10 unverzichtbare Dinge für Deine USA Roadtrip Packliste

USA Roadtrip Packliste

Ob schillernde Großstädte, fantastische Nationalparks oder eine Reise in die Vergangenheit über Teile der alten Route 66 – nach was immer Dir gerade der Sinn steht, auf einem Roadtrip quer durch die USA kannst Du einfach alles erleben.

Die scheinbar endlosen Weiten, der teilweise morbide Charme des vergangenen Jahrhunderts und Strassen die bis ans Ende des Horizonts reichen machen die USA zu einem idealen Reiseziel für ein echtes Abenteuer, für einen Roadtrip den Du nie vergessen wirst.

Als Roadtrip „Neuling“ ist gerade der Südwesten der USA das perfekte Reiseziel. Großstätte wie San Francisco, Los Angeles oder auch das Spielerparadies Las Vegas kombiniert mit traumhaften Nationalparks wie Yosemite, Joshua Tree oder dem Grand Canyon bieten Dir eine Abwechslungsreiche Routenführung mit endlos vielen Sehenswürdigkeiten. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Hier findest Du einige lohnenswerte Ziele für Deinen USA Road Trip durch den Südwesten:

Eine gut sortierte Packliste für Deinen USA Roadtrip

Egal ob Du in Hotels am Wegesrand oder auf Campingplätzen in freier Natur übernachten willst – wichtig für einen wirklich gelungenen Roadtrip sind so viel Spontanität wie irgendwie möglich und eine gut sortierte Roadtrip Packliste.

Meine besten Tipps zur Planung und Durchführung für Deinen Roadtrip findest Du übrigens in diesem Artikel:

Als Grundausstattung für Deine Roadtrip Packliste braucht es eigentlich nicht viel. Bekleidung für verschiedene Temperaturen, eine Campingausrüstung wenn Du im freien Übernachten möchtest und vor allen Dingen jede Menge Wasser bzw. Getränke im Kofferraum Deines Wagens – denn auf den langen Distanzen auf Deinem USA Roadtrip gibt es nicht immer Möglichkeiten einzukaufen.

Diese 10 Dinge machen Deine USA Roadtrip Packliste perfekt

Um Deinen Roadtrip perfekt zu machen habe ich Dir hier einmal die 10 wichtigsten Dinge für Deine USA Roadtrip Packliste zusammengestellt, die Du ausser der Grundausstattung gut gebrauchen kannst und die unsere Reisen durch die USA extrem bereichert haben.

Road Trip - Kühlbox

Kühle Speisen & Getränke für Deinen USA Roadtrip

Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen in einigen Ecken der USA an die 40° Celsius Grenze und darüber reichen ist eine Kühlbox ein absolutes „must-have“ für Deine USA RoadTrip Packliste. Darin kannst Du leicht verderbliche Lebensmittel länger haltbar machen und auch über ein kühles Bier am Abend oder eine eisgekühlte Coke zwischendurch wirst Du dich auf Deinem USA Roadtrip sicherlich freuen.

Hier findest Du ein Beispiel für eine Kühlbox von Coleman, wie Du sie in den USA häufig zu einem günstigen Preis im Supermarkt findest:

Eine günstige Kühlbox um die 30,- USD kannst Du in jedem Supermarkt wie z.B. Walmart oder Target kaufen. Eis für die Kühlbox gibt es auch in jedem Supermarkt für wenige Dollar zu kaufen oder auch kostenlos in fast allen Hotels und Tankstellen direkt bei den Automaten für die Kaltgetränke.

CAN USA Reisegutschein

Noch ein Tipp: Wenn Du das Eis in wasserdichte „Zipbeutel“ packst schwimmt nicht der komplette Inhalt der Kühlbox im Wasser – mit „Zipbeuteln“ kannst Du dir also quasi Deine eigenen „Kühlakkus“ für Deinen Roadtrip bauen.

Am Ende Deiner Reise kannst Du einfach andere Reisende fragen, ob sie Deine Kühlbox haben möchten – aus Erfahrung findet sich da schnell ein Abnehmer. So tust Du anderen Reisenden auf Deinem USA Roadtrip noch etwas gutes und Du verursachst nicht unnötig Müll.

Roadtrip - Stirnlampe

Eine Stirnlampe gehört auf jede Roadtrip Packliste

Auch wenn Du nicht im Freien übernachten möchtest solltest Du auf Deinem USA Roadtrip in jedem Fall eine praktische Stirnlampe mit auf Deiner Packliste haben – durch die Möglichkeit zur Befestigung ist diese aus meiner Sicht auch wesentlich besser als eine herkömmliche Taschenlampe.

Wahrscheinlich denkst Du jetzt: „Ich habe doch Licht im und am Auto!“

Doch glaub mir, früher oder später wirst Du dankbar für eine Stirnlampe auf Deiner Roadtrip Packliste sein. Egal ob Du nach Einbruch der Dunkelheit mal „in die Büsche“ musst, Dir der Autoschlüssel auf dem unbeleuchteten Parkplatz runterfällt oder was sonst noch so passieren kann – eine unabhängige Lichtquelle kann auf Deinem USA Roadtrip nicht schaden.

Ich selber bin sehr angetan von den Petzl Stirnlampen und habe seit langem eine Petzl Tactikka in meiner Packliste – diese ist sehr Lichtstark, dimmbar und hat einen zuschaltbaren Rotfilter damit man niemanden blendet – hier findest Du eine Beschreibung der Petzl Tactikka:

Noch ein kleiner „Do-it-your-self“ Tipp: Wenn Du die großen Wasserkanister für Deinen USA Roadtrip kaufst kannst Du mit einer Stirnlampe daraus ganz leicht eine helle Campingleuchte bauen – einfach das Stirnband über den vollen Kanister ziehen und die Lampe nach innen drehen, so dass Du das Wasser im Kanister anleuchtest. Damit wird der Lichtstrahl der Stirnlampe im Wasser gebrochen und Du erhältst eine sanft und gleichmässig abstrahlende Campinglampe für Deinen USA Roadtrip.

Roadtrip - Thermobecher

Heißer Café & Umweltschutz auf Deinem USA Roadtrip

Starbucks & Co. findest Du auf Deinem USA Roadtrip fast an jeder Strassenecke und ich persönlich kenne niemanden, der diesem Angebot auf Dauer widerstehen kann. Wenn Du also auch ein „Caféfan“ bist dann kaufe Dir doch einen Thermobecher – der hält den Café auch im klimatisierten Auto auf Deinem USA Roadtrip heiß und zusätzlich tust Du noch etwas gutes für die Umwelt – da Du dir Deinen Thermobecher in jedem Kaffeehaus auffüllen lassen kannst, statt ständig neue Pappbecher zu benutzen.

Thermobecher kannst Du auf Deinem USA Roadtrip an jeder Ecke für ein paar Dollar kaufen oder auch direkt bei Starbucks – so wie diesen Thermobecher hier:

Roadtrip - Mobiler Router

Telefonieren & mobiles Surfen auf Deinem USA Roadtrip

Sicherlich ist telefonische Erreichbarkeit und mobiles Internet nicht für jeden das höchste Gut auf einem Roadtrip, doch es kann Deine Reise deutlich vereinfachen. Zum einen kannst Du von unterwegs telefonische Reservierungen vornehmen und mit einer mobilen Internetverbindung sogar praktische Apps (einige davon findest Du weiter unten in dieser Liste) auf Deinem USA Roadtrip nutzen.

Um keine unnötig hohen „Roaming“ Kosten zu verursachen solltest Du dir für Deinen USA Roadtrip in jedem Fall eine USA SIM Karte zulegen. Diese kannst Du z.B. über Prepaid Global sogar bereits vor Deiner Reise in Deutschland kaufen. Hier im Artikel erfährst Du wie es geht:

Wenn Du und Deine Mitreisenden auf Deinem USA Roadtrip gleichzeitig mit mehreren Endgeräten wie einem iPad, Laptop etc. im Internet „surfen“ wollen, dann empfiehlt sich zudem ein mobiler W-LAN Router für Deine Roadtrip Packliste – so wie dieser hier:

Roadtrip - Kenu Airframe KFZ Halterung

Musikbox & Navigation für Deine Roadtrip Packliste

Statt für viel Geld ein Navigationssystem mit dem Mietwagen für Deinen USA Roadtrip zu mieten, solltest Du lieber Dein „Smartphone“ als Navigationssystem & Musikplayer nutzen – so hast Du gleich auch noch den passenden Sound für Deinen Roadtrip mit dabei.

Alles was Du dafür brauchst ist eine gute „Smartphone-Halterung“ für das Auto und ein „Klinkekabel“ um Dein Smartphone mit dem Autoradio zu verbinden.

Da Halterungen für die Windschutzscheibe in vielen Staaten der USA verboten sind, brauchst Du für Deine USA Roadtrip Packliste eine Halterung für die Lüftungsgitter Deines Mietwagens und das notwendige Verbindungskabel mit Klinkestecker – so wie diese hier:

Mit der Kenu Airframe KFZ Halterung haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht – sie ist klein, sehr leicht und trotzdem stabil. Problemlos passen die verschiedensten Geräte in diese handliche Halterung.

Roadtrip - Navigon USA

Navigieren auf Deinem USA Roadtrip

Wie schon gesagt – statt auf Deinem USA Roadtrip unnötig Geld für ein separates Navigationssystem auszugeben, solltest Du lieber Dein Smartphone mit einer App benutzen. So kannst Du die Navigation auf Deinem USA Roadtrip nicht nur im Auto nutzen sondern mit der entsprechenden App auch in Städten und auf Wanderungen – das funktioniert mit vielen Apps auch ohne Internetverbindung.

Ich habe in den letzten Jahren fast alle verfügbaren Navigations-Apps ausprobiert und für die Strassennavigation ist Navigon USA & Kanada mein absoluter Favorit. Die App ist sehr übersichtlich aufgebaut, zeigt auch frühzeitig an auf welchen Spuren man sich in Großstädten einordnen muss und hat zudem eine Vielzahl an Sonderzielen wie Hotels und Tankstellen gespeichert.

Hier findest Du die Navigon App im Apple Appstore:

Als „offline“ Navigation in Städten und auf Wanderungen benutze ich seit längerem 3D Maps. Mit dieser App kann man sich entsprechende Kartenausschnitte auf das Smartphone laden – auch spezielle Wanderkarten und 3D Ansichten sind verfügbar. Zudem kann die App auch noch GPS Tracks aufzeichnen und darstellen – ideal für die Navigation auf Wanderwegen.

Hier findest Du die 3D Maps App im Apple Appstore:

Roadtrip - KFZ USB Adpater

Strom für alle Geräte auf Deinem USA Roadtrip

Strom ist auf einem Roadtrip immer ein Thema. Gerade wenn Du auf Campgrounds in der Natur übernachten willst ist nicht immer eine Steckdose griffbereit, zudem brauchst Du auf Deinem USA Roadtrip vielleicht auch Strom im Wagen für Dein Smartphone. Alle amerikanischen Fahrzeuge sind in der Regel gleich mit mehreren 12-Volt Steckdosen ausgestattet die ausschauen wie ein Zigarettenanzünder – mit einem KFZ USB Ladegerät kannst Du darüber alle USB Geräte ganz einfach Laden.

Hier findest Du ein Beispiel für ein zuverlässiges KFZ USB Adapter:

Wenn Du auch Strom für Deinen Laptop, Deine Fotokamera o.ä. brauchst empfiehlt sich auch noch ein KFZ Spannungswandler. Auch dieser wird einfach in die 12-Volt Steckdose des Mietwagen gesteckt und liefert Dir so zuverlässig Strom für größere Geräte.

Hier findest Du ein Beispiel für ein KFZ Spannungswandler:

Wichtiger Tip: Gerade die großen KFZ Spannungswandler laufen nach einiger Zeit gerne heiß – achte daher auf Überhitzung und nimm den KFZ Spannungswandler ab & an vom Netz. Ausserdem solltest Du diese Geräte ausschliesslich benutzen wenn der Motor des Fahrzeugs läuft. Da einige der 12-Volt Steckdosen im Auto dauerhaft Strom liefern, kannst Du sonst Deine Autobatterie unabsichtlich entleeren.

Roadtrip - USA Camping App

Campingplatzführer als App für Deine USA Roadtrip Packliste

Wer einen Roadtrip durch die USA unternimmt, der sollte in jedem Fall einmal unter freiem Himmel in einem der wunderschönen Nationalparks oder National Forests übernachtet haben – ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

Um passende Campingplätze auf Deinem USA Roadtrip schnell und einfach aufzuspüren empfiehlt sich die All Stays Camp & Tent App – mit dieser App haben wir die letzten Jahre erstklassige Erfahrungen gemacht und wunderschöne Campgrounds aufgespürt.

Hier findest Du die All Stays Camp & Tent App im Apple Appstore:

Auf der Camping App finden sich alle offiziellen Campgrounds der USA mit Preiskategorie, Beschreibung und Lage – diese ist auch „offline“ einsehbar. Mit einer vorhandenen Internetverbindung kannst Du sogar Bilder, Berichte und weitere Details über jeden Campingplatz erfahren.

Roadtrip - USA Nationalpark Pass

Nationalpark „Flatrate“ auf Deinem USA Roadtrip

Ein Roadtrip durch den Südwesten der USA wäre nicht komplett ohne Deinen Besuch in einigen der vielen bekannten Nationalparks wie zum Beispiel Yosemite, Grand Canyon, Zion etc.. In allen Nationalparks auf Deinem USA Roadtrip zahlst Du normalerweise eine Eintrittsgebühr von ca. 15,- bis 25,- USD – doch es geht auch anders.

Wenn Du auf Deinem USA Roadtrip gleich mehrere Nationalparks besuchen möchtest gehört in jedem Fall der „America the Beautiful“ Annual Pass auf Deine Roadtrip Packliste.

Hier findest Du die offizielle Seite des „America the Beautiful“ Annual Pass für weitere Informationen:

Für den „America the Beautiful“ Annual Pass zahlst Du einmalig 80,- USD und kannst damit ein Jahr lang fast alle Nationalparks der USA ohne weitere Eintrittskosten besuchen. Kaufen kannst Du den „America the Beautiful“ Annual Pass in jedem „Visitor Center“ der diversen Nationalparks in den USA.

Roadtrip - Reiseführer

Ein guter Reiseführer für Deine Roadtrip Packliste

Auch im digitalen Zeitalter hat der gute alte Reiseführer noch nicht ausgedient und gehört damit definitiv auf Deine Roadtrip Packliste. Zwar findet man heutzutage viele Informationen auch im Internet, aber mit einem gut geordneten Reiseführer ist es definitiv einfacher sich einen Überblick über das Reiseziel zu verschaffen.

Zudem kann es immer mal vorkommen, dass Du spontan Deine Roadtrip Route aufgrund von schlechtem Wetter o.ä. ändern möchtest und dann wirst Du erst recht dankbar für einen guten Reiseführer sein, der Dir auf die „Schnelle“ einige Alternativen aufzeigt.

Auf unseren Reisen durch die USA haben wir sehr gute Erfahrungen mit den Reiseführern des Reise Know How Verlags gemacht – hier findest Du weitere Informationen zu den von uns eingesetzten Büchern:

Auf unserem Feel4Nature Blog findest Du noch viele weitere informative und spannende Artikel rund um die USA, die dortigen Nationalparks und Wanderungen – schau Dich doch mal ein wenig in den Kategorien Reisen & Trekking um, vielleicht findest Du noch mehr interessante Artikel für Dich.

Noch mehr Tipps & Inspiration für Deine Reisen findest Du auch auf unseren Seiten bei Facebook, Google+, Twitter und Instagram – hier gibt es auch ständig News & Bilder von unseren Reisen.

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24 Kommentare

  • Melanie sagt:

    Hallo Ihr Beiden,
    tolle Liste, da habt Ihr ja wirklich an alles gedacht! Mir würde da jetzt spontan gar nichts mehr einfallen was noch fehlen könnte. Ich nehme mir immer noch ein eigenes Kopfkissen mit… 😉 Da fürs Frühjahr 2015 bei mir wahrscheinlich ein Roadtrip durch die USA ansteht, kommt mir Eure Packliste hier gerade recht! Werd sie mir gleich mal speichern, damit ich sie dann für den Fall der Fälle parat habe…
    Liebe Grüße
    Melanie

    • Christian sagt:

      Hallo Melanie,

      dadurch dass wir häufig mit dem Zelt unterwegs sind haben wir unsere „aufblasbaren“ Kopfkissen auch fast immer mit dabei. 😉

      Wünsch Dir viel Spass auf Deinem Roadtrip im Frühjahr 2015 – wir fliegen bereits im September noch mal ein paar Wochen in die USA, um dort den Rocky Mountain NP & den Yellowstone NP zu besuchen…

      Beste Grüße, Christian

  • Gute Sonnencreme nicht vergessen (und auch benutzen)!!! Truckersonnenbrand lässt grüßen 🙂 Beim USB-Adapter setze ich übrigens auf das gleiche Modell. Da sollte man was anständiges nehmen, wenn man so wie ich das Handy gleichzeitig als Navi, iPod-Ersatz und dann natürlich auch noch als Telefon verwendet.. Sonst läuft man Gefahr, dass sich das Handy trotz Ladevorgang entlädt. Und das ist nervig.

    Happy road trippin‘!
    Kathrin (Fräulein Draußen)

    • Christian sagt:

      Hey Kathrin,

      kein schlechter Tipp mit der Sonnencreme – wobei ich ganz ehrlich gesagt keine benutze… 😉

      Beste Grüße, Christian

  • Gunter Hingkeldey sagt:

    Hallo Christian,

    auch von mir ein großes Lob für deine Seite! (Und das von einem Lehrer!! ;-)) Wir fahren im August 2015 durch den Süden der USA…..Deine Tipps sind bereits jetzt schon mehr wert als vieles Andere, das ich bis heute las. Danke!
    Allerdings wurde mir berichtet, dass ein internationale Führerschein eine gute Investition wäre, stimmt das?
    LG
    Gunter

    • Christian sagt:

      Hallo Gunter,

      erstmal ein „Frohes Neues Jahr“ & danke Dir – freut mich sehr, dass Dir mein feel4nature Blog gefällt und einige Artikel Dich weitergebracht haben. 🙂

      Was den internationalen Führerschein angeht – kommt es ein wenig darauf an, welches „Führerschein Modell“ Du besitzt. Wenn Du noch einen ganz alten Führerschein hast auf dem die Führerscheinklassen nicht als „Piktogramm“ abgebildet sind, dann ist es in jedem Fall sinnvoll sich einen internationalen Führerschein zu besorgen. Wenn Du allerdings schon eine der neueren Plastikkarten hast auf denen die Führerscheinklassen hinten drauf abgebildet sind, dann reicht das aus meiner Erfahrung heraus vollkommen aus.

      Solange man sich an die Regeln hält werden Touristen (also Mietwagen) in den USA sehr selten angehalten, aber wenn es denn dann mal passiert – dann ist es nur wichtig, dass der Beamte zweifelsfrei erkennen kann das Du auch einen gültigen Autoführerschein besitzt – was ja mit den „Bildchen“ problemlos möglich ist.

      Ich hoffe das hilft Dir etwas weiter..?! Wenn Du noch weitere Fragen hast kannst Du dich gerne melden…

      Beste Grüße, Christian

    • Philipp sagt:

      Wir waren über den Jahreswechsel 2013/2014 für 4 Wochen in den USA (2 Wochen Ost – NYC, Philadelphia, Washington DC, Niagara Falls, Boston – und 2 Wochen West – Las Vegas, Grand Canyon, LA, San Francisco) und sind ein einziges mal von einem recht unfreundlichen Officer angehalten worden – in der Silvesternacht, als wir von Staten Island in unsere Hotel in Newark gefahren sind.

      Er hat meinen EU-Plastikkartenführerschein komisch angeschaut, mir dann erklärt, dass ich damit hier ja gar nicht fahren dürfte, schließlich bräuchte ich einen Führerschein für den Staat New York und außer, dass wir in Deutschland auch auf der rechten Seite fahren, hätten unsere Verkehrsregeln doch nichts gemeinsam. Er war dann noch verwundert, dass ich mit dem Führerschein überhaupt einen Mietwagen bekommen habe…und als ich ihm dann gesagt habe, dass ich auch noch einen Internationalen Führerschein dabei hätte meinte er nur, dass es sowas gar nicht gäbe und wer immer mir den verkauft hat hätte mich betrogen (jaja, der deutsche Staat wieder ;-)) und ich bräuchte definitiv einen Führerschein für den Staat New York.

      Komischerweise hat er uns dann doch mit einem „Don’t drink and drive“ weiterfahren lassen (oder ihm ist vielleicht doch noch eingefallen, dass wir Deutschen halbwegs ordentliche Führerscheinprüfungen haben und nicht auf Pferden durch die Städte reiten). Naja, er musste halt zeigen, dass er als Officer letzten Endes am längeren Hebel säße…

      Ob ich mir nochmal einen Internationalen Führerschein machen lassen würde, wenn der jetzige abläuft? Wahrscheinlich schon, einfach schon, damit ich ein etwas besseres Gefühl hätte (auch wenns in meinem Fall bei der einzigen Kontrolle nix gebracht hat ;-)).

      • Christian sagt:

        Hallo Philipp,

        ja – die amerikanischen Cops müssen sich manchmal ein wenig wichtig machen. 😉 Man soll ja als Tourist auch direkt verstehen warum sie so wichtig sind…

        Ich danke Dir in jedem Fall für Deine Erfahrungen und wünsche Dir noch viel Spass auf etlichen tollen Reisen!

        Beste Grüße, Christian

  • Alex Dreher sagt:

    Bei 2 Autoreisen durch die USA ( Vegas > Los Angeles mit Nationalparks) und (Vegas > Seattle via US Highway No.1) habe ich vieles benötigt was hier gelistet ist, aber eine Stirnlampe hab ich nie benötigt. Wir nächtigen allerdings in Hotels/Motels, ist auf die dauer günstiger als die Campingplätze & ein RV zu mieten. Wir buchen immer die kleinste Mietwagenkategorie, die gibts nur nie und man bekommt ein kostenloses Upgrade. Grade bei den großen Mietwagenfirmen wie Hertz oder Europcar. Internationaler Führerschein wird da gerne gesehen, ist aber kein Muss… neuer kleiner (scheckkartengroßer) Führerschein langt auch.
    Was ich immer habe ist eine Kühlbox von Walmart, sind da am günstigsten.. die halten Essen und Getränke schön kühl über den Tag. Karten gibts bei jedem Autovermieter, im Internet und in großen Buchhaltungen. Ein Navi hab ich nie gebraucht. Hotels, Motels oder Campgrounds liegen eh an den großen ein bzw. Ausfallstraßen der Städte. Sehr einfach zu finden. Den Pass für die Nationalparks unbedingt kaufen, Schon bei 2 Parks macht man „Gewinn“ und er ist 1 ganzes Jahr gültig !! Nehmt so wenig Klamotten mit wie es geht, bei täglichem ein- und auspacken nervt jeder Pullover extra. Lieber unterwegs in einer Wäscherei mal kurz alles durchwaschen. Geht schnell und kostet nicht die Welt. Ausserdem geht man ja eh in Shoppingmals einkaufen… zumindest meine Liebste ;.) und dann hat man eh wieder was neues…

    • Christian sagt:

      Hallo Alex,

      vielen Dank für Deine Erfahrungen – wir waren mittlerweile mehr als ein Dutzend mal für einige Wochen mit dem Auto in den USA unterwegs…wahrscheinlich erachten wir deshalb einige Dinge für wichtig, die Du auf Deinen Touren bisher nicht benötigt hast. Wir sind mittlerweile fast ausschliesslich auf Nebenstrassen oder gar „Gravel Roads“ unterwegs und übernachten fast nur im Zelt in der freien Natur – daher ist eine Stirnlampe und ein Navi für uns unabdingbar. 😉 Was die „Klamotten“ angeht halten wir es genau so wie Du und waschen unterwegs lieber unsere Sachen, allerdings sind wir kaum in Städten unterwegs und gehen daher auch eher selten „shoppen“.

      Beste Grüße, Christian

  • Janine sagt:

    Hallo Christian,

    erstmal ein riesen Kompliment an deine Seite, finde die ist echt toll geworden!
    Ein paar Freunde und ich werde im Juni eine 3-wöchige USA-Rundreise im Südwesten machen.
    Wir starten in Las Vegas und Endstation ist San Francisco.

    Hast du noch ein paar Geheimtipps für diese Route?
    Wollen uns auf jeden Fall ein paar Nationalparks anschauen.

    Funktioniert der Schnellladeadapter von Chili acuh für verschiedene Geräte (Hersteller), oder muss man dementsprechend den dafür ausgelegten Adapter kaufen?

    Liebe Grüße
    Janine

    • Christian sagt:

      Hallo Janine,

      vielen Dank erstmal für Dein Lob. 🙂

      Es ist natürlich recht schwierig, Dir jetzt so ohne weitere Infos – was Ihr genau sucht, wie ihr unterwegs seit und wieviel Ihr fahren wollt – Tipps für Deine Route zu geben…

      Neben den großen NPs würde ich Euch empfehlen ausgiebig den Big Sur zu besuchen (die Küste ist wirklich schön). Als kleine Geheimtipps würde zu Deiner Route die Alabama Hills und das Mojave Preserve passen – beides Orte die uns sehr gut gefallen. Wenn Du mir ein paar mehr Infos gibst, kann ich gerne versuchen Dir noch ein paar mehr Tipps zu geben.

      Was das Adapter angeht – so verstehe ich Deine Frage nicht ganz – Du meinst doch das USB Adapter, oder? Das funktioniert für alle USB Geräte. 😉

      Beste Grüße & schonmal viel Spass auf Eurer Reise, Christian

      • Janine sagt:

        Hallo Christian,

        wir sin 7 Personen und mieten uns zwei Autos (7Sitzer). Sind 3 Wochen unterwegs, wobei 3 Tage für Las Vegas und 4-5 Tage für San Francisco weg fallen. Wir werden in Hotels und Motels übernachten. Auf dem Weg von Las Vegas nach San Francisco wollten wir ein paar berühmte Städte besuchen wie LA, San Diego, Santa Barbara… auch mal irgendwo am Strand entspannen und Nationalparks/Natur/Kultur anschauen.

        LG Janine

        • Christian sagt:

          Hallo Janine,

          das hört sich doch soweit nach einem tollen Reiseplan an – allerdings sind wir so gar keine „Städte Fans“ und übernachten in den USA auch nur ganz selten in Motels oder Hotels. Wenn Ihr das erste mal unterwegs seit, ist es ganz gut sich vor allem erstmal an die großen NPs zu halten und seine Route danach zu planen. Auf der Strecke die Ihr plant wären das der Grand Canyon, Joshua Tree, Death Valley, Sequoia & Kings Canyon und Yosemite. Wenn Ihr runter nach San Diego fahrt würde ich Euch noch die Anza Borneo Desert empfehlen und bei Las Vegas eine Tour durch die Lake Meat Recreation Area mit Anschluss an das Valley of Fire.

          Für die Parks holt Ihr Euch am besten den „America the Beautiful“ Annual Pass – der Kostet 80,- US Dollar und damit habt Ihr freien Eintritt in alle NPs und zahlreiche National Monuments und Preserves.

          Beste Grüße, Christian

          • Janine sagt:

            Hallo Christian,

            kann man den Annual Pass von Deutschland aus schon bestellen oder kauft man den direkt in einem NP? Ist der Pass immer für eine Person oder ist das eineArt Gruppenticket?
            Werden auf jeden Fall runter nach San Diego fahren.

            Liebe Grüße
            Janine

          • Christian sagt:

            Hallo Janine,

            den Annual Pass bekommst Du in jedem NP direkt am Kassenhaus oder Visitor Center und er ist eine Art „Gruppenticket“. 😉 Auf der Rückseite gibt’s zwei Unterschriftsfelder und jede Person die unterschreibt darf mit einem voll besetzten Fahrzeug (mit 4 oder 6 Personen – ich weiß es gerade selbst nicht ganz genau) kostenlos in den Park. Das sollte also für Eure Gruppe passen…

            Beste Grüße, Christian

  • Justus sagt:

    Servus,

    danke für die Tipps & das Teilen von persönlichen Erfahrungen!
    Wenn ich auch noch meinen Senf dazugeben darf…. 😉 :
    Vielleicht ist es ja zu offensichtlich, um es zu erwähnen, aber eine kleine Hausaptoheke würde ich in jedem Fall empfehlen…
    Zum einem spart es bei gesundheitlichen Problemen Zeit, auf der anderen Seite gibt es oft vergleichbare Medikamente überhaupt nicht oder sie sind schwierig zu finden bzw. zu erfragen…
    Man muss es ja nicht übertreiben, aber Medikamente für kleine Beschwerden können nicht schaden –> z.B. Kohle- & Kopschmerztabletten, Iberogast (o.ä.), Nasentropfen, `ne Heilsalbe und gute Pflaster (auch Blasenpflaster)….

    Hoffe, alle Leser haben einen unvergesslichen Trip und dass Ihr die Hausapotheke letzten Endes nicht benötigt 😉

    Beste Grüße, Justus

    • Christian sagt:

      Hallo Justus,

      besten Dank für Deinen „Senf“ dazu… 😉

      Klar, ein gewisses Maß an medizinischer Vorsorge ist sicherlich nie verkehrt – aber das ist wohl auch ziemlich individuell, da hat jeder andere Prioritäten.

      Beste Grüße, Christian

  • Bernd Tillmanns sagt:

    Hallo
    Wir gehen im Juli runter zum Bright Angel Campground,kann man dort Zelte mieten???

    • Christian sagt:

      Hallo Bernd,

      nein – bisher konnte man dort meines Wissens keine Zelte mieten. Unterkünfte in der Schlucht des Canyons findest Du nur auf der Phantom Ranch. Habt Ihr denn schon ein Permit für die Übernachtung auf dem Bright Angel Campground zugeteilt bekommen?

      Beste Grüße, Christian

  • Martina sagt:

    Tolle Liste! Wir hatten schon einmal einen Mietwagen ohne funktionierende Ladeanschlüsse – eine Power Bank ist dann Gold wert! Nachdem wir öfter in den USA sind, haben wir uns vor Ort auch einmal ein Navigationsgerät gekauft. Kommt auf Dauer viel günstiger als die Navis der Mietwagenanbieter.

    • Christian sagt:

      Hallo Martina,

      ja – eine Powerbank haben wir immer mit auf unseren Touren. Bei dem Navigationsgerät setzen wir lieber auf eine APP, die ist einfacher zu aktualisieren, man muss nicht noch ein Gerät mich sich rumschleppen und eine APP ist viel leichter zu aktualisieren.

      Beste Grüße aus Mexiko, Christian

  • Vanessa sagt:

    Hallo Christian,
    vielen Dank für die tollen Tipps! Auf vieles wäre ich von allein nicht gekommen… In etwa 4 Wochen mache ich mich mit einer Freundin auf zu einem Trip an der Westküste. Wir haben einen Camper gemietet in dem wir übernachten wollen. Wie sind denn eure Erfahrungen zu den Zahlungsmitteln insb. bei den Campingplätzen? Kann man dort gut mit Kreditkarte (VISA) bezahlen? Ich bin etwas unsicher, wieviel Bargeld wir einplanen müssen.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! 🙂
    Beste Grüße
    Vanessa

    • Christian sagt:

      Hallo Vanessa,

      super – dass Dir die Tipps weitergeholfen haben.

      Was die Zahlungsmittel angeht, so kannst Du bei vielen privaten Campgrounds (KAO etc.) auch mit Kreditkarte zahlen – aber die privaten Campingplätze sind oft sehr teuer und nicht wirklich schön. Die kleineren Campgrounds und die Plätze in den Nationalparks kannst Du meist nur in Bar bezahlen, bei vielen musst Du dich einfach selbst registrieren indem Du das Geld in einen Umschlag steckst und einwirfst.

      Es gibt aber auch viele Flächen (BLM & National Forest) mitten in der Natur wo Du vollkommen gratis stehen kannst, danach solltest Du mal Ausschau halten…

      Ansonsten kannst Du an jedem „Drive-Inn-Bankschalter“ und in allen Supermärkten am Geldautomaten Geld abheben – mit Kreditkarte oder einer vollwertigen Maestro Bankkarte. Aufpassen solltest Du bei freistehenden Automaten in Touristengegenden – die nehmen oft horrende Gebühren und besonders anfällig für Manipulationen (Kreditkartendaten Diebstahl).

      Ich hoffe das hilft Dir etwas weiter und ich wünsche Dir viel Spass auf Deiner Tour. So wie es derzeit ausschaut werden wir in ein paar Wochen wohl auch nochmals für 1 bis 2 Monate in den USA unterwegs sein.

      Beste Grüße, Christian

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