3000 Kilometer zu Fuß – Durch die Wildnis Amerikas

Die Doku „3000 Kilometer zu Fuß – Durch die Wildnis Amerikas “ hat wohl jeder, der den Gedanken hegt den Appalachian Trail einmal zu laufen schon gesehen. Doch nach etwas genauerer Recherche zeigt sich schnell, dass die Dokumentation nur einen kleinen Überblick über den Appalachian Trail geben kann und gerade den Schwierigkeitsgrad einiger Teilstücke und auch die Schönheit vieler Gegenden, welche man auf dem Appalachian Trail durchquert, nur ansatzweise zeigt.

Dennoch war diese Doku auch für uns der ausschlaggebende Punkt um sich näher mit dem Appalachian Trail zu beschäftigen und legte so auch bei uns den Grundstein zu unserem anstehenden Vorhaben.

In diesem Artikel findet Ihr die normalerweise zweiteilige Dokumentation von Rainer Blank und Max von Klitzing „3000 Kilometer zu Fuß – Durch die Wildnis Amerikas“ aufgeteilt in 6 Teile a 15 Minuten, auf YouTube gehosted.

Beschreibung des ersten Teils
( 3 Videos )

Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er beginnt im US-Bundesstaat Georgia und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die 3400 Kilometer-Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie – wenn man durchgehalten hat – im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Der Film macht sich mit den beiden Wanderern Calvin und Holly aus Florida auf den Weg und zeigt, wie sie sich Schritt für Schritt von verwöhnten Touristen zu zähen Campern entwickeln.

Der Appalachian Trail folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Wie sie machen sich jedes Jahr rund 2000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Calvin und Holly tragen – wie alle – ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern. Ermüdende Märsche bergauf bergab, Aprilnächte mit klirrender Kälte und manchmal auch Bären, die nachts ums Lager schleichen, gehören genauso zum Trail wie atemberaubende Ausblicke, hilfsbereite Mitwanderer und gemütliche Abende am Lagerfeuer. In der Wildnis entwickelt sich ein ungewohnter Zusammenhalt der Wandergemeinde. Ob Student, Maurer oder Pfarrer – alle bilden eine Gemeinschaft. Auch ein Wanderer aus Deutschland ist darunter. Rainer geht mit seinem Appenzeller Sennenhund Ronja den Trail schon zum zweiten Mal. Der Film folgt den Wanderern in einen Teil der USA, über den sonst nur selten berichtet wird. Eine spannende Reise auf einem langen Weg, der nicht nur Ausblicke, sondern auch Einblicke bietet.

Beschreibung des zweiten Teils
( 3 Videos )

Calvin und Holly sind auf dem längsten Wanderweg der Welt unterwegs. Seit ihrem Start vor zwei Monaten in Georgia sind die beiden über 1500 km mit Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken zu Fuß unterwegs und haben doch noch nicht die Hälfte des Weges hinter sich.

Mit 3400 Kilometern ist der Trail nämlich einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen und führt durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Dort wollen Calvin und Holly im Herbst das Ziel, den 1600 Meter hohen Mount Katahdin erklettern – rechtzeitig zum Indian Summer. Werden Sie es schaffen?

Mit ihnen haben sich noch viele andere auf die lange Wanderschaft durch die zumeist wilde, unberührte Landschaft des Gebirgszuges begeben. Da ist zum Beispiel Rainer, der Deutsche aus dem Schwabenland mit seiner Hündin Ronja. Die Zwei haben mittlerweile einen Vorsprung von mehr als 600 Kilometern auf Calvin und Holly erwandert. Nach drei Monaten schreckt kein Wanderer mehr vor 30 Kilometern am Tag zurück.

Auch Maeve und Sam nicht, die beiden amerikanischen Studenten. Sie sind im Herbst, als sich die Wälder in Maine gelb und blutrot gefärbt haben, nach 3400 Kilometern am Mount Katahdin angekommen. Doch als sie den Berg mit anderen Wanderern, die durchgehalten haben, besteigen wollen, ist er gesperrt – wegen schlechten Wetters. Mit Calvin und Holly warten Maeve und Sam, ob das Wetter noch umschlägt und den Berg freigibt.

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2 Kommentare

  • Marvin sagt:

    Hallo Christian,
    vielen Dank für deinen Blog! Ich bin noch ein echter Wander und Outdoor Anfänger und dein gesamter Blog hilft mir bis jetzt sehr. Dennoch werden mein Kumpel (ein Outdoor Profi, in mein Augen) und Ich 2017 den Apa-Trail laufen. Dabei hilft dein Blog echt mega. vielen DANK!!!

    • Christian sagt:

      Hallo Marvin,

      danke Dir für Dein Lob – klasse, wenn Dir unser Blog weiterhilft! Falls Du konkrete Fragen zum AT hast kannst Du dich gerne bei mir melden…

      Ich drücke Dir/Euch jetzt schonmal die Daumen für Euren ThruHike und wünsche Euch tolle Erfahrungen!

      Beste Grüße, Christian

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