass es die „einzig wahre Ausrüstung“ für den Appalachian Trail nicht gibt – sondern lediglich Leitlinien die sich bei vielen Langstreckenwanderern bewährt haben.

Die richtigen Schuhe für den Appalachian Trail

Bei der Auswahl der richtigen Schuhe solltest Du dir Zeit nehmen und möglichst einige verschiedene Modelle ausprobieren – denn das einzig wirklich wichtige am passenden Schuh für den Appalachian Trail ist das er bequem ist und Dir richtig passt – alles andere ist Geschmacksache.

Weit verbreitet auf dem Appalachian Trail sind in erster Linie feste Wanderschuhe (halbhoch oder hoch) und leichtere Trailruningschuhe.

Die Vorteile der festen Wanderschuhe sind unter anderem, dass Du mehr Halt in den Schuhen hast und dass diese bei der hohen Variante Deine Gelenke besonders gut stabilisieren. Dafür sind sie allerdings um einiges schwerer als die leichten Trailrunningschuhe.

Timberland "Eartkeepers" Scramble Mid

Meine Wanderschuhe Timberland „Eartkeepers“ Scramble Mid

Für mich persönlich sind halbhohe stabile Wanderstiefel ideal, so trage ich seit einiger Zeit auf verschiedensten Wanderungen ein paar Timberland „Eartkeepers“ Scramble Mid und habe mir gleich noch ein zweites Paar auf Lager gelegt. Diese sind wasserdicht und aus einem bequemen sehr weichem Leder, dass sich schnell an die individuelle Fussform anpasst. Auch wenn es keine richtigen Wanderschuhe sind, so sind sie wirklich bequem und meine Füße schmerzen auch bei längeren Etappen nicht.

Wichtig beim Schuhkauf für den Appalachian Trail ist die Tatsache, dass Du die Schuhe am besten eine ganze Nummer größer kaufst, so verhindere Du dass Deine Zehen beim bergab laufen Vorne anschlagen – das kann nämlich zu ganz unangenehmen Druckstellen führen. Dazu kommt noch, dass Du auf dem Appalachian Trail schnell feststellen wirst, dass Deine Füsse durch die tägliche Belastung anschwellen und auch generell breiter werden.

Ein kleiner Tip noch zum Thema Blasen: Kauf Dir Hirschtalg und reibe Deine Füssen Morgens und Abends auf dem Appalachian Trail großzügig damit ein. Auch das tragen von dünnen Nylonstrümpfen in den Wandersocken hilf Dir Blasen zu vermeiden.

Schlafsack und Isomatte für den Appalachian Trail

Durch die Länge und Dauer des Appalachian Trails wirst Du beim Thema Schlafsack und Temperaturen in jedem Fall einen Kompromiss eingehen müssen. Denn in den ersten Wochen auf dem Trail kann es sehr kalt sein (wir hatten im März 2013 auf dem Appalachian Trail teilweise Temperaturen von -10° Grad Celsius und weniger) und im Sommer hingegen hast Du auf dem Appalachian Trail auch Nachts häufig Temperaturen um die +20° Grad Celsius und mehr.

Für uns hat sich daher eine Kombination aus einem leichten Daunenschlafsack (Komfortzone ca. 0° Grad Celsius) und Thermoinlett bewährt. In kalten Nächten auf dem Appalachian Trail kannst Du so in Schlafsack und Inlett schlafen, wenn es nicht so kalt ist nur im Schlafsack und bei warmen Nächten reicht meist schon das Inlett ganz allein.

Falls Du sehr empfindlich gegenüber Kälte bist, solltest Du zusätzlich eine Erste-Hilfe-Decke oder ein Notbiwak mit auf den Appalachian Trail nehmen. Diese sind sehr leicht und verhindern, dass Deine Körperwärme nach aussen hin abstrahlt. Allerdings ist das nur eine Notlösung für besonders kalte Nächte, da Notbiwak und Erste-Hilfe-Decke nicht atmungsaktiv sind – sprich Du wirst darunter stark Schwitzen.

Generell solltest Du übrigens im Schlafsack nur Deine Unterwäsche tragen – am besten ein trockenes Set welches Du jeden Abend nur zum Schlafen anziehst. Denn wenn Du Hose, Jacke etc. anlässt können zwischen den Kleidungsschichten Kältebrücken entstehen die Dich auskühlen lassen. Das Deine Unterwäsche zum Schlafen auf dem Appalachian Trail trocken sein sollte ist daher so wichtig, da Wasser Wärme um ein Vielfaches besser leitet als Luft – somit „transportiert“ also nasse Kleidung Deine Körperwärme von Dir weg und Du kühlst schneller aus.

Isomatte für den Appalchian Trail

Unsere Isomatte – die Thermarest NeoAir „All Season“

Als Isomatte verwenden wir eine Thermarest NeoAir. Sicherlich gäbe es auch leichtere Lösungen, aber im Fall der Isomatte für den Appalachian Trial haben wir uns für das Quentchen mehr an Komfort entschieden. Da Isomatten wie die Thermarest Matten mit Luft gefüllt werden liegt man deutlich bequemer als auf einer blossen Schaumgummimatte.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Zum Einen muss man die Matte jeden Abend aufblasen und Morgens wieder entleeren, zum Anderen ist eine mit Luft gefüllte Matte immer anfällig für Beschädigungen, weshalb Du ein Flickset dabeihaben solltest. Bisher sind unsere Erfahrungen mit der Thermales Neo Air aber sehr gut – sie hat schon einiges ohne Probleme mitgemacht und scheid sehr robust zu sein.

Welches Zelt für den Appalachian Trail? Oder doch lieber Tarp, Biwak oder Hängematte?

Zunächst sollte man wissen, dass Du auf dem Appalachian Trail auch die Möglichkeit hast in den „Sheltern“ (Holzunterständen) zu übernachten. Allerdings ist es trotzdem ratsam zusätzlich ein Zelt, Tarp etc. mitzunehmen, da die Shelter gerade auf den ersten paar hundert Kilometern oft ziemlich voll sind und man daher nicht sicher sein kann ob man einen Platz bekommt.

Für uns als Paar war von Begin an klar, dass wir auf dem Appalachian Trail die meiste Zeit im Zelt schlafen möchten – auch wenn es zusätzliche Arbeit bedeutet dieses auf- und abzubauen.

Auf dem Appalachian Trail hatten wir noch ein 2,5 Kilo schweres Fjällräven Tunnelzelt dabei – das Fjällräven Abisko Lightweigt. Eigentlich ein tolles Zelt. Was uns aber sehr auf dem Appalalachian Trail an dem Zelt gestört hat, war die geringe Deckenhöhe und der wenige Platz im Innenraum eines Tunnelzeltes. Denn wir hätten an den Regentagen sicherlich auch ganz gerne mal im Zelt gegessen oder davor gekocht – aber das war in dem niedrigen Tunnelzelt kaum möglich.

Tarptent StratoSpire 2 Zelt

Das Tarptent StratoSpire 2 Zelt – unser neues Ultralight Zelt für längere Wanderungen

So sind wir direkt nach dem Appalachian Trail auf ein TarpTent StratoSpire 2 umgestiegen – ein ultraleichtes Zelt mit Innenzelt von nur knapp 1 Kilo, welches mit Trekkingstöcken aufgebaut werden kann. Eine der besten Kaufentscheidungen die wir je getroffen haben.

Sicherlich werde ich über unser Zelt und andere Teile unserer Ausrüstung noch einen ausführlichen Bericht schreiben – aber es sei schonmal gesagt, dass das TarpTent StratoSpire für uns ideal ist. Viel Raum, trotzdem leicht und stabil…was kann man mehr von einem Zelt für Langstreckenwanderungen erwarten.

Als Alternativen zum Zelt gibt es noch den Biwaksack oder eine Hängematte (Hammock) kombiniert mit einem einfachen Tarp (Regenschutz). Gerade Hammocks sind auf dem Appalachian Trail recht verbreitet aber wir haben damit bisher noch keinerlei Erfahrungen gemacht.

Hier auf dem Outdoor Blog von Dennis gibt es aber eine aufschlussreichen Artikel zu den auf dem A.T. sehr populären Hennessy Hammocks :

Hier geht es zum Artikel : Hennessy Hammock – Explorer Ultralite Asym Classic

Der passende Rucksack für den Appalachian Trail – Trekking oder Ultralight?

Der wohl mit Abstand wichtigste Ausrüstungsgegenstand für den Appalachian Trail oder andere Langstreckenwanderungen ist aus meiner Sicht der Rucksack. Schliesslich trägst Du diesen auf dem Appalachian Trail für ein halbes Jahr fast jeden Tag 6 bis 12 Stunden auf dem Rücken und nichts ist so schlimm wie ständige Rückenschmerzen und Druckstellen durch einen unbequemen Rucksack.

Als wir im März 2013 auf den Appalachian Trail starteten hatte wir uns beide für einen stabilen Fjällräven Kajka Trekkingrucksack entschieden, weil wir dachten dass gerade die Stabilität und Polsterung des Rucksacks ein wichtiger Faktor ist. Doch leider war das ein Irrglaube…

Auch wenn wir kaum Rückenschmerzen hatten, so wurde doch schnell klar das die Rucksäcke für die wir uns entschieden hatten einfach zu groß und unhandlich waren und die vielen Einstellmöglichkeiten und Polsterungen das Handling eher schwieriger machten. Schon auf dem Appalachian Trail fingen wir daher an uns mit dem Thema Ultralight Rucksäcke zu beschäftigen und schauten uns bei einigen „Outfittern“ auch verschiedene Modelle an.

Direkt nach unserem Ausstieg vom Appalachian Trail wurden wir dann aktiv und kauften uns für unsere ersten langen Wanderungen über den Rheinsteig und durch die Wandergebiete Norwegens beide einen Ultraleicht Rucksack.

ÜLA Circuit Ultraleicht Rucksack

Mit meinem ÜLA Circuit auf den Fjells Norwegens

Die Wahl meiner Freundin fiel auf einen Granite Gear Blaze A.C. und ich entschied mich für einen ÜLA Circuit – beides Rücksäcke von knapp einem Kilo Eigengewicht mit denen wir bisher erstklassige Erfahrungen gemacht haben.

Überrascht hat uns Beide dabei in erster Linie, dass beide Rücksäcke trotz fehlender Polsterung viel besser sitzen und sich mit dem Hüftgurt das Gewicht deutlich besser auf den Hüften fixieren lässt als mit den vorherigen Fjällräven Rucksäcken.

Generell solltest Du beim Kauf eines Rucksacks also darauf achten, dass Du dich für ein leichtes Modell entscheidest welches auch vollgepackt noch gut sitzt. Daher kaufe Deinen Rucksack für den Appalachian Trail erst als letztes, damit Du anhand Deiner Ausrüstung weißt wie groß der Rucksack sein muss. Generell ist für den Appalachian Trail ein Rucksack mit ca. 40 Litern Fassungsvermögen vollkommen ausreichend – gerade wenn dieser über weitere Taschen und Anbringungsmöglichkeiten für Ausrüstung an der Aussenseite verfügt.

Vom Gewicht solltest Du schauen, dass Deine Ausrüstung für den Appalachian Trail inkl. Rucksack ungefähr zwischen 10 und 12 Kilo liegt – so wirst Du in der Regel mit Wasser und Proviant nicht mehr als 16 Kilogramm auf dem Rücken haben. Wenn Du es schaffst mit Deiner Ausrüstung unter die 10 Kilo Marke zu kommen ist das natürlich umso besser – mach Dich aber nicht verrückt was das Gewicht angeht!

Welchen Kocher brauche ich für den Appalachian Trail

Das Thema des richtiges Kochers für den Appalachian Trail möchte ich noch kurz anschneiden, da man an diesem Beispiel ganz gut zeigen kann – das günstige und einfache Lösungen häufig die bessere Wahl sein können.

Auf dem Appalachian Trail hatten wir einen Primus Omnilite TI Mehrstoffkocher dabei – da wir dachten damit wären wir was das Thema „Verfügbarkeit“ von Brennstoffen angeht auf der sicheren Seite. In der Realität hat sich aber dann gezeigt, dass alle Brennstoffe auf dem Appalachian Trail fast jederzeit verfügbar sind und das unser Kocher sehr wartungsaufwendig war – sprich wurde er nach dem Betrieb mit Benzin nicht gereinigt versagte er danach den häufig seinen Dienst.

MSR PocketRocket im Einsatz

Unser MSR PocketRocket im Einsatz

Daher haben wir uns nun einen ganz einfachen MSR Pocket Rocket Gaskocher zugelegt – der seinen Dienst hervorragend verrichtet und zusätzlich als Backup nutzen wir den „Cola – Dosen – Eigenbaukocher“ aus dem obigen Video mit medizinischen Alkohol…falls uns mal die Gaskartuschen ausgehen oder ein defekt am Gaskocher eintritt.

Welche Ausrüstung Du sonst noch auf dem Appalachian Trail brauchst

Natürlich sind die aufgeführten Ausrüstungsgegenstände in diesem Artikel nur die wichtigsten Teile der Ausrüstung die Du auf einem Thru Hike auf dem Appalachian Trail brauchst. Über die weiteren Ausrüstungsteile werde ich noch einmal einen gesonderten Artikel schreiben wenn wir uns für unseren zweiten Anlauf auf dem Appalachian Trail in 2015 vorbereiten. Dazu wird es dann auch eine detaillierte Packliste mit unserer kompletten Ausrüstung geben.

Die beiden anderen Teile der Appalachian Trail Artikelserie findet Ihr hier :

Und falls Ihr Interesse habt noch einmal nachzulesen wie „blauäugig“ wir damals vor unserem Start auf den Appalachian Trail über das Thema Ausrüstung gedacht haben – findet Ihr hier einen Artikel aus 2013 :

Ich hoffe dieser Artikel hilft Dir beim finden Deiner passenden Ausrüstung für den Appalachian Trail oder andere Langstreckenwanderungen ein wenig weiter und es würde mich freuen wenn Du gelegentlich für weitere Artikel hier bei feel4nature vorbeischaust.

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36 Kommentare

  • Ronny sagt:

    Hallo Christian,

    tolle Seite und vor allem viele nützliche Infos. Danke dafür! Ich plane derzeit auch den Trail für 2015 als Thru-Hike. Da ich echt ein Neuling in Sachen (Weit-)Wandern bin, wäre es echt hilfreich noch weiter Infos zu bekommen. Vor allem was Ausrüstung angeht und natürlich auch physisch/psychiche Aspekte, die ja nicht zu vernachlässigen sind. Nach dem lesen deiner Beiträge habe ich mich entschlossen sofort mit dem Training zu beginnen und mir die passende Ausrüstung zu besorgen. Ich würde mich freuen, evtl noch ein paar Tips zu bekommen 🙂 Nochmal danke für die tollen Beiträge und vielleicht sieht man sich auf dem Trail 😉

    Viele Grüße
    Ronny

    • Christian sagt:

      Hallo Ronny,

      erstmal freut es mich, dass Du hier auf Feel4Nature schon viele hilfreiche Infos zum A.T. gefunden hast und Dir die Artikel gefallen. Klasse auch, dass Du in 2015 einen Thru-hike auf dem A.T. angehen willst – wäre wirklich super wenn man sich dort über den Weg läuft. Hast Du denn schon einen Starttermin im Auge?

      Zu den Themen Ausrüstung und körperliche/seelische Aspekte habe ich schon Artikel hier auf dem Blog geschrieben – hast Du die schon gesehen? Ich werde aber in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch einige weitere Artikel zum A.T. verfassen – geplant ist zur Zeit einen ausführlichen Bericht über die Möglichkeiten zur An- & Abreise.

      Wenn Du spezifische Fragen hast, kannst Du dich gerne per eMail bei mir melden – so kann ich Dir dann punktgenau auf die Dinge antworten, die Dich interessieren…

      Freue mich von Dir zu hören.

      Beste Grüße, Christian

      • Ronny sagt:

        Hallo Christian,

        danke für deine Antwort 🙂

        Ich finde dein Blog echt klasse, den nicht nur die Beiträge zum AT sind klasse, auch die anderen. Vor allem die Sache mit dem Ausbruch aus dem Hamsterrad, das wir alle „Leben“ nennen und dabei völlig übersehen, das es eigentlich nur ein „existieren“ ist. Wahnsinn, im wahrsten Sinne, das wir alle so von blindheit geschlagen sind, bis wir endlich aufwachen und den „Braten riechen“. Diesen Punkt habe ich vor ca einem Jahr erreicht und befinde mich, so hoffe ich jedenfalls, auf dem Weg herraus aus der „Existenz“ hin zum wahren Leben.

        Seit ich die Doku zum AT vor ca 5 Jahren das erstemal gesehen habe, fühle ich das ich das tun „muss“. Es ist mein Herzenswunsch und ich will ihn mir nun endlich erfüllen. Wenn ich das jetzt nicht mache, wird es niemals werden, da bin ich mir sicher.

        Werdet Ihr den Trail nochmal von Anfang an laufen oder dort wieder einsteigen wo ihr aufhören mustet? Ich hatte eigentlich Anfang bis mitte März im Auge, aber gerade habe ich einen Beitrag bei Facebook gelesen (http://www.appalachiantrials.com/9-things-a-former-thru-hiker-wishes-she-had-known-before-hitting-the-trail/) wo auch Anfang bis mitte April noch machbar ist. Ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig, aber ich tendire eher zu Mitte März. Da ist dann auch genug Zeit für die Natur, was mir ja eigentlich das Wichtigste daran ist.

        Ja na klar 🙂 Ich habe sie regelrecht verschlungen. Leider gibt es nicht allzu viele brauchbare Informationen im Netz. Zumindest hab ich immer den Eindruck das dass da alles viel zu wage beschrieben wird.

        Super, danke dir! Ich werd mich auf jedenfall melden. Muss mir erstmal einen „Fragenkatalog“ zusammensteleln 🙂

        Viele Liebe Grüße aus München
        Ronny

        • Christian sagt:

          Hey Ronny,

          schön, dass Dich auch die anderen Artikel hier auf dem Feel4Nature Blog inspirieren und Du schon einen individuellen Weg aus dem Hamsterrad eingeschlagen hast, Glückwunsch!

          Wir werden den A.T. noch einmal von vorne beginnen – inkl. dem Approach Trail zum Springer Mountain. Es soll ja ein richtiger Thru-hike werden. 😉

          Das mit dem später starten ist so eine Sache – ab Ende März ist auf den ersten Meilen mächtig viel los, das wollen wir etwas umgehen. Klar kann es da etwas kälter sein…aber wenn Du zu spät im Baxter State NP ankommst, kann es sein das der Aufstieg zum Katahdin bereits gesperrt ist. Letzten Endes ist das aber sicher individuell – schiefgehen kann immer was, wie wir ja letztes Jahr gesehen haben. Man darf sich halt nur nicht unterkriegen lassen… 😀

          Freue mich auf Deinen „Fragenkatalog“…

          Beste Grüße, Christian

  • Philipp sagt:

    Hallo Christian,

    kann mich dem Ronny eigentlich nur anschließen, somit besten Dank für diese tolle Seite und die ganzen nützlichen Ratschläge 🙂 Denke, dass gerade ich als Wander-Neuling da sehr vieles von für meinen Thru-Hike verwenden kann.

    Auch ich würde mich sehr über weitere Informationen freuen, vor allem die aktualisierte Packliste für 2015. Vllt auch einige Sätze über das, in vielen anderen Foren angesprochene Thema, Bären-Begegnungen auf dem Trail 🙂

    Auch ich habe vor einigen Jahren die Doku über den Trail gesehen und verspüre seitdem den enormen Drang dieses Abenteuer in Angriff zu nehmen. Ich glaube eine bessere Möglichkeit über einige Dinge in seinem Leben und sich selbst nachzudenken gibt es nicht.

    Ich starte den Trail aller Voraussicht nach Anfang April 2015, ebenfalls am Springer Mountain.

    Eine Frage zur Buchung des Fluges: Gibt es einen bestimmten Monat/Zeitraum, in dem man deiner Erfahrung nach besonders günstig an ein Flugticket kommt? Eine bestimmte Airline?

    Nochmals besten Dank für die Infos und viele Grüße aus dem Münsterland! 🙂

    Philipp

    • Christian sagt:

      Hey Philipp,

      erst einmal danke ich Dir für Dein Lob. Es ist super wenn meine Tipps anderen Menschen weiterhelfen, die sich für das Fernwandern interessieren.

      Klar, wird es noch weitere Artikel zum AT und dem Fernwandern generell hier auf dem Blog geben, zudem werden wir ja auch „live“ von unserer Wanderung auf dem AT im nächsten Jahr hier berichten. Auch eine Packliste werde ich sicherlich noch online stellen und über die Bären und andere „Gefahren“ auf dem Trail wollte ich auch noch etwas schreiben.

      Allerdings kann ich Dir jetzt schon sagen, dass man vor den Bären keine Angst haben muss. Schwarzbären sind generell nicht sonderlich gefährlich, sonder eher scheu. Wenn man sich ein wenig an die Regeln hält ist das Risiko das etwas passiert nahe Null. Wir haben auf unseren ganzen Wanderungen durch die USA schon einige Bären gesehen und es ist wirklich ein tolles Erlebnis – aber gefährlich war keine einzige Situation.

      Was die Doku angeht – so kann ich Dir jetzt schon sagen, dass diese ein eher falsches Bild des AT’s liefert. Auch wenn die Doku nett zur Einstimmung ist, so zeigt sie doch wenig von den Strapazen. Einiges ist sogar falsch dargestellt…ich kann mich noch gut erinnern als wir 2014 in Neels Gap angekommen sind mit Heißhunger auf eine Pizza (wie in der Doku gezeigt)…aber alles was es gab war eine Tiefkühlpizza im ansässigen Outfitter und die war leider ausverkauft. 😉

      April ist schon Recht spät zum Starten, das solltest Du dir evtl. nochmal überlegen – wenn Du aus irgendeinem Grund länger für den Trail brauchst..kann es sein, dass schon Schnee am Katahdin liegt.

      Was die Flüge angeht, so sind aus unserer Erfahrung Delta & Lufthansa sehr zu empfehlen – es gibt aber immer wieder auch „Schnäppchen“ bei anderen US Airlines. Am günstigsten wird es wahrscheinlich so um die 8 bis 6 Wochen vor dem Abflug sein.

      Vielleicht sieht man sich ja mal auf dem Trail! Drücke Dir in jedem Fall jetzt schon die Daumen…

      Beste Grüße, Christian

  • Nico sagt:

    Hallo Christian,

    erstmal.. Super Blog. Er motiviert und macht Lust auf „mehr“. Was auch immer das individuell heissen mag.

    Ich selbst bin auf den Blog gestossen auf der Suche nach (Kurz-)Wanderruten vornehmlich im Süden der USA (Georgia, Alabama,Florida) da ich im Februar/März für einige Wochen dort sein werde.

    Nun bin ich aber irgendwie total in deinen Appalachian Trail Geschichten und Tipps hängen geblieben und diese „alte“ Traum lebt gerade wieder in mir auf. Nun bin ich aber (obwohl ich mitten in den Alpen lebe, ein Neuling was Langzeitwanderungen betrifft. Und mit dem A.T Thru Hike wird es wohl vor 2016 oder 2017 aufgrund meines Studiums nichts werden, dennoch ist da eine Frage die mich besonders interessiert: Wie komme ich als deutscher, bzw österreichischer Staatsbürger an ein Visum für die USA, dass über die 3 Monate ESTA Visum hinausreicht? Der Thru Hike wird ja wohl kaum in weniger als 3 Monaten zu schaffen sein.

    Würde mich da über Tipps sehr freuen. Ansonsten weiter so mit dem Blog, ich werde nun regelmäßig vorbei schauen. Vielen Dank für die Motivation, die aus deinen Texten spricht 🙂

    Grüße aus den Alpen, Nico

    • Christian sagt:

      Hey Nico,

      erstmal vielen Dank für Dein Lob! 😀

      Das mit dem Visum ist eigentlich ganz unkompliziert – Du musst einfach bei der amerikanischen Botschaft ein B1/B2 Visum beantragen. Hier im Blog findest Du auch einen Erfahrungsbericht, wie das bei uns vor 2 Jahren abgelaufen ist. Gib einfach mal B1/B2 Visum in der Blogsuche ein.

      Du musst nur online einige Fragen beantworten und dann auf einem Termin in der Botschaft kurz persönlich vorsprechen…

      Hoffe das hilft Dir weiter…und ich freue mich, dass Du regelmäßig auf feel4nature vorbeischaust! 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Monika Magg sagt:

    Der Kocher ist genial!
    Auf die Zelte bin ich auch schon gestoßen und schwanke noch zwischen Contrail und Notch. Habt Ihr diesbezüglich Erfahrung mit Direktbestellung in USA? Oder ist das so kompliziert, dass man es besser lässt?

    • Christian sagt:

      Hallo Monika,

      wir selber haben das Zelt hier in Deutschland gekauft – aber ich weiß von einigen Freunden und Bekannten, dass die Bestellung in den USA problemlos verläuft – also keine Angst.

      Beste Grüße, Christian

  • Philipp sagt:

    Hallo Christian,

    ich bin es mal wieder. Seit meinem letzten post hier im Blog hat sich eine Menge getan. Habe jede Menge Sachen für den Start des Trails erledigt, war in Frankfurt in der Botschaft und habe heute per Post mein B2 Visum erhalten. Der Trail kann nun kommen und die Vorfreude steigt und steigt. 🙂 Werde wohl deinen Tipp beherzigen und dann doch schon Mitte März starten, damit ich am Kathadin zeitlich keine Probleme bekomme. Am liebsten würde ich noch heute meinen Rucksack aufsetzen und starten, aber wie sagt man so schön – Vorfreude ist die schönste Freude?

    Werde mich nun in den letzten 3 Monaten ausgiebig mit meiner Packliste beschäftigen. Hast da ja bereits viele nützliche Gegenstände und Equipment hier aufgelistet. Hast du eine E-Mail Adresse, unter der ich dich in den nächsten Wochen mit Fragen belästigen kann, falls denn welche aufkommen? 😀 Bin mir aber sicher, dass mir da zwischendurch etwas einfallen wird und Ratschläge von einem Fachmann wären da echt super.

    Hoffe man sieht sich mal auf dem Trail.

    Erstmal vielen Dank und beste Grüße,

    Philipp

    • Christian sagt:

      Hallo Philipp,

      es freut mich sehr zu hören, dass Du mit Deinen Vorbereitungen für den AT gut voran kommst. Mitte März ist in jedem Fall ein gutes Startdatum…mal schauen welche Überraschungen das Wetter 2015 für uns bereit hält. 😉

      Per eMail erreichst Du mich unter christian((at))feel4nature.com – kannst Dich aber Fragen gerne melden. Wir zählen auch schon die Tage bis zum Start…und es wäre natürlich toll, wenn wir uns auf dem AT über den Weg laufen..!

      Beste Grüße,

      Christian

  • Ronny sagt:

    Servus zusammen 🙂

    Also momentan versuche ich mich zu entscheiden, welchen Wasserfilter ich mitnehmen werde. Zur Auswahl steht ganz klar der Katadyn Vario bzw Pocket. Aber auch der Sawyer Mini scheint echt brauchbar zu sein. Was mich an Katadyn etwas abschreckt ist das vergleichsweise hohe Gewicht, vom Preis ganz zu schweigen. Und die Filterleistung vom Sawyer (vor allem bei den kleineren Poren) topt ja mal alles…

    War die Tage mal bei Lauche und Maas (gleich um die Ecke 😉 und hab mich da noch mal etwas umgeschaut und beraten lassen. Werd mein Stuff auch dort kaufen, zumindest Zelt und Schlafsack. Die Jungs da haben echt plan und einiges an erfahrung. Kann ich jedem Empfehlen. Zumindest den hier in Pasing. Auf jedenfall meinten die bei L&M das man wohl nicht mit großer Bakterieller Verunreinigung rechnen muss, von Viren ganz zu schweigen. Ich finde aber, sicher ist sicher. Vor allem bei einem Thru-Hike wie wir hier das vorhaben, wäre es imho schon kacke wegen Krankheit auszufallen…

    @Philipp: Kann ich absolut nachempfinden. So gehts mir schon seit Monaten… Würde auch am liebsten gestern Starten als erst Anfang März. Aber ist ja noch einiges zu erledigen und zu besorgen. Passt scho 🙂

    Die Flüge per Lufthansa zu buchen war auch ein klasse Tipp. Die sind vergleichsweise echt SAU günstig! (wer hätte das gedacht!) Wollte ja erst direkt von MUC aus fliegen, dann aus BER. Aber inzwischen komm ich deutlich günstiger wenn ich aus Dresden fliege. Hab ichs auch net so weit 😀 Nicht mal 800€ von DRS nach ATL bzw SYD (Kanada) zurück nach DRS… hammer geil 🙂

    Ich wünsch euch allen schonmal Frohe Weihnachten und Feiertage und einen guten Rutsch!

    Wir sehen uns auf dem Trail 😉

    VG
    Ronny

  • Philipp sagt:

    Hi Ronny,

    habe mir gerade mal den von dir genannten Filter angeschaut (Katadyn Pocket). Ist ja doch schon ein ganz schöner Brecher. 😀 Jetzt mal mit dem Hintergrund das Gewicht möglichst gering zu halten: Weißt du evtl ob es Reinigungstabletten nicht auch einfach tun? Habe zum Beispiel die Katadyn Wasserentkeimung Micropur Forte MF 1T gefunden. Laut Kunden-Rezessionen auf amazon soll man mit einer Tablette wohl schon innerhalb 2 Stunden 1l Wasser filtern können. Müsste bei der Anzahl an Tabletten dann ja ewig halten. Mit 17€ pro Packung auch sehr günstig und die Leute schreiben da auch nur durchweg positives drüber. Vllt hast du da ja auch noch nen Tipp, Christian?

    Noch ne Frage zu den Flügen: Wie hast du das auf der Lufthansa Homepage gebucht? Hin- und Rückflug jeweils einzeln gebucht?

    Euch allen auch von mir schon mal Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

    Philipp

  • Philipp sagt:

    Oh, den Sawyer Mini gerade erst gesehen – der sieht wirklich brauchbar und kompakt aus.

  • Ronny sagt:

    Hi Philipp,

    ja, vom Gewicht her dürfte es kaum etwas besseres geben als die Chemische Keule -.-“ Aber ich halte nix davon. Da würde ich das Wasser eher Pur trinken bevor ich mir sowas da rein mische. Ist aber nur meine Meinung dazu. Auf der anderen Seite kann man da aber relativ sicher sein, das es wirklich „entkeimt“. Ist vermutlich auch mehr Geschmackssache (im Wahrsten Sinne 😉

    Bei der Lufthansa kannst du Per „Buchen & Planen“ alle Daten eingeben. Da ich aber noch zwischenstopp in Kanada mache (hab da Verwandte wohnen) fliege ich heimwärts von Sydney aus. Das kann man dann über „Multi-Stopp Flug“ buchen. Preislich, soweit ich das gesehen habe, kosten einfache flüge teilweise 2000€+ Warum auch immer das so ist… Abflug ist für mich am 5 März, Rückflug vorerst Ende November. Kann man aber dann noch umbuchen (kostet glaub um die 130€ afaik). Hin und Zurück für 770€ soweit ich mich erinnern kann. Bei ca 12,5h Flugzeit (über FFM)

    Ja, der Sawyer scheint ne echte Alternative zu Unschlagbaren Kaufargumenten zu sein… Bin mir aber wie gesagt nicht wirklich so sicher, was das Ding angeht… Der Katadyn Pocket hat ja auch sehr gute Bewertungen bekommen… Aber Gewicht und Preis sind ja auch net ganz unwichtig… Qual der Wahl :/

  • Christian sagt:

    Hey Ronny & Philipp,

    bzgl. der Filterung von Wasser sind wir bisher mit dem Katadyn Hiker Pro echt gut gefahren – der ist zwar etwas schwerer, dafür kann man ihn aber leicht auseinanderbauen & von Hand reinigen. Wir hatten auch überlegt ob wir auf einen kleinen Sawyer Filter umsteigen – aber ich glaube das werden wir gerade wegen dem Punkt Reinigung erstmal lassen. Meine Sorge ist da einfach, dass der Sawyer Filter zu schnell verstopft…und dann die Filterleistung erheblich nachlässt. Vielleicht kaufen wir uns mal zum testen einen während des Trails… 😉

    Was das „chemische entkeimen“ des Wassers angeht – so schmeckt uns persönlich das aufbereitete Wasser dann nicht. Schmeck irgendwie zu sehr nach „Schwimmbad“… 😉

    Oben in den Bergen haben wir nahe an Quellen das Wasser übrigens fast immer ungefiltert getrunken – ohne Probleme. Ich meine, man darf sich da nichts vormachen…wahrscheinlich ist das Wasser auch dort durch „Sauren Regen“ o.ä. belastet…aber man kann sich halt den Umwelteinflüssen nicht immer vollkommen entziehen.

    Nach meiner Einschätzung ist es übrigens wesentlich „gefährlicher“ sich irgendwelche Keime an den Sheltern & „Plumpsklos“ einzufangen als durch das Trinkwasser…

    Bzgl. der Flüge kann man bei jeder Airline Gabelflüge buchen – das kann man auf der Webseite in der Suche eingeben. One-Way ist bei den meisten Airlines teuerer…das liegt an den Preissystemen. Ich habe letzte Woche nochmal nach Flügen geschaut und aus dem Westen Deutschland gab es für Mitte März bis Mitte September (ATL / BOS) Flüge knapp über 600,- Euro.

    Wünsch Euch ein schönes Weihnachtsfest – bei Fragen könnt Ihr Euch gern auch per eMail melden.

    Beste Grüße, Christian

  • Ronny sagt:

    Hi Christian,

    ich hab mich mal ein wenig mit dem Sawyer beschäftigt. Soweit ich das verstanden habe, gibt es dazu eine „Spritze“ mit der man den Filter quasi rückwärts Spülen kann. Vermutlich ist es eh selten eine gute Idee, den Filter in richtig schmutziges Wasser zu halten (auch wenn der damit klar kommen soll). Gabs da nicht die Variante,das Wasser mit nem Kaffeefilter vorzureinigen? Könnte zwar dadurch etwas umständlicher werden, aber sollte zumindest die Verstopfung der Hohlfasern verhindern. Ich denke da kommt man nur durch Trial&Error weiter. Kostet ja zum Glück auch nicht die Welt, das Teil. Ich denke ich werd es damit mal versuchen. Von der Funktionalität her find ich das Teil schon praktisch. Auf ne Flasche draufschrauben und den rest erledigt die Schwerkraft 🙂

    Schaumer mal, dann sehnwer scho 😉

    Hab eben noch mal mit der LH telefoniert, wegen Messer im Backpack. Laut der netten Dame soll das wohl Null-Prolemo sein. Auch bei der Einreise in die Staaten. Ich hoffe es auf jedenfall.

    Für alle die es noch interessiert, hier mal ein paar Dinge die bei mir noch mit auf der Liste stehen (da ja selten mal jemand Konkret wird bei sowas, außer du, Christian 😉

    399,00

    http://www.lauche-maas.eu/german/schlafsacke-liegematten/sitzunterlagen/reise-kopf-kissen-mit-packsack-kunstfaserfullung.html
    14,95

    26,95

    14,95

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    24,95
    oder

    14,95

    19,95
    ?

    56,95

    7,95

    42,95

    Was es schlussendlich dann noch werden wird, weiß ich noch nicht.

    • Christian sagt:

      Hey Ronny,

      also wir haben zumindest in Georgia arge Probleme mit der Verstopfung des Wasserfilters gehabt…daher sind wir mit dem Hiker Pro schon ganz glücklich. Das mit dem „Durchtropfen“ ist halt auch so eine Sache…mit dem Pumpfilter ist man einfach schneller. Aber wie gesagt, dass sind natürlich nur unsere Erfahrungen und wir werden auf dem Trail sicherlich mal ein paar andere Dinge zum Testen ausprobieren. 😉

      Ich werde in jedem Fall noch eine ausführliche Packliste schreiben…zu den Dingen die Du hier aufgelistet hast fällt mir direkt einiges ein :

      Kissen – könntest Du auch einfach einen leichten Packsack nehmen und Abends die Klamotten zu wechseln reinlegen. Aber ich schlafe auch lieber auf meinem Cocoon Kissen 😉

      Besteckset – das Messer brauchst Du nicht…hast ja ein richtiges Messer dabei. Im Prinzip reicht Dir sogar ein Löffel oder so eine Kombi wo Löffel & Gabel dran sind. Da kannst Du noch ein paar Euro sparen.

      Kocher – find ich zu klobig…nimm lieber einen kleinen Gaskocher zum aufschrauben wie den MSR PocketRocket & dafür dann noch einen „Back-Up“ DosenKocher für Spiritus. So bist Du auf alles gefasst & sparst auch noch Geld.

      Zeltunterlage – Da würde ich einfach eine leichte Plane nehmen statt die passende Zeltunterlage – in der Praxis wirst Du Abend keine Lust haben das Ding richtig zu montieren. Eine Plane ist viel günstiger & die kannst Du zudem auch „multifunktional“ als Tarp nutzen wenn Du bei Regen Pause machst. 😉

      Multifunktionstuch – So ein Schlauchtuch ist super aber die Markentücher sind viel zu teuer – schau mal bei ASMC – http://www.asmc.de/de/Bekleidung/Kopfbedeckung/Sonstiges/Kopftuecher/Headscarf-oliv-p.html Die benutze ich mittlerweile, die sind super und kosten nur ein paar Euro. 😉

      Multifuntionstool – das Gewicht würde ich mir sparen…in der Praxis kannst Du die meisten Sachen mit Klebeband und einem Messer reparieren…ein Multitool brauchst Du nicht.

      Kompass – Der ist ja Süss… 😉 Aber eigentlich auch überflüssig…da kannst Du lieber mal aufs Handy schauen wenn Du wirklich mal einen Kompass brauchst. In der Regel ist das aber nicht der Fall…der AT ist wirklich sehr gut markiert, viele Wanderer gehen sogar ganz ohne Karten etc.

      Das nur mal so…ganz kurz…zu meinem ersten Gedanken. 😉 Vielleicht kannst Du ja meine Meinung hier & da nachvollziehen…

      Beste Grüße, Christian

  • Ronny sagt:

    Huhu Christian 🙂

    ok, das ist ein berechtigter Einwand. Prinzipiell denk ich auch, das dass „besser“/praktischer wäre. Allerdings gibt es bei dem Sawyer ein Squeeze-Bag dazu. Wasser rein, Sawyer drauf schrauben, drücken. So kann man das ganz auch beschleunigen. Find ich an sich ne gute Idee. Tropfen lassen kann man das, wenn man Zeit hat. Muss man aber nicht 🙂

    Ja Super. Freu mich immer über „Input“ und Meinungen dazu, weiste doch 😉 Danke dir!

    Den Tipp mit dem Packsack hattest ja schon mal gepostet. Find ich prinzipiell absolut in ordnung. Hab allerdings ein paar „merkwürdige“ Eigenarten. Wenn mein Kopkissen zu hart ist, „schlafen“ mir meine Ohren ein. Ich weiß. Klingt total absurd, ist aber leider so. Und macht beim Schlafen nicht wirklich spaß… Und ohne „kopfkissen“ kann ich net wirklich gut schlafen -.-“ Werd das bei einem Test in der Heimat vorher nochmal ausprobieren, wie weit ich damit klar komm.

    Klingt Plausibel. Wobei, je nach dem was man mit dem Messer so macht, weiß ich nicht ob ich das dann noch fürs Essen nehmen will 😀 mal schauen. Ist ja auch nix was man nur hier bekommt…

    Das mit dem Kocher find ich eigentlich ziemlich cool gelöst. Durch die niedrige Bauweise ist der Schwerpunkt auch entsprechend niedriger. Kann also auch weniger schnell umkippen, das ganze. Außerdem, da ich ja Anfang März starten werde, kann ich, wenn nicht mit Schnee, dann ganz sicher mit Minus-Graden rechnen. Durch die Bauweise ist der Kocher auch um einiges effizienter, was den verbrauch reduziert und die Menge an kartuschen reduziert, die man mit nehmen muss. Zumindest wurde mir das so erklärt (wenn ich es nicht völlig falsch verstanden hab) und erscheint mir logisch und sinnvoll…

    Ob es nun genau die Zeltunterlage wird, kann ich so noch nicht sagen. Es wird aber auf jedenfall eine mit neopren. Zum einen weil es die kältebrücken verhindert (zwischen boden und zelt) und zum andern die gefahr von rissen usw deutlich reduziert. Außerdem kann man das ding dann auch mal so zwischendurch als sitzgelegenheit verwenden. Wie gesagt, hab da noch nicht so die Mega erfahrung. Erscheint mir aber logisch und sinnvoll…

    Super Sache. Ist ja echt bedeutend günstiger das Schlauchtuch. Habt ihr eigentlich diese „Dreieckstücher“ mit dabei gehabt?

    Ja, sowas ähmliches hatte ich mir vorher auch so gedacht. Wozu mitnehmen. Ich lass das mal offen. Ob es am Ende in den Rucksack wandert oder im Laden bleibt 🙂

    Lach, ja 🙂 Bin nur beim durchschauen da drüber gestolpert…. könnte praktisch sein, oder nur balast. Ich denke mal der bleibt hier.

    Wie sieht es mit Schlafsack aus? Ich tendiere ja zur Daune, schon wegen Packmaß und Gewicht. Allerdings ist es ja auch mit Feuchtigkeit nicht ganz ohne…

    Funktions-(unter)wäsche fehlt mir auch noch. Das allein scheint ja doch recht Preisintensiv zu werden.

    Danke nochmal 🙂

    • Christian sagt:

      Hey Ronny,

      wie gesagt – ich sehe auch gewisse Vorteile in den Sawyer Wasserfiltern, aber mit dem Hiker Pro sind wir bisher sehr gut zurechtgekommen…daher werden wir den in jedem Fall mit auf den Trail nehmen.

      Was das Kissen angeht, so bin ich ganz bei Dir…ich kann auch am besten auf meinem „kleinen“ Cocoon Kissen schlafen und die paar Gramm mehr schleppe ich gern mit mir rum.

      Warum die Bauform Deines Kochers effizienter sein soll bei Kälte & Schnee verstehe ich übrigens nicht wirklich. 😉 Ich glaube, da machst Du es Dir einfach zu umständlich und gibst unnötig viel Geld aus. Ein kleiner Kocher wie der MSR PocketRocket + ein bisschen Alufolie als zusätzlichen Windschutz tut definitiv auch. Ich würde an Deiner Stelle wirklich lieber was kleines + einen kleinen Spiritus Kocher als Back-Up mitnehmen. Ich kann Dir nämlich sagen, dass es ganz schön mies ist…wenn der Kocher mal nicht funktioniert und Du nach einem langen Wandertag bei Minusgraden anfangen musst rumzuschrauben…daher finde ich das mit dem Back-Up wichtiger…da spreche ich aus Erfahrung. Und nur so am Rande erwähnt…die Gasgemische aus den Kartuschen die Du am Trail kaufen kannst…brennen bei Minusgraden alle ziemlich schlecht. 😉

      Auch Deine Begründung für die Zeltunterlage ist nicht so 100% richtig – wirst sehen, dass ist bei Regen & Schnee eine diesen „Sauerei“ und irgendwann wirst Du einfach keine Lust mehr haben die Unterlage passend unters Zelt zu „frickeln“. 😉

      Beim Schlafsack sind wir derzeit auch noch am schauen, da wir dringend neue brauchen…bisher hatten wir aber einen relativ günstigen Kunstfaser-Schlafsack + Inlett, das war ganz ok.

      Funktionsunterwäsche kaufe ich immer von Marmot – irgendwas günstig im Ausverkauf…

      Im übrigen nichts zu danken… 😀

      Beste Grüße & schöne Weihnachtsfeiertage, Christian

  • Ronny sagt:

    Nabend zusammen 🙂

    So. Die letzten Tage brechen an bevor meine Zeit hier im schönen Bayern zuende geht. Und auch mein geplanter Abflugtermin rückt schon in greifbare Nähe 😀 Ich hoffe Ihr habt die Feiertage gut überstanden und seit gut ins neue Jahr gekommen, Gesund und Wohlauf!

    Was gibts neues? Tja, ich habe meine Ausrüstung in den letzten Tagen fast komplettiert. Zumindest die „größten“ Anschaffungen habe ich gemacht und bin bis jetzt ganz zufrieden und optimistisch 😉 Wie und was am Ende vlt überflüssig war, werd ich ja dann schon merken.

    Hier mal meine kleine Gear-List, mit der ich starten werde. Fragt mich bitte nicht nach dem Gewicht, das hab ich noch net getestet.

    Also:
    Rucksack: Deuter Act Lite 50 + 10 inkl Streamer 3 L und Raincover von Deuter
    Zelt: MSR Hubba Hubba HP
    Schlafsack: Wird wohl der Yeti Fusion 750 werden
    Kocher: EOE Palladium Titan Gaskocher – Dreibein
    Wasserfilter: Sawyer MINI + 2x 2L Trinkbeutel
    Geschir: Primus Litech (Topf+Deckel) + Alpha Set Light Besteck (Messer/Gabel/Löffel)
    Licht: Fenix TR35 (hatte ich NZ schon dabei, also kommtse mit:), außerdem noch eine Stirnlampe für den Notfall, muss ich mal schauen.
    Messer: Gerber (Bear Grylls Edition) inkl Feuerstahl, auch in NZ scho dabei gehabt^^
    Div. Pack- und Kompressionssäcke für Schlafsack, Zelt und Wäsche
    Funktionsunterwäsche aus Merinowolle. Soll deutlich besser sein als Synthetik (geruch, Wärme-/Kühlleistung)
    Thermoskanne
    Hirschtalgcreme (natürlich! Danke für den Tipp Christian;) sowie Teebaumöl

    Der Rest ist klein Kram und an der Stelle noch nicht so wichtig. Vermutlich streich ich eh noch über die Hälfte von dem was mir noch eingefallen ist…

    So. Hoffe das hilft dem einen oder anderen 🙂

    Ach ja. Falls da Fragen aufkommen sollten: Ich habe vor, wenn es gut „läuft“, dann im Anschluss nächstes Jahr noch den PCT bzw Continental Divide zu laufen. Also Gedanklich zumindest. Erstmal schauen^^

    Bis bald, spätestens aber auf dem Trail!

    Chris, ich werd dir die Tage sicher noch mal ne Mail schreiben, mir sind noch ein paar Fragen eingefallen… 🙂

    VG
    Ronny

    • Christian sagt:

      Hey Ronny,

      bei uns ist alles gut – Danke! Am Freitag hat meine Frau ihr neues Visum bekommen und wir sind nun dabei die letzten Details zu planen… 😉

      Das mit Deiner Ausrüstung sieht doch schon sehr gut aus – allerdings würde ich mir das mit der schweren Thermosflasche nochmal überlegen und das mit den Packsäcken bring auch nicht viel…nimm lieber Zip-Beutel oder kleine Müllsäcke, die schützen die Sachen auch noch gegen Dreck und Feuchtigkeit. 😀

      Das mit dem PCT direkt im Anschluss geistert uns auch schon im Kopf herum – aber erstmal gehen wir jetzt den AT an…in 6 Monaten kann soviel passieren.

      Ja, melde Dich einfach nochmal per eMail – freue mich von Dir zu hören.

      Beste Grüße, Christian

  • Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich einen Bericht im TV über den Appalachian Trail gesehen.
    Das wäre auch was für mich, wenn ich jemanden hätte der/die mit mir wandert – erstmal ist im Sommer jetzt die Alpenüberquerung an. Zum warm werden sozusagen.

    Liebe Grüße
    Mel

    • Christian sagt:

      Hey Mel,

      da wünsche ich Dir viel Spass bei Deiner Alpenüberquerung – welche Route gehst Du denn?

      Auf dem AT findet man übrigens recht schnell Anschluss…viele Wanderer brechen alleine auf und schliessen sich dann immer wieder zu kleineren Gruppen zusammen. Daher brauchst Du nicht unbedingt einen Wanderpartner…

      Beste Grüße, Christian

  • Michael sagt:

    Drachenblut das Zaubermittel welches bei mir auf keiner Tour fehlen darf, ist bekannt unter dem Namen “ Sangre de Drago oder Grado“ ( aus der Familie croton lechleri ), Es verschliesst wunden und desinfizierend zugleich, und kommt von den Eingeborenenstämmen im Amazonasgebiet.

    hier eine kleine Auflistung der verschiedenen Anwendungsbereiche

    http://www.naturheilpraxis-hollmann.de/Sangre_de_Grado.pdf

    für mich der wichtigste Begleiter auf meinen Trecks… 😉

  • Uwe sagt:

    Hallo Christian,

    meine Frau unser Hund und ich sind gestern auf einen 3sat Bericht über den A.T gestoßen. Deine Seite hat uns zusätzlichen Spirit gegeben.
    Wir planen den Thru Hike sofern er sich mit Hund ganz bewältigen lässt Anfang März zu starten und wollen auch ab dem We zu trainieren starten.
    Wir sind da eig sehr spontan was Abenteur angeht 🙂
    Hast du bei eurem 1 Versuch vl eine Ausweichroute für die Smokies bzw. Bear Mountain State Patk gesehen oder weißt du welche Optionen wir da mit Hund haben. Was wir nicht wollen ist unsere Sami allein zu lassen. Wenn dann schon zu dritt den Trail soweit halt mit Hund möglich. Danke auch noch für deine Tips bzgl. Ausrüstung.

    Lg Uwe Magdalena und Sami 🙂

    • Christian sagt:

      Hallo Uwe,

      selbst haben wir keine Erfahrung mit Hunden auf dem Appalachian Trail – aber wir haben viele Hiker kennengelernt die einen Hund mit dabei hatten. Es gibt leider einige Teilstücke auf dem AT auf denen Hunde nicht erlaubt sind und das trifft auch leider auch einige Unterkünfte in den Städten zu – daher muss man mit Hund wohl einfach etwas flexibler sein. Wirkliche Ausweichrouten gibt es auf dem AT nicht…da muss man quasi entweder einen Teil „auslassen“ und „trampen“ oder einfach der Strasse durch die Städte am Wegesrand folgen.

      Ich weiß, dass es einige Anbieter in den Gebieten gibt – wo Hunde nicht erlaubt sind – die einen Service anbieten und die Hunde der Hiker ein paar Tage pflegen und später dann wieder zu den Wanderern zurück bringen. Für genaue Infos würde ich mich einfach mal per eMail an die Appalachian Trail Conservancy wenden – die können Dir da sicherlich genau Infos geben…

      Hoffe das hilft Dir weiter & beste Grüße, Christian

  • Uwe sagt:

    Hallo Christian,

    danke für deine rasche Antwort leider hatte ich 2Mal gepostet. War keine Absicht da ich den Kommentar leider nicht gesehen hatte.
    Zurück zum A.T.
    Das hilft uns schon mal weiter 🙂
    Danke nochmal für die tolle Seite welche uns bzgl. Vorbereitung wirklich hilft.
    Ich wünsche euch schon vorab einen gute Zeit bei diesem Abenteuer 2015 geht ja bald los 🙂
    Alles gute

    Lg Magdalena Sami und Uwe

    • Christian sagt:

      Hallo Uwe,

      kein Problem…bei Kommentaren von neuen Lesern – muss ich diese erst freigeben. 😉

      Freut mich wenn ich Dir weiterhelfen konnte. Drücke Euch die Daumen für Eure Planungen…würde mich freuen wenn Ihr Euch zwischendurch mal meldet wie es läuft – gerne helfe ich Euch auch bei weiteren Fragen weiter.

      Ja, da hast Du recht…bei uns geht es jetzt bald los und wir können es schon kaum noch erwarten. Danke Dir für Deine Wünsche!

      Besten Gruß, Christian

  • Gunther sagt:

    Hallo,
    auch mich läßt der Gedanke an den Trail seit einigen Jahren nicht mehr los. Aber als Vater einer Großfamilie… muss man halt auch Geld verdienen.

    Trotzdem möchte ich mir den AT einmal vornehmen. Habt ihr mal eine komplette Ausrüstungsliste verfügbar? Gerade bei den „Kleinigkeiten“ findet man oft noch tolle Tipps und Ideen.

    Meine Erfahrungen enden bei Rheinsteig und E5 Alpenüberquerung. Habe also noch ein Stück lernen vor mir.

    • Christian sagt:

      Hallo Gunther,

      …Geld verdienen müssen wir leider ab & an auch. 🙂 Eine genaue Packliste zum AT werde ich noch schreiben – allerdings gibt’s bei uns nicht so viele „Kleinigkeiten“, die sammeln sich nämlich dann ganz schnell zu ganz vielen „Kleinigkeiten“ & schon hat man wieder 1 Kilo mehr auf dem Rücken. 😉

      Drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass es irgendwann auch mit Deiner AT Wanderung klappt…!

      Beste Grüße, Christian

  • Hallo Christian
    juhuu toll geht Ihr es nochmal an. Ich verzweifle fast da ich dieses Jahr nicht auf den Trail kann. Nächstes Jahr geh ich wieder ein paar Wochen da ich leider nicht so viel frei bekommen kann. (soo ein Mist) Wie du weist hab ich leider nach dem 3ten Misstritt und Sehnenentzündung aufgeben müssen im Kincora Hostel.
    Das Tarp das du mir empfohlen hast ist einfach der absoluter Hammer und sehr empfehlenswert. Ich freu mich euren Blogg zu lesen und hoffe dass Ihr super Wetter habt. Es müsste eigentlich bald los gehen .

    Viele sehnsüchdige At grüsse Michel

    • Christian sagt:

      Hey Michu,

      klar gehen wir es nochmal an – wir lassen uns doch nicht unterkriegen. 😉

      Tut mir leid, dass Du deinen „thru hike“ abbrechen musstest und wir drücken Dir feste die Daumen, dass Du auf den AT zurückkehrst…

      Schön, dass Dir das Tarp gefällt…wir haben damit auch ausschliesslich gute Erfahrungen gemacht.

      Beste Grüße & alles Gute, Christian

  • Pingback: Webtipp - feel4nature: Auf dem Appalachian Trail rund 3.500 km zu Fuß quer durch Amerika | airFreshing.com

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