ABC Ausrüstung – Die richtige Tauchausrüstung für Einsteiger und Anfänger

ABC Tauchausrüstung

In meinem ersten Artikel aus dieser Serie habe ich Euch bereits einen kurzen Überblick zum Thema : Die richtige Tauchausrüstung für Einsteiger und Anfänger gegeben. In den nächsten Artikeln wollen wir uns nun, die einzelnen Bestandteile einer kompletten Tauchausrüstung etwas näher anschauen. Was ist wichtig? Worauf müsst Ihr beim Kauf achten?

Um dabei chronologisch vorzugehen // was sollte wann gekauft werden // starten wir heute mit der Basis einer jeden Tauchausrüstung der ABC Ausrüstung – Maske, Schnorchel und Flossen. Diese Ausrüstungsteile müssen häufig schon vor oder während dem ersten Tauchkurses angeschafft werden, da viele Tauchschulen gerade hier in Deutschland darauf bestehen.

Aber auch sonst ist es sinnvoll sich die ABC Tauchausrüstung möglichst früh anzuschaffen, denn eine gut sitzende und dichte Maske sowie Flossen die nicht drücken und mit denen man keine Krämpfe bekommt sind die absolute Grundlage für entspannte Tauchgänge.

Worauf solltest Du beim Kauf der ABC Ausrüstung generell achten?

Kaufe keine ABC Tauchausrüstungs Sets!!! Das ist schon einmal der erste Grundsatz den Du dir wirklich merken solltest – sei das angebotene Set aus Maske, Schnorchel und Flossen preislich noch so verlockend.

Zum Einen bestehen solche Sets aus Maske, Schnorchel und Flossen meist aus Ladenhütern oder Billigprodukten und zum Anderen sind gerade eine passende Tauchmaske und gut sitzende Flossen mit solidem Vortrieb für Taucher besonders wichtig. Denn wer hat schon gerne ständig Wasser in der Tauchmaske, schmerzende Füsse oder gar Krämpfe während des Tauchgangs in Waden oder Oberschenkeln? Unter Umständen versaut Dir das den ganzen Tauchgang oder bringt Dich im Fall eines Krampfes sogar in Gefahr.

Preislich wirst Du zwar beim Einzelkauf der ABC Tauchausrüstung etwas mehr bezahlen, dafür hast Du dann aber auch Maske, Schnorchel und Flossen die individuell auf Dich zugeschnitten sind. Solltest Du einmal mit dem Tauchen aufhören, so kannst Du qualitativ hochwertige Produkte auch ganz leicht wieder verkaufen (z.B. am „Schwarzen Brett im Tauchshop oder bei eBay).

Wie Du die richtige Tauchmaske findest!

Der entscheidende Punkt einer Tauchmaske – im Gegensatz zu einer Schwimmbrille – ist der Nasenerker. Sprich die Nase ist also mit in der Tauchmaske eingeschlossen. Wichtig ist dies damit während des Tauchgangs kein Wasser in die Nase läuft, wir in der Maske einen Druckausgleich durchführen können (sonst könnte es zu einem Barotrauma/Druckverletzung der Augen kommen) und damit man eventuell eindringendes Wasser wieder aus der Maske „ausblasen“ kann.

Welche Tauchmasken Typen gibt es?

Generell unterscheidet man bei Tauchmasken zwischen zwei Typen. Masken mit einem durchgängigen Glas (Einglasmasken) und Tauchmasken mit zwei einzelnen Gläsern (Zweiglasmasken). Bei letzteren ist es für Brillenträger auch möglich die Tauchmaske mit optischen Gläsern zu versehen – mittlerweile gibt es sogar optische Aufkleber die man in die Gläser kleben kann.

Fernab der optischen Gläser ist die Wahl welcher Typ für Dich der richtige ist letztlich Geschmacksache.

Einglasmasken haben grundsätzlich das größere Blickfeld, was nicht immer ideal ist, da man auch leichter von der Sonne geblendet werden kann. Zweiglasmasken hingegen haben meist ein geringeres Innenvolumen und sind daher sehr leicht „auszublasen“.

Das A und O beim Kauf der richtigen Tauchmaske

Das A und O bei der Auswahl der richtigen Tauchmaske ist die Passform, denn menschliche Kopfformen und Nasenlängen unterscheiden sich teilweise erheblich und sind nicht mit jeder Tauchmaske kompatibel. Um die für Dich passende Tauchmaske zu finden solltest Du vor allem darauf achten, dass der Maskenrand aus hochwertigem Silikon und nicht aus einem anderen billigen Kunstoff besteht und einen doppelten Dichtrand besitzt. Nur hochwertiges Silikon schmiegt sich optimal an die individuelle Gesichtsform an, ist hautfreundlich (keine allergischen Reaktionen) und zudem UV Beständig.

Der „Ansaugtest“ vor dem Kauf der Tauchmaske

Entscheidend ist aber auch bei Tauchmasken mit einem Maskenrand aus Silikon, dass Du vor dem Kauf Deiner Maske einen „Ansaugtest“ durchführst – dieser funktioniert folgendermaßen :

  1. Drücke die Maske auf Dein Gesicht ohne das Maskenband anzulegen.
  2. Sauge die Maske durch kräftiges Einatmen durch die Nase feste an Dein Gesicht und lasse Sie dann los.
  3. Passt die Tauchmaske, dann sollte sie jetzt für 2 bis 3 Sekunden an Deinem Gesicht haften bleiben, ohne das Du sie festhalten musst.

Funktioniert dieser Test bei der ausgewählten Maske, so ist sie dicht und ein Kandidat für Deinen Maskenkauf.

Meine persönliche Meinung zur richtigen Tauchmaske

Wie viele ambitionierte Taucher bevorzuge ich mittlerweile Zweiglasmasken mit besonders geringen Innenvolumen. Daher tauche ich sogar mit einer Tauchmaske die ursprünglich für das Apnoetauchen entwickelt wurde.

Für mich liegt der entscheidende Vorteil solcher Masken neben dem geringen Innenvolumen vor allem in dem eigeschränkten Sichtfeld, da man sich so viel einfacher auf einzelne Punkte im Riff konzentrieren kann und auch kleine Lebewesen leichter aufspürt. Dazu kommt, dass ich als Unterwasserfotograf besonders darauf angewiesen bin, dass ich beim Blick durch den Sucher nicht durch die Sonne geblendet werden kann.

Meine bevorzugte Tauchmaske ist daher die MARES Star Liquid Skin – mit Ihrer doppelten Silikonschicht hat sie auch den Vorteil, dass trotz Bart kein Wasser in die Maske läuft. Falls Ihr Interesse habt, die Maske wird hier von Actiosport bei Amazon angeboten :

Der richtige Schnorchel und warum Du auch als Taucher einen brauchst!

Der Schnorchel wird bei erfahrenen Tauchern oft etwas „Stiefmütterlich“ behandelt, bei den meisten Tauchern sieht man ihn gar nicht.

Für Deine Tauchausbildung wirst Du dir aber in jedem Fall einen Schnorchel als Teil Deiner ABC Tauchausrüstung anschaffen müssen, da dieser zur kompletten Tauchausrüstung eines Tauchers gehört und Du auch einige Übungen damit absolvieren musst.

Wofür man als Taucher einen Schnorchel braucht

Auch wenn der Schnorchel bei Tauchgängen nur sehr selten zum Einsatz kommt, so gibt es doch einige gute Gründe je nach Situation einen dabei zu haben.

Grundsätzlich ist das immer bei Tauchgängen der Fall, bei denen es an der Wasseroberfläche ziemlich rau zugeht – viel Wind und hohe Wellen. Aber auch bei „offshore“ Tauchgängen an sehr abgelegenen Tauchplätzen bei denen man unter Umständen länger an der Oberfläche auf ein Boot warten muss das einen abholt.

Auch wenn es nicht passieren sollte – aber es ist immer möglich, dass man mal einen Tauchgang mit sehr wenig Restluft in der Flasche beendet. Sollten dann an der Oberfläche „richtig die Post abgehen“ verhindert der Schnorchel unnötiges Wasserschlucken.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Schnorchels achten?

Wichtig beim Kauf eines Schnorchels ist im Grunde nur, dass er den allgemeinen Standards entspricht. So darf er in keinem Fall länger als 35 Zentimeter (für Kinder 30cm) sein, ansonsten kann es zur Pendelatmung (wieder einatmen des ausgeatmeten CO2) kommen oder auch zu einem Unterdruck in der Lunge.

Ansonsten gibt es Schnorchel in allen Farben und Variationen. Beliebt sind vor allem Schnorchel mit einem Auslassventil. Diese lassen sich zwar sehr leicht „ausblasen“ sind allerdings im unteren Teil auch ziemlich instabil, so dass dem Taucher das Mundstück vor der Nase herum baumelt.

Muss ich den Schnorchel am Maskenband tragen?

Nein, dass ist nicht nötig und ist zudem auch ziemlich störend beim eigentlichen Tauchgang! Da Du als Taucher den Schnorchel nur selten bei Deinen Tauchgängen einsetzt würde ich Dir einen soliden, aus einem Stück gefertigten Schnorchel oder einen faltbaren Schnorchel empfehlen.

Der faltbare Schnorchel lässt sich während des Tauchgangs ganz einfach in einer Tasche Deines Tarierjackets verstauen und einen soliden Schnorchel kannst Du mit zwei Gummibänder zum Beispiel an Deinem Unterschenkel befestigen.

Die richtigen Flossen für Taucher

Bei Tauchflossen unterscheidet man zwischen zwei Arten – den Vollfussflossen (geschlossenes Fussteil) und den Geräteflossen (offenes Fussteil).

Welche Art von Tauchflossen für Dich die Richtige ist liegt in erster Linie daran, in welchen Gebieten und Gewässern Du häufig tauchen wirst.

Die Vollfussflosse

Die meisten Vollfussflossen bieten eine bessere Kraftübertragung, da der Fuss sehr feste im Fussteil sitzt und daher eine direkte Kraftübertragung von Deinem Fuss auf das zu verdrängende Wasser möglich ist. Nachteilig ist, dass dieser Art von Flossen ein wenig die Flexibilität in puncto Einsatzgebiet fehlt.

Da der Taucher mit seinem Fuss direkt im Fussteil der Flosse sitzt, gibt es folglich keine Isolation gegen die Wassertemperatur. Dazu kommt, dass Du solange Du die Flossen nicht anhast (also auf dem Weg zum Wasser) deine Füsse ungeschützt sind – sprich Du bist Barfuss unterwegs.

Abmildern lässt sich das durch den Einsatz von Neoprensocken, diese isolieren und schützen Deine Füsse auf dem Weg zum Wasser oder unter Wasser zum Beispiel bei ungewollten Berührungen mit dem Riff.

Geräteflosse

Die Flossen mit offenen Fussteil und Fersenband werden einfach über die „Neoprenbooties“ geschoben und mit dem Fersenband fixiert. Der Nachteil hierbei liegt allerdings in der deutlich schlechteren Kraftübertragung zwischen Fuss und Flosse, da diese durch das dicke Neopren der „Tauchbooties“ und durch evtl. Spielraum zwischen Schuh und Flosse gedämpft wird.

Positiv ist allerdings, dass Dein Fuss durch den Neoprenschuh auch ohne Flossen gut isoliert und geschützt ist und Du ohne Probleme jeden Tauchplatz auch über ein Riff oder einen steinigen Weg erreichst.

Worauf solltest Du beim Flossenblatt achten?

Neben der Art der Verbindung zwischen Fuss und Flosse spielt auch das Flossenblatt eine entscheidende Rolle für den Vortrieb unter Wasser. Mittlerweile gibt es etliche Systeme an Flossenblättern der Hersteller von Tauchausrüstung und jedes davon soll natürlich das absolut Beste sein.

Nach etlichen Jahren an Taucherfahrung, einigen 1.000 Tauchgängen und Tests von Flossen unterschiedlichster Hersteller kann ich aber sagen, dass es seit Ewigkeiten keine wirklichen Neuentwicklungen im Bereich der Tauchflossen gegeben hat die eine wirkliche Verbesserung darstellt. Im Gegenteil einige Erfindungen der Hersteller waren sogar eher kontraproduktiv und haben die Flossen qualitativ schlechter oder das Material anfälliger gemacht.

Daher solltest Du dich für ein solides Flossenblatt ohne „Schnick Schnack“ entscheiden. Bist Du fitter und häufiger im Wasser darf es ruhig ein wenig härter sein – das gibt mehr Vortrieb und Kontrolle.

Welche Art von Flossen ist für welchen Taucher das Richtige?

Aus meiner Sicht ist der Vortrieb, also die Kraftübertragung zum Wasser, das entscheidende Element einer guten Flosse. Gerade bei Tauchgängen im offen Meer mit auftretender Strömung gibt es nichts was wichtiger wäre.

Daher würde ich in jedem Fall auch immer eine Vollfussflosse einer Geräteflosse vorziehen und das solltest Du als Taucheinsteiger auch tun, wenn Du mehr im offenen Meer tauchen möchtest als in kalten Seen. Auf lange Sicht wirst Du dir sehr wahrscheinlich beide Flossentypen anschaffen und sie dann je nach Einsatzgebiet auswählen.

Planst Du allerdings häufig auch in heimischen Gewässern abzutauchen ist sicherlich die Geräteflosse die bessere Wahl, da sie mit „Tauchbooties“ getragen einfach flexibler ist.

Vorsicht bei Splitfins!

Auch wenn ich mir damit keine Freunde mache, da Splittfins von vielen Tauchern und Tauchshops empfohlen werden, aber vom Kauf von Splittfins würde ich Euch dringlichst abraten.

Splittfins zeichnen sich durch ihr markantes zweiteiliges Flossenblatt aus, welches dafür Sorgen soll das der Taucher beim Flossenschlag weniger Wasserwiderstand spürt. Daher ist der Flossenschlag mit Splittfins generell leichter und verhindert so auch eher Krämpfe in Waden oder Oberschenkel.

So weit, so gut. Vergessen wird dabei allerdings ganz gern, dass die Flosse durch weniger spürbaren Wasserwiderstand auch deutlich weniger Vortrieb hat, was ja eigentlich der Hauptgrund für das tragen einer Flosse bei Tauchgängen ist. Was sich also marketingtechnisch zuerst genial anhört ist auf den zweiten Blick tatsächlich sogar ein großer Nachteil. Faktisch ist es sogar so, dass Splittfins ab einer gewissen Trittfrequenz sehr geringen oder gar überhaupt keinen Vortrieb mehr erzeugen, da sie durch ihre Form einen Strudel hinter sich bilden der die Kraft des Flossenschlages quasi absorbiert.

Daher sind Spittfins keine wirklich gute Wahl. Als Taucher sollte man schon ein gewisses Maß an körperlicher Fitness mitbringen, so dass man nicht bei jeder Gelegenheit einen Krampf bekommt und sollte das nicht so sein ist ein bisschen Training sicherlich die bessere Wahl, als der Kauf von ein Paar Splittfins.

Meine persönliche Meinung zur richtigen Tauchflosse

Ob es jetzt eine Geräteflosse oder eine Vollfussflosse wird, müsst ihr ganz individuell nach den Tauchplätzen entscheiden an denen Ihr tauchen wollt. Alles an Auswahl darüber hinaus solltet Ihr so einfach wie möglich halten.

Ich tauche mit der MARES Quadro Power (Vollfussflosse) und der MARES Avanti Quadro (Geräteflosse) zwei sehr einfache Flossentypen ohne „Schnick Schnack“, die es so schon in fast unveränderter Form seit Jahrzehnten gibt und und bin damit sehr zufrieden.

Falls Ihr daran Interesse habt findet Ihr diese unter folgenden Links beim Tauchshop Sport Eder sehr günstig über Amazon :

Ich hoffe diese Informationen helfen Euch bei der Auswahl der richtigen ABC Tauchausrüstung. Im nächsten Artikel wird es dann um das Thema Tauchcomputer gehen, also schaut öfters mal hier bei feel4nature vorbei oder folgt uns doch gleich auf FacebookTwitter oder Google+.

Hier findet Ihr die weiteren Artikel zum Thema :

Falls Ihr ein besonderes Tauchabenteuer sucht, dann schaut Euch doch einmal unser spezielles Tauchreise Angebot für dieses Jahr an : “Sei dabei – Cenoten und Walhaie Mexiko Tauchreise 2014

Trage Dich in unseren Newsletter ein

Anmerkung*: Die Produkt-Verlinkungen auf dieser Seite sind Affiliate Links für die feel4nature eine geringe Provision erhält falls Du einen Artikel dieser Artikel kaufst. Dies hilft uns bei der Kostendeckung dieses Blogs.

6 Kommentare

  • Ricardo Hochberger sagt:

    Hallo,
    Ich tauche seit Jahren mit der Flosse Omer Sub im Delfinstiel.
    Ich bin von dieser Longblade Vollflosse begeistert.
    Mich wundert nur das sehr wenige Taucher diese Flosse nutzen und an Bord eines Tauchbootes sehe ich immer ganz erstaunte Gesichter.
    Genialer Vortrieb, sehr selten Krämpfe obwohl ich eigentlich nicht der Bewegungsprofi bin.
    Allerdings sind sie sehr lang und passen nur demontiert in einen gängigen Tauchkoffer.
    LG UND VIELEN Dank für die vielfältigen Informationen.

    • Christian sagt:

      Hallo Ricardo,
      danke für Deinen Beitrag und es freut mich, dass Dir der FEEL [4] NATURE Blog gefällt. Die OmerSub ist eine tolle Flosse – hatte ich damals auch überlegt, ob ich mir diese anschaffen soll. Habe mich aber dann doch für die Razor Pro von Mares entschieden und hab mir später dann die Razor Pro Carbon gekauft, da ich günstig drangekommen bin.
      Da wir viel in strömungsreichen Gebieten zum Tauchen unterwegs sind und für gute Kontrolle beim Fotografieren unter Wasser finde ich die Flosse für Tauchgänge im offenen Meer genial…! 🙂
      Das mit den erstaunten Gesichtern kenne ich auch nur allzu gut, aber die Taucher die es dann mal mit einem langen Flossenblatt ausprobieren – sind in den meisten Fällen vollkommen begeistert.
      Zum Transport habe ich mir eine extra Tasche gekauft…die nehme ich auch bei Fernreisen als Handgepäck mit in die Flugzeugkabine.
      Liebe Grüße, Christian

  • Zum Ansaugen:
    Ich kann das bei jeder Maske, von der Kindermaske bis zur extrabreiten, wo auch zwei Nasen reinpassen würden. Von einer passenden Maske würde ich da aber nicht sprechen. Wundert mich, dass dieser Tipp immer noch von Profis kommt …

    • Christian sagt:

      Hallo Nadine,

      vielen Dank für Dein Feedback.

      Ich vermute einfach mal, dass Du nicht ganz verstanden hast wie das mit dem Ansaugen der Maske tatsächlich funktioniert. Wenn Du die Maske auf Dein Gesicht drückst und feste durch die Nase einatmest, dann klappt das soweit sicherlich fast mit jeder Maske. Der entscheidende Punkt kommt allerdings danach – wenn Du aufhörst einzuatmen, sollte die Maske noch eine ganze Weile feste auf dem Gesicht sitzen bleiben auch wenn Du den Kopf leicht bewegst und das klappt nur, wenn die Ränder der Maske gut am Gesicht abschliessen und der Unterdruck im Maskeninneren bestehen bleibt.

      Trotzdem ist das natürlich nur ein „Indiz“ ob die Maske wirklich passt, dass sie nicht zu klein (Kindermaske) oder viel zu groß sein sollte versteht sich wohl von selbst, oder? Letzten Endes entwickelt man mit der Zeit auch ein ganz gutes Gespür dafür welcher Maskentyp am besten passt…

      Beste Grüße, Christian

      • Hallo Christian,
        ich kann die Masken durchaus auch angesaugt “festhalten“ und dabei mitm Kopf wackeln 🙂
        Ich habe meine ersten Masken alle mit dieser Methode verliehen oder verkauft bekommen- wie viele Anfänger. Mittlerweile weiß ich worauf man achten muss und das ist meiner Meinung nach mehr der Blick auf den Sitz der Dichtlippen, innere wie äußere, mit Automaten im Mund, passender Nasenerker, gute Möglichkeiten für den Druckausgleich auch mit Handschuhen und Regler, und die anderen Punkte, die du auch im Artikel nennst.
        Außerdem kommt bei manchen Personen aufgrund ihrer Mimik (z.B. wenn sie sich unter Wasser freuen) Wasser in die Maske, das lässt sich meiner Meinung nach auch nicht durch eine andere Maske verhindern.
        Bei den anderen Punkten zum Maskenkauf und auch zu den anderen Artikeln bin ich durchaus deiner Meinung. Nur wenn Anfänger mit einer Empfehlung losrennen und darauf sehr versteift sind oder gar die Maske selbst daheim andrücken und saugen, dann sehe ich das als Risiko für Fehlkäufe.
        Ich finds immer schwierig Leute mit dem Vorsatz, dsss es Maske xy werden soll und diese durch Ansaugen auch noch hält vom Gegenteil zu überzeugen….. manchmal erkennen sie immerhin, dass der Empfehler einevöllig andere Gesichtsform hat …
        Btw. gefragt: du bekommst trotz dem Bart auf dem Bild und ohne sonstige Hilfsmittel/Einfetten kein Wasser in die Maske?
        Viele Grüßeles
        Trisa

        • Christian sagt:

          Hallo Trisa,

          wie ich schon sagte, natürlich ist auch die „Ansaugmethode keine 100% Sache aber zumindest ein Indiz, dass die Maske zumindest halbwegs zur Gesichtsform passt. Aber wenn Du da andere Erfahrungen gemacht hast, dann glaube ich Dir das sehr gerne…

          Letzten Endes ist es halt so wie ich es im vorherigen Kommentar schon geschrieben hatte, mit der Zeit sammelt man mehr Erfahrung und weiß welche Maske bzw. Maskentyp zu seiner Gesichtsform passt. So ist es im übrigen auch bei mir mit dem Bart – da ich UW fotografiere trage ich ein Maske mit sehr kleinem Innenvolumen, die MARES Liquid Skin, und diese hält in der Regel mit ihrem unterschiedlichen Silikonen selbst bei mir mit Bart dicht.

          Beste Grüße, Christian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.